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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1864 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin : für die Rechnungsjahre ... / Berlin
Publication:
Berlin 1921
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1854/1855-1859/1860; 1862/1863-1872; 1874-1883/1884; 1885/1886-1887/1888; 1898/1899-1913; 1915-1918/1920
Note:
Jahrgang 1859/60-1886/1887 erschienen als Beilage zu: Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Jahrgang 1887/1888 erschienen als Beilage zu: Gemeindeblatt der Stadt Berlin
ZDB-ID:
2899586-7 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1865
Language:
German
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12779238
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Verw 111:1864-66
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
22. Polizei-Verwaltung

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1864 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Corrigenda
  • Einleitung
  • 1. Bevölkerungsverhältnisse
  • 2. Gewerbe- und Niederlassungs-Angelegenheiten
  • 3. Einquartierungsverhältnisse
  • 4. Grundstücks- und Feuersocietätsverhältnisse
  • 5. Wohnungsverhältnisse
  • 6. Bauverwaltung
  • 7. Kämmereiverwaltung
  • 8. Steuerverhältnisse
  • 9. Schulverwaltung
  • 10. Kirchenpatronat
  • 11. Armenwesen
  • 12. Das große Friedrichs-Waisenhaus
  • 13. Das Arbeitshaus
  • 14. Das Friedrich-Wilhelms-Hospital
  • 15. Das Krankenhaus an der Halleschen Communication
  • 16. Invaiden-Unterstützung
  • 17. Das Nikolaus-Bürger-Hospital
  • 18. Gesinde-Belohnungs-, Unterstützungs- und Hospitalfonds
  • 19. Die Friedrich-Wilhelms-Anstalt für Arbeitsame
  • 20. Sparkassenwesen
  • 21. Die städtischen Gasbereitungs-Anstalten
  • 22. Polizei-Verwaltung
  • 23. Finanzlage

Full text

48 
Die Steigerung der Koste» pro 1864, dem Jahre 1863 gegenüber, 
erscheint verhältiiißmäßig gering, wenn in Betracht gezogen wird, daß in 
dieser Summe u- a. 50,000 Thlr. Baukosten für das Feuerlösch- und 
Straßenreinigungs-Depot in der Keibelstraße, 4500 Tbtr. für Aufstel 
lung von Pissoirs, und 50,000 Thlr. cxtraordinairer Zuschuß zu den 
Kosten des StrastenreinigungSwesens p'o 1864 enthalten sind, welche 
letztere Summe durch die ungünstigen Witterungsverhältniste des vergan 
genen Jahres, sowie durch Gründung einer neuen Arbciterabtheilung bei 
der Straßenreinigung hervorgerufen ist. Die Kosten des Jahres 1863 
hatten aber an und sür sich, den früheren Jahren gegenüber, eine sehr- 
bedeutende Höhe erreicht, da in denselben enthalten waren, 40,000 Thlr. 
Rest-Kaufgclv sür das Grundstück Lindenstraße N. 50./51.; 30,000 Thlr. 
zum Beginne des Baues dieses Haupt - Depots, und 41,000 Thlr. zum 
Rest auf die Baukosten desselben. 
Nachdem auch dieses Haupt-Depot im vorigen Jahre der Benutzung 
übergeben werden konnte, ist die Gemeinde nicht allein abermals in einem 
sehr wichtigen Punkte der Unannehmlichkeit überhoben worden, die Feuer- 
lösch- k. Anstalten in Puvathäusern zu ganz unverhällnißmäßig hohen 
Preisen unterbringen zu müssen, es ist vielmehr auch hierdurch ein dem 
Interesse und der technischen Aufgabe der Feuerwehr in jeder Beziehung 
entsprechendes Etablissenient geschaffen worden. 
Wenn nun der gegeuwärlig feiner Bollendung nahe Bau des Feuer 
wehr« und Straßenreinigungs-Depots in der Keibelstraße, sowie der in 
Aussicht genommene Bau eines gleichen Gebäudes auf dem bereits für 
33 900 Thlr. käuflich erworbenen Grundstücke in der Köpnickerstraße 
Nr. 125 , ihrer Bestimmung übergeben sein werden, so besitzt alsdann 
die Commune sür alle Depots eigene, den Verhältnissen entsprechende, 
Gebäude resp. Grundstücke. 
