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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 53.1936 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Metadata: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 53.1936 (Rights reserved)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10084946
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 17, 21.01.1917

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 53.1936 (Rights reserved)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1937,1 Heft 1
  • Ausgabe 1937,2 Heft 2
  • Aus einem studentischen Tagebuch vor 100 Jahren / Andersen, Friedrich (Public Domain)
  • Das Schlößchen Tegel - ein Renaissancebau aus der Zeit Joachims II. / Dürks, Wilhelm (Rights reserved)
  • Die versuchte Anstellung eines polnischen Geistlichen an der Berliner St. Hedwigskirche im Jahre 1799 / Klinkowski, Edmund (Rights reserved)
  • Ehrenmitglied Petrus Schulz / Kügler, Hermann (Rights reserved)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Schluß der Berichte über das Vereinsjahr 1935 (Public Domain)
  • Mitteilungen des Vorsitzenden (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1937,3 Heft 3
  • Ausgabe 1937,4 Heft 4

Full text

61 
den Wedding zu stiften. Die Schwierigkeiten, die sich auh noch 802. Das war damals, als auch aus dieser Gemeinde 
jeht noch diesem Plan entgegenstellten, wurden erst aus dem zwei Kämpfer für die Erhebung den Opfergang gehen 
Wege geschafft, als die Choleranot von 1831/32 die seel- mußten; SA.-Scharführer Ostermann wurde bei einem 
sorgerischen Mißstände im Norden besonders kraß beleuchtet Kirc<gang im Februar 1932 überfallen und starb im 
hatte. Der Baron von Kottwitz und General von Thiele Krankenhaus nach zweijährigem Siehtum und SA.-Scar- 
seßten sich für die Außenbezirke ein, und Neander, mit der führer Steinberg fiel am 2. Juli 1932 auf dem Lenzener 
Prüfung dieser Verhältnisse beauftragt, schlug dem König Plaß, der heute seinen Namen trägt. Aber auch die Um- 
1832 die Gründung von vier neuen geistlichen Stellen vor. fehr, für die die nationale Revolution den Weg frei 
Der König stimmte zu und befahl den Baubeginn für die gemacht hat, kündigt sich anz die Austrittsbewegung ist zum 
Johanniskirhe in Moabit, die Elisabethkirhe im Vogt- Stillstand gekommen, und bis Mitte Februar 1935 hatten 
land, die St.-Pauls-Kirche auf dem Louisenbrunnen und bereits 750 Entfremdete den Weg zur Gemeinde des Herrn 
die Nazarethkirhe auf dem Wedding; Baukosten und zurückgefunden. 
Dotierung der Pfarrstellen übernahm er selbst. Der Ent- So ist das Werk ein getreuer Spiegel für die <harakte- 
wurf der Kirhen wurde Schinkel übertragen, die Ausfüh- ristisc<e Entwieklung einer Großstadtgemeinde. Um Druc 
rung für St. Paul übernahm der Oberbauinspektor und Ausstattung hat sich die Druckerei Hermann Kraatz mit 
Berger, und am 16. Juni 1832 konnte der Grundstein an Geschma&> und Sorgfalt bemüht. Wenn etwas zu wünschen 
der E>e der Pank- und Badstraße, am früheren Gropius- übrig bleibt, so wäre es eine statistisc<e Auswertung und 
park, gelegt werden. Nach dreijähriger Bauzeit wurde die historische Durchdringung des reichen Stoffes, der hier aus- 
Kirche am 12. Juli 1835 durch Neander eingeweiht. gebreitet ist. Freilich hätte dies ein Übergreifen auf die 
Die Parochie umfaßte folgende 12 Straßen: Grenz- BGesamtgeschichte des Stadtteils gebracht und den Rahmen 
straße, Hochstraße, Badstraße, Pankstraße, Wiesenstraße, z2iner reinen Kirchenc<ronik gesprengt, deren Herausgabe 
Weddingstraße, Gerichtstraße, Uferstraße, Exerzierstraße, [Von im vorliegenden Umfange von der Gemeinde wohl 
Wollstraße (heute Schwedenstraße), Koloniestraße und erhebliche Opfer gefordert hat. Es bleibt zu hoffen, daß wir 
Sandstraße (heute Drontheimer Straße); sie zählte 1836 die Ergebnisse dieser Arbeit eingeordnet finden werden in 
etwa 1200 Seelen. Als erster Pfarrer wurde Christian Line allgemeine Geschichte des Gesundbrunnens, an der der 
Friedrih Bellermann berufen, der von 1835 bis 18588 Verfasser der Festschrift arbeitet. Heinz Hugo. 
die Gemeinde betreute. Bellermann entstammte einer be- re . . 
kannten Berliner Philologen- und Künstlerfamilie, deren Märkisches Heimatbuch. Hr8g. von der Staatl. Stelle für 
Geschichte eng mit dem Grauen Kloster verknüpft ist. Vater, Naturdenkmalpflege in Preußen. 3. Aufl. Verlag von 
Bruder und ein Neffe wirkten an diesem Gymnasium als I. Neumann, Neudamm 1935. Mit 66 Textabbildungen 
Direktoren, ein zweiter Neffe, der Komponist Heinrich B., und 8 Tafeln. 354 S. 3,50 RM. Vorwort von 
als Gesanglehrer. Das Andenken an diesen ersten Pfarrer Dr. Scoenichen. 
wurde 1865 durch die Umtaufe des Prinzenallee-Wegs in Das Buch ist für die „Studiengemeinschaft für wissen- 
