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Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 28.1925 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 28.1925 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Other titles:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Publication:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1925
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11117447
Location:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Shelfmark:
Ri 20010
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Periodical part

Title:
Band 2

Issue

Title:
H. 27

Contents

Table of contents

  • Berliner Leben (Public Domain)
  • Ausgabe 28.1925 (Public Domain)
  • Band 1
  • Band 2
  • Cover
  • H. 19
  • H. 20
  • H. 21
  • H. 22
  • H. 23
  • H. 24
  • H. 25
  • H. 26
  • H. 27
  • H. 28
  • H. 29
  • H. 30
  • H. 31
  • H. 32
  • H. 33
  • H. 34
  • H. 35
  • H. 36
  • Cover back

Full text

3afirg, 2S 
Nr. 27 
30 
Kenn stellie sich vor als Sekretär Heinrich Henri. 
Seine Gedanken hatten sich doch derart mit Tissa 
beschäftigt, daß er eine Weile nicht mehr acht hatte 
auf seine Fahrt, bis plötzlich der Klosterturm mit der 
erstarrten Glocke vor ihm auftauchte. Da gedachte er 
wieder des Fürsten und des rätselhaften Unglücks, dem 
er entgegenfuhr. In peinvollster Erregung zählte er die 
Minuten, bis das Ziel erreicht war. Ohne sich umzu 
sehen, stürzte er in das graue Haus. Er bemerkte die 
beiden Herren nicht, die im Speisesaal auf ihn warteten. 
Er sah gar nicht recht, wer ihn empfing und die stei 
nernen Treppen emporführte. Er prallte an einer Tür 
mit Marion zusammen, der den Finger auf den Mund 
legte und grotesk die Augen verdrehte. 
Der Fürst lag zu Bett. Sehr seltsam bis zum Hals 
glatt zugedeckt. Als Flenn zu ihm trat, lächelte er 
und flüsterte etwas, was Henn nicht gleich verstand. 
Er neigte sich nieder. Da wiederholte der Fürst: „Der 
Schatten mußte fort! Ist er jetzt fort?“ 
Er lebte! Er sprach. Er lächelte sogar. Da war ja 
alles gut . . . 
Was machten die Leute für ein Wesen von der 
kleinen Wunde an der Schulter! 
Vor Freude küßte Henn die Stirn seines Gebieters, 
da er seine Hand nicht erreichen konnte. Was man ihm 
da erzählte, hatte keine Bedeutung mehr. Er lebte und 
hatte keine Schmerzen, das war die Hauptsache . . . 
Unten aber warteten die zwei Herren und Marion 
machte Henn tausend Zeichen, daß er doch hinunter 
gehen möge. 
„Was wollen sie von mir?“ 
Marion aber hatte vor Schrecken sein ganzes Deutsch 
Die Organisation 
Lebensbund 
ist seit 1914 der vornehme und 
diskrete Weg des Sichfindens. Tau 
sendfache Anerkennungen aus ersten 
und höchsten Kreisen, Keine ge- 
werbf Vermittlung. Hochinteressante 
Bundesschriften gegen 20 Pfg in 
Briefmarken dch. Verlag G. Bereiter, 
München, Maximilianstrasse 31 und 
Berlin- Friedenau Cäciliengärten 
Zweigstellen im Auslande. 
vergessen. Er stammelte verwirrtes Zeug und hatte es 
mit der ,Polizei' zu tun. 
Jetzt begriff Henn. 
„Ich bin in wenigen Minuten zurück, Durchlaucht!“ 
versicherte er dem Fürsten, der ihn unablässig mit den 
Blicken verfolgte. „Der Arzt ist noch unten. Ich will 
hören, wann wir unsere Reise fortsetzen können!“ 
Als Henn den Saal mit den rotgedeckten Tischen 
einer Gastwirtschaft betrat, erhoben sich zwei Gestalten 
von ihren Sitzen. 
Henn stellte sich vor als Sekretär Heinrich Henn. Da 
nannte sich der Ältere, mit dem verblichenen Vollbart 
und der Lodenjoppe: „Doktor Mühsam.“ Der andere 
mit den schneidigen Allüren eines Kavaliers von Ge 
blüt: „Graf von Wollfsheil!“ 
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Die Preisliste Nr. Jp-fZ nber ßadekleidung a. 
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Badezuäsche (mit vielen Aibhildungen) wird 
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auf Wunsch zugesandl. 
Die Haupipreislisie Nr. 105 T über Wäsche 
jeder Art (mit 1500 Abbildlinsen) wird auf 
Wunsdt zusesandt. 
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Letzterer m im das Wort und erklärte seine An 
wesenheit dahin, daß er persönlicher Zeuge des Vor 
falles gewesen sei. 
Er habe hier unten seinen Kaffee getrunken — als 
einziger Gast des Lokals — als der Schrei ,morto — 
morto —‘ durchs Haus schallte. Er habe geglaubt, es 
handle sich um einen Mord und sei zu Hilfe geeilt . . . 
Oben habe er einen Verwundeten gefunden, mit einer 
Schußwaffe neben sich. Offenbar handle es sich um 
einen Selbstmordversuch. 
„Dem möchte ich widersprechen!“ entgegnete Henn, 
aufgebracht durch den Protokollton des schneidigen 
Herrn, „Herr von Vouzso wird die Waffe untersucht 
haben . . . Eine Ungeschicklichkeit ..." 
„Man kann es schon so deuten!“ nickte der Arzt. „Die 
Wunde ist ganz unerheblich!“ Er ergriff seinen alten 
braunen Strohhut, warf einen mürrischen Blick auf den 
erregten .Zeugen' und schloß: „Ich habe keine Veran-
	        

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