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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1962/63, III. Wahlperiode, Band IV, 81.-104. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1962/63, III. Wahlperiode, Band IV, 81.-104. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner politisches Wochenblatt
Other titles:
Berliner politisches Wochenblatt / Außerordentliche Beilage
Publication:
Berlin: Dümmler 1841
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1833 - 1841
Note:
Ungezählte Beilage: Außerordentliche Beilage
ZDB-ID:
2793280-1 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1839
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8594499
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
XIV 16565:1838/39
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No 16, 20. April 1839

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1962/63, III. Wahlperiode, Band IV, 81.-104. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (81), 18. Januar 1962
  • Nr. 2 (82), 1. Februar 1962
  • Nr. 3 (83), 15. Februar 1962
  • Nr. 4 (84), 1. März 1962
  • Nr. 5 (85), 15. März 1962
  • Nr. 6 (86), 3. April 1962
  • Nr. 7 (87), 3. Mai 1962
  • Nr. 8 (88), 17. Mai 1962
  • Nr. 9 (89), 7. Juni 1962
  • Nr. 10 (90), 26. Juni 1962
  • Nr. 11 (91), 3. Juli 1962
  • Nr. 12 (92), 5. Juli 1962
  • Nr. 13 (93), 6. September 1962
  • Nr. 14 (94), 20. September 1962
  • Nr. 15 (95), 27. September 1962
  • Nr. 16 (96), 4. Oktober 1962
  • Nr. 17 (97), 25. Oktober 1962
  • Nr. 18 (98), 8. November 1962
  • Nr. 19 (99), 15. November 1962
  • Nr. 20 (100), 6. Dezember 1962
  • Nr. 21 (101), 19. Dezember 1962
  • Nr. 22 (102), 20. Dezember 1962
  • Nr. 23 (103), 10. Januar 1963
  • Nr. 24 (104), 11. Januar 1963

