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Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1839 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Berliner politisches Wochenblatt
Other titles:
Berliner politisches Wochenblatt / Außerordentliche Beilage
Publication:
Berlin: Dümmler 1841
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1833 - 1841
Note:
Ungezählte Beilage: Außerordentliche Beilage
ZDB-ID:
2793280-1 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1839
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8594499
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
XIV 16565:1838/39
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No 40, 5. Oktober 1839

Contents

Table of contents

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1839 (Public Domain)
  • No 1, 5. Januar 1839
  • No 2, 12. Januar 1839
  • No 3, 18. Januar 1839
  • No 4, 26. Januar 1839
  • No 5, 2. Februar 1839
  • No 6, 9. Februar 1839
  • No 7, 16. Februar 1839
  • No 8, 23. Februar 1839
  • No 9, 2. März 1839
  • No 10, 9. März 1839
  • No 11, 16. März 1839
  • No 12, 23. März 1839
  • No 13, 30. März 1839
  • No 14, 6. April 1839
  • No 15, 13. April 1839
  • No 16, 20. April 1839
  • No 17, 27. April 1839
  • No 18, 4. Mai 1839
  • No 19, 11. Mai 1839
  • No 20, 18. Mai 1839
  • No 21, 23. Mai 1839
  • No 22, 1. Juni 1839
  • No 23, 8. Juni 1839
  • No 24, 15. Juni 1839
  • No 25, 22. Juni 1839
  • No 26, 29. Juni 1839
  • No 27, 6. Juli 1839
  • No 28, 13. Juli 1839
  • No 29, 20. Juli 1839
  • No 30, 27. Juli 1839
  • No 31, 3. August 1839
  • No 32, 10. August 1839
  • No 33, 17. August 1839
  • No 34, 24. August 1839
  • No 35, 31. August 1839
  • No 36, 7. September 1839
  • No 37, 14. September 1839
  • No 38, 21. September 1839
  • No 39, 28. September 1839
  • No 40, 5. Oktober 1839
  • No 41, 12. Oktober 1839
  • No 42, 19. Oktober 1839
  • No 43, 26. Oktober 1839
  • No 44, 1. November 1839
  • No 45, 9. November 1839
  • No 46, 16. November 1839
  • No 47, 23. November 1839
  • No 48, 30. November 1839
  • No 49, 7. Dezember 1839
  • No 50, 14. Dezember 1839
  • No 51, 21. Dezember 1839
  • No 52, 28. Dezember 1839
  • Contents

