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Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1834 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner politisches Wochenblatt
Weitere Titel:
Berliner politisches Wochenblatt / Außerordentliche Beilage
Erschienen:
Berlin: Dümmler 1841
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1833 - 1841
Fußnote:
Ungezählte Beilage: Außerordentliche Beilage
ZDB-ID:
2793280-1 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1834
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8578502
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
XIV 16565:1834/35
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
No 44, 1. November 1834

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1834 (Public Domain)
  • No 1, 4. Januar 1834
  • No 2, 11. Januar 1834
  • No 3, 18. Januar 1834
  • No 4, 25. Januar 1834
  • No 5, 1. Februar 1834
  • No 6, 8. Februar 1834
  • No 7, 15. Februar 1834
  • No 8, 22. Februar 1834
  • No 9, 1. März 1834
  • No 10, 8. März 1834
  • No 11, 15. März 1834
  • No 12, 22. März 1834
  • No 13, 29. März 1834
  • No 14, 5. April 1834
  • No 15, 12. April 1834
  • No 16, 19. April 1834
  • No 17, 26. April 1834
  • No 18, 3. Mai 1834
  • No 19, 10. Mai 1834
  • No 20, 17. Mai 1834
  • No 21, 24. Mai 1834
  • No 22, 31. Mai 1834
  • No 23, 7. Juni 1834
  • No 24, 14. Juni 1834
  • No 25, 21. Juni 1834
  • No 26, 28. Juni 1834
  • No 27, 5. Juli 1834
  • No 28, 12. Juli 1834
  • No 29, 19. Juli 1834
  • No 30, 26. Juli 1834
  • No 31, 2. August 1834
  • No 32, 9. August 1834
  • No 33, 16. August 1834
  • No 34, 23. August 1834
  • No 35, 30. August 1834
  • No 36, 6. September 1834
  • No 37, 13. September 1834
  • No 38, 20. September 1834
  • No 39, 27. September 1834
  • No 40, 4. Oktober 1834
  • No 41, 11. Oktober 1834
  • No 42, 18. Oktober 1834
  • No 43, 25. Oktober 1834
  • No 44, 1. November 1834
  • No 45, 8. November 1834
  • No 46, 15. November 1834
  • No 47, 22. November 1834
  • No 48, 29. November 1834
  • No 49, 6. Dezember 1834
  • No 50, 13. Dezember 1834
  • No 51, 20. Dezember 1834
  • No 52, 27. Dezember 1834
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

Berliner Politisches TNochenhlatt. 
Nmis ne roulons pas ln ronlreInvolution, 
iiinis le contraire Je In ii-Tolution 
3oii diesem Blatt« erscheinen wöchentlich I, >j bis -! Bozen, tti wird durch alle Postämter und Vuchtiandlnnslrn TeuislSIand« dezogen ; die 
leftern beliebe» sich an Herrn .1f. Diimmlkr in Berlin Ul wende». Der vierteljädrige Pranulncratientxrei» beträgt l Riblr. l» Car. 
44. Berlin, den ltcn November. 18ti4. 
Berichtübcr Sie neuesten Zeitereigniffe.— Entstehung und Zukunft de« jehigen englischen Ministerium«. — Tie Staat« Homöopathen. — Parabel. — Glosse. 
Bericht über die neuesten Zeitereignisse. 
Berlin, den 30. Oclobee 1834. 
