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Der preußische Vaterlandsfreund (Public Domain) Ausgabe 1811 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Der preußische Vaterlandsfreund (Public Domain) Ausgabe 1811 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Der preußische Vaterlandsfreund : zur Unterhaltung und Aufheiterung
Weitere Titel:
Hermann oder der preußische Vaterlandsfreund
Erschienen:
Berlin: Dieterici 1811
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
No. 1 (1811)-No. 104 (1811)[?]
ZDB-ID:
2883833-6 ZDB
Frühere Titel:
Berlin oder der Preußische Hausfreund
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1811
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8486969
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 2/20:1811
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
No. 63., vom 6ten August

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  • Der preußische Vaterlandsfreund (Public Domain)
  • Ausgabe 1811 (Public Domain)
  • No. 1., vom 1sten Januar
  • No. 2., vom 5ten Januar
  • No. 3., vom 8ten Januar
  • No. 4., vom 12ten Januar
  • No. 5., vom 15ten Januar
  • No. 6., vom 19ten Januar
  • No. 7., vom 22sten Januar
  • No. 8., vom 26sten Januar
  • No. 9., vom 29sten Januar
  • No. 10., vom 2ten Februar
  • No. 11., vom 5ten Februar
  • No. 12., vom 9ten Februar
  • No. 13., vom 12ten Februar
  • No. 14., vom 16ten Februar
  • No. 15., vom 19ten Februar
  • No. 16., vom 23sten Februar
  • No. 17., vom 26sten Februar
  • No. 18., vom 2ten März
  • No. 19., vom 5ten März
  • No. 20., vom 9ten März
  • No. 21., vom 12ten März
  • No. 22., vom 16ten März
  • No. 23., vom 19ten März
  • No. 24., vom 23sten März
  • No. 25., vom 26sten März
  • No. 26., vom 30sten März
  • No. 27., vom 2ten April
  • No. 28., vom 6ten April
  • No. 29., vom 9ten April
  • No. 30., vom 13ten April
  • No. 31., vom 16ten April
  • No. 32., vom 20sten April
  • No. 33., vom 23sten April
  • No. 34., vom 27sten April
  • No. 35., vom 27sten April
  • No. 36., vom 4ten Mai
  • No. 37., vom 7ten Mai
  • No. 38., vom 11ten Mai
  • No. 39., vom 14ten Mai
  • No. 40., vom 18ten Mai
  • No. 41., vom 21sten Mai
  • No. 42., vom 25sten Mai
  • No. 43., vom 28sten Mai
  • No. 44., vom 1sten Juni
  • No. 45., vom 4ten Juni
  • No. 46., vom 8ten Juni
  • No. 47., vom 11ten Juni
  • No. 48., vom 15ten Juni
  • No. 49., vom 18ten Juni
  • No. 50., vom 22sten Juni
  • No. 51., vom 25sten Juni
  • No. 52., vom 29sten Juni
  • No. 53., vom 2ten Juli
  • No. 54., vom 6ten Juli
  • No. 55., vom 9ten Juli
  • No. 56., vom 13ten Juli
  • No. 57., vom 16ten Juli
  • No. 58., vom 20sten Juli
  • No. 59., vom 23sten Juli
  • No. 60., vom 27sten Juli
  • No. 61., vom 30sten Juli
  • No. 62., vom 3ten August
  • No. 63., vom 6ten August
  • No. 64., vom 10ten August
  • No. 65., vom 13ten August
  • No. 66., vom 17ten August
  • No. 67., vom 20sten August
  • No. 68., vom 24sten August
  • No. 69., vom 27sten August
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  • No. 72., vom 7ten September
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  • No. 74., vom 14ten September
  • No. 75., vom 17ten September
  • No. 76., vom 21sten September
  • No. 77., vom 24sten September
  • No. 78., vom 28sten September
  • No. 79., vom 1sten October
  • No. 80., vom 5ten October
  • No. 81., vom 8ten October
  • No. 82., vom 12ten October
  • No. 83., vom 15ten October
  • No. 84., vom 19ten October
  • No. 85., vom 22sten October
  • No. 86., vom 26sten October
  • No. 87., vom 29sten October
  • No. 88., vom 2ten November
  • No. 89., vom 5ten November
  • No. 90., vom 9ten November
  • No. 91., vom 12ten November
  • No. 92., vom 16ten November
  • No. 93., vom 19ten November
  • No. 94., vom 23sten November
  • No. 95., vom 26sten November
  • No. 96., vom 30sten November
  • No. 97., vom 3ten December
  • No. 98., vom 7ten December
  • No. 99., vom 10ten December
  • No. 100., vom 14ten December
  • No. 101., vom 17ten December
  • No. 102., vom 21sten December
  • No. 103., vom 24sten December
  • No. 104., vom 28sten December

Volltext

b(S Herr» v. Bester (dceCercmviucnmeistcrs). Ihr Ge» 
seUichastSfräulein fühlte Zahnweh, da riß der Zahn 
brecher mit einer Schmiedezange ihr den Zahn au», 
und produzirle ihn; er war Armlang und gehörte ei 
gentlich einem Wallroß an. Der Doktor uiuerltek nicht, 
die Geschicklichkeit seine» Gehülfen zu preisen, der ein 
solche» Gebiß, ohne die Kinnlade zu zerbrechen, aus- 
zuzichn vermöge. Diele Hofleute forderten seine Me 
dikamente, und sangen dabei Liedchen zu Ehren de« 
kurfürstlichen Paar». Ein» derselben, welche zwei Her, 
ren al» Pommern gekleidet, anstimmten, schloß mit den 
Worten: 
Vivat Friedrich »mi Chailott, 
' Wer’» nicht recht meint ist ein Hundsfot. 
