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Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 15.1911 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 15.1911 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Statistisches Jahrbuch / Herausgeber: Statistisches Landesamt Berlin
Herausgeber:
Berlin / Statistisches Landesamt
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1952-1990
ZDB-ID:
2898505-9 ZDB
Frühere Titel:
Berlin in Zahlen
Spätere Titel:
Statistisches Jahrbuch
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1976
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10621080
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

Kapitel

Titel:
Text

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 15.1911 (Rights reserved)
  • Einband
  • Festausgabe zum Zweihundertsten Geburtstage Friedrichs des Großen
  • Abbildung: Tafel: Friedrich der Grosse als Kronprinz und seine Gemahlin Elisabeth-Christine von Braunschweig. Ölgemälde von A. Pesne im Berliner Schlosse
  • Titelblatt
  • Danksagung (Public Domain)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Friedrich der Große - Stein - Bismarck / Hintze, Otto (Public Domain)
  • Die Kinderbildnisse Friedrichs des Großen und seiner Brüder / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Friedrichsfeier vor hundert Jahren / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Die Feldschlacht in den Kriegen Friedrichs des Großen / Jany, Curt (Public Domain)
  • Zur Entstehungsgeschichte der "Histoire de la guerre de sept ans" Friedrichs des Großen / Volz, Gustav Berthold (Public Domain)
  • Das erste Testament Friedrichs des Großen / Cämmerer, Hermann von (Rights reserved)
  • Die Münzverwaltung Friedrichs des Großen / Schrötter, Friedrich von (Public Domain)
  • Friederike, Markgräfin von Ansbach, eine Schwester Friedrichs des Großen / Droysen, Hans (Public Domain)
  • Friedrich der Große und seine Leute / Volz, Gustav Berthold (Public Domain)
  • V Landgräfin Karoline von Hessen-Darmstadt
  • VI Der Oberstallmeister Graf Friedrich-Albrecht Schwerin
  • Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen / Krieger, Bogdan (Public Domain)
  • Friedrich der Große als Bauherr / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Zwei Gedichte Friedrichs des Großen in deutscher Übertragung / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Die Verwandtschaft der Häuser Hohenzollern und Askanien / Schuster, Georg (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Impressum

