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Städtebau (Public Domain) Ausgabe 17.1920 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner politisches Wochenblatt
Weitere Titel:
Berliner politisches Wochenblatt / Außerordentliche Beilage
Erschienen:
Berlin: Dümmler 1841
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1833 - 1841
Fußnote:
Ungezählte Beilage: Außerordentliche Beilage
ZDB-ID:
2793280-1 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1839
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8594499
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
XIV 16565:1838/39
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
No 48, 30. November 1839

Beilage

Titel:
Außerordentliche Beilage zum Berliner politischen Wochenblatt

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  • Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 17.1920 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. 1/2
  • H. 3/4
  • H. 5/6
  • H. 7/8
  • H. 9/10
  • H. 11/12
  • Tafeln
  • Literatur-Bericht No. 7

Volltext

DER STÄDTEBAU 
Schumacher hat bereits vor einiger Zeit den großen Plan für den ersten 
Rayon im engeren Wettbewerb bearbeitet, der von den Kölner Stadt 
verordneten einstimmig zur weiteren Ausführung angenommen ist. 
ER NEUE VORSTAND DES ARCHITEKTENVEREINS 
ZU BERLIN. Der Verein hat den Vorstand neugewählt. Erster 
Vorsitzender: Ministerial- und Oberbaudirektor Donner, zweiter Vors.: 
Baurat Körte, Schatzmeister: Baurat Michaelis, Schriftführer; Reg.* 
und Baurat Herrmann und Reg.-Baumeister Bardow. Die Leitung 
der Berufsberatung hat vom i. April ab Hofbauinspektor Erich Schonen, 
Berlin N 24, Monbijoustraße 4, I (Zentrum 435, in der Zeit von 12 bis 
3 Uhr), übernommen. 
T^REFELD. Bei dem Wettbewerb um Entwürfe für den Neubau 
eines Gebäudes für die Oberrealschule zu Krefeld erhielt den I. Preis 
von 4000 Mk. Architekt Franz Brantzky (Köln), den IL Preis von 
3000 Mk. Architekt B. D. A.Willkens (Köln), den III. Preis von 1500 Mk. 
Prof. Fritz Becker (Düsseldorf) in Gemeinschaft mit dem Architekten 
G. Krekel (Düsseldorf). Außerdem wurden noch vier Entwürfe angekauft. 
INE MITTELDEUTSCHE AUSSTELULNG IN MAGDE 
BURG, umfassend Siedlung, Sozialfürsorge und Arbeit, wird für 
1931 vorbereitet. Für das von der Stadt zur Verfügung gestellte Park 
gelände auf der Elbinsel Rotes Horn haben Prof. Paul Mebes in Berlin 
und Architekt E. E. Scheibe in Magdeburg den Gesamtplan entworfen 
und für die Hauptgebäude weitgehende Anwendung der neueren, durch 
den Baustoffmangel gebotenen Bauweisen in Aussicht genommen. Den 
noch wird Dauerhaftigkeit erstrebt, die spätere Übernahme jener Bau 
werke durch die Stadt ermöglicht. Als Sonderausstellungen werden ein 
Landkrankenhaus, eine Dorfschule, eine Siedlerschule usw. angeschlossen. 
EI DEM WETTBEWERB für eine NEUE JOSEFS 
KIRCHE IN AUGSBURG wurde Architekt Michael Kurz- 
Augsburg mit dem I. Preis ausgezeichnet. Den II. Preis erhielt der Archi 
tekt Karl Jäger-München, den III. erhielten die Architekten Sturzen 
egger und Horle-Augsburg, Weitere Preise fielen auf die Architekten 
Albert Kirchmayer-Augsburg, Jul. Th. Schweighart-Augsburg, Ludw, Ruff 
