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Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 20.1916 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 20.1916 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner politisches Wochenblatt
Other titles:
Berliner politisches Wochenblatt / Außerordentliche Beilage
Publication:
Berlin: Dümmler 1841
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1833 - 1841
Note:
Ungezählte Beilage: Außerordentliche Beilage
ZDB-ID:
2793280-1 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1839
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8594499
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
XIV 16565:1838/39
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No 38, 21. September 1839

Contents

Table of contents

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 20.1916 (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Tafel I: Schloss Charlottenhof, Blick von der Pergola der Terrasse auf das Gärtnerhaus. Aquarell (um 1830) in der Königlichen Hausbibliothek
  • Title page
  • Contents
  • Der Weltkrieg im Jahre 1916 / Hintze, Otto (Public Domain)
  • Schloß Charlottenhof / Schmitz, Hermann (Public Domain)
  • Zur literarischen Tätigkeit Friedrichs des Großen / Volz, Gustav Berthold (Public Domain)
  • I Die Urfassung der Darstellung der Teilung Polens
  • II Ein neuer Plan zur Verteidigung Schlesiens gegen Böhmen
  • III Aus der poetischen Werkstatt
  • IV Der "Éloge de M. de La Mettrie"
  • V Der "Éloge de M. Duhan"
  • Der Ort der Abendmahlsfeier Kurfürst Joachims II. am 1. November 1539 / Klinkenborg, Melle (Public Domain)
  • Rheinsberg 1736 - 1740 / Droysen, Hans (Public Domain)
  • Beiträge zur Baugeschichte von Sanssouci / Backschat, Friedrich (Public Domain)
  • Kammerherr Friedrich Hartmann von Witzleben als Porträtzeichner am Hofe des Prinzen und der Prinzessin von Preußen / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des Aelteren von Preußen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marianne / Schuster, Georg (Public Domain)
  • Der Fürst von Ligne und die Hohenzollern / Tschirch, Otto (Public Domain)
  • Aus dem letzten Jahrzehnt Friedrich-Wilhelms III. / Bailleu, Paul (Public Domain)
  • Der Plan einer Mitregentschaft des Prinzen Heinrich und Friedrichs des Großen "Exposé du gouvernement prussien" (1776) / Volz, Gustav Berthold (Public Domain)
  • Die Hohenzollern und die wirtschaftliche Entwicklung ihres Staates / Hintze, Otto (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Imprint

