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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 2.1869 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 2.1869 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10084946
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 51, 01.03.1917

Contents

Table of contents

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1869 (Public Domain)
  • Nr. 36, 5.September 1869
  • Nr. 37, 12.September 1869
  • Nr. 38, 19.September 1869
  • Nr. 43, 24.October 1869
  • Nr. 44, 31.October 1869
  • Nr. 45, 7. November 1869
  • Nr. 46, 14. November 1869
  • Nr. 47, 21. November 1869
  • Nr. 48, 28. November 1869
  • Nr. 50, 12. December 1869
  • Nr. 51, 19. December 1869
  • Nr. 52, 26. December 1869

Full text

Berliner Wespen 
(t h a t i c n s Ä1 a fl c. o) 
„Ist Der itb'önc Tag «schienen, 
Wo Dns Drama sich «rrjüngt, 
Wo .auf neugeweihten 'Bühnen 
Man mir reine Opfer bringt? 
Ist «s wahr, was in Der Zeitung 
Stmtd, Laß Das Thenter frei, 
Daß von der Censoren Leitung 
Jetzt Die Kunst entbunden sei? 
Dach Dem Supcrintendnnten 
Man entriß Die Diktarur? 
DettKitb stand es in der „Tanten"; 
Auf Denn! Auf des Drama Spur!" 
Alse sprach Die holde Muse, 
Zog Die Fluggalloschen an, 
Nalun Den Schinn au» d« .Kabuse, 
Eilte vom OkpmpoS Dann, 
Und >es trug Die Flügelsvhle 
Sie xur Stadt der Jntell'genz, 
Nach Berlin, Der Metropole 
Aller Dreien 'Eoncurrenz, 
Wo «nr klafffch-tbcatralisch 
Man sich heute amüsirt, 
Wo man Wcarauch, Pohl und Kalisch 
Als v«brauch1 Depoffedirt. 
MübMn durch der Gaffer Knäule 
Sich Die arme Göttin drängt, 
Dir zuletzt die Litfaßsäule 
Ihre Blicke auf sich lenkt. 
Won Theatern, mehr denn zwanzig. 
Winkt verlockend das Plakat, 
Schade nur! Thalia fand sich 
Bei der Menge ohne Rath. 
Unentschlossen und verdrießlich 
Zählt sie ihr« Knöpfe Zahl, 
Dies Orakel führt sie schließlich 
— Fragt uns nicht, in welch' Lokal. 
Ab« ach! schon au der Thüre 
Stebt sie vor Erstaunen stumin: 
Bei Dem Eisbein, bei dem Biere 
Findet sie das Publikum. 
Tellwklappern, Gläserklirre» 
Tönt betäubend ihr an's Ohr, 
Selter-Waffer-Pfropfen schwirren 
Bis «Mt Saal-Plafond empor. 
Äuf d« Bühne steif sich spreizend 
Buhlt man um der Göttin Gunst, 
Sie.gewahrt es kaum, denn beizend 
Wendet sie d« Tabaksdunst. 
„Na! das ist ja hier recht heiter," 
Denkt Thalia, und den Saal 
Schnell verlaffend eilt sie weiter 
In ein anderes Lokal. 
Dock wohin sie wandernd walle 
In der neuen Bühnen Kreis, 
Gleich der ersten fand sie alle, 
Und die Leistung gleich dem ?jcn?. 
Heimwärts zu dem Sitz der Götter? 
Fliehend, ruft sie unmuths 
„Straf mich Zeus, wem t liefet Bretter. 
Schicksal je mich kümm (Crn M! 
„Denn dies Publik' Jtn bekundet 
Für den Blödsinn, nur Geschmack, 
Mehr als alles Andre mundet 
Seinem Gau» das „die clac.“ 
Mit dem garten tollen Treiben 
Auf den Birkmen dies« Stadt 
Mag inan niir gewogen bleiben, 
Für Das Erste hab' ich's satt. 
Neue Buhnen um di« Wette 
Rauchen in Berlin sich an: 
Zwanzig Häm«, keine Stätte 
Hab' ich, wo ich ruhen kann!" 
Europäischer Polffieibenicht der Berliner Wespen. 
Äm 17. «bte .ein einfacher, nur mit ein« Groschenmarke beschwerter 
Brief des Grusen Bismarck an dar Fürsten Putbals einen derartigen 
Druck auf das Herrenbaus aus, daß die Mitglied« dochelben sich nur durch 
einen ikühnen Nebergang zur Tagesordnung zu rettn, vermochten. Jedoch er 
litt Graf zur Lippe.«ne schmerzhafte Contusion seines Aittags. — Am 19. 
riß de« Herrn Äbgeavdneten Z.icgler .die Geduld und zwar mit solcher 
Heftigkeit, daß man glaubte., d« gerade anwesende Eultuauiinister habe sein 
