Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Kunst im Dienste der Staats-Idee / Malkowsky, Georg (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Kunst im Dienste der Staats-Idee / Malkowsky, Georg (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Malkowsky, Georg
Title:
Die Kunst im Dienste der Staats-Idee : hohenzollerische Kunstpolitik vom Großen Kurfürsten bis auf Wilhelm II.
Publication:
Berlin: Patria-Verlag, 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
243 Seiten
Berlin:
B 352 Bildende Kunst: Allgemeine Kunstgeschichte
DDC Group:
700 Künste, Bildende Kunst allgemein
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15492951
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 352/14 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Kaiser Wilhelm II.

Contents

Table of contents

  • Die Kunst im Dienste der Staats-Idee / Malkowsky, Georg (Public Domain)
  • Illustration: Le Tombeau de Frederic II. Roi de Prusse. La Sagesse le pleure et la Vérite fait sont élogel
  • Title page
  • Preface
  • Der Begriff der Kunstpolitik
  • Die Geschichte der Kunstpolitik
  • Die Kunstpolitik der Fränkischen Hohezollern in ihren Stammlanden und im Herzogtum Preußen
  • Illustration: Die Burg Hohenzollern vor der Wiederherstellung ; Der Hof der Burg Hohenzollern
  • Die Kunstpflege in der Mark unter den ersten Hohenzollern
  • Illustration: Kurfürstin Elisabeth, Gemahlin Friedrich I. Altargemälde aus Kadolzburg im Hohenzollern-Museum
  • Illustration: Kurfürst Johann Georg und seine Gemahlin Elisabeth von Anhalt
  • Der Große Kurfürst
  • Illustration: Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst (Ill.: Flinck, Govaert)
  • Illustration: Luise Henriette, Kurfürstin von Brandenburg (Ill.: Honthorst, Gerrit van)
  • Illustration: Der Große Kurfürst und Gemahlin. Im Berliner Schlosse (Ill.: Czwiczek, Mathias)
  • Illustration: Domkirsche und Stechbahn am Schloß (Ill.: Stridbeck, Johann)
  • Der innere Schloßhof des Kurfürstlichen Schlosses / Stridbeck, Johann
  • Illustration: Das Leipziger Tor am Ende des XVII. Jahrhunderts. Aquarell in der Kgl. Bibliothek (Ill.: Stridbeck, Johann)
  • Illustration: Ansicht von Berlin mit der Befestigung des Großen Kurfürsten
  • Illustration: Berlin am Ende des XVII. und am Anfang des XVIII. Jahrhundert
  • König Friedrich I.
  • Illustration: Antoine Pesne, König Friedrich I
  • Illustration: Das Königliche Zeughaus in Berlin (Ill.: Merz, Johann Georg)
  • Illustration: Das Königliche Zeughaus in Berlin
  • Illustration: Der Königliche Marstall (Ill.: Merz, Johann Georg)
  • Illustration: Das Berliner Schloß vor dem Umbau durch Schlüter
  • Illustration: Entwurf Schlüters zum Umbau des Königlichen Schlosses in Berlin (Ill.: Scherk, Peter)
  • Illustration: Der große Hof des Berliner Schlosses (Ill.: Gärtner, Eduard)
  • Illustration: Innerer Hof des Königlichen Schlosses in Berlin (Ill.: Broebes, Jean-Baptiste)
  • Illustration: Das Antiken- und Medaillen-Kabinett der Kunstkammer ; Das Antiken-Kabinett in der Kunstkammer Friedrich I. (Ill.: Beger, Lorenz)
  • Illustration: Porträt-Büste Friedrichs I. im Schloß ; Medaille auf die Gründung der Akademie ; Medaille auf die Gründung der Akademie
  • Friedrich Wilhelm I.
  • Illustration: Antoine Pesne, König Friedrich Wilhelm I.