Volltext

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um schleunigen Bescheid, indem sie nochmals betonte: „J< werde einen definitiven Entschluß erst fassen, nachdem 
Eure Majestät mich mit einer Antwort beehrt hat.“ Uls Friedrich ihr nun riet, unverzüglich und unbedenklich ihre 
Zusage zu geben und nach Rußland zu gehen, „um dem Urteil des schönen Paris beizuwohnen,“ nahm sie die Ein- 
ladung der Kaiserin „definitiv“ an und bat um Sendung von Sciffen, da sie die Reise zu Wasser zurücklegen wollte. 
Indessen die Unspielung Friedrichs auf das „Urteil des Paris" erfüllte sie mit neuer Sorge, die sie ihm gleichfalls 
anvertraute: „Uh, Sire, wie linkisch und verlegen werde ich bei meinem Debut in Rußland aussehen, wenn meine 
drei großen Töchter mir folgen, und wenn ich auf allen Physiognomieen lese: das sind sie also! Meine vermeintlichen 
Göttinnen besizen gerade nicht die Unmut der Gottheiten des Olymp. Jhre übergroße Schüchternheit giebt ihnen 
ein linkisches Nussehen, das im Anfang für sie sehr unvorteilhaft sein wird. Mir liegt nur diese Sache im Kopf.“ 
Wieder mußte der König beruhigen; „Jhre Prinzessinnen sind zweifelsohne schüchtern; möchten Sie denn," fragte er, 
„daß sie bei ihrem Alter eine Keckheit besäßen, die an Unverschämtheit grenzt ? O, fürchten Sie nichts, Madame; 
wie ich die Harte des Landes kenne, wird man sie lieber sanft haben als ke," 
In Furcht und Hoffnung sah Karoline der Reise entgegen. „Es giebt Uugenblicke,“ bekannte sie dem 
königlichen Freund, „wo meine Gedanken sich verfinstern, aber mit Eifer verscheuche und zerstreue ich diesen düsteren 
Schatten; mein erlauchter Protector ist mein Schild, ich fürchte also nicht, falsche Schritte zu tun.“ Dann wieder ließ 
sie ihrer frohen Laune die Zügel schießen, indem sie schrieb: „Herrschte noh der alte Geschma> an Romanen, ich 
könnte manchen Stoff dazu liefern; nicht für meine Person -- mit 52 Jahren ist man höchstens gut dazu, die 
Abenteuer der tapferen und echten Ritter und der Damen, von denen ihre Gedanken ganz erfüllt waren, 
zu erzählen, vorausgeseßt, Sire, daß mein großer Roman endet, wie jene gewöhnlich enden, und daß Hymens 
Tempel den Schluß bildet." Heiter stimmte Friedrich in diesen Ton ein: er werde sie bald mit dem „Fräulein 
von Dänemark“ in der „Umadis von Gallien“ vergleichen, der Freundin und Helferin der dem Helden heimlich 
vermählten Prinzessin Oriane, die in wenigen Tagen von Portugal nach „Leukadien“ reiste und mit einem großen 
Schritt bequem über die Meerenge von Calais sette, Und lustig den Faden fortspinnend entgegnete Karoline: ja, sie 
möchte so reisen und zur Ueberfahrt übers Meer die große Schlange der „unbekannten Fee“ Urganda haben? -- 
jene Wunderschlange, die feuerspeiend mit riesigen Flügeln in ungeheurer .Schnelle das Meer teilte und in ihrem 
Innern ein vergoldetes Schiff barg, das, mit Girlanden, Edelsteinen und Wimpeln bede>t, am Ziele angelangt 
seine Insassen leit ans Ufer trug. 
Die Petersburger Reise führte zunächst zu einem neuen Wiedersehen der Landgräfin mit dem URönig und 
seiner Familie. Karoline bat um eine Einladung, die als Vorwand für ihre Reise wenigstens bis Potsdam dienen 
sollte. Darauf forderte Friedrich, daß sie auf dem Hin- und Rücweg ihn besuche -- wie er launig schrieb: „ce 5era 
mon HKuppelpelz“,? Bevor sie ihm antwortete, wandte sie sich an den Prinzen Heinrich und den Prinzen von Preußen 
mit der vertraulichen Unfrage, wie lange sie in Potsdam werde bleiben können, „ohne indiscret zu sein und ohne 
Mißfallen zu erregen“, Gemäß dem Rat, den sie empfing, ersuchte sie dann am 12. Februar den König, selbst die 
Zeit ihres NAufenthaltes in Berlin und Potsdam festzusezen. Ullein Friedrich stellte es ihrem Belieben anheim.* Da 
sie erklärte, Unfang Mai aufbrechen zu wollen, erging für diesen Zeitpunkt die formelle Einladung. Tach weiterer 
Abrede wurde ihre Ankunft auf den 13. Mai anberaumt,* 
1 Karoline an Friedrich, 27. Movember, 10. Dezember: Friedrichs Untworten, 2, und 19. Dezember 1772; Walther 1, 41--44; 
P. €. 35, 92. 141. == *? Karoline an den Hönig, 3. Upril und 3. Mai; Friedrichs Untwort, 16. Upril 1775! Walther 1, 50 --52; 
P. C. 33, 457. Die Zitate Friedrichs sind sehr frei; bei dem rätselhaften „Leucadie“ scheinen ihm die Orcadischen Infeln vorgeschwebt 
zu haben, welche die dänische Prinzessin in der Amadis, Buch 1, aufgesucht hat. Die wundertätige, bald helfende und bald Hilfe 
heischende Fee Urganda hieß deshalb die „unbekannte“, weil sie auf einer unsichtbaren Insel hauste und es liebte, unter den seltsamsten 
Gestalten zu erscheinen. =- * Karoline an Friedrich, 27. Uovember; Friedrichs Antworten, 2. und 19. Dezember 1772: Walther 1, 42--44; 
P. €. 35, 92 und 141. Schon am 13, Juni 1772 hatte er ihr geschrieben: „Mon maquerellage sera bien r&compens6, zi, en menant 
votre fille pour 1a placer zur ce tröne, vous me faites le plaisir de pasSzer chez moi“ (Walther 1, 27; P, C, 32, 251). -- * Karoline an 
Friederike, 2. Januar, 12. Februar; Schreiben an den König vom 12. und dessen Untwort vom 19, Februar 1773: Walther 1, 45f. 115. 1213 
P. C. 33, 399. = %* Dal, P, €. 33, 655. 
148
	        

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