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1967 (Rights reserved)

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Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Weitere Titel:
Friedenauer Zeitung
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Fußnote:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Frühere Titel:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Spätere Titel:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1920
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9953478
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 47, 24.02.1920

Schnellzugriff

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  • Rosen und Dornen in der Berliner Seelsorgsarbeit / Frank, Wilhelm (Public Domain)
  • Fotografie
  • Titelblatt
  • Einleitung
  • 1. Kapitel. Nach Berlin
  • 2. Kapitel. Bei St. Michael
  • 3. Kapitel. Propst Dr. Jahnel
  • 4. Kapitel. Kirchenbau bei St. Pius
  • 5. Kapitel. Kirchliches Gemeindeleben
  • 6. Kapitel. Sakramentsempfang
  • 7. Kapitel. Das traurigste Kapitel
  • 8. Kapitel. Vereinsleben
  • 9. Kapitel. Pfarrer und Kapläne
  • 10. Kapitel. Pfarrer und Gemeinde
  • 11. Kapitel. Der Berliner Klerus
  • 12. Kapitel. Kirchenbau Nr. 2 (Königswusterhausen)
  • 13. Kapitel. Kirchenbau Nr. 3 (Corpus Christi-Kirche)
  • 14. Kapitel. Kirchenbau Nr. 4
  • 15. Kapitel. Kirchenbau Nr. 5
  • 16. Kapitel. Die polnischen Katholiken
  • 17. Kapitel. Konvertiten und Pervertiten
  • 18. Kapitel. Im Reichstage
  • 19. Kapitel. Auf Reisen
  • 20. Kapitel. Die Schriftstellerei
  • 21. Kapitel. Der Erzpriester
  • Fotografie: Domkapitular Frank
  • 22. Kapitel. Der kranke Pfarrer
  • Fotografie: Prälat Kleineidam
  • 23. Kapitel. Der Delegat
  • 24. Kapitel. Rückblick und Umblick
  • Anhang
  • Festpredigt Sr. Eminenz am 26. September 1894 in St. Pius
  • Statistisches aus der Delegatur
  • Namensverzeichnis
  • Inhaltsverzeichnis
  • Farbkarte

Volltext

82— 
Prolog vor, der die kirchlichen Verhältnisse der Gemeinde in 
der alten Kapelle und die erfreuliche Entwickelung der Gemeinde, 
sowie das neue Gotteshaus in poetischer Form schilderte. Darauf 
nahm Herr Pfarrer Frank das Wort, um in längerer Rede 
den Festteilnehmern darzulegen, welche zahllosen Mühen und 
schweren Opfer es gekostet, bis das schöne Werk, das heute 
durch die Weihe die Krone erhalten habe, vollendet worden; 
wie er oft mutlos zu werden anfing, aber durch die Anspornung 
Sr. Eminenz, des geliebten Oberhirten, und des Herrn Prälaten 
Dr. Jahnel, sowie durch die Opferfreudigkeit der Katholiken 
Berlins und ganz Deutschlands bewogen wurde, das Werk mit 
Gottes Hilfe zu beginnen und glücklich zu vollenden. Ehe er 
gewußt, daß er Kuratus an St. Pius werden solle, hätten ihn 
die kirchlichen Verhältnisse hier tief betrübt, und habe er der 
Gemeinde ein größeres Gotteshaus gewünscht. Am Tage nach 
seiner Bestallung als Kuratus, am 29. Dezember 1888, habe er 
von Aachen die Mitteilung erhalten, daß ihm für den eventuellen 
Kirchenbau 50 Mk. zur Verfügung ständen, und 500 Mke. seien 
dann bald darauf gesolgt. Dieses erfreuliche Interesse, welches 
unsere Glaubensgenossen an der äußersten Westgrenze Deutsch- 
lands für die Berliner Kirchennot bekundet, habe den Entschluß, 
eine Kirche zu bauen, vollends gefestigt und gestählt. Ueber 
20 000 Mk. habe er für Annoncen, Drucksachen, Porto ꝛc. 
ausgegeben, und Hunderttausende hätte er dafür erhalten, nach— 
dem das Vorurteil beseitigt, daß die Katholiken Berlins sich 
selber helfen könnten, und das Herumreichen des Klingelbeutels 
im Laude für dieselben nicht nötig sei. Se. Eminenz habe 
heute früh die Vereine belobt wegen ihres Opfersinnes, aber 
auch der Einzelne habe große Opfer für den Kirchenbau gebracht. 
An diesem denkwürdigen Tage, wo wir noch einmal die 
traurige Zeit unserer schlimmsten Lage und die freudige Zeit, 
wo wir Einzug in das neue Gotteshaus gehalten, im Ge— 
dächtnis an uns vorüberziehen lassen wollten, dränge es ihn, 
Allen zu danken, aufs herzlichste zu danken für ihre Mühen 
und Opfer für den Kirchenbdau, Eingedenk der Ermahnungen 
Sr. Eminenz bei der kirchlichen Feier wollen wir heute 
geloben, eine wahre Piusgemeinde, eine fromme Gemeinde 
zu werden und treu unsere Pflichten zu erfüllen gegen 
Gott und die Menschen, besonders die, welche Gott als 
seine Stellvertreter in Kirche und Staat gesetzt hat, in 
denen wir zwei leuchtende Muster von strengster Pflichttreue 
erblicken. Zur Erneuerung des Gelöbnisses kindlicher Liebe 
und Treue gegen den hl. Vater und den Kaiser Wilhelm forderte 
Redner zu einem Hoch auf, das jubelnden begeisterten Wider— 
hall in der ganzen Festversammlung fand. Im weiteren Ver— 
lauf des Abends wurde dann in Wort und Lied der ungetrübten
	        

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