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Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 11.1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 11.1927 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Statistisches Jahrbuch / Herausgeber: Statistisches Landesamt Berlin
Herausgeber:
Berlin / Statistisches Landesamt
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1952-1990
ZDB-ID:
2898505-9 ZDB
Frühere Titel:
Berlin in Zahlen
Spätere Titel:
Statistisches Jahrbuch
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1959
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10509633
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

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  • Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 11.1927 (Public Domain)
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  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Volltext

103 
raum einer ziemlich durchgreifenden Veränderung unterzogen 
werden soll, die, wie sie befürchten müssen, von den verhängnis 
vollsten Folgen in bezug auf die künstlerische Erscheinung wie 
auch auf die Akustik sein muß. Es ist uns wohl bekannt, daß es 
bei der heutigen Innenarchitektur des Opernhauses sich nicht 
um die ursprüngliche Ausstattung von Knobelsdorff handelt, sondern 
um eine klassizistische Neuschöpfung durch Langhaus vom Jahre 
1787, die nach dem Brande des Jahres 1843 durch C. F. Lang 
haus den Jüngeren eine sehr glükliche Wiederherstellung im 
Geiste seines Vaters gefunden hat. Der bedeutende und würdige 
Innenraum, der auch durch spätere Bauscbicksale und verschiedent- 
liche kleine Umgestaltungen nichts von der großartigen und 
feierlichen ursprünglichen Wirkung eingebußt hat, gehört ohne 
Zweifel zu den schönsten und gelungensten Lösungen der Idee 
eines Logentheaters in der ganzen Welt und stellt im Rahmen 
klassizistischer Raumkunst eine einzigartige Leistung dar. Nach 
den der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Absichten muß be 
fürchtet werden, daß an diesem in seiner Struktur zu erhaltenden 
und in sich geschlossenen Raumgebilde durch Verschiebung von 
Einzelelementen eine Erweiterung des wohl abgewogenen rhyth 
mischen Gleichgewichtes 1 ) und damit eine bedeutende Schädigung 
des künstlerischen Bestandes eintreten wird. Der Tag hält als 
der berufene Sprecher des öffentlichen Gewissens der Denkmal 
pflege dieses Vorgehen für um so bedenklicher, weil es ohne den 
überzeugenden Nachweis der unbedingten Notwendigkeit gerade 
von der Staatsregierung ausgeht, die die berufene Pflegerin un 
seres Denkmäler Bestandes sein sollte. Aus diesen Erwägungen 
heraus hält es der Vorstand des Tages für seine ernstliche Pflicht, 
ehe wertvolles Kulturgut verloren geht, noch einmal seine war 
nende Stimme zu erheben und um eine nochmalige sorgfältige 
Nachprüfung der ganzen Frage zu bitten. 
Der Vorstand: 
gez. Freiherr von Biegeleben, Hessischer Gesandter, Berlin, 
gez. Prof. Dr. Pali] Clemen, Geh. Reg.-Rat, Bonn, 
gez. Prof. Dr. Cornelius Gurlitt, Geheimer Rat, BDA., Dresden, 
gez. Prof. Dr. Joesph Sauer, Freiburg i. Br. 
gez. Dr. Dr. Schmidt-Ott, Staatsminister, Berlin, 
gez. Freiherr von Stein, Staatssekretär a. D., Berlin.“ 
l ) Was „Erweiterung des Gleich/bw ich te** (wahrscheinlich „Vers eh an de] uns-* ?), bedeuten may T ist mir nicht bekannt. Ich bitte den r Tog für Hd matschutz 1- ! auch meint 
Muttersprache zu beschütten ; sie ist ebenso heilig wie der herrliche Bau Knobelsdorffs, der eben von Earbsrenhand verwüstet wird. W.H. 
LUDWIG HILBERSEIMER ÜBER UNSERE DÄNISCHE ARCHITEKTUR-AUSSTELLUNG 
Über die von W. M. B. und „Städtebau“ veranstaltete Aus 
stellung dänischer Architekten schrieb sehr treffend Ludwig 
Hilberseimer im Heft 15 (Dezember) der von W. C. Behrendt 
herausgegebenen „Form“: 
„Dieser dänische Klassizismus bedarf für seine Ziele keines 
großen architektonischen Apparats; Säulen, Pilaster, Kapitale, 