  • Illustration: v. Knobelsdorf, Friedrich Wilhelm I. im Kreise seiner Familie ; Porzellankammer im Schloß Oranienburg
  • Illustration: Die Anatomieklasse in der Akademie der Wissenschaften ; Schloß Monbijou
  • Illustration: Ansicht der Heil. Geist. Kirche in Potsdam ; [Vue d'une partie de la Rue de la Mauer-Strasse avec l'eglise de la frinite]
  • Friedrich der Große
  • Illustration: König Friedrich der Große (Ill.: Graff, Anton)
  • Illustration: Entwurf für Schloß und Anlagen Sanssoucis (Ill.: Friedrich II., Preußen, König)
  • Illustration: Das Brandenburger Tor 1764 ; Unter den Zelten zur Zeit Friedrichs des Großen (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Illustration: Prospectus Ecclesiae Cathedralis et loci ad stationes mutantes detinati Berolini ; Invalidorum militum hospitium regium Berolini
  • Illustration: Das Opernhaus mit der alten Holzbrücke (Ill.: Rosenberg, Johann Georg)
  • Illustration: Opernhaus und St. Hedwigs-Kirche (Ill.: Legely)
  • Illustration: Einsturz des Turmes des Deutschen Domes am Gendarmenmarkt (Ill.: Rosenberg, Johann Georg)
  • Illustration: Marstall und Akademie nach dem Neubau (Ill.: Schleuen, Johann David)
  • Illustration: Direktor Grieninger mit Familie ; Modellmeister Elias Meyer und Gattin ; Deckel einer mit Brillanten besetzten Dose
  • Illustration: Tisch mit Silberbeschlag von Hülsemann. Schlafzimmer Friedrichs des Großen im Potsdamer Stadtschloß ; Platte des Schreibtisches der Königin Sophie Dorothea
  • Friedrich Wilhelm II.
  • Illustration: Anton Graff, König Friedrich Wilhelm II.
  • Illustration: Das Königsstädtische Theater in Berlin ; Die Heiligegeist-Kirche
  • Illustration: Vue du hotel de la monnoie de Berlin ; Berlin aen de Spree, eene seer heerlyke Stadt en waerdige Residenzie des Köning in Pruyssen
  • Illustration: Vue de Charlottenburg. Dedièe a San Altesse Royale Madame la Princese Frèdèrique de Prusse, Fille ainée du Roi
  • Friedrich Wilhelm III.
  • Illustration: Francois Gérard, König Friedrich Wilhelm III.
  • Illustration: Ansicht der langen Brücke und des Königl. Schlosses längs der Spree zu Berlin ; Vue et perspective du palais de S. Alts. Royale Mgnr. le Prince Ferdinand de Prusse avec une partie de la maison du comte de Schulenburg. Dediée à S. Altesse Royale Madame la Princesse Ferdinand de Prusse
  • Illustration: Vue perspective d'une partie de la Rue du Cloitre avec la Tour de l'Eglise Cathédrale ; Vue del Elise de St. Pierre en face de la rue des Feres á Berlin
  • Illustration: Unter den Linden zur Zeit Friedrich Wilhelm III. ; Ansicht von der Burgstrasse aus nach dem Badehaus der Friedrichsbrücke und dem Zeughaus
  • Friedrich Wilhelm IV.
  • Illustration: Franz Krüger, König Wilhelm IV.
  • Illustration: Vue du Marche dit Molckenmarckt et de l'Eglise St. Pierre, dans l'eloignemet ; Vue du Cháteau du cole du Levant, avec une partie du grand pont et la Statué Equedre de Guillaume le Grand Dédieé à son Altesse Serénissime, Monseigneur le Duc Ferdinand de Brunswic et Lunebourg
  • Illustration: Enthüllung des Denkmals Friedrich des Grossen in Berlin am 31. Mai 1851 ; Handzeichnung Friedrich Wilhelms IV. Königsberg 1808
  • Wilhelm der Große
  • Illustration: Paul Krüger, Kaiser und König Wilhelm der Große
  • Illustration: Die Gerichtslaube am alten Berliner Rathause
  • Kaiser Friedrich III.
  • Illustration: Heinrich von Angeli, Kaiser und König Friedrich III.
  • Kaiser Wilhelm II.
  • Illustration: Noster, Kaiser Wilhelm II.