Full text

Scvlmer politisches Wochenblatt. 
dious l>e voulons pas la contrer6volution, 
mais le contraire de la rfivolutiou. 
Don diesem Blatte erscheinen wöchentlich I, 1'/, bis 2 Bogen. 'ES wird durch alle Postämter und Buchhandlungen Deutschlands bezogen; die 
legtern belieben sich an Herrn F. DÜMMler in Berlin zu wenden. Der vierteljährige PränumrrationSxrei« beträgt 1 Rihir. tll Sgr. 
40. . Berlin, den 5 tfn Oktober. 
1830. 
Bericht über die neuesten Zeitereignisse. — Der Sturz bei Radikalismus iu Zürich. — Altengiand und die Industrie. - 
mcntc der französischen Derfaflung bis zur Revolution; mit besonderer Rüitsicht auf daS Parlament von Paris. 
- EntwickclungS - Mo- 
Bericht über die neuesten Zeitereignisse. 
Berlin, den 1. Oktober 1839, 
Spanien. Die Aussichten auf eine allgemeine Pa- 
cificatio» sind bei weitem nicht so günstig als die Politik 
der Börsenmänncr höherer Ordnung gern Glauben machen 
möchte; Navarra scheint allerdings in das Geschick der bas- 
kischen Provinzen verflochten zu seyn, alle Gerüchte von Un 
terhandlungen Cabrera's und Espanas aber werden durch 
zwei Proclamationcn dieser Generale niedergeschlagen, worin 
sie »eben ihrem tiefen Abscheu vor Maroto's Niederträchtig 
keit, den festen Entschluß zur Fortsetzung des Kampfes aus- 
sprechen. Ob dieser unter den gegebenen Umständen noch 
bedeutende Aussichten auf Erfolg gewähren möge? darüber 
sind begreiflich die verschiedenartigsten Meinungen denkbar. 
Die so feierlich angekündigte Bereitwilligkeit der Deputirten- 
Kammer, durch Anerkennung der Partikular-Rechte eine 
Versöhnung herbei zu führen, können wir kcincnfalls als Bürg 
schaft friedlicher Zustände gelten lassen, da der ganze Schritt 
offenbar nur auf der Feindseligkeit der streng revolutionairen 
Partei gegen die Regierung, und auf dem Bestreben beruht, 
den Ruhm der Pacification ausschließlich für sich i» An 
spruch zu nehmen; den Maßstab für das, was solche Leute 
leisten, liefern aber die i. I. 1794 in den westlichen Pro 
vinzen Frankreichs «^geschlossenen Verträge. 
Wir enthalten uns, die in Masse kommenden Detail-Nach 
richten über die letzten Ereignisse a» der französischen Grenze zu 
wiederholen. Sie liefern zusammengenonimen das traurige Bild 
eines großen Schiffbruchs, den aber nicht unwiderstehliche Ge 
walt sondern ein widerwärtiges Gemisch von Rathlosigkeit und 
Schwäche auf der einen, von Nichtsnutzigkeit aller Nuancen 
auf der andern Seite, herbeigeführt; unter so niederschla 
genden Erscheinungen ist es wohlthuend, jene tapfern und 
treuen Soldaten zu betrachten, welche bis zum letzten Au 
genblicke dem Feinde die Stirn zeigen und auf der äusser 
sten Grenze noch ihr Blut für den Herrn versprühen, wel 
cher sich und seine Sache bereits aufgegeben hat. Das Ge 
fühl dieser Wackeren, als ihnen die eigentliche Sachlage 
klar geworden, und der Jubel der Fondsspeculanten bilden 
einen Kontrast, in welchem sich vielleicht der Geist unserer 
Tage abspiegelt. 
Frankreich. Unser letzter Bericht ließ einige Unru 
hen im Dep. der Sarthe unerwähnt, weil sie auf lokalen 
Verhältnissen beruhend, und gegen den freien Getreidehan 
del gerichtet, nur als unbedeutende Pöbel-Excesse erschienen, 
höchstens beachtenswerth wegen der dabei hervortretenden 
Schwache der Behörden. Sie haben seitdem nicht aufge 
hört, gleichzeitig sind zu Lille Bewegungen unter den Fa 
brikarbeitern ausgebrochcn, und die in der Hauptstadt getrof 
fenen Vorsichtsmaßregeln zeigen deutlich genug daß man auch 
dort ähnliche Scenen für nicht unmöglich erachtet; — soll 
ten hier wirklich Zuckungen des Pauperismus vorliegen, so 
sind die Aussichten für den herannahenden Winter fürwahr 
nicht erfreulich. 
In der politischen Welt wird von einer bedeutungsrei- 
chen Mission deS Herzogs DecazcS »ach Spanien gesprochen, 
was wenig überraschen darf; denn wenn auch das Strand 
recht' in Frankreich längst abgeschafft ist, oder vielleicht nie 
