Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Boetticher, Arno
Title:
Julius Pintsch (Berlin 1815-1884), seine berlin-lausitzischen Vorfahren und seine Abkömmlinge : eine Familien- und Fabrikgeschichte / von Arno Boetticher, Amtsgerichtsrat in Frankfurt a.O.
Publication:
Görlitz: C.A. Starke, 1908
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
104 Seiten, 1 Beilage
Berlin:
B 850 Wirtschaft. Finanzen: Einzelne Firmen und Kombinate
DDC Group:
670 Industrielle Fertigung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15483616
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 850 Pintsch 4
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
68. Sitzung vom 20. Oktober 1977 
kann da nicht Obergeschäftsleiter mit allen Details wer 
den. Er hat dafür zu sorgen, daß dies in Ordnung gebracht 
wird, wenn es nicht in Ordnung war. Dies werde ich tun. 
(Abg. Hucklenbroich: Seit wann sind diese 
Erkenntnisse bekannt ?) 
— Herr Abgeordneter Hucklenbroich, um darauf eine sehr 
präzise Antwort zu geben: Ich habe vorhin gesagt, in wel 
cher Stärke Prüfergruppen in den Eigenbetrieb gegangen 
sind. Als ich schon in den ersten Wochen und Monaten 
meiner Amtszeit sah, daß da und dort Dinge wohl nicht in 
Ordnung waren, habe ich sofort gesagt: Wir setzen eine 
Prüfungsgesellschaft im ganzen an. Aber es ist der Sinn 
eines Prüfungsauftrags an den Rechnungshof, mm auch 
einmal authentisch zu wissen, was da vorliegt. Meine 
anderthalb Mitarbeiter reichen jedenfalls dazu nicht aus, 
über bloße Aufsicht hinaus gewissermaßen die Funktion 
einer Obergeschäftsleitung wahrzunehmen. 
Letzte Bemerkung: Meine sehr verehrten Damen und 
Herren, ich möchte, daß es hier keine Mißverständnisse 
gibt, was den Betrieb als solchen und auch seine hoch 
engagierten Mitarbeiter angeht. 5 000 engagierte Mit 
arbeiter halten uns diese Stadt sauber. Und sie können 
nichts dafür, wenn möglicherweise einige nicht voll nach 
dem Gesetz verfahren sind, ob das auf der Betriebsseite 
oder auf der Arbeitnehmervertretungsseite geschehen ist. 
Ich möchte auch nicht, daß hier konstruiert wird, als säße 
man da falsch in einem Boot. Ich werde mich immer vor 
diese Mitarbeiter und die gerechtfertigten Sozialleistungen 
für diese Mitarbeiter stellen. 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Aber um so notwendiger ist es, daß nicht das Mißver 
ständnis genährt wird, als wollten diejenigen, die hier not 
wendigerweise etwas in Ordnung bringen, gewissermaßen 
den Mitarbeitern dort ans Leder. Darum kann es nicht 
gehen, und ich bin sicher, daß dies die Auffassung des 
ganzen Hohen Hauses ist. Sozialleistungen, die gerecht 
fertigt sind, müssen bleiben, und sie werden nicht etwa 
durch Gesetzestreue oder durch legitime Prüfungen ge 
fährdet, sondern bestenfalls durch Praktiken, die prinzipiell 
nicht zu billigen sind. 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Stellv. Präsident Baetge: Als nächster hat das Wort der 
Abgeordnete Ritter. 
Bitter (SPD); Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Anfangs möchte ich — im Gegensatz 
zum Kollegen Wronski — dem Senat danken, daß er sofort 
und schnell reagiert hat. 
(Abg. Schmitz: Donnerwetter! — Heiterkeit — 
Zuruf von der CDU: 
Wenn es nach der SPD gegangen wäre, 
säße der Schwäbl dort heute drin!) 
