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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 34.1907 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 34.1907 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Statistisches Jahrbuch / Herausgeber: Statistisches Landesamt Berlin
Herausgeber:
Berlin / Statistisches Landesamt
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1952-1990
ZDB-ID:
2898505-9 ZDB
Frühere Titel:
Berlin in Zahlen
Spätere Titel:
Statistisches Jahrbuch
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1976
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10621080
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

Kapitel

Titel:
Text

Schnellzugriff

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  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 34.1907 (Public Domain)
  • No 1, 3. Januar 1907
  • No 2, 10. Januar 1907
  • No 3, 31. Januar 1907
  • No 4, 7. Februar 1907
  • No 5, 14. Februar 1907
  • No 6, 21. Februar 1907
  • No 7, 28. Februar 1907
  • No 8, 7. März 1907
  • No 9, 14. März 1907
  • No 10, 20. März 1907
  • No 11, 21. März 1907
  • No 12, 25. März 1907
  • No 13, 27. März 1907
  • No 14, 11. April 1907
  • No 15, 18. April 1907
  • No 16, 25. April 1907
  • No 17, 2. Mai 1907
  • No 18, 16. Mai 1907
  • No 19, 30. Mai 1907
  • No 20, 6. Juni 1907
  • No 21, 13. Juni 1907
  • No 22, 27. Juni 1907
  • No 23, 5. September 1907
  • No 24, 19. September 1907
  • No 25, 26. September 1907
  • No 26, 3. Oktober 1907
  • No 27, 10. Oktober 1907
  • No 28, 17. Oktober 1907
  • No 29, 24. Oktober 1907
  • No 30, 7. November 1907
  • No 31, 14. November 1907
  • No 32, 21. November 1907
  • No 33, 28. November 1907
  • No 34, 5. Dezember 1907
  • No 35, 12. Dezember 1907
  • No 36, 19. Dezember 1907

