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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIV.1864 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIV.1864 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Weitere Titel:
Friedenauer Zeitung
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Fußnote:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Frühere Titel:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Spätere Titel:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1917
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10084946
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 119, 23.05.1917

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XIV.1864 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-II
  • H. III-VI
  • H. VII-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

47 
Die Bauanlagen der Stargard-Cöslin-Colberger Eisenbahn 
48 
und zwischen Nassow und Cöslin bei Thunow Haltestellen für 
Personenzüge eingerichtet. 
Die Bahnlinie liegt bei Stargard in dem Thale der Ihna, 
ersteigt nach Üeberschreitung des Flusses den rechtsseitigen 
Thalrand, geht zwischen Freienwalde und Wangerm in der 
Nähe des Wothschwin-See’s bei Teschendorff über die Wasser 
scheide zwischen den Flufsgebieten der Ihna und Rega, folgt 
dann dem Ahlbach-Thal bis zu dessen Einmündung in das 
Bega-Thal, und bleibt in diesem bis hinter Schivelbein. Hier 
verlafst die Bahnlinie das Thal der Rega, um die Wasser 
scheide zwischen der Rega und der Pergante zu überschreiten. 
Es ist hierzu eine natürliche Einsenkung benutzt, welche in 
dem sich ziemlich stark erhebenden Terrain das Rega-Thal 
mit dem Thale des Muglitz-Baches verbindet, so dafs bei die 
sem üebergange die Terrainschwierigkeiten verhältnifsmäfsig 
nicht bedeutend waren. 
Indem die Bahnlinie bis Belgard dem Muglitz-Thule folgt, 
überschreitet sie hier die Persante, und findet dann ein ziem 
lich günstiges Terrain bis zum üebergange über die Radue 
beim Latziger Vorwerk, von wo sie bis Gieskow in dem Thale 
des Schwarzbaches bleibt und dann nach Cöslin, ihrem zeit 
weiligen Endpunkte führt. 
Die Bahn nach Colberg zweigt sich bei Belgard ab, über 
schreitet bei Corlin die Radue, folgt dem Laufe der Persante 
bis Jaasde, und geht nach üeberschreitung der Thalschlucbt 
des Peuske-Bacbes, möglichst günstige Terrainverhältnisse su 
chend, nach dem bei der Lauenburger Vorstadt Colberg’s an 
gelegten Bahnhöfe. Die Fortsetzung der Bahn bis zum See 
hafen ist projectirt, aber noch nicht ausgeführt. 
Der höchste Punkt der Bahn liegt im Anfänge der sechs 
ten Meile von Stargard hinter dem Wothschwin-See auf der 
Wasserscheide zwischen Ihna und Rega, und zwar in einer 
Hohe von 316 Fufs über dem mittleren Ostseespiegel. 
Als Maximum der Steigungen in der Bahn ist das Ver 
hältnis 1 : 200 im Allgemeinen festgehalten; nur auf drei 
Stellen mufste das Gefälle bis auf 1 ; 150 verstärkt werden, 
und zwar: 
1) im Anfänge der Bahn hinter dem Bahnhofe zu Star- 
gard in einer Länge von J57 Ruthen fallend, zur Ueberschrei- 
tung des Ihna-FJusses, und bald darauf in einer Länge von 
600 Ruthen ansteigend, um aus dem Ihna-Thale auf die das 
selbe begrenzenden Höben zu gelangen; 
2) auf der Zweigbahn Belgard-Colberg, kurz vor dem Bahn 
hof Degow, 425 Rüthen fallend und 600 Ruthen steigend, zur 
üeberschreitung der Thalschlucbt des Peusko-Baches; 
3) kurz vor dem Bahnhofe bei Colberg in einer Länge 
von 450 Ruthen fallend, um die Bahn von den Höhen nach 
dem Ostseestrande hinab zu führen. 
Die vorkommenden Gefälle J : 150 liegen sämmtlich in 
geraden Linien, In der freien Bahn kommen Curven unter 
300 Ruthen Radius nicht vor. 
Der zur Anlage der Bahn, und zwar für ein doppelgclei- 
siges Planum erforderliche Grund und Boden ist von den be 
treffenden durch die Bahnlinie berührten Kreisen, mit Ausnahme 