— Ich kann allerdings verstehen, Herr Kollege Wronski, 
das hätten Sie lieber gemacht! — Ich darf hier nochmals 
diese schnelle Reaktion des Senats feststellen. Der Senator 
hat Ihnen gesagt, daß er das hätte in der Schublade liegen 
lassen können, worauf Sie sagten: Das hätten wir erst mal 
sehen wollen, dann hätten wir gesagt: Raus aus dem Tisch 
kasten! — So war es doch wohl! Sie haben hier auch gefor 
dert, daß die Geschäftsleitung abgelöst werden sollte. Ich 
kann mich noch sehr gut daran erinnern, daß wir vor einigen 
Monaten auch dieses Thema besprochen hatten. Da waren 
Sie ganz anderer Meinung und haben gesagt: Wenn jemand 
angeklagt ist, dann muß er sich auch verantworten kön 
nen. Und ich bin der Meinung, hier ist die Geschäftsleitung 
gefragt, sie muß dazu Stellung nehmen, und der Senat 
muß dann überlegen, ob das in Ordnung ist, was die Ge 
schäftsleitung sagt. Wenn das nicht der Fall ist, kann er 
sich die Situation ausmalen und sie abberufen, kann eine 
neue Geschäftsleitung berufen. Aber wir wollen uns — in 
der Zukunft wie in der Vergangenheit — daran halten, daß 
Angeklagte nicht vorher verurteilt werden, bevor man 
ihnen etwas nachweisen kann. 
(Beifall bei der SPD) 
Ich könnte noch auf einzelne Punkte eingehen. Aber da 
Sie, Herr Kollege Wronski, gesagt haben, sie sitzen schon 
in den Startlöchem und wollen nachher auf die einzelnen 
Punkte eingehen, möchte ich hier enden und mich bereit 
halten, um nachher noch einmal zu Ihren Ausführungen 
Stellung zu nehmen. — Ich danke! 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Stellv. Präsident Baetge: Das Wort hat nun der Abge 
ordnete Wronski. 
Wronski (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und Her 
ren! Damit wir uns ganz klar verstehen: Allein die Ankün 
digung des Herrn Senators — er hat es heute wiederholt —, 
daß beispielsweise die Verträge der Geschäftsleiter nicht 
verlängert werden sollen, ist bereits eine Konsequenz aus 
diesem Bericht aufgrund des überwältigenden Tatsachen 
materials, dem er sich nicht entziehen kann. Wir sind eben 
der Meinung, daß das, was der Rechnungshof bisher schon 
— der zweite Teil folgt ja noch — auf den Tisch gelegt 
hat, reicht, um nachzuweisen, um abzuleiten, daß wir es 
hier mit einer unfähigen Geschäftsleitung zu tun haben, 
(Beifall bei der CDU) 
die — jeden Tag mehr, je länger sie im Amt ist — diesem 
Betrieb und damit uns allen Schaden zufügen kann. Schon 
aus diesem Grund scheint es uns zweckmäßig zu sein, die 
Geschäftsleiter sofort zu suspendieren. Ich wiederhole diese 
Aufforderung. Und, Herr Kollege Rheinländer, wir lassen 
uns auch — im Gegensatz zu Ihnen — nicht durch Vor 
stellungen des Senats präjudizieren, wenn er hier Namen 
verdienter — wie Sie sagten — Beamter der Finanzver 
waltung in die Diskussion bringt. Sie nehmen das sofort 
auf und sagen: Jawohl, das ist der neue Mann! — So muß 
man das wohl verstehen, und auch hier hat, wie in allen 
übrigen Eigenbetrieben der Stadt, eine öffentliche Aus 
schreibung stattzufinden. 
(Zurufe von der CDU: Jawohl! — Beifall bei der CDU) 
Ich will nämlich, gerade mit Rücksicht auf diesen partei 
losen, verdienten Beamten der Senatsverwaltung, vermei 
den, daß hier wieder so ein Geruch von Berliner Filz in 
die Diskussion kommt. 
(Zurufe von der CDU: Sehr gut! — So ist es! — 
Beifall bei der CDU) 
Schon aus diesem Grund, um dieses verdienten Beamten 
willen, ist eine öffentliche Ausschreibung durchzuführen. 
(Zuruf: Wer bringt denn den? — Weitere Zurufe) 
— Den bringen Sie mit Ihrer ganzen SPD-Mafia — siehe 
KPM — 
(Unruhe — Beifall bei der CDU) 
in diese Diskussion. Ja, meine Herren, wenn Sie auch nun 
einen neuen Regierenden Bürgermeister haben — —- 
(Abg. Rheinländer: Neuen Senat! — 
Weitere Zurufe — Unruhe) 
— Ja, Sie haben einige neue Senatoren, und dann haben 
Sie einige umgetauscht, einige sitzen jetzt bei Ihnen auf 
den Bänken, 
(Zurufe von der SPD) 
2791
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.