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Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit / Hermann, Georg (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit / Hermann, Georg (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Deutsche Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung
Titel:
Städtebau : Zeitschrift der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung / Reichs- und Landesplanung Deutsche Akademie für Städtebau
Erschienen:
Berlin: Verlag von Ernst Wasmuth AG 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
1.1904-18.1921; 20.1925-26.1931 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Jahrgang 25.1930-26.1931 erschienen als Beilage zu: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Titelzusatz Band 1904-1916: Monatshefte für die künstlerische Ausgestaltung der Städte nach ihren wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Grundsätzen
Titelzusatz Band 1917-1921: Monatshefte für die künstlerische Ausgestaltung der Städte nach ihren wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Grundsätzen mit Einschluss der ländlichen Siedlungsanlagen und des Kleinwohnungsbaues
Titelzusatz Band 1925-1929: Monatshefte für Stadtbaukunst, städtisches Verkehrs-, Park- und Siedlungswesen
ZDB-ID:
2896229-1 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1917
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12588469
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Schnellzugriff

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  • Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit / Hermann, Georg (Public Domain)
  • Abbildung: Biedermeier in seinen vier Pfählen (Ill.: Milde, Karl Jul.)
  • Titelblatt
  • Einleitung
  • Erstes Buch. Die Kultur
  • Biedermeier in seinen vier Pfählen. Leben in Haus, Garten und Gesellschaft
  • Biedermeier geht aus. Konditoreien, Restaurants, Gartenlokale
  • Vergnügen des Alltags. Tänze, Tanzlokale, Konzertlokale
  • Volksfeste und Straßenszenen. Weihnachtsmarkt, Schützenfest, Stralauer Fischzug
  • Der Hof
  • Wien und die Wiener
  • Thalia. Theater, Schauspieler, Schauspielerinnen
  • Terpfichore. Oper, Ballett, Tänzerinnen
  • Musik
  • Dichterprofile
  • Malerei und Plastik
  • Die Mode. Kleidung und Luxus
  • Literarische Kleinkunst. Gedichte, Orakelpuppen, Stammbücher
  • Post und Reisen
  • Die Cholera und der Aberglaube
  • Das erwachende soziale Gewissen
  • Zweites Buch. Das politische Leben
  • Turner und Burschenschafter. Zustände nach 1815, Jahn und Sand
  • Demagogenverfolgung
  • Die Presse. Zensur, Das Junge Deutschland
  • Erste Sturmzeichen. Greichenversammlungen, Julirevolution, Schneiderrevolution
  • Friedrich Wilhelm IV. Tschechs Attentat. Bis 1848
  • Benutzte Literatur
  • Inhalt
  • Farbkarte

Volltext

— 
Sternberg (Herausgeber des Stackelbergschen Nachlasses) u. a. - Als 
der Tee genossen war, vereinten sich mehrere Stimmen heimlich, Tieck 
zur„Vorlesung“ aufzufordern. Dies schien notwendige Form zu sein. 
Der Tisch ward für ihn beiseitgestellt mit den zwei Lichtern. Er setzt 
sich und las: „Dame Kobold im Lustspiel von Calderon“, und nun ging's 
ohne Pause durch das ganze Stück mehrere Stunden lang, mit einer 
Fülle der Kraft, des Wohllautes und der Beweglichkeit der Stimme 
und Aktion, die mich mit Staunen erfüllte. Es war das Vollendetste, 
was ich je gehört, und hier erst wurde mir das Problem durch die 
kunstgeübteste Praxis gelöst, wie es möglich sei, innerhalb der glattge⸗ 
schornen, in unendlichen Formen gekräuselten und geschnörkelten Metrik 
und Versifikation des spanischen Dramas den erfrischenden Hauch voller 
Naturwahrheit der Sprache so lebendig zu erhalten, daß der prosaisch 
und dramatisch bewegte Sprachton nicht den Vers und seine Kunst, 
und diese nicht jenen beeinträchtige. Niemand, dem es möglich, sollte 
sich den Genuß versagen, diese Kunstleistung, die in solcher Vollkom⸗ 
menheit wohl nie dagewesen ist, zu hören. Schauspieler können da⸗ 
von unendlich lernen. Nur bei Immermann fand ich im Jahre 98 
Ahnliches. Ich gestehe, daß ich das Calderonsche Lustspiel erst hier ver⸗ 
stehen gelernt habe. Beim Empfehlen lud mich T. sehr herzlich auf den 
nächsten Abend wieder ein, und zwar schon um s Uhr. Ich will gleich 
auch von diesem Abend einiges erzählen. Das Gespräch hauptsächlich 
zwischen ihm und mir rollte lebhaft über Politik und Geschichte dahin. 
Da plötzlich fragte er nach meinen Verbindungen und Freunden in 
Halle. Sillig gestand mir nachher, als wir heimgingen: er habe ge⸗ 
zittert, daß ich unter meinen Freunden Echtermeyer, den er detestiert, 
und Ruge nennen möchte. Indes, ich war besonnen genug, diese Klippe 
zu vermeiden. Auch Solgers wurde gedacht, „wenn der länger gelebt 
hätte,“ meinte der alte Vater der Romantik, „so würde das Unkraut 
der Hegelschen Schule nicht so wuchernd aufgeschossen sein“. Ich ließ 
das hingehn, denn es geziemte sich nicht mir, dem Jüngeren, dem 
werten Greise gegenüber den Belehrenden zu spielen, und da ich eben 
Solgers Briefwechsel gelesen, konnte ich ihm vieles über Solger sagen, 
was ihm von mir zu hören lieb war. Da meldete der eintretende Bohtz: 
„Hinrichs sei in Dresden, lasse sich Tieck empfehlen und ihn erinnern, 
daß er ihm einmal versprochen, ihm Goethes Faust allein vorzulesen.“ 
19*
	        

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