Volltext

Ich halte es für wichtig, hier darauf einzugehen, weil die Sache 
als so leicht zu bewerkstelligen hingestellt wird. Ein Mädchen be 
schäftigt sich nach der Schulzeit in der Wirtschaft, und wenn sie diesen 
Beruf ergreift, so geht sie ganz frisch in ihn hinein. Ein junger 
Mann aber, der die Kommunalschüle erledigt hat, muß zuerst einen 
andern Beruf ergreifen; denn einen vierzehnjährigen Knaben kann 
man nicht als Pfleger einstellen. Er geht als Handwerker, Arbeiter, 
Schreiber in den Dienst, und wenn er in seinem Berufe weiter kommst 
so wird er selbstverständlich dabei bleiben. Nur wenn er durch irgend 
welche Vorkommnisse in seinem Beruf kein Glück hat und Schiffbruch 
leidet, geht er schließlich an die Krankenhäuser und meldet sich als 
Krankenpfleger. Dies würde ja auch nicht schlimm sein; aber meiner 
Meinung nach führt der Gedanke des Herrn Kollegen Dr. Weist 
dahin, daß wir mehr und mehr darauf sehen müssen, die Kranken 
häuser von männlichem Personen zu befreien und nur Schwestern 
dienst einzuführen, wie das heute schon jeder Kliniker zu erreichen 
sucht. Wir haben auch in unsern Krankenhäusern so weit wie möglich 
Pflegeschwestern in den Männerstationen, und nur ein oder zwei 
männliche Wärter sind zur Hilfe da, zum Heben schwerer Personen 
oder zu gewissen Hilfeleistungen, die auszuführen Schwestern nicht 
möglich ist. 
Auch das ist nicht richtig, daß jeder, der gestern Steinklopfer 
war, heute Pfleger im Krankenhaus sein kann. Es wird wohl kaum 
ein Pfleger angenommen werden, der nicht durch ein Zeugnis nach 
weisen kann, daß er schon in andern Krankenhäusern Dienste ge 
leistet hat. 
Es wäre über dieses Thema, über das Sie so leicht weggehen 
wollen, sehr viel zu reden; aber ich will schließen mit der Bitte, sich 
dem Ausschußantrage anzuschließen und diese Resolulion abzulehnen. 
Ich bin gern bereist persönlich in der Krankenhausdeputation mit 
zuwirken, und wenn etwas ordentliches erreicht werden kann, so soll 
es mir lieb sein. 
Stadtverordneter Singer (zur Geschäftsordnung): Ich bebaute, 
durch den Schluß der Diskussion außer stände zu sein, sachlich auf 
die Ausführungen des Herrn Referenten zu antworten. Es wäre 
sonst leicht, die Irrigkeit seiner Ansichten zurückzuweisen und auch den 
Eindruck zu berichtigen, daß es nicht wahr sein soll, daß Leute ohne 
vorherige Prüfung und ohne Zeugnis angenommen werden. Ich 
beziehe mich auf die amtlichen Mitteilungen der Direktoren der 
Krankenhäuser. 
Im übrigen muß ich meine Verwunderung aussprechen, daß der 
Herr Berichterstatter sein Recht, als Referent das Schlußwort zu 
haben, in der Weise gebraucht hat, daß er, während er im Anfang 
seines Referats gar nicht darauf eingegangen ist, jetzt, wo keiner 
mehr antworten kann, in seiner letzten Rede persönlich und nicht im 
Aufträge des Ausschusses darauf eingegangen ist. 
(Die Versammlung lehnt den Antrag auf Ueberweisung der 
Resolution der Stadtverordneten Dr. Arons und Genossen an einen 
Ausschuß ab, ebenso diesen Antrag selbst und beschließt nach den An 
trägen des Ausschusses, wie folgt: 
1. Die Versammlung erteilt ihre Zustimmung zu den vom Ausschuß 
abgeänderten Satzungen 
a) für die Ausbildung und Anstellung von Schwestern für den 
Krankenpflegedienst der Stadt Berlin, sowie 
b) für die Oberinnen der städtischen Schwesternschaft und erklärt 
sich damit einverstanden, daß die durch die Aufbesserung der 
Besoldungen der Schwestern und Oberschwestern für das 
laufende Rechnungsjahr entstehenden Mehrkosten ungeachtet der 
Etatsüberschreitung bei den betreffenden Etatstiteln veraus 
gabt werden. 
2. Die Versammlung ersucht den Magistrat, baldmöglichst eine 
Schwesternschule beim Rudolf Virchowkrankenhause zu eröffnen.) 
Borsteher-Stellvertreter Michelet: Fünfter Gegenstand der 
Tagesordnung: 
Berichterstattung über die Borlage, betreffend die Erwerbung 
eines Schulgrundstücks an der Dunckerstraße. — Vorlage 475. 
Der Ausschuß ist mit seiner Beratung nicht zum Abschluß 
gelangt, ivir müssen den Gegenstand also von der Tagesordnung 
absetzen. 
Sechster Gegenstand der Tagesordnung: 
Borlage — zur Kenntnisnahme —, betreffend die erfolgte 
Bauabnahme der Achenbachbrücke und der Pankebrücke im 
Zuge der Schönstedtstraße. — Vorlage 577. 
(Die Versammlung nimmt Kenntnis.» 
Siebenter Gegenstand der Tagesordnung: 
Borlage — zur Beschlußfassung —, betreffend die Wahlen 