Die Vergleichsverhandlungen, welche zur Beseitigung der zwischen 
dem FiscuS und der Commune, in Betreff der Uebergabe der Feuer 
wehr ic., sowie wegen der Kosten für die Nachlwacht- rc. und Ortspo 
lizei-Verwaltung schwebenden Differenzen angebahnt waren, und an welche 
wohl mit Recht die Hoffnung geknüpft wurde, daß hierdurch ein viele 
Jahre lang bestehender Streit seine Endschast erreichen wurde, haben 
schließlich um deshalb kein Resultat herbeigeführt, weil der Herr Minister 
des Innern die diesteiis verlangte Uebergabe des Feuerlöschwesens in die 
eigene Verwaltung der Stadtgemeinde abgelehnt hat, ohne die Forderung 
des Staats, daß die Stadtgemeinde die bei dem Nachtwacht- und Fener. 
löschwesen angestellten Personen besolde, auszugeben. Ob der Fisous, 
gegenüber den inzwischen in Betreff der Auslegung des 8. 3. de« Ge 
setzes über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850 von dem höch 
sten Gerichtshof angenommenen Grundsätzen diese Forderung im gcricht- 
lichen Verfahren zur definitiven Anerkennung zu bringen im Stande sein 
wird, wird das Rechtsverfahren ergeben, welches wir in Betreff der 
neuerdings verlangten und mit Vorbehalt unserer Rechte bewilligten Zah- ^ 
langen für neue Nachtwächtergehalte einleiten zu lassen im Begriffe sinv. ^z 
Während diese — auch für die Vergangenheit erheblichste — Diffe 
renz noch unerledigt ist, hat sich der Kreis der übrigen auf die Ortspo- 
lizci-Veiwaltung bezüglichen Differenzen wesentlich verengt, seitdem in 
Gemäßheit des früher erstrittenen Judicats die Berechnungen über die 
Kosten der Ortspolizei-Verwaltung pro 1854/62 von dem Polizei-Prästdio ! 
vorgelegt, und die dagegen gezogenen Erinnerungen von demselben beant» 
wortet sind. ES steht schon hiernach fest, daß der Stadtgcmcinde aus 
jener Verwaltung (abgesehen vom Nachtwacht-, Feuerlösch, rc. Wesen, 
bei welchem die Notalen gegen die Rechnungen noch nicht beantworte! 
sind), eine liquide Forderung von 84,112 Thlrn. gegen den Fiscus zusteht. 
Der wesentlichste, bis jetzt noch unerledigt gebliebene, Streitpunkt 
beruht in der Frage: 
ob die auf Grund des Gesetzes vom 14. Mai 1852 durch das 
Polizei-Präsidium festgesetzten Geldstrafen in Gemäßheit des Ge- 
setzes vom 26. März 1856 der Stadtgemeinde gebühren, oder ob 
auf Grund des Jurisdictions-Vertrages vom 10./16. Dezember 
1843 der Fiscus dieselben für sich in Anspruch zu nehmen be> 
fugt ist? 
Hieran schließt sich nunmehr, nachdem mit dem 1. Januar d. I. die 
Gebäudestcuer in Berlin zur Hebung gekommen ist, die weitere Frage: 
welchen Einfluß der Fortfall der an Stelle der Verpflichtung 
zur Tragung der Kriminalkosten bisher an den Fiscus gezahlten 
Rente (§. 2. Nr. 4. des Gebäudesteuergesetzes vom 21. Mai 1861) 
auf die durch den Jurisdictionsvertrag geordneten Rechtsverhält 
nisse zwischen Staat und Stadtgemeinde auszuüben hat? 
In Betreff beider Fragen ist ein Einverständniß zwischen den städti- 
scheu und den fiscalischen Behörden noch nicht erzielt worden. 
23. Finanzlage. 
A. Die finanziellen Resultate der letzten 5 Jahre. 
L. 
ö? 
S 
s? 
Abth. 1. 
Restver 
waltung. 
Abth. 
II. L a 
u f e n i 
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[»alt 
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Summa. 
Tit. I. 
Käm 
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Tit. 11. 
Steuern. 
Tit. TU. 