in Nürnberg. Projekte wurden angekauft von den Architekten Hans Nieder 
meyer, Anton Wagner und Michael Simon, sämtlich in München. 
ÖRDERUNG DES BAUINGENIEURWESENS. Zur 
Führung wissenschaftlicher Arbeit auf dem Gebiete des Bauingenieur- 
wesens haben sich in einer Versammlung am 4. Mai im Ingenieurhause 
zu Berlin die führenden Vertreter dieses Faches innerhalb des Vereins 
deutscher Ingenieure aus allen Teilen Deutschlands und aus dem be 
freundeten Ausland zu einer Deutschen Gesellschaft für Bauingenieur 
wesen zusammengeschlossen. Die Gesellschaft verfolgt lediglich wissen 
schaftliche Zwecke und will an dem Wiederaufbau unseres Wirtschafts 
lebens durch Austausch von Erfahrungen und durch planmäßige Durch 
führung aller einschlägigen Fragen des Faches tatkräftig mitarbeiten. 
Zum Vorsitzenden der Gesellschaft wurde einstimmig Geh. Baurat Prof, 
de Thierry gewählt. Dem vorläufigen Vorstand gehören ferner an: 
Geh. Baurat Dr.-Ing. e. h. Taaks-Hannover, Geh. Baurat Schmick-Mün 
chen, Prof. Dr.-Ing, Probst-Karisruhe, Prof. Dr.-Ing. Geddcr-Dresden, 
Ingenieur Hüser-Oberkassel, Oberbaurat Wendemuth-Hamburg, Geh.Baurat 
Kemmann-Berlin, Prof. Blum-Hannover, Verbandsdirektor Prof. Giese- 
Berlin, Geh. Baurat Kölle-Frankfurt a. M., Stadtbaurat Fleck-Dresden, 
Direktor Kreß-Berlin, Direktor Bilfinger-Mannheim, Baudirektor Helbing- 
Esscn, Verbandsdirektor Reg.-Baumeister Eiselen-Berlin. 
ODIN UND DIE FRANZÖSISCHEN KATHEDRALEN. 
Es gibt keine Form der Schönheit, die wir verlieren dürfen. In 
den letzten Jahren haben deutsche Gefangene fast unbewußt auf einer 
Höhe Uber Flußtälern in der weiten Milde der Silhouetten, dem Wogen 
der Morgen- und Abendnebel selbst in Frankreich Trost gefunden. Man 
erinnerte sich dann der Flüsse des gleichen Landes, anderer Bergketten 
und wußte von einer Grundstimmung. Diesen Schleiern, diesen zartesten 
Nervenspitzen ist der Greis Auguste Radin Verkünder geworden. Der 
große Bildhauer zeigt Architekturen aller schöpferischen Zeiten Frankreichs 
in feinster Durchdringung in seinen Zeichnungen. In diesen Kathedralen 
geht Renaissance Uber in Gotik, Barock in. Romanisches. Er erfühlte einen 
einheitlichen Organismus in Mensch, Natur und Kunstwerk. Es ist eine 
Einstellung nach außen, das freudige Naturgenießen des stillen, innigen 
Schöpfers, sein Glaubensbekenntnis und Testament. Immer gibt er in 
den Zeichnungen nach Bauteilen ein Vibrieren zwischen Hell und Dunkel, 
Flächen und Tiefe, und trotz der impressionistischen Einstellung eine 
Ganzheit Rodins Buch („Die ^Kathedralen“ Frankreichs, Kurt Wolff, 
München) bewahrt für lange seine Aktualität. Als er es schrieb, hatte er 
schon allen Grund, um die trostlos restaurierten Kirchen zu klagen, um Reims, 
Soissona und die vielen, kleinen Perlen entlegener Dörfer, die ihre an 
spruchslose Selbstverständlichkeit nur schöner machte. Von diesen (wahr 
haftig auch unseren) Schätzen standen viele der herrlichsten im Feuer 
und haben geblutet, sind zertrümmert worden wie die Menschen. Dieser 
tiefe Schmerz wird zur Beunruhigung, wenn man an ihr künftiges Schicksal 
denkt. Rodin wird es nicht mehr sehen, er starb im Kriege. Wjr aber 
haben Angst vor den Restauratoren, Die Bedeutung der Prophezeiungen 