rechtes Sckweige« gebrochen. Dasselbe ist indeß unverletzt.geblieben. — Am 
'elben Tage wurt< in Kompiögne eine Papicrcigarre in Mchc gelegt. Der 
Brandstifter, d« kmievstche Prinz, wurde auf frischer Tbnt vom Schwindel 
«griffe», — In Der «w anatomischen Museum von R ciwer sich aufhal 
tenden »besing beaurty ist .die vor längerer Zeit spurlos verschwundene 
Göttin d« GercchtißBeit «ieder«kannt worden. — Vor me dreien Tagen fand 
man eine» Want «-Abgeordneten, Mia uv l aus Osnabrück, im Disconto- 
iGei'ellschaftß-Canal. SÄ» nationaüiberaler Leichnam trug schon Spuren der 
Direction an sich. Alle Wiederbelebungsversuche blieben natürlich ohne 
Krfolg. 
Die Nachricht mebrrrer Blätter, daß Herr Abg. Ziegler erkrankt sei, 
ist.irrig. Nach dem geflügelten Achselzucken de« Herrn v. Wühler zu ur 
theilen, fühlt a«h dieser sich durchaus nicht angegriffen. 
Da Disconto Abzug heißt, ist «s sehr natürlich, wenn Mauel aus der 
nati oaalliberalen i« die Disconto-GeseÄfchaft getteteu ist. Im Abziehen hat 
jene nickt nur Erfahrungen gemacht, sondern auch Vieles geleistet. 
a g r. 
Warum nennt der ultramontane Münchener „Volksbote" die Preußen 
imm« Bettelpreußen? 
Antwort. 
Weil d« .Volksbote" recht gut weiß, daß die Prenßen zu fechten 
verstehen. 
Im Theater zu Trier hatt« d« Schauspieler Halm in der Poffe „Un 
ruhige Zeiten" eine Coupletstrophe auf das Concil gesungen, gegen welche 
Der Domvicar Beck in der „Tri«'schen Zeitung" einen fulminanten Attikcl 
loszetett,' der mit den Worten schließt: „Halm mag sich wiederum auf die 
nordischen Haide« verpflanzen. Doch wo Nichts mehr zu verderben 
-und zu ärgern ist, mag er singen und spotten, wie er Lust hat." 
D« unglückliche Domviear scheint wirklich überzeugt zu sein, daß bei uns 
Wichts mehr zu verderben und zu ärgern ist, sonst würde er uns wohl keinen 
Schauspiel«, sonders Amtsbrüdcr schicken. 
Iie erste Eigarrelle 
Berlin« Wespe», schweigt, o schweigt mit Eurem Spotte: 
Der Prinz vr» Frankreich raucht die erste Cigarrotte! 
Daß « ein Mau» ammnebr, das soll die That bekunden, 
Drum gab der Kais« sie ihni mit höchsteig'nen Hunden. 
Es sehen hochbeglückt die Ritter und die Knappen, 
Wie männlich schon der Prinz sie festhält mit den Lappen. 
Und wie er sie nun raucht, da jubeln laut die Schranzen: 
Gott schütz' in Ewigkeit den kaiserlichen Pranzen! 
Sie eilen flugs herbei aus Corridor und Stuben, 
Sie schlürfen ein den Duft entzückt mit Wonnebuben. 
Sie rufen: Vive le prince, der furcht- und tadellose! 
Der Mutb, mit dem er pafft, bezeugt, daß er kein Hose! 
Wie stolz wird lächeln sie, die kaiserliche Mutter! 
Wie neidisch sein Rival, Plonplon, des Kaif«s Butt«! 
Und mit dem Jubelruf beugt ihm das Volk den Nacken: 
Der Prinz raucht schön sich an, — wie wird er uns beglücken! 
■ü^CSpCIlpOft. 2. in Gelnhausen. Diese Proben sind, 
wie ICie selbst einsehen werden, ungenügend. — Km 2t. hier. 
.Bleib' wie Tu bist, so bold und rein, und wird die Knospe zur Rose, 
so wird nicht minder lieblich sein die reizende Metamorphose." — 
Heger in Trier. Mit dieleni Vergnügen gelesen und verwendet 
— SR. SR. in Stuttgart. Der .Beobachter" sagt, Preußen würde 
von den Schwaden mchl gehaßt, sondern .in seiner jämmerlichen Un- 
zurrchnungssähigkeit höchstens bemitleidet" ’ Das ist um io liebens 
würdiger. als der .Beobachter" eigentlich garnicht die Brrpstichtung hat, 
uns zu amüsiern. — i f . hier. Dazu fehlt un« vorläusig der Raum. 
Auflösung des RebuS d« vorigen Nummn: 
Fragen wir Camphauscn, ob er nun das Defizit- 
Gespenst bann»» wird.
	        

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