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

„Kommandieren des Künstlers“, kenne nur gesunden Blick, momentane Erfassung des künst- 
lerischen hauptpunktes. Andere Künstler, als die Zeit sie ihm bot. konnte auch er nicht aus 
der Erde stampfen. Ich glaube auch, daß der Kaiser mit großer Überlegung dem einen diese, 
dem andern jene Aufgabe zuwies. „Der ist mehr dekorativ, dem gebe ich die Gruppe“, — „der 
macht die Zeremonien besser, die müssen genau und sachlich sein“, — „dem lasse ich Zeit und 
Kuhe, dann wächst es ihm von selbst zu“, — „der hat die große Form und den großen Gedanken“ 
— Sätze dieser Art habe ich oft gehört, und die besten der entstandenen Werke geben ihm recht, 
oder in welchem Lande hatte ein Monarch unserer Zeit annähernd ähnliches geschaffen. Die 
Frage sollte nicht immer übersehen werden.“ — Von der politischen Bedeutung der Stiftung des 
Goethedenkmals für Kom gibt die Kundgebung Zeugnis, die der Kaiser am 27. Januar 1902 an 
den Bürgermeister Jürsten Colonna richtete: „An meinem Geburtstage gedenke ich dankbar der 
gastlichen RAufnahme, die Ich so oft in Italien und insbesondere in Rom gefunden habe. Als 
Ausdruß Meiner Empfindung wolle die Munizipalität von Mir ein Denkmal des Deutschen ent— 
gegennehmen, der unser Volk immer auf Italien hingewiesen und damit Deutschem Idealismus 
neue und hohe Ziele gesteckt hat. Wie kein anderer fühlte Goethe den Zauber der herrlichen 
Stadt und wußte denselben in unvergänglichen Werken der Dichtkunst festzulegen. Möge der 
junge Goethe in der ewigen Komaseine ebenso gastliche Aufnahme jetzt im Marmorbilde wie 
einst im Leben finden. Möge sein Standbild unter dem blauen himmel des von ihm besungenen 
Tandes, wo hoch der Lorbeer steht, ein dauerndes Wahrzeichen der aufrichtigen und herzlichen 
Sympathien bilden, die Mich und Deutschland mit dem schönen Italien verbinden.“ — Ein 
politischer Aßt war die Schenkung des Denkmals Friedrichs des Großen an die Vereinigten 
Staaten als Erinnerung an den Anteil, den der Große König an dem Emerikanischen 
Befreiungskampfe genommen hat, und wenn der Kaiser den Norwegern eine Frithiofsstatue 
stiftet, so weist er damit auf die gemeinsamen Guellen der Nordischen Sage hin, auf die Kassen- 
oerwanoͤtschaft der Skandinavier und der Germanen. Von dem Kaiserschlosse auf Corfu blickt 
die schlanke lanzenbewehrte Gestalt des Echilleus zu dem Eilande hinüber, dem der Deutsche 
seine Kultur verdankt und das er noch immer mit der Seele sucht, und eine schmeichelhaftere 
huldigung konnte dem Genius der Franzöfischen Uation nicht dargebracht werden, als die Aus- 
stellung des Kunstbesitzes Friedrichs des Großen in Paris im Jahre 1900. Die Kunstpolitik des 
Staates, der in drei Jahrhunderten aus kleinsten Anfängen erwuchs, hat sich zur Kunstpolitik 
der Weltmacht erweitert. — 
JFür die Wertschätzung der Bedeutung einer nationalen Malkunst, die das geschichtliche 
Werden des Dolkstums unter Führung der Fürsten, Heerführer und Staatsmänner darzustellen 
sucht, zeugt das Derhältnis des Kaisers zu Adolf Menzel. Die Perleihung des höchsten Ordens, 
den der König von Preußen zu vergeben hat, an den Meister der Friederizianischen Zeit mag 
als Zeichen dynastischen Interesses an der Verherrlichung des Großen Ahnherrn gelten. Die 
einzigartige Huldigung aber, die durch das Menzelfest in Sanssouci dem Künstler dargebracht 
wurde, rührte an die tiefsten Empfindungen des Dolkes: Der Kaiser selbst in der Uniform des 
Oberst Lentulus den Meister begrüßend, die Schloßwache ihn auf der Terrasse mit Trommel- 
wirbel empfangend, die Kaiserin, ebenfalls im Kostüm der Zeit, dem Konzert im Musiksaale 
beiwohnend — das waren künstlerische CEhrungen, wie sie kaum jemals einem Künstler 
zuteil geworden sind. Und als der Kaiser, umgeben von den Prinzen und dem gesamten Hof—
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.