des Saatziger Kreises, unentgeltlich hergegeben. Letzterer ver 
stand sieh nur zur Zahlung eines festen Beitrages von 30000 
Thalern zn den Kosten des Grunderwerbes. 
Für die Grenzstreifen sind 3 Fufs Breite gerechnet, für 
die Schutzstreifen gegen Feuersgefahr in Nadelholzwaldungen 
5 Ruthen zu jeder Seite der Mittellinie der Bahn angenom 
men. Um die Bahn in Torf- und Moor-Boden vor Gefähr 
dung durch Ausstiche neben den Dämmen zu sichern, haben 
die Schutzstreifen an den Stellen, wo solche Ausstiche zu er 
warten waren, eine Breite erhalten, welche, vom Fufse des 
Dammes gemessen, der doppelten Höhe des Bahndammes über 
der Sohle des Moores gleich war. 
Das Planum ist im Allgemeinen nur für Ein Geleise mit 
einer Kronenbreite von 18 Fufs ausschliefslich des Oberbaues 
ausgeführt. Zweigeleisig, also in einer Kronenbreite von 2T 
Fufs, ist dasselbe nur hergeslellt: 
a) in Abträgen, deren Erweiterung zum nächstgelegenen ein- 
geleisigen Aufträge nötbig war, 
b) in Aufträgen, wo überflüssige Abtragserde vortheilhaft 
zur Anschüttung des zweiten Geleises der Dämme ver 
wendet werden konnte, 
c) in sehr niedrigen Auf- und Abträgen, wo die beiderseiti 
gen Gräben' das Planum einschliefsen und zugleich als 
Einfriedigung dienen, 
d) in Aufträgen, wo der Bahnkörper auf einem weichen Un 
tergründe, der ein starkes Nachsinken des Dammes er 
warten liefs, geschüttet werden mufste- 
Seitengräben sind in der Regel nur in Abträgen und bei 
Aufträgen bis 2 Fufs Höhe ausgeführt. Dieselben haben bei 
2 Fufs Sohlenbreite mindestens eine Tiefe von 3 Fufs, vom 
| Oberbau ab gerechnet, erhalten. Aufserdem ist die Entwässe- 
j rung des Planums durch Auskofferung des strengen Bodens, 
j so wie durch Anlage von Sickercanälen überall, wo es erfor- 
| derlich schien, vervollständigt. 
| Die Böschungen der Einschnitte, Dämme und Gräben 
sind mit l^fufsiger Anlage hergestellt und mit Rasen resp. 
I Mutterboden befestigt. Die Bankette in den Böschungen haben 
I 2 Fufs Breite und sind in der Regel auf je 6 Fufs Höhe an 
gelegt. Dämme unter 18 Fufs Höhe haben keine Bankette er 
halten, Abträge bis zu 7 Fufs Höhe sind zur Vermeidung von 
Schneeverwehungen mit 6^-fufcigen Böschungen angelegt. 
Die nöthigen Einfriedigungen sind durch Drahtzäune be 
wirkt, welche später durch lebendige Hecken von Strauchwerk 
ersetzt werden. 
Bei den Wegeübergängen im Niveau der Bahn ist zwi 
schen den gewöhnlichen Fahrschienen und aufserhalb dersel 
ben bis an das Ende der Schwellen ein Bohlenbelag ange 
bracht, an welchen sich die Pflasterung anschliefst. Zum Ver- 
schlufs der üeberwege sind je nach den Umständen Drehbar- 
rieren, Schiebebarrieren oder Drahtzugbarrieren hergestellt. 
Durchlässe und kleinere Brücken bis 30 Fufs lichter Weite 
sind fast sämmtlich nur für Ein Geleise gebaut. Sie haben 
auf der linken Seite schräge Flügel, während die Flügel auf 
der rechten Seite als Fortsetzung der Wangenmauern auf 9 Fufa 
Länge in gleicher Flucht mit diesen ausgeführt sind, und dann 
erst die etwa noch erforderliche Abschrägung erhalten haben. 
Bei Anlegung des zweiten Geleises dürfen dann diese Flügel 
nur höber aufgemauert werden, um als Widerlagsmauern zu 
dienen. Die Flügel haben an den Wurzeln eine um “ grö- 
fsere Stärke erhalten, wie die Berechnung ihrer Stärke als 
Futtermauern ergab. 
Durchlässe von 2 Fufs Weite sind mit Feldsteinplatten 
überdeckt, die Brücken von gröfserer Weite aber mit Ziegeln 
überwölbt, wobei der kleinste Radius für die Gewölbbogen zu 
3 Fufs angenommen ist. 
Im Ganzen sind auf der Bahn 163 Durchlässe und klei 
nere Brucken bis 30 Fufs lichter Weite ausgeführt. Davon 
sind: 
1) Durchlässe von 2 bis 3 Fufs lichter Weite 
80 Stück mit Steindecken, 
0 - offene; 
2) Brücken von 4 bis 6 Fufs lichter Weite 
38 Stück mit Gewölben, 
9 - Doppelachieoenträgern;
	        

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