mals bestanden hat, so bleibt doch der Wunsch verzeihlich, 
bei einem solchen Schiffbruche, wie er jetzt an den Pyrenäen 
statt gefunden, auch etwas für sich und die Seinen zu 
bergen. 
Schweiz. Die Regeneration aller Behörde» des Can- 
tons Zürich ist mit der größte» Ruhe und Ordnung vor 
sich gegangen, wie sich von selber versteht, ganz im conserva- 
tive» Geiste und mit vollständiger Beseitigung aller radika 
len Elemente; es steht daher zu erwarten, daß trotz des Wi 
derspruches derjenigen Cantone in denen diese noch vorwal 
ten, die neue Gestalt der Dinge bald von der Eidgcnossc»- 
fchaft anerkannt seyn werde. Wie dieser Umschwung in 
seinem Verlaufe eine der sonderbarsten und zugleich merk 
würdigsten Erscheinungen bildet, so dürfte er wahrscheinlich 
für die Schweiz höchst folgenreich seyn, indem vor Allem 
die tiefe Elendigkeit des Radikalismus hier so deutlich her 
vorgetreten ist, daß den Wohlgesinnten bei dem Gedanken 
a» ihre Niederlagen in den ersten Jahren nach der Juli- 
Revolution die Schaamröthe das Gesicht überziehen muß. — 
— Als nächste Folge steht zu hoffen, daß von dem bereits 
vorbereitet gewesenen Plane zum bewaffneten Einschreiten in 
die Angelegenheiten des Cantons Wallis nicht weiter die 
Rede seyn und die Tagsatzung diesen Gegenstand unter ganz 
anderem Gesichtspunkte betrachten werde. Einstweilen habe» 
die Ober-Walliser selber Hand ans Werk gelegt, und am 
18. d. Mts. ihre Regierung mit gewaffneter Hand wieder 
nach Sitten zurückgeführt. 
Der Sturz des Radikalismus in Zürich. 
Schreiben aus der Schweiz. 
Me deutschen Zeitungen sprechen zwar weitläufig 
von den neuesten Ereignißcn in Zürich, nämlich von ih 
rem blos historischen Gang und Erfolg: von den zahl 
reichen, bei strömendem Regen in Klotcn gehaltene» 
Volksversantmlungen, von den auf Gewährleistung der 
christlichen Religion abzielenden Petitionen, und den dar 
über erhaltenen ausweichenden oder abschlägigen Antwor 
ten, von dem durch das lange Zaudern und durch Andro 
hung fremder, ans radikalen Eantonen gezogenen Hülss 
truppen, entrüsteten Volke, von zahlreichen theils unbewaff 
neten, theils mit Prügeln, Morgensternen, Fcucrgewehrcn 
und Helleparten versehenen Schaaren, welche, unter Ab- 
singung von Psalmen, selbst ohne Borwiffen der leiten 
den Häupter, in die Stadt eindrangen, von dem kurzen 
Kampfe gegen die sie angreifende» Regicrungstruppcn, 
von acht Gefallene» und sechzehn Verwundeten, von der 
Bemächtigung des Zeughauses, von der Flucht der radi 
kalen Faktions-Häupter, von provisorischer Uebernahme 
der Regierung durch gemäßigte Männer, von der so 
gleich wieder hergestellten Ordnung, von der ruhigen 
Auflösung des großen Raths, welcher nun durch neue 
Wahlen gebildet werden soll u. s. w. Aber eben diese 
Blätter sagen kein Wort von der geistigen und einzig 
lehrreichen Seite, von dem eigentlichen Motiv und dem 
reinen Zweck dieser mit so vieler Besonnenheit geleiteten 
Aufregung. Vielmehr wird sie noch von Vielen entstellt, 
verleumdet', für einen bloßen Tumult, einen Aufruhr, 
oder gar für eine Revolution ausgegeben, während sie 
ln der That eher als eine Art von Gegen-Revolution an 
zusehen ist. Anders werden auch diese Ercigniße in der 
Schweiz beurtheilt, wo sie eine fast allgemeine Freude 
verursacht, die Gutgesinnten ermuntert u»d die rcvolutio- 
nairc Faktion in Schrecken versetzt hat. Die Basler 
Zeitung fängt ihre Nachrichten darüber mit dem Spruche 
an: discite justitiam moniti et non temnere divos. 
Der Waldstätter Bote führt dabei zum Motto: „Hört 
ihr Herren und laßt Euch sagen, die Glocke der Prüfung 
hat Euch geschlagen." Aber auffallender noch bestätigt 
sich hier die uralte Wahrheit „daß wer Andern eine 
Grube gräbt, selbst darin fällt." Zn der That sind diese 
Ereignißc eine Art von Wunder, sind ein Sieg des 
Volks gegen jene religionsstürmcnde Faktion, die ihre
	        

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