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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Weitere Titel:
Friedenauer Zeitung
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Fußnote:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Frühere Titel:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Spätere Titel:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1920
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9953478
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 81, 13.04.1920

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe III.1883 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichniß des III. Jahrgangs.
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Volltext

No. 12. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
103 
organische Verbindung der Stein-Architektur mit der Eisenconstruction 
durch die an der Nordseite eingebauten Treppenthürme so gut wie 
unmöglich war, so wurde eine Construction gewählt, welche vor 
allem das praktische Bedürfnils möglichst vollkommen erfüllt, ästhe 
tisch aber nur anspruchslos auftritt. Die Erwägung, dafs das Glas 
dach von aufsen her über die Dachfirst nicht sichtbar werden 
durfte, führte ferner mit Rücksicht auf die dadurch gegebene be 
schränkte Constructionshöhe dazu, nicht ein doppeltes, sondern ein 
einfaches, als Decke und Dach zugleich dienendes Oberlicht anzu 
ordnen. Endlich be 
stimmte die Beziehung 
auf die Säulenstellung 
des Hofes von vorn 
herein die Lage der 
Hauptdachträger. 
Aus diesen 'Vor 
bedingungen heraus 
würde sich als die 
einfachste Form ein 
flaches, nach allen 
vier Seiten gleich- 
mäfsig abgewalmtes 
Zeltdach ergeben ha 
ben , dessen Erschei 
nung aber unzweifel 
haft im ganzen hart 
und nüchtern gewirkt 
hätte. Um dem Auge 
gefälligere, mit den 
flüssigen Formen der 
Architektur des Hofes 
mehr zusammenklin- 
gende Linien zu schaf 
fen, wurden sämtliche 
Träger nach einem 
flachen Bogen ge 
krümmt, so dafs das 
Dach als Theil einer 
Kuppeloberfläche, 
einer grofsen böhmi 
schen Kappe, gleicht. 
Es ist in eine Anzahl 
rechteckiger Felder ge- 
theilt, deren jedes für 
sich von einem nach 
vier Seiten abgewalm- 
ten Zeltdache über 
deckt wird. Dabei bil 
det sich an den vier 
Umfassungswänden 
über dem vorhande 
nen Hauptgesims ein 
flaches Bogenfeld als 
oberer Abschlufs. An 
dasselbe schliefst sich 
ein Deckengesims in 
Verbindung mit Con- 
solen, welche an dem 
Auflager der Träger 
den Uebergang von 
Wand zur Decke ver 
mitteln , und weiter 
daran, schon in der 
Kugelfläche liegend, 
ein geschlossener mit 
Cassetten geschmück 
ter Umlauf, welcher die 
glasgedeckte Fläche 
breit umsäumt (vergl. 
Fig.4,5,6). Die vier sich 
durchkreuzenden mittleren Hauptträger sind durch Zugstangen armirt 
und an den Knotenpunkten künstlerisch ausgebildet. Im übrigen 
zeigen sich alle Constructionstheile, soweit die Rinnenanlage nicht 
eine Zinkbekleidung erforderte, in ihrer wirklichen Form ohne 
schmückende Umhüllungen (vergl. Fig. 6 u. 7). Die Zeltdächer 
sind mit 1 cm starken Rohglastafeln eingedeckt und haben ringsum 
auf den Trägern auf liegende Rinnen und darüber Laufbretter, so 
dafs das Regenwasser schnell und sicher abgeführt wird und die 
ganze Dachfläche oberhalb bequem überall begangen werden kann. 
Nach den Erfahrungen in den letztvergangenen Wintern hat sich 
die Form und Lage der einzelnen Zeltdächer noch insofern recht 
gut bewährt, als selbst bei starkem Sclmeefall die Glasfläche nie 
ganz verdunkelt wird, weil der Schnee von den Spitzen der Pyramid- 
dächer abgleitet. 
Die erfolgte Ueberdeckung des Hofes gestattete es nun, den 
kostbarsten Schmuck der Architektur daselbst, die aus Sandstein 
gemeifselten Schlüterschen Masken sterbender Krieger in ursprüng 
licher Schönheit dadurch wieder herzustellen, dafs der vordem zum 
Schutze gegen die Witterungseinflüsse nöthig gewesene, allmählich in 
vielfachen Lagen übereinander aufgetragene Oelfarbenanstrich entfernt 
und dadurch den Bild 
werken ihre natürliche 
Frische wiedergegeben 
werden konnte. 
Im Erdgeschofs 
beschränkten sich die 
Arbeiten des Umbaues 
vornehmlich darauf, 
die ursprüngliche Er 
scheinung der statt 
lichen Pfeilerhallen 
wieder herzustellen 
und die dürftigen, die 
Gesamtwirkung des 
Raumes schädigenden 
Ein bauten, welcheim 
Laufe der Jahre ent 
standen waren, zu 
beseitigen. DieDecken, 
Pfeiler und Wände 
wurden durchweg an 
gemessen restaurirt, 
und die Fufsböden, 
welche bislang mit ge 
wöhnlichen Feldstei 
nen gepflastert waren, 
mit Mettlacher Thon 
fliesen belegt. Neu 
eingerichtet wurde am 
Haupteingange an der 
Seite Unter den Lin 
den eine neun Ge 
wölbejoche umfas 
sende Eintrittshalle, 
welche auf zwei Seiten 
durch 2,50 m hohe, 
reich durchgebildete 
schmiedeeiserne Gitter 
abgeschlossen ist. Hier 
wurden die Kreuzge 
wölbe nach dem Vor 
bilde einiger aus frü- 
hererZeit vorhandenen 
Motive mit Stuckorna 
menten geschmückt, 
aufserdem der Fufs- 
boden mit geschliffe 
nen Granitplatten be 
legt, vor den Ein- 
gangsthüren eichene, 
mit reichem Schnitz 
werk durchgeführte 
Windfange aufgestellt, 
die Fenster mit Ca- 
thedralglas farbig ver 
glast und an den 
Wänden Schilderungen 
der Angriffs- und Ver- 
theidigungsarten in 
ihrer Entwickelung 
vom frühen Mittelalter 
bis zur Neuzeit gemalt. Die Eintrittsballe zeichnet'sich somit durch 
reichere Behandlung vor den anschliefsenden einfach gehaltenen 
Hallen, von denen die dem Eintretenden zur Linken liegenden zum 
Ingenieur-Museum, die zur Rechten liegenden zum Artillerie-Museum 
bestimmt sind, wirksam aus. 
An der Nordseite ist ein zweiter, lediglich für die Verwaltung 
dienender Nebeneingangsflur angelegt. An ihm liegen zwei abge 
schlossene Räume, von denen der eine zum Aufenthalt für die dienst- 
thuenden Zeugwarte, der andere als Arbeitszimmer des technischen 
Directors dient. 
Die Bestimmung, dafs das Zeughaus nach beendetem Umbau 
i r 1 ' 1 1 ' 1 1 1 A i 
Fig. 3. Längenschnitt durch den Nordflügel. 
Der Umbau des Zeughauses in Berlin.
	        

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