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Berlin und seine Entwickelung (Public Domain) Ausgabe 4.1870 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin und seine Entwickelung (Public Domain) Ausgabe 4.1870 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Berlin und seine Entwickelung / herausgegeben vom statistischen Bureau der Stadt
Weitere Titel:
Berlin und seine Entwicklung
Gemeindekalender und städtisches Jahrbuch
Städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik
Erschienen:
Berlin: Guttentag 1872
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
2.1868-6.1872
ZDB-ID:
2795847-4 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Stadt- und Gemeinde-Kalender und städtisches Jahrbuch
Spätere Titel:
Berliner städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1870
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10194055
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 8/2:4.1870
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

Kapitel

Titel:
Berliner Chronik

Schnellzugriff

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  • Berlin und seine Entwickelung (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1870 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Stempel: Bibliothek d. K. Ministeriums des Innern
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Gesetze, Verordnungen u.
  • B. Abhandlungen
  • Berliner Chronik
  • Die Literatur vom Jahre 1869 u. 1870 auf dem Gebiete des Gemeindewesens

Volltext

Et. Allgemeine Chronik. 
263 
5. Gewerbemuscum. 
Das Gewerbemuseum ist in der besten Entwickelung begriffen. Am 5. Oktober 1868 
besuchte die Kronprinzessin diese Unterrichtsanstalt und übergab als Geschenk eine große Reihe 
von Unterrichtsmitteln, die vom Departement of Science and Art in London herausgegeben. 
Es waren besonders Modelle für geometrisches und perspektivisches Zeichnen, Borlagen für 
Maschinen-, Figuren- und Handzeichnen, für'mathematischen und naturhistorischen Unterricht. 
Die Anstalt hatte auch die Genugthuung, Anerkennung und Nachahmung zu finden. 
Etwa im November 1868 ließ das Handelsministerium dem Borstande' mittheilen, daß es 
damit umgehe, in verschiedenen, durch Industrie hervorragenden Städten, unter Zugrunde- 
legung der bei Errichtung und Leitung der gedachten Anstalt befolgten Prinzipien Gewerbeschulen 
zu errichten, d. h. auch besondere Unterrichtsabtheilungen für Frauen zu gründen. Es beab 
sichtigte, Commissionen aus Regierungs-Commissarien und Deputirten gewerblicher Vereine 
und Museen zu bilden, um mit denselben über die weitere Organisation dieser Schulen Ver 
ständigungen herbeizuführen, und forderte das Gewerbemufeum auf, Vertreter zu den Bera 
thungen zu entsenden. Nach diesen Berathungen sollte von den Lehrern der Anstalt ein Plan 
ausgearbeitet werden, nach welchem, sobald er die Genehmigung des Ministeriums erhalten 
haben würde, der Unterricht ertheilt werden sollte. Auch war — wie es hieß — in Aussicht 
genommen, die Lehrer, welche an solchen Schulen fungiren werden, hierher zur Durchnehmung 
eines Kursus zu berufen, in welchem ihnen praktisch zu zeigen ist, wie sie ihren Unterricht 
zu leiten haben. Eine nicht unbedeutende Anzahk von Communen hat den Wunsch aus- 
gesprochen, solche Schulen bei sich errichtet zu sehen, und sollen sie sich dazu verpflichten, die 
Hälfte der Kosten, etwa 1000 Thlr. jährlich, und die Localitäten herzugeben. Die Samm 
lungen haben sich durch Ankauf, Schenkungen und Leihgaben wiederum in bemerkenswerther 