Gesimse usw. Im Gegenteil. Er kommt mit den einfachsten Mitteln, 
die allerdings die wesentlichsten sind, zurecht: Harmonie, Pro 
portionen und Gleichgewicht der Massen sind seine grundlegen 
den Gestaltungsmittel. Der dänische Klassizismus ist somit weniger 
ein Formenaufwand als eine geistige Haltung. Im Gegensatz etwa 
zu den klassizistischen Strömungen in Deutschland, die immer 
einen großen Formenaufwand notwendig machten. So sind etwa 
Messels Bauten im Vergleich zu den dänischen von einer über 
ladenen Formenfülle. Nur vielleicht Heinrich Tessenows Arbeiten 
können den dänischen gleichgestellt werden. Ihr Gemeinsames ist 
die fast morbid zu nennende Feinheit der Proportionen und der 
Harmonisierung der Massen. Ein sensibler Purismus, dessen 
letztes Ziel Höchste Geschmacksvollendung ist. Damit ist aber 
auch die Grenze dieses Klassizismus bezeichnet. Die strenge 
symmetrische Bindung, die ihm zugrunde liegt, macht ihn unge 
eignet für viele Aufgaben, die die Gegenwart der Architektur 
stellt. Seine Mittel reichen dann einfach nicht mehr »ns. So sind 
Sowohl Kay Agerloft wie Ivar Bentsen bei einigen ihrer Entwürfe 
gezwungen, die Form des durch den Klassizismus geheiligten 
stehenden Rechteckfensters aufzugeben, um durch andere Fenater- 
formen eine zweckmäßigere Beleuchtung zu erreichen. Warum 
aber dann noch die rein repräsentative Belastung des Grund 
risses mit Symmetrien, die den Bauorganismus vergewaltigen, 
seinen funktionellen Formenansdruck bindern!“ 
Hilberseimer hat sicher recht: guter .Klassizismus' „bedarf 
für seine Ziele keines großen Apparats. Im Gegenteil. 
Er kommt mit den einfachsten Mitteln, die allerdings die wesent 
lichen sind, zurecht.“ Wer immer für Einfachheit und Klarheit 
eingetreten ist, wird Ludwig Hilberseimer für diese Feststellung 
danken müssen. „Großer Apparat“ ist gerade das Gegenteil von 
gutem „Klassizismus", großer Apparat ist Überladung und barock! 
Sehr recht hat Hilberseimer auch, wenn er sich gegen die „Ver 
gewaltigung des Bauorganismus“ wehrt. Der Bauorganismus darf 
nicht vergewaltigt werden, nicht einmal durch Symmetrie. Wo sich 
aber die Symmetrie, wie in den meisten (!) Schöpfungen der 
Natur, ungezwungen bietet, warum dann dieses kostenlose, heitere 
und selbstverständlichste Mittel der Ordnung und des natürlichen 
Schmuckes nicht verwenden, wie es alle großen Zeiten der Bau 
kunst verwendeten? Die Symmetrie beherrscht den menschlichen 
Leib, und es erfüllt ihn mit Freude, wenn er ihr Echo in seiner 
Umgebung entdeckt. Das Herz und der Blinddarm sitzen nicht 
symmetrisch im menschlichen Leibe, Hat darum die Natur den 
menschlichen Leib „vergewaltigt“?, als sie diese Asymmetrie nach 
außen völlig verbarg?? Es gibt heute „Baukünstler“, die glauben 
etwas geleistet zu haben, wenn sie eine belanglose Asymmetrie 
im Inneren ihres Gebäudes nach außen hin zur Erscheinung bringen. 
Hat Gott ihrem Leibe oder Geiste einen schiefen Buckel beschert? 
Gerade unsere besten und geradegewachsenen jungen Baukünstler, 
wie z. B. Oud haben ihre Freude nn der Symmetrie oft bewiesen. 
W. H, 
BÜCHERSCHAU (VGL. S. 86) 
F. R. YERBURY, ENGLISCHE BAUKUNST UM 1S00. 150 Bilder 
tafeln nebst einer Einleitung. Berlin, o. D. Verlag Ernst Wasmuth. 
Quart. In Ganzleinen geh Mk. 34,— 
für Bezieher von „Städtebau“ oder „Wasmuths Monatsheften für 
Baukunst“ Mk 30,— 
Yerbury ist nicht nur ein feinsinniger moderner Architekt, 
sondern gleichzeitig ein ausgezeichneter und ausgezeichnet wäh 
lender Photograph. Dies sein neuestes Buch ist das ausgezeichnete 
Bilderwerk, aus dem wir im vorigen Hefte (Seite 6) eine Ansicht 
veröffentlichten, die für den Geist des Buches sehr bezeichnend 
ist. Wer kann angesichts derartig überzeugender Lösungen, die 
wie Erfolge von heute und morgen anmuten, bei der anmaßenden 
Behauptung verantwortungsloser Neuerer beharren, daß wir alles 
Alte über Bord werfen müssen, statt es zu sichten und zu steigern?
	        

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