Nun erschien ein Freudenstörer» der Polnische Gesandte 
o»n Reisewitz, al» Sladrphyfiku», und griff den ßuacf, 
falber an. E» blieb aber bei einem witzigen Wort- 
streit. Der Quacksalber zeigte seine papicrnen und 
pergameninenDokumente, und seine Zeugnisse vonKai- 
sern, Königen und Fürsten vor; der Physiku« dagegen 
die goldne» und silbernen Medaille» wie», die er und 
seine Frau am Halse trugen, und versicherte, da» alle» 
habe er mit seiner Kunst erworben; da» wolle mehr sa 
gen, al» jener papierne Plunder. 
Endlich verließ der Kurfürst, al« Holländischer Ma 
trose gekleidet, seine Loge, und kaufte bald bei dieser, 
bald bei jener Bude ein- Dom Orchester erscholl Musik, 
und alle Anwesenden, lauter zun, Hofe gehörige heute, 
versicherten, daß die prächtigste Oper, die Tausende ge 
kostet haben mögre, nicht so viel Vergnügen gewährt 
habe» würde, al» diese» wohlfeile Fest. z—. 
Dkrlin. 
E» war voraus zu sehen, daß ein Tag, wie der 
drille August, der Geburtstag eines geliebten Königs, 
auf die vielfachste Weife würde festlich begangen 
werden. 
Die Direction des Friedrichsstifl« hatte unter an 
dern zu diesem Zweck von inenschenfreundlichen Pa 
trioten einige Geldsummen erhallen, und sie beschloß 
daher, im Thiergarten bei dem Gastwinh Kämpfer 
eine einfache, doch diesem Tage angemessene Feier zu 
veranstalten. 
Die sämmtlichen Kinder des Fricdrichsstifts wur 
den gegen Mittag in dem Kämpfcrschen Garten ge 
führt, woselbst unter Bäumen und unter Festen» von 
Blumen ein Altar von Rasen errichtet war, auf wel 
chem die Büste de» Landesvaiers stand. MehrereFreun- 
de und Wohlthäter diese» wohlthätigen Institut« wa 
ren bereit» dort versammelt und nun traten die Kinder, 
die Knaben zur rechten, die Mädchen zur linken Seile 
de« Altar», und begannen unter Begleitung von Blas 
instrumenten nachstehenden Gesang nach der Melodie: 
Erschall v Gefühl re. 
Dankbar ertön’ au« kindlichem Herzen 
Wo« u»» mit heiliger Wonne beseelt, 
Mitleid und Milde verscheuchten die Schmerzen, 
Die sonst verlassene Waisen gequält. 
Trost! Trost! Trost! himmlischer Seegen 
Kam unserm Kummer entgegen. 
Rettung begann mit der lächelnden Stunde, 
Die heute den liebende» Vater geschenkt, 
Balsam stoß heilend zur schmerzhaften Wunde, 
Wir wurde» gekleidet, grspeise«, getränkt. 