von Mitgliedern und Mitgliederstellvertretern für die hiesige 
Voreinschätzungskommission. — Vorlage 578. 
271 
Ich teile mit, daß wegen dieser Wahlen das Erforderliche bereits 
veranlaßt worden ist. Damit ist der Punkt erledigt. 
Achter Gegenstand der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Kenntnisnahme —, betreffend die erfolgte 
Bauabnahme des Obduktionshauses auf dem Gelände des 
Rudolf Virchowkrankenhanses. — Vorlage 579. 
(Die Versammlung nimmt Kenntnis.) 
Neunter Gegenstand der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Kenntnisnahme —, betreffend den Geschäfts 
betrieb der städtischen Sparkasse für Januar/Mär; 1907. 
— Vorlage 580. 
Stadtverordneter Jacobi: Meine Herren, die Vorlage über 
den Geschäftsbetrieb der Sparkasse gibt uns doch Veranlassung zu 
einigen Betrachtungen. Es sind zirka 280 Millionen Mark Wert 
papiere vorhanden, die einen Kursverlust von zirka 13 Millionen 
haben, dann Hypotheken 59 Millionen, Wechsel 13 Millionen. Es sind 
ja augenblicklich außergewöhnliche Verhältnisse am Geldmarkt: indessen 
dürfte doch die Frage berechtigt sein, ob es nicht richtiger gewesen 
wäre, weniger Staatspapiere und mehr Wechselanlagen oder Hypo- 
theken zu besitzen. Es ist notwendig, daß auch ein großer Teil in 
Staatspapieren angelegt wird; ob es aber richtig ist, einen so hohen 
Prozentsatz in Papieren anzulegen, wie das bei uns der Fall ist. das 
ist doch zweifelhaft. Es ist ja nicht leicht, gerade in der heutigen Zeit 
hierüber zu sprechen. Die Tatsachen beweisen aber doch, daß eine 
andere Anlage, also mehr Anlagen in Diskonten usw. richtiger gewesen 
wären. 
Sodann habe ich auch Veranlassung, über die Sparkasse selbst 
zu sprechen, und muß dem Magistrat gegenüber erklären, daß trotz 
unserer seit Jahren fortdauernden Monita immer noch kein neues 
Statut uns vorgelegt worden ist. Jedesmal wird uns seit Jahren 
gesagt: jetzt ist es fertig, oder in kurzer Zeit wird es fertig sein. 
Zuletzt ist die Sache von Herrn Kollegen Nelke vor 3 Monaten wieder 
angeregt worden, jetzt kommen die Ferien, das sind also wieder 2 bis 
3 weitere Monate. Ich muß im Namen meiner Freunde erklären, 
daß wir uns das nicht länger gefallen lassen und nach den Ferien 
einen dahingehenden energischen Antrag einbringen werden, falls bis 
dahin keine Vorlage des Magistrats eintrifft. Ich muß also ersuchen, 
daß der Magistrat die Schritte tut, um uns das neue Statut baldigst 
vorzulegen. 
(Lebhafter Beifall.) 
Stadtrat Gehricke: Meine Herren, ich kann die Erklärung ab 
geben, daß das Kuratorium im vorigen Jahre das Statut zum Abschluß 
gebracht hat, daß es dem Herrn Kämmerer zur Aeußerung vorgelegen 
hat und dem Magistrat gestern oder heute zur Beratung zugegangen 
ist. Es wird also in nächster Zeit nun wohl zum Abschluß kommen. 
(Bravo!) 
Stadtverordneter I>r. Gelpcke: Wegen der Anlagen bei der 
Sparkasse möchte ich Herrn Kollegen Jacobi zunächst erwidern, daß 
schon seit Jahr und Tag überhaupt keine Anlage in Fonds statt 
gefunden hat. Der hohe Betrag setzt sich nicht nur aus Staats 
anleihen zusammen, sondern auch im wesentlichen aus Anleihen unserer 
eigenen Stadt. Der verflossene Herr Kämmerer hat sehr oft, wenn 
er bei der Sparkasse in Vorschuß getreten war, die Rückerstattung, statt 
in bar, in Stadtobligationen vollzogen. Die Stadt ist nicht schlecht 
dabei gefahren, und es ist keine Ursache, das zu bemängeln. Wir 
sind die Abnehmer zu hohen Kursen gerade von Stadtobligationen 
gewesen. 
(Die Versammlung nimmt Kenntnis.) 
Borsteher-Stellvertreter Michelet: Zehnter Gegenstand der 
Tagesordnung: 
Vorlage — zur Kenntnisnahme —, betreffend die Notaten 
beantwortung zum Jahresabschlüsse der Biehmarkt- und 
Schlachthofsverwaltung für 1905. — Vorlage 582. 
Ich beantrage die Ueberweisung an den Rechnungsausschuß. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.) 
Elfter Gegenstand der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend die Annahme 
des dem Blindenheim in Weißensee bezw. der Wilhelm und 
Jda Beckerstiftung aus dem Rentier Jsmer Neumannschen 
Nachlasse zugefallene» Legats. — Vorlage 583. 
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats, 
wie folgt: 
Die Versammlung erklärt sich mit der Annahme des der Stadt 
gemeinde Berlin für die Wilhelm und Jda Beckerstiftung zugefallenen 
Legats von 15 000 JC einverstanden.)
	        

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