Obli 
gations- 
Schulden. 
Tit. IV. 
Servis 
und 
Mili- 
tair. 
Tit. V. 
Polizei 
und 
Gericht. 
Tit VI 
Für- 
kirchliche 
Zwecke. 
Tit. VII. 
Schulen. 
Tit. VIII. 
Tit. IX. 
Tit. X. 
Bau 
wesen. 
Tit. XI. 
Verschie 
dene 
dauernde 
Einnah 
men ro8p. 
Ausgaben. 
Tit. XII. 
Extraor- 
dinair. 
Armen 
wesen. 
Städtische 
Verwal 
tung. 
Soll 
-Ein 
nahm 
e. 
1860 
685 572 
82 182 
1 816 087 
31 882 
163 
51 793 
— 
170 775 
169 972 
19 461 
20 252 
252 379 
971 829 
1 2 7 2 347 
1861 
737145 
73 394 
2 024 368 
28 632 
342 
75 632 
— 
175 779 
210 914 
19 328 
184 030 
271629 
414 392 
4 215 585 
1862 
855 420 
80 370 
2 130 831 
26 801 
318 
113 266 
— 
183 962 
178 068 
19 075 
273 159 
293 875 
783 088 
4938 LA 
1863 
859 758 
103 986 
2 343 875 
28103 
293 
112 669 
— 
194 407 
192 223 
19 579 
224 512 
285 939 
950 40J 
5 3 1 5 744 
1864 
707 826 
94 481 
2 547 200 
29 288 
1107 
105 365 
— 
203 923 
191892 
25 808 
315 305 
300123 
1 306 423 
5 828 74t 
I st - 
Sinn 
ahme. 
1860 
583 819 
77 845 
1 796 774 
31 882 
119 
51 793 
168 802 
164 235 
19 461 
20 252 
237 652 
786 139 
3 938 in 
j 1861 
660036 
72 274 
1992 079 
28 632 
342 
75 585 
174 308 
207 613 
19 328 
184 030 
248 134 
278117 
3 940 477? 
1862 
779 490 
72 332 
2 105 794 
26 801 
318 
78 266 
■ 
182 757 
177 580 
19 075 
243 709 
267 653 
577 903 
4 531 680 
| 1863 
728 378 
96 305 
2 311 531 
28 103 
293 
81762 
— 
193 245 
186 648 
19551 
193 133 
262 260 
766 145 
4 867 353| 
1864 
592122 
71 328 
2 506 109 
29 288 
1107 
105 357 
— 
202 821 
191 379 
25 808 
239 232 
272596 
1 275 702 
5 512 84s 
Zu Titel II. Derselbe umfaßt: Haus- und Miethssteuer, Commmialantheil an der Mahl-, Schlacht« und Braumalzsteuer, Vorspann-Exemtions- und 
Hundesteuer. Die Wildpreisteucr ist speciell für das Armenwesen bestimmt, und wird bei de» Einnahnien deffelben verrechnet. 
Zu Titel X. Bauwesen. Hierin sind nur die Einnahmen und Ausgaben für Regulirung, Enlwäfferung und Pflasterung der Straßen und Bürger 
steige, Graniibahnlegung, Brückenbau u. f. w.. und außerdem als in Einnahme und Ausgabe durchlaufender Posten die Kosten des Rathhausbaues ent 
halten. Daher rübrt die plötzliche Erhöhung der Beträge, welche das Jahr 1861, in welchem dieser Bau begonnen wurde, nachweist. Die Kosten der übrigen 
Neu-Hochbaulen und Reparaturen sind bei den einzelnen VerwalmngSzweigen, deren Zwecken sie dienen sollen, zur Verrechnung gelangt. 
Zu Titel XI. Unter de» verschiedenen dauernden Einnahmen und Ausgaben sind Ueberschuß gewährende Lonten, die Zinse» von ausstehenden 
Kapitalin und Dispositionsfonds, die Einzugs-, Bürgerrecht»- und Hausstandsgelder, Leichenfuhrpacht, Magistratsfporteln, di- Einnahmen aus herren 
losem Nachlaß und Slättegeld von den Märkten. Dagegen erfordern Zuschuß die Pensionen au MagistratSmitglicdcr, Beamten und Lehrer, ferner
	        

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