Weise vermehrt. Bei Versteigerung der Ettlinger'schen Sammlung in Würzburg sind inter- 
effante Schmiede - Eisen - Arbeiten, Kacheln und Holzschnitzereien erworben, aus Italien 
Majoliken und andere Werke der besten Renaifsancezeit angekauft, darunter besonders bemer- 
kenswerth eine in Eichenholz geschnitzte Bank mit hoher Rücklehnc mit vollendet schöner Arbeit. 
Ferner sind deutsche Steingutkrüge, getriebene Metallarbeiten und Anderes angekauft. Von 
den Geschenken sind u. A. ein altes Berliner Porzellanservice des Stadtverordneten Kuhtz, 
ein sehr zierlich bemaltes altes Meißner Präsentirdrett mit vier Taffen von Frau Director 
Wimmel, Eisengüsse der gräflich Stollbergischen Eisengießerei in Jlsenburg, gestickte Kleidungs 
stücke esthländischcr Bauern hervorzuheben, aus den geliehenen Gegenständen die Arbeiten 
afrikanischer Stämme aus dem Besitz der geographischen Gesellschaft, kunstvolle Elfenbein- 
drechseleien des Commcrzienrathes Ravend, Tischplatten mit eingelegter Arbeit im Besitz des 
Predigers Schönfeld, eine Steingutkanne und ein bronzenes Schwert aus der städtischen 
Sammlung in Thorn und vieles Andere. Als besonders wichtig für Techniker sind Holz. 
modelte verschiedener Zapfenlager zu erwähnen, die von der konigl. Gewerbe-Akademie auf 
kurze Zeit dem Museum überlassen worden sind. Auch die Sammlung der Gipsabgüsse hat 
sich in ansehnlicher Weise vermehrt. Außer Ankäufen in Berlin, Florenz, München, Frank- 
fürt a. M. ist eine intereffante Sammlung von Abgüffen altdeutscher Holzschnitzereien 
und Kacheln zu erwähnen, welche ein Hostischlermeister in Köln dem Diuseum zum Geschenk 
gemacht hat. 
Am 1. März 1869 wurde eine Ausstellung von Schülerarbeiten eröffnet, welche das 
allseitiqstc Jntereffe in Anspruch nahm. Dr. A. Philipps sagt über dieselbe: 
Die Arbeiten der Schüler des Gewerbemuseums, welche naä) einjährigem Unterrichte 
in einem jüngst eröffneten vierten Saal ausgestellt worden sind, verdienen in hohem Grade 
die Beachtung des Publikums; nicht als ob staunenswerthe Resultate, die anderwärts nimmer 
erreicht worden, vorlägen, sondern weil eine gute und zweckmäßig angewandte Methode hier 
dem Sck)üler ein Verständniß der Kunstformen vermittelt, welches unsern Handwerkern — 
wie die letzten internationalen Ausstellungen bewiesen haben — fast gänzlich abhanden gekommen 
ist. Aus diesem Gesichtspunkte möge» "kurz die einzelnen Gebiete charakterisirt werden. 
Die eigentliche Organisation des Unterrichts liegt in denjenigen Klassen vor, die an 
3—5 Wochentagen, Abends von 7j bis 9j Uhr arbeiten. Es sind, einschließlich der Schü- 
lerinnen-Klaffe," sechs Abtheilungen. Von zweien derselben — Elementar- und'Ornament- 
Zeichnen und Modelliren — sind für solche Schüler, die an den Wochentagen zu erscheinen ver 
hindert sind, Sonntag Vormittags Parallelklassen eingerichtet; dazu treten zwei Abtheilungen, 
welche streng- genommen eigentlich nicht in den Plan der Anstalt gehören, um praktischer 
Rücksichten willen aber ihr angeschlossen sind: Bau- und Maschincnzcichnen (Baumeister 
Scholtz und Ingenieur Gr ein er). Beide, besonders aber die letztere Klaffe, sind stark 
besucht, und die ausgestellten Arbeiten zeigen eine saubere, exakte und zweckentsprechende 
Behandlnng ihrer Gegenstände. — Der Abendunterricht hat die bei weitem größere 
Anzahl von Schülern, deren im Ganzen 400 (fast die doppelte Zahl gegen das erste Quartal) 
die Anstalt besuchen. Sie gehören allen Zweigen des Handwerks an; doch auch Architekten, 
Gymnasiasten re. sind vertreten.
	        

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