Sicherlich hat sich öcn meisten Leser» bei der Kunde 
ton der Zerstörung beider Parlamentshäuscr in England, 
unwiderstehlich der Gedanke aufgedrängt, daß hier Zufall 
oder Verhängniß nur materiell bewirkt habe, war die ver- 
nciiiendeil Geister auf dem stttlich-rechtliche» Gebiete bereits 
vollendet. Die Leit dieser Gebäude war abgelaufen. Für- 
wahr die historischen Erinnerungen welche sich an den Court 
of Requests und die Stephans-Capelle knüpfen, sind einer 
rcformirten und rcgenerirte» Gesellschaft entbehrlich, und 
fremdartige Zuthat in den Augen Aller, deren Vergangen 
heit mit der großen Woche, oder höchstens mit der Zerstö 
rung der Bastille abschließt. Wen» die Wiederherstellung 
der von den Flammen verzehrten Lokale erfolgt, darf man 
mit Zuversicht von der jetzigen Verwaltung erwarten, sie 
werde alles Mittelalterliche sorgsam fern halten, ilnd bei ih 
ren Bauentwürfe», eben so, wie in ihrem übrige» Thun 
den „Geist der Zeit" beachten. Dieser fordert zwar Eile 
ohne ängstliche Solidität, und doch wäre zu rasches Dor- 
schreitcn schon aus den ökonomischen Gesichtspunkte nicht 
räthlich; denn wenn das Schicksal Alt-Eugla»ds ei wollte, 
daß diese Verwaltung noch einige Jahre lang auf ihrem 
bisherigen Pfade fortwandclt, so dürste eins von beiden 
Häuser» höchst wahrscheinlich zu entbehren seyn. 
Ungeachtet bereits die Erfahrung eines ganzen Jahres 
gelehrt hat, daß auf eine rasche Entwickelung deS heillose» 
Zustandes, in welchen Spanien durch innere Bcrkchr- 
hcit und äussere Arglist geworfen worden, durchaus nicht 
zu zählen sey; so wird man sich doch nicht entbrechen kön 
nen den einzelnen Momenten dieses Schauspiels mit Auf 
merksamkeit zu folgen. 
Selbst die eifrigen Lvbrcdner welche Rodil in Frank 
reich und England gefunden, müßen zugestehen, daß er die 
Angelegenheiten gerade da gelassen habe, wo er sie vorfand, 
und daß er in den drei Monate» seines mörderischen Cvm- 
maiido's nichts erreichte, als den Ha„ der Basken und 
Navarresen gegen die revolutioliaire Negierung auf das Aeus- 
serste zu steigern. DaS Gerücht: er habe beabsichtigt seine 
Armee zur Beförderung republikanischer Zwecke ;u gebrau 
chen, würde bei dem Manne der zuletzt noch das königliche 
Panier auf de» Mauer» von Callao gegen die peruanischen 
Insurgenten aufrecht hielt, seltsam erscheinen, wen» nicht viel 
fältige Erfahrungen der letzte» Zeit ein eigenthümliches 
Licht über den Geist der spanischen Armee verbreitet, und 
an Morillo, Quesada, Llauder, Sarsfield gezeigt hätten, 
welcher Handlungen diese ehemaligen Royalisten jetzt fähig 
seyen. 
Mina ist noch nicht zur Uebernahme des schwierigen 
Cominaiido's erschienen, und wenn man annehmen muß, daß 
der spanische Premier-Minister wohlunterrichtet gewesen als 
er den Volksvertretern versicherte, daß achtzigtausend Mann 
nothwendig seyen, um durch Garnisonen und mobile Colon- 
nen die wicdcrspenstigen Provinzen zu bezwingen, so wird 
auch der neue Oberbefehlshaber, ohne diese nicht zu gewäh 
rende» Mittel, keine andere» Erfolge als feine Vorgän 
ger haben. 
Die Niederlagen, durch welche einzelne Theile der Ar 
mee der Königin betroffen worden, verbunden mit der aus 
dem Commaudo-Wechsel hervorgegangcnen Verwirrung, ha 
ben dieselbe vor der Hand ganz auf die Defensive geworfen. 
Sic hat sich um Pampelona concentrirt, und erwartet die 
verheißenen Verstärkungen, welche von Vitoria heranrücken 
solle». Nur Jaureguy sieht in der Gegend von Tolosa de» 
Royalisten gegenüber, und hat denselben einige unbedeutende 
Gefechte geliefert. 
Die Hauptmasse der Navarrese» stand zuletzt südlich 
der Gebirge von AmeScuas, Zumalacarregui ist am 12. Oc- 
tobcr mit sechs Bataillonen und seiner Reiterei oberhalb 
Logrosso über den Ebro gegangen. Nimmt man hierzu, daß 
Don Carlos am 10. zu Ouate in Guipuzcoa war, und daß 
die Rcgierungsjulita sich zu derselbe» Zeit in S. Esteva» 
befand, so sind die wenigen Anhaltspunkte gegeben, welche 
die gegenseitige Lage bezeichnen. 