Rodins liegt in der bangen Frage, was aus den Trümmern von Reims 
wird, die noch in der Zerstörung wie tiefste Musik klingen. Was birgt 
Noyon hinter seiner Schutzhülle? Vielleicht fände Rodln doch einen 
Trost. Die Zerstörungen haben in Frankreich in ganz einfachen, haß 
losen Menschen eine herzliche Liebe zu ihren Denkmälern erzeugt wie 
aus einem Erinnern. Vielleicht wird dadurch etwas gerettet. Von dem 
Snobismus der Großstädter und Gebildeten war da nichts. Es war, wie 
Rodin cs wünscht. In der Erinnerung verwischen sich Landschaft und 
verstümmelte Bauten, es bleibt eine leichte Melancholie, eine Flucht zur 
beruhigenden Natur, durch die Rodin einen Teil des französischen Kunst 
geistes in seinem plastischen Schaffen, durch Worte in diesem Buche 
hinterlassen hat. 
RCHITEKTUR-AUSSTELLUNG. Rn Laufe des Monats Mai 
fand in Berlin im Graphischen Kabinett von 1. B. Neumann die 
zweite Architektur-Ausstellung des „Arbeitsrates für Kunst“ statt. Es 
wäre verfehlt, einem Reklame-Unternehmen viel Worte zu widmen; wenn 
das Gebotene hinter den Anpreisungen so weit zurückbleibt, wie hier. 
Eine Sammlung mangelhafter graphischer Leistungen und einiger Modelle, 
die kaum anders wirken, wird nicht schätzenswerter durch übertriebenen 
Eigendünkel und jenes völlig kritiklose Selbstbewußtsein, das durch keinen 
Gegenwert produktiver Leistungen gerechtfertigt wird. Architektur- 
Modenschau und Baukunst-Konditorei mit farbigem Fruchteis und Schlag 
sahne. Kein wahrhaft Hungriger wird satt davon. Von Wert fast nur 
die Grundriß-Lösungen Bruno Tauts für seine Hagener Projekte. Typisch 
für die „salbungsvolle Idealschulmeisterei“, die in jenem Verein für Er 
zeugung von Kunstwerken mit Hingabe gepflegt wird, ist jener Kernsatz 
seines Programms, der also lautet: „Wenn die Welt von Einsicht und 
Güte wird geleitet werden, helfen wir zu bauen,“ Da bis zu jenem 
glückhaften Zustand noch einige Zeit vergehen wird, darf man hoffen, 
daß jede ernsthafte Baukünstlerarbeit von dieser Seite keine Beeinträchti 
gung erfahren wird. Schriftltg. 
ETER BEHRENS. Zwischen dem Preußischen Kultusministe 
rium und Prof. Peter Behrens sind Verhandlungen im Gange, den 
ausgezeichneten Architekten für die Leitung der Königsberger Kunstaka 
demie zu gewinnen. Es schwebt auch hierbei der Gedanke vor, der bei 
der Berufung von Walter Gropius nach Weimar verwirklicht wurde, daß 
der Architektur gleichsam die Zeneralkunst ganz anders als früher eine 
maßgebende Stelle in der Organisation der Kunstpflege einzuräumen sei. 
ln Königsberger Kunstkreisen hofft man auf die Verwirklichung des Planes. 
Eine Entscheidung ist indessen noch nicht gefallen. 
Die Unterlagen aller ausgeschriebenen Wettbewerbe liegen im Geschäftslokale der Verlagshandlung Ernst Wasmuth, A.-G., Berlin W., Markgrafen- 
Straße 31, zur Einsichtnahme für die Interessenten aus. 
Verantwortlich für die Schriftleitung: H. de Fries, Berlin. — Verlag von Ernst Wasmuth A.-G., Berlin W., Markgrafenstraße 31. — Inseraten- 
annahme Werbedienst G. m. b. H., Berlin W„ Lützowstraße 10a—104, — Gedruckt bei Herros^ & Ziemsen, G. m. b. H„ Wittenberg.
	        

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