Full text

ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN 
HI. Wahlperiode 
Stenographischer Bericht 
99. Sitzung 
IV. Band Donnerstag, den 15. November 1962 Nr. 19 
Inhalt Seite 
Geschäftliches 
Mahnworte zur Wiedervereinigung 355 
nächste Sitzung 357 
Besichtigung 
der Sektoren- und Zonengrenze im Anschluß an 
eine Einführung durch den Senator für Inneres 365 
Albertz, Senator für Inneres 355 
Die Sitzung wird um 13.03 Uhr durch den Präsidenten 
eröffnet. 
Präsident Bach; Meine Damen und Herren! Ich eröffne 
die 99. Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin und 
bekunde unseren unbeugsamen Willen, daß Deutschland 
mit seiner Hauptstadt Berlin in Freiheit wieder vereinigt 
werden muß. Gerade unsere heutige Tagesordnung, der 
einzige Punkt: 
Besichtigung der Sektoren- und Zonengrenze im An 
schluß an eine Einführung durch den Senator für 
Inneres, 
ist ein Ausdruck dieses unbeugsamen Willens, alles zu 
tun, um Berlin wieder zur Hauptstadt eines einigen 
Deutschland in Freiheit und Frieden zu machen. 
(Beifall.) 
Für die heutige Sitzung sind 25 Abgeordnete ent 
schuldigt; davon sind verhindert 6, beurlaubt 13, krank 6. 
Meine Damen und Herren! Die Schändmauer, die sich 
durch unsere Stadt zieht, hat seit dem 13. August des 
vergangenen Jahres alle unsere Beratungen überschattet. 
Das gilt nicht nur für die Plenarsitzungen, sondern eben 
so für die Ausschußberatungen. Das gilt nicht nur für 
die unmittelbar damit zusammenhängenden parlamenta 
rischen Diskussionen und Entscheidungen wie etwa die 
Maßnahmen zur Hilfe für Mauergeschädigte oder die 
Planung über den Ausbau Berlins zum wirtschaftlichen 
und kulturellen Zentrum. Das gilt ebenso für viele 
andere Beschlüsse, die direkt oder indirekt mit der Si 
tuation Berlins Zusammenhängen. 
Obwohl also diese Mauer der Schande ständig auf 
unserer Tagesordnung steht, ist es zweifellos ebenso 
richtig wie notwendig, daß wir uns wieder einmal in 
einer Sitzung und einer anschließenden Besichtigungs 
fahrt ausschließlich mit dieser Grenzziehung befassen, 
die in der freien Welt zum Symbol der Unmenschlichkeit, 
aber auch zum Symbol der Bankrotterklärung des östli 
chen Systems geworden ist. Wir werden dabei auch Ge 
legenheit haben, uns mit den Aufgaben und Problemen 
vertraut zu machen, die seit dem 13. August den Poli 
zisten und den Grenzbeamten an der Mauer gestellt sind. 
Sie sind ja noch stärker als die übrige Bevölkerung 
einem furchtbaren menschlichen Konflikt ausgesetzt. Sie 
haben volles Verständnis dafür, daß jeden Berliner im 
Angesicht dieser Mauer ein berechtigter Zorn erfüllt. 
Andererseits müssen sie Zwischenfälle verhindern, auf 
die man drüben ja nur lauert, um sie für den Griff nach 
dem freien Berlin ausnutzen zu können. 
Bevor wir die Rundfahrt antreten, meine Damen und 
Herren, wird jetzt Herr Innensenator Albertz eine ein 
leitende Erklärung abgeben. Darf ich bitten, Herr Se 
nator! 
Albertz, Senator für Inneres: Herr Präsident! Meine 
Damen und Herren! Ich werde Ihnen heute vor Beginn 
unserer Fahrt keine große Rede halten. Ich erstatte 
Ihnen einen nüchternen Bericht. Er versucht, Tatsachen 
zu beschreiben und die Wirklichkeit festzustellen. Nüch 
ternheit ist hier das größte Pathos. Vor dieser Wirklich 
keit versagen sowieso alle großen Worte. 
Seit dem 13. August 1961 steht die Berliner Polizei in 
zunehmendem Maße vor Aufgaben, die bisher keine Poli 
zei der freien Welt bewältigen mußte. Während die 
Streitkräfte der drei alliierten Schutzmächte unseren 
Gebietsstand gegen jeden direkten Anschlag sichern, hat 
die Berliner Polizei den besonderen Auftrag, auch im 
Bereich der Demarkationslinie für Sicherheit und Ord 
nung zu sorgen. Einerseits wehrt sie alle Anmaßungen 
der sowjetzonalen Grenzpolizei ab, auf unserem Territo 
rium tätig zu werden. Nach dem Gebot „Das Wohl unse 
rer Stadt steht uns höher als der Haß gegen die Mauer“, 
verhindert unsere Polizei andererseits die Demonstratio 
nen und Aktionen von Westberliner Mitbürgern an der 
Mauer, die zu unabsehbaren Folgen für uns alle führen 
könnten. Gerade bei diesen Einsätzen, den Einsätzen mit 
verkehrter Front, hat unsere Polizei eine Pflicht erfüllt, 
deren Schwere auch dort, wo ihre Notwendigkeit aner 
kannt wurde, nicht überall bewußt geworden ist. Dafür, 
daß die Berliner Polizei auch diesen schwierigsten Teil 
ihrer Aufgabe dennoch bisher methodisch und praktisch, 
wie ich meine, in vorbildlicher Weise gelöst hat, ist ihr 
in diesem Hause schon mehrmals gedankt worden. 
Die Wahrnehmung des besonderen polizeilichen Auf 
trags bezieht sich auf eine Sektorengrenze von 45,9 und 
eine Zonengrenze von 114,6 km Länge. Unseren Polizei 
beamten, die unmittelbar in diesem Bereich ihren Dienst 
tun und deren Zahl seit dem 13. August 1961 auf das 
Fünffache verstärkt wurde, stehen auf der anderen 
Seite 10 000 sowjetzonale Grenzpolizisten gegenüber. Es 
handelt sich dabei um 5500 Angehörige der I. und 4500 
Angehörige der II. Grenzbrigade. Vor dem 13. August 
1961 waren 6700 Grenzpolizisten an der Sektoren- und 
Zonengrenze stationiert. 
Die Abriegelung des Ostsektors und der Zone gegen 
über West-Berlin hat durch den Ausbau der Sperren 
und Befestigungen gegenwärtig folgenden Stand. Die 
Länge der zwei- bis vierfach gestaffelten Drahtsperren 
beträgt 130, die der Mauer, der eigentlichen Mauer, 
15 km. Es wurden 199 Bunker und Schützenstellungen 
auf der anderen Seite gebaut und insgesamt 124 Beob 
achtungstürme errichtet. An 46 Stellen sind Sichtblenden 
aufgestellt worden. An verschiedenen Punkten hat man 
218 stationäre Lautsprecher montiert. 
Auf unserer Seite sind die Stützpunkte der Polizei ver 
mehrt worden. An allen taktisch wichtigen Grenzpunkten
	        

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