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Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser (Public Domain) Ausgabe 1.1803 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser (Public Domain) Ausgabe 1.1803 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Kotzebue, August von
Title:
Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser / August von Kotzebue
Subseries:
Litterarischer und artistischer Anzeiger
Publication:
Berlin: Sander 1803
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1803
Note:
Beilage zu: Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser
ZDB-ID:
2889910-6 ZDB
Succeeding Title:
Literarischer und artistischer Anzeiger
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
Collection:
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1803
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8565877
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 2/2:1803,1 und B 2/2:1803,2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Eilftes Blatt

Contents

Table of contents

  • Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1803 (Public Domain)
  • Erstes Blatt
  • Zweites Blatt
  • Drittes Batt
  • Viertes Blatt
  • Fünftes Blatt
  • Sechstes Blatt
  • Siebentes Blatt
  • Achtes Blatt
  • Neuntes Blatt
  • Zehntes Blatt
  • Eilftes Blatt
  • Zwölftes Batt
  • Dreizehntes Blatt
  • Vierzehntes Blatt
  • Funfzehntes Blatt
  • Sechzehntes Blatt
  • Siebzehntes Blatt
  • Achzehntes Blatt
  • Neunzehntes Blatt
  • Zwanzigstes Blatt
  • Einundzwanzigstes Blatt

Full text

Litterarischer und artistischer Anzeiger. 
-Beilage zu dem Freimüthige«. 
Eilftes Blatt. 
Rüge eines im Aprilhefte des Nordischen Archivs S. 45- 
von einem gewissen H — g wider mich gerichteten 
grundfalschen und hämischen Aufsatzes. 
Dem verkappte» Verfasser jene« Aufsatzes/ welcher 
sich unter dem Haufen der heutigen unberufenen Theater/ 
kriktler etwas tölphch hervordrängt, um fein fade« und lä 
cherliches Urtheil über dis hiesige Deutsche Bühne und de 
ren Mitglieder abzugeben, hat es beliebt, in einem so schmäh« 
süchtigen, beleidigenden und gemeinen Tone von mir zu 
sprechen, daß ich nicht umhin kann, durch die gegenwär 
tige, norhqedrungene Erklärung den Ehrenmann gebührend 
zurechrz??-: n, und dadurch zugleich meine Rechtfertigung 
vor dem-Riquerstuhl des unbefangenen Publikums nieder 
zulegen. 
Ich gestehe es nicht nur mit Vergnügen, daß ich we 
sentlich dazu beigetragen habe, das der Bühne und der 
Gesellschaft aufgedrungene, zum Besten der Madame Wie 
land bestimmte Stück: die Rcndez-Vous, oder alle« — 
heiralhct gich, nicht zur Ausführung kommen zu lassen, 
sonder» ich bin auch stolz darauf, unserer Deiitschen Büh 
ne, an deren Stiftung ich keinen uriibede-Uleodcn Antheil 
habe, eine offenbare Soikise, die man ihr zugedacht chatte, 
durch meine Vorkehrungen entrissen, und ihre, mir so sehr 
am Herzen -liegende, Ehre dadurch gerettet zu haben. Jch 
bin für diese Handlung im Besitze de» Danks der Dirck, 
tion, die im vollen Zutrauen auf den Geschmack und die 
Delikatesse der Schauspieler, von Stücken, welche diese 
zu ihrenBrnefizen wählen,ihre Aufmerksamkeit zurückzieht; 
ich bin im Besitze des Danks der ganzen Gesellschaft, di« 
mit mir von gleichen Gesinnungen belebt, nichts sehnlicher 
wünschte, als daß ein Stück unterdrückt würde, welches, 
wenn- es zur Aufführung gekommen wäre, unsre Bühne 
auf immer >nit Schande bedeckt haben würde. Noch mehr, 
ich glaub« durch diesen Schritt mir mit der Zufriedenheit 
de« Verfasser» schmeicheln zu dürfen, der wohl seiner 
üppigen Muse «ne Plaisancerie zu machen, aber nicht für 
Thalien» reines Spiel ein so unsittliches Siück zu schrei 
ben, und noch weniger solche» durch eine ihrer geweiheken 
P rieste rinn c» auf ihre» Altar niederlegen zu lassen, 
die Absicht habe» konnte; »ch schmeichle mir endlich, den 
volle» Besfall unser» sittlichen Publikum» zu verdienen, 
daß ich'ihm einen Bissen vorweg nahm, an dessen Griuiß 
da« Zartgefühl erkrankt wäre, und bin gewiß, daß ihm 
rin reine« Gla« Wasser, welche» man ihm'starb jene« 
widerlichen Gericht« in derGile vorsetzte, besser bekomme» 
ist. Die» war die Meinung aller vernünftigen und billig- 
denkenden Menschen, die jene« anstößige Stück kennen; 
die« war die Meinung der Direktion, welche da« Anden 
ken an diese« Skandal bi« auf die letzte Spur von unse 
rer Bühne zu vertilgen beschlossen hat. 
Wenn ich also den verkappten Sieur H — g, welcher 
eine so-genaue Bekanntschaft mit der Geschichte dieser 
Stück» und mit dem Stücke selbst, zu haben vorgicbt, 
welcher sogar wissen will, daß mir darin eine nicht ainbe- 
deutende - Rolle zugetheilt worden, der aber nicht weiß, 
oder nicht wissen will, daß ich gerade die Hauptrolle 
i» dem Stück erhallen halle — wen» ich ihn ans diese 
klare Notizen zurückführe; wenn ich ihm sage, daß c« 
eine -grobe Lüge ist, daß ich, um die Vorstellung de» S-'ückr 
zu-hlnrcrireiben, mich eine Halbe-Stunde vor dem Anfan 
ge derselben habe krank melden lassen — da doch sscho» 
Tage« vorher ein andere« Stück zu geben beschlossen wur 
de; daß e« ferner.eine Lüge ist, mich.an dein Abend im 
Theater-gesehen zu haben, indem ich mich wirklich nicht 
wohl-befand und zu Hause blieb, und nur, indem ich dem 
Drange der Nothwendigkeit und den Bitten de« Herrn 
Mirc nachgab, am folgenden Tage wieder auftrat, um dem 
Sieur H — g und seiner saubern Clique lange Weile zu 
machen: wenn ich ihm die» alle« hier zu Gemüthe führe, 
muß er nicht, wenn er noch einige« Gefühl für Wahr 
heit und Billigkeit har,-sich tief schämen, einen unb-eschol, 
tenen Mann, vielleicht bloß au« kleinlichem Privaihaß, so 
bübisch angeMen zu haben, und chm Kabalen und Ani 
mositäten, die Pest der Bühne, — Schuld zu geben? Muß 
er'» nicht al« ein verworfene» und verächtliche» Hand 
werk ansehen, ihn dem Publikum, da« ihn seit vielen fah 
ren (und — wie er glaubt — von keiner schlechieu Seite) 
kennt, durch falsche Darstellungen verdächtig machen zu 
wollen? Giebt er selbst mir dadurch nicht da» Recht, ihn 
einen hämischen und ehrlosen Verleumder zu neunen? — 
Wohlan, er folge zu seiner Genugthuung, die er bei »ein 
sittlichen Deutschen Theater nicht fand, meinem Rathe: er 
sammle die Rollen jene» beliebten Stück«, wenn sie noch 
nicht verbraucht find, von den Schauspielern ein, gehe da, 
mit hin, wo Laster mid Ueppigkeit ungestört ihr Wesen 
treiben, und da» Auge und Ohr der Unschuld und de» 
[ ii ]
	        

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