Full text

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Ergänzung. Sehen wir dort, wie sic) Friedric) müht, die Reimpaare zu finden und auf ihnen den Gedanken auf- 
zubauen, so sehen wir ihn hier mit der Fassung des Gedankens ringen. Dort ist er noh nicht der fremden Sprache 
völlig Meister; hier ist der schaffende Künstler am Werke. 
Die Fragmente befinden sich auf einer vom Kabinettsministerium aufgesetzten Denkschrift: „Expose Succinct 
et naif Sur l'election d'un Roi des Romains“ im Königlichen Geheimen Staatsarchiv zu Berlin, und zwar auf der 
Rückseite des letzten leeren Blattes, das sie zur Hälfte füllen, teils quer von links nach rechts, teils von oben nach unten 
geschrieben und mit einigen Schnörkeleien durchsetzt (vgl. das Faksimile). Sie gehören zwei verschiedenen Dichtungen an, 
der „Epitre sur la gloire et l'interet“ und der „Lpitre a Hermotime“. 
Beide Episteln sind im November 1748 entstanden! und darauf in die „Kuvres du philosophe de Sanssouci“ 
aufgenommen worden. Jhre Drucklegung war abgeschlossen, als Voltaire am 10, Juli 1750 auf Friedrichs Einladung 
zu fast dreijährigem Besuche in Potsdam eintraf. Wie ich an anderer Stelle ausgeführt habe ?, hat der Uönig diese 
erste Nusgabe der „Euvres“ von 1750 der Kritik des Franzosen unterbreitet, die Dichtungen, zum Teil auf Grund 
der Voltaireschen Korrekturen, nochmals umgearbeitet und sie in der netten Fassung abermals zum Druck gegeben, 
Diese zweite Uusgabe der „Cuvres du philosophe de Sanssouci“ von 1752 bildet die Vorlage für den Abdruck in 
der von Preuß besorgten Gesamtausgabe der „uvres de Frederic le Grand“, die um die Mitte des vorigen Jahr- 
hunderts im Auftrage König Friedrich-Wilhelms IV. erfolgte. 
Die Frage ist nun: wann sind die Fragmente entstanden? vor der Drucklegung der beiden Episteln in den 
„(Euvres“ von 1750 oder bei der Umarbeitung für die zweite Uusgabe von 1752? Der Vergleich der Fassungen 
von 1750 und 1752 zeigt, daß die Fragmente tatsächlich in die Zeit des Voltaireschen Besuches fallen, mithin allein 
für die Textgestaltung von 1752 in Betracht kommen. 
Nur das erste und das lette Stü in der Reihe der von oben nach unten geschriebenen Fragmente beziehen 
sich auf die „LBpitre 5ur la gloire et l'interä&t“*?*. Wohin Eigennuß und Ruhmsucht führen, zeigt Friedrich darin an 
dem Beispiel des Hirten Damon, der, von ihnen verblendet, alles, was ihm bis dahin lieb und teuer war, zurücläßt, 
um in die Welt hinauszustürmen, bis er endlich, durch bittere Erfahrungen von seinem Wahn erlöst, zu seinem alten 
friedlichen und beschaulichen Dasein an die Seite seiner Phyllis zurückkehrt. Zunächst die beiden ersten Zeilen: 
"Tu Vignores toi-münme, apergois tes talents! 
'Pa modeste vertu, ta =: voila tes talents. 
Der erste Blik lehrt, daß wir es bei ihnen mit keinem Reimversuch im engeren Sinne zu tun haben, sondern 
mit der Formulierung des Grundgedankens der Epistel: in ihnen ist mit knappen Worten, in scharfer Untithese das 
Problem und die Moral des Gedichtes ausgesprochen. Mit den Worten: „Tu t'ignores toi-meme, apergois tes talents“ 
tritt die Ruhmsucht vor den Hirten, um ihm ihr verderbliches Gift ins Ohr zu träufeln. Jn breiterer Ausführung ist 
dieser Gedanke in den Zeilen der Epistel wiedergegeben: 
La Gloire parie ainsi: „Je te plains, cher pasteur; 
„Fautit que les taleuts dont ton esprit ahonde, 
„Restent ensevetis pour nous et pour le monde?* .. 
„Dl faut a tes verlus une illustre carriere, 
„1 est lemps, viens, Suis-moi, parais & Ila lumiere, 
„Cesse de te cacher ton merite Eminent, 
„La fortune t'appelle, et la gloire t'altend.“ 
1 Mit dem Schreiben vom 29. Wovember 1748 übersandte sie der König abschriftlich an Voltaire, der am 26. Januar 1749 
darauf antwortet. Vgl. Briefwechsel Friedrichs des Großen mit Yoltaire, heransgegeben von Koser und Hans Droysen, 2835, 2, S, 235 |f. 
und 240ff. (Publikationen aus den Königl. Preußischen Staatszarchiven, Bd, 82; Leipzig 1909). Die für die Drucklegung in den „Cuvres 
du philosophe de Sanssouci“ revidierten Fassungen, die das Datum des 26. September bzw. 5. Oktober 1749 tragen, befinden sich im 
Hohenzolfern-Musenm zu Berlin (vgl. Hans Droysen, Friedrichs des Großen literarischer Machlaß, 5. 27; Programm des Königstädtischen 
Gymnasiums, Berlin 1911). = ? Val, Hohenzollern-Jahrbuch 19099, S. 14ff. = * Abgedru>t: „(Piuvres de Frederic le Grand“, Bd, 10, 
5, 72ff. (Berlin 1849). = * Diese Zeilen sind von Friedrich 1752 unverändert aus der älteren Fassung von 1750 übernommen worden. 
Zu dem Worte „talents“ Hat Voltaire die Randbemerkung gemacht: „Donc il faut fonder que ce berger avait des talents“ (nach den 
„CKuvres du philozophe de Sanssouci“ von 1750, Bd. 2, S. 88, im Hohenzollern-Musenm zu Berlin). 
dn
	        

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