Heil! Heil! Heil! mit schützenden Armen 
Umschloß an» fromme« Erbarmen- 
Nach Beendigung diese» Gesänge» trat der Herr 
Professor Hartung vor dem Altar und hielt eine, der 
Frier diese« Tage» angemessene Rede, sowohl mir Be 
zug aus die Kinder de» Friedrichsstifl« als auch auf 
die anwesenden Zuhörer von allen Stände», und dar 
auf stimmten die Kinder da» herzerhebende Lied an: 
Nun danket alle G o i t. ' 
Di; Kinder wurde» demnächst an einer im Freien 
gedeckten Tafel gespeis'i, und dabei die Gesundheit de» 
theuern König« "ausgebracht, und nachdem die Mahl 
zeit beendigt war, grenz die aus achtzig Person,» be 
stehende Gesellschaft, die von dem Herrn Haupiman» 
von Ncander, dem erstenSli'fler desFriedrichsstifis, 
dazu eingeladen worden war, ebenfalls zu Tische, und 
hier wurde das nachstehende, zur Feier dieses Tages 
verfertigte Lied, vo» dem Kapellmeister We b e r trefflich 
cvmponirk, unter musikalischer Begleitung gesungen; 
Das schönste Fest sinkt heut hernieder. 
Vom lichte» Sonnenglanz verschönt, 
O, feiert cs durch Wvnnelieder, 
Don Melodieen sanft umlönt; 
E» naht die glücklichste der Horen, 
Die uns zu Dank onb Andacht ruft. 
Des' Volke» Vater >v«rd gebore»; 
Er leb'! erschall' es durch die Luft. 
Auf! knicet betend vor Altären, 
lind fleht für Friedrich Wilhelms Glück; 
Hernieder senkt au» höh'rcn Sphären 
Luise segnend Ihren Blick. 
Sic hört dar Flehen der Gcircuen, 
Sie bringt es vor der Gottheit Thron, 
Des Frieden« Glück wird sich erneue», 
Wo keiner Zukunft Stürme drohn. 
Heil uns! im theuren Vnerlaiide 
Erblüht Zufriedenheit ans'» neu'. 
Denn un» verknüpfen >chvnc Bande, 
Uns fesseln Liebe, Eintracht, Treu, 
Wir huldigen dem Brennensohiie, 
Auf dem der Geist der Ahnen ruht. 
Und opfern sreudig seinem Throne, 
Ai» echte Brennen, Gu, und Blut. 
Gleich »ach diesem Liede hielt der Hauptmann 
von Neandcr eine kurze Anrede an die Gesellschaft, 
die sich mir den Freudenruf schloß: 
L« lebe der König! 
alle Anwesenden stimmten mit gerührtem Herzen undun, 
ker de» reinsten Wünschen für da» Glück eine« edlen 
Herrscher» mi, ein, und gewiß hat dieser Wunsch und 
Ruf a» diesem Tage überall dis zu de» fernsten Grcn, 
zen des Vaterlandes ertönt. 
. So wenig es bisher hier Gebrauch war, an fest 
lichen Tage» zu erleuchte», so waren doch am Abend 
viel Häuser in de» meiste«, Straßen ganz, oder doch 
zum Theil erleuchtet, und es schimmerte oft in e,. 
»cm kleinen Dachfenster eine helle Kerze, wie ein 
freundlicher Stern in einer trübe» Nacht. Hätte dar 
über eine Verabredung statt finden könne», so würde 
gewiß kein Fenster unerleuchtet geblieben sey», e« leidet 
aber wohl keinen Zweifel, daß bei der Wiederkehr 
diese« Festes allgemein illumtnir« werden wird. 
An den Barrieren in dem Lustgarten, welche im 
vorigen Jahre auf öffentlich« Kosten wieder hergestellt 
worden, nachdem sie während des Krieg-« ruinirk wa 
ren, ist eine Eifenstange ausgebrochc». Das wäre nur 
eine Kleinigkeit; allein man bemerkt, daß inehrcren 
ander» ein gleiche« wicdcrfahrcn wirb, denn das so 
gewaltsam zusammengebogene Eisen zeugt davon, daß 
bereit« gute Vorbereikungsaiistaltc» von' de» Räubern 
getroffen sind. Sollte cs unsrer wachsamen Polizei 
nicht gelingen, den Raub zu verhüten, so wird sie ihm 
doch gewiß auf die Spur kommen, da die Benutzung 
einer solchen Beute eigene Schwicrigkcilr» hat. E« 
wünscht gewiß jeder Rechtliche, der sich für öffentliche 
Monumente rc. iniereffirt, daß ihre Bemühungen, di« 
Frevler zu cnldecke» und zu bestrafe», nicht fehl schla 
gen mögen.
	        

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