Bollermannstraße geehrt. Seine Aufzeichnungen zur Ge- ichaftliche Heimatkunde“ bestimmt, die 1923 bei der Staatl. 
meindegeschichte wurden wie die seiner Nachfolger D. Phi- St. f. Naturdenkmalpflege in Pr. begründet worden ist, 
lipp Buttmann (1858 bis 1886) und Lie. Wilhelm und hat sich dort offenbar gut bewährt. Aber auch Außen- 
Neveling (1886 bis 1915) in die Chronik hinein- stehenden vermag es dienlich zu sein. Alle Beiträge sind 
gearbeitet. „einer gründlichen Durchsicht und teilweise einer beträcht- 
In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, vor allem seit lichen Erneuerung unterzogen worden“. Neu aufgenommen 
der Einverleibung von Wedding und Gesundbrunnen in die ist ein Aufsaß über die Vogelwelt der Mark. Er ist um 
Stadtgemeinde 1860 und dann seit der Reichsgründung fünf Seiten länger als der über die „Brandenburgische 
steigerte sich die Entwiklung rasch und führte von dem be- Volkskunde“, dem nur 21 Seiten eingeräumt worden sind! 
schaulichen ländlichen Vorort, der den Berlinern ein gern Kein Wunder, daß dieser Beitrag aus der Feder des un- 
besuchtes Ausflugsziel gewesen war, zu dem dichtbevölkerten längst verstorbenen Professors Robert Mielke im großen 
Industriestadtteil unserer Tage mit all den Problemen ganzen so erschre>end dürftig ausfallen mußte! Allerdings 
eines solchen auch in religiös-kirchlicher Hinsicht. 1884 er- ist in jener Gemeinschaft die Volkskunde der Mark auch nur 
folgte eine erste Abzweigung von der auf 30 000 Seelen gelegentlich behandelt worden und nicht in Kursen, wie die 
gewachsenen Gemeinde: die westlih der Wiesenstraße andern Fächer; gar nicht hat sie sich um die Berlins ge- 
liegenden Gebiete mit etwa 8000 Seelen wurden der Ge- kümmert. Bei einer Betrachtung der Raumzumessung wäre 
meinde der neugegründeten Dankeskirche auf dem Wedding- man beinahe geneigt, auf Wertschäzung der einzelnen 
plat zugeteilt. Aber 1890 zählte die Gemeinde bereits Wissensgebiete zu schließen: Es beanspruchen nämlich in der 
wieder 36 000 und 1900 gar waren 52 000 überschritten. So Reihenfolge des Umfanges die „Geschichte“ 77 S. (W. 
fam es 1905 zur Gründung einer Tochtergemeinde, der Hoppe); die „Vorgeschichte“ 67 S. (A. Kiekebusch); die 
Stephanuskir<he, an die rund 15 000 Gemeindeglieder über- „Geologie“ 50 S. (F. Solger); „Naturdenkmale und Natur- 
gingen. 1907 wurden nochmals durch Beschränkung der Ge- schuß“ 43 S. (H. Klose); das „Pflanzenkleid“ 39 S. (K. 
meindegrenzen 5000 an die Paul-Gerhardt-Kirhe ab- Hued). Die wichtige „Volkskunde“ umfaßt nur zwei 
gegeben. Schon längst waren zur ersten drei neue Pfarr- Siebentel der „Geschichte“! . 
stellen hinzugekommen, zu denen während des Krieges noch Dr. Hermann Kügler. 
eine fünfte trat, und auch die Gemeindevertretung war ent- . : 
sprechend gewachsen; heute wirken neben Pfarrern und Jahrbuch für Brandenburgische Kirc<hengeschichte. Heraus- 
Pfarrgehilfen 23 Älteste und 60 Gemeindeverordnete an der gegeben von Lic. Walter Wendland. 30. Jahrg. 
St.-Pauls-Gemeinde, die mit 50 000 Gliedern zu den Berlin 1935. Kommissions8verlag Martin Warne. 
größten Berlins gehört. -- Den schweren Stand, den die 159 Seiten. 
Kirche einer überwiegenden „Arbeitergegend im Kampf für Das jüngste Heft des vielen unserer Leser wohlbekannten 
das Evangelium gegen Gleichgültigkeit und offene Feind- Jahrbuchs ist ganz der Kirc<hengeschichte Berlins gewidmet. 
shaft bis in die jüngste Zeit hatte, beleuchten ein paar Wondland selbst eröffnet es mit dem Aufsaß „Die Ent- 
Zahlen über die Austrittsbewegung. Als die Propaganda wilung der katholischen Kirche in Berlin bis 1932“ 
der Sozialdemokratie seit 1878 lebhafter einsetzte, be- (S. 3 bis 87). Er führt uns von den Tagen des Grafen 
gannen die Austritte mit einem jährlichen Durchschnitt von Schwarzenberg über den Großen Kurfürsten zu den ersten 
etwa 20, um nach der Jahrhundertwende jäh anzusteigen: Gemeinden in und bei Berlin, die no< unter Friedrich 
1906 waren es 179, 1907: 209 und 1908 schon 417. Naß Wilhelm 1. entstanden, der für seine fkatholis<en Soldaten 
vorübergehendem geringen Abflauen bis zum Krieg auf 248 und Heeresarbeiter Gottesdienste zulassen mußte. Dieser 
im Jahre 1912 und 280 im Jahre 1913 brachte die Zeit des militärisc<e Ursprung des Berliner Katholizigmus hat 
Weimarer Regimes mit seiner unbeschränkten Gottlosen- darin einen bemerken8werten Ausdru> gefunden, daß der 
propaganda auch für St. Paul im „roten Norden“ gefähr- orste Geistlihe an der dur< Friedrich den Großen ge- 
liche Höhepunkte der Bewegung: 1929 erreichte sie 905, 1932 gründeten Hedwigskirc<he seinen Titel Propst nur als Feld-
	        

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