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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 60.1943 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 60.1943 (Rights reserved)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10084946
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 8, 10.01.1917

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 60.1943 (Rights reserved)
  • Ausgabe 1943,1 Heft 1
  • Otto Göritz, der Begründer der Göritz-Lübeck-Bibliothek zu Berlin 1832-1921 / Nohl, Johannes (Rights reserved)
  • Der Berliner Bildersturm von 1615 / Saring, Tony (Rights reserved)
  • Zwei achtzigjährige Ehrenmitglieder / Kügler, Hermann (Rights reserved)
  • Kleine Mitteilungen (Rights reserved)
  • Illustration: Abb. 1. Karl Blechen. Selbstbildnis
  • Illustration: Abb. 2. Das alte Schloß in Neustrelitz
  • Illustration: Abb. 3. Die alten Bauten auf dem Ruinenberg bei Sansouci
  • Illustration: Abb. 4. Blick durch den Park auf Schloß Charlottenburg
  • Illustration: Abb. 5. Kirchenruine mit schlafendem Pilger
  • Illustration: Abb. 6. Der Park mit dem ehemaligen Palaisgraben beim Neuen Palais in Potsdam
  • Illustration: Abb. 7. Aktstudie
  • Illustration: Abb. 8. Weidenbaum (am Neuen See?) im Tiergarten
  • Bücherschau (Rights reserved)

Full text

57 
dur< Armut und niederdrüFende Familienverhältnisse ver- Während alle zeitgenössischen Künstler sich noch genau 
dunkelte Alltäglichkeit gestattete ihm nicht, in der eigenen einer fast zeichneris< getreuen Wiedergabe der Natur be- 
Bestätigung seiner Könnerschaft Ruhe und Überlegenheit zu fleißigten = selbst C. 'D. Friedrich war in diesem Sinne 
finden. Überempfindlich, hat er im Gegenteil selbst dann noch durchaus Klassizist =-, behandelte Blechen die Lein- 
über Mangel an Verständnis und über Zurücseßung ge- wand bereits so überlegen und unabhängig vom Gegenstand, 
flagt, wenn man ihm weitgehend entgegenkam, und anstatt wie es erst zwei Menschenalter später allgemein gewagt 
dankbar zu sein für die Fülle der Gesichte, die sich seinem wurde, nachdem die Impressionisten den großen Schritt von 
künstlerischen Bli> geboten hatte, flüchtete er in Schwermut, der unmittelbaren Wiedergabe des Vorbildes zur S<il- 
als auf der Höhe seines Schaffens Neues ihm nicht mehr in derung des von diesem ausgehenden Eindruck farblicher, 
dem Maße zufiel, wie in den ersten Jahren der Entde>ung. gegenständlicher und geistiger Art vollzogen hatten. 
Der Bericht des Irrenarztes, daß der kranke Künstler, zum Der am 23. März 1842 verstorbene große französische 
Malen veranlaßt, immer gleich wieder fortwischte, was er Scriftsteller Stendhal pflegte vorauszusagen, daß seine 
soeben begonnen hatte, erscheint in diesem Sinne kenn- Werke erst um 1900 allgemein verstanden werden würden. 
zeichnend. Blechen war durch seine eigene Shöpfungskraft Was diesem innigsten Freund Italiens und des ifalieni- 
übersättigt. Sie sagte ihm nichts mehr. Seine Rolle war sc<en Volkes bewußt war, hat Blechen, vescheidener und 
erfüllt. | einfacher als er, von seinem Schaffen nicht ausgesprochen. 
Als der stellvertretende Akademiedirektor Herbig dem Aber er ist auf dem gleichen Boden und zur selben Zeit wie 
Künstler eines Tages in seinem Atelier im Dachgeshoß des Stendhal zu voller Entfaltung seiner fünstlerischen Fähig- 
Abb. 2. Das alte Schloß in Ueustrelit. 
(Berlin, Schloß.) 
Hauses Kocstraße 9 aufsuchte, fand er ihn beim Stiefel- keiten gekommen. Hier offenbarten sich zu jener Zeit noch 
putzen vor. Blechen verfuhr bei dieser Beschäftigung so sorg- abseits vom Wege dem dafür empfänglichen Beobachter 
los, daß die Stiefelwichse umhersprißte, unter anderem auh eine Natürlichkeit und Lebensfrische, wie sie im Übrigen 
auf ein no< feuchtes Gemälde, das in der Nähe stand. Europa kaum mehr zu finden waren. Grausamstes, Wildestes 
Herbig machte ihn erschro>en auf die Gefahr aufmerksam, und Edelstes prallten sowohl in der Landschaft wie in den 
die dem Bilde drohe; er aber antwortete unbekümmert, das Gefühlsregungen ihrer Bewohner unvermittelt aufeinander 
mache gar nichts, „ein bißchen Schmiere zwischen hebt off und ergaben eine Hochspannung des Ausdru>s, die der 
die Situation!“ Diese kleine Szene offenbart vorzüglich die Kunst einzigartige Möglichkeiten eröffnete. Mit einer an 
Großzügigkeit von Blechens Anschauungs- und Malweise. Besessenheit grenzenden Leidenschaft hat Blechen während 
Grundsäßlich war es ihm ganz gleichgültig, durch welhe der 11 Monate seines Aufenthalts in Italien (von Novem- 
Mittel die Verlebendigung seines Eindrucks von einem be- ber 1828 bis Oktober 1829), bis hinunter nach Sizilien fast 
stimmten Landschaft3ausschnitt erreicht wurde. das ganze Land bereisend, unaufhörlich gemalt. Hunderte 
Wie hat Blechen gemalt?“ von Skizzen wurden gleichsam im Vorübergehen, wie in 
m<ote ) 820 GT . einem ständigen Rauschzustand ausgelöst durc< die Fülle 
fragt das „Berliner Conversationsblatt“ am 14. Okt. 1830: der Gesichte und der Eindrücke. Die unerschöpfliche, glut- 
„Wenn man von Rubens sagen darf, daß er seiner- heiße, staubige und wild-farbenprächtige Schönheit des 
zeit geschmiert hat, so muß man hier sagen: es ist ge- Südens löste das Enge und das Beklemmende, das Blechen 
fklext. Fühlbar di> find die Farben auf die Leinwand von Jugend und Heimat her mitbrachte, in seinem Innern 
geworfen, die Bäume scheinen gesprißt, der Himmel mit und erhob seine Malerei zu einer ewig gültigen Sprache, 
einer Quaste angefärbt und jede Figur mit zehn deren vollem Verständnis. wir erst heute nabezurücken ver- 
Strichen zu Ende gebracht zu sein. Es ist wunderbar, mögen. % 
und doh so viel Wirkung, so viel Wahrheit, so viel Es kann nicht unsere Aufgabe sein, an dieser Stelle das 
Vortrefflichkeit! Es ist, als müsse die Manier auf Werk und das Künstlertum Blechens als solche eingehender 
Goston der Fehler Glü> machen.“ zu würdigen. Die Veröffentlichung des Deutschen Vereins
	        

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