Im Bastanthale haben die CbristinoS das befestigte 
Kloster von Ellsvndo mit funfzelmhundert Man» besetzt, und 
sich bisher gegen wiederholte Angriffe behauptet. Es gehört 
zu de» schwer erklärlichen Erscheinungen bei den letzten Käm 
pfen in Portugal und Spanien, daß beide streitende Theile 
einander sietS alle Zeit ließen, sich irgendwo fest zu setzen, 
und dann erst ihre Kräfte in vergeblichen Angriffe» gegen 
diese Punkte versplittcr». 
Wichtig wäre die Bestätigung der Nachricht von der 
Eroberung Bilbaos durch die Royalisten gewesen; es scheint 
jedoch jetzt sicher zu seyn, daß der von de» Dizcayer» unter 
Zavala gegen diese Stadt unternommene Angriff nicht ge 
lungen ist. 
Lediglich durch die Berichte über die Siege, welche die 
Generale der Königin erfochten haben sollen, erfährt mau, 
daß in Altcastilie», dem gebirgigen Theile von Catalonieii 
und Asturien fortwährend die Anhänger Carls V. unter den 
Waffen sind, ohne jedoch größere Erfolge zu erreichen. In 
Madrid, Valencia, Cadiz, Valladolid dränacn sich Verschwö 
rungen ; von der letztgenannten Stadt wird behauptet, daß 
dreitausend Personen in dieselbe verwickelt, und die ganze 
Provinz in Begriff gewesen aufzustehen. 
Wahrend diesem beschäftigte» sich die Minister und die 
Repräsentanten der „Spanier" in Madrid damit, ihren 
Bankerout zu reguliren, und ihren rechtmäßige» König nebst 
seiner Nachkommenschaft von der Thronfolge für alle kom 
mende Zeiten auszuschließen. Der auf letzteres abzweckende 
Vorschlag der Regierung hat bereits die Genehmigung bei 
der Kamnicrii erhalten, und auch bei den deshalb gcpfiogeneii 
Discufsionen haben die eigentlichen Jakobiner über die soge- 
nalintr» Gemäßigten den Vortheil der Offenheit und Con- 
scquenz gehabt. Mit vollem Grunde erklärten sie es als 
thöricht, unter so bcwandten Umstände» von alten Gesetzen 
und historischen Thatsachen reden zu wollen, und verlangten 
daß man für die Ausschließung des KönigstammeS keinen 
anderen Grund als das StaatSwvhl, und keine andere Be 
rechtigung als den Willen des Volkes anführen solle. Wenn 
einer der Wortführer der radikalen Partei, der Romanschrei 
ber Trucba sich zwar durch das Gemälde der Freude, Ruhe 
und des Ueberstllßes, welchem Spanien »nter der Regiernng 
der junge» Königin entgegenblühe, lächerlich machte, so 
sprach er dagegen eine tiefe Wahrheit aus, als er denen, die 
ihr böses Gewissen unter rabulistischen Einwürfen gegen die 
Tbronrechte de? Jnfantc» Don Carlos verbergen, zurief: 
daß es sich bei dem Streite, welcher Spanien bewege, nicht 
um den speciellen Fall der Thronfolge, sonder» um die Prin 
cipien handele. 
Was die Proccrcs eigentlich bezweckt, als sie in ihrer 
Sitzlliig vom 18. dem Gesetze über die fremde Schuld die 
wichtigen Modisicatione» der Anerkennung des Guebhard- 
scheu Aiilehns, und der successive» Aufnahme der rückständi 
gen Zinsen in die aktive Schuld, hinzufügten, ist schwer zu 
sagen, insofern man nicht annimmt, daß damit der geiieh- 
migten neue» Anleihe von 25 Millionen Thalern eine gün 
stigere Bahn gebrochen werden soll. Es steht dahin, wie die 
Procuradorcs diese Maßregel aufuchmen werden, und gewiß 
scheint nur, daß de» Helden der Agiotage damit wie 
der ein weites Feld für ihre unseeligen Operationen ge 
öffnet ist. 
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