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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe II. 1882 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10084946
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 296, 18.12.1917

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe II. 1882 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des II. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 25a
  • No. 26
  • No. 26a
  • No. 27
  • No. 27a
  • No. 28
  • No. 28a
  • No. 29
  • No. 29a
  • No. 30
  • No. 30a
  • No. 31
  • No. 31a
  • No. 32
  • No. 32a
  • No. 33
  • No. 33a
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 35a
  • No. 36
  • No. 36a
  • No. 37
  • No. 37a
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40
  • No. 40a
  • No. 41
  • No. 41a
  • No. 42
  • No. 42a
  • No. 43
  • No. 43a
  • No. 44
  • No. 44a
  • No. 45
  • No. 45a
  • No. 46
  • No. 46a
  • No. 47
  • No. 47a
  • No. 48
  • No. 48a
  • No. 49
  • No. 49a
  • No. 50
  • No. 50a
  • No. 51
  • No. 51a
  • No. 52

Full text

So. 9. 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
73 
wände mit starken Hölzern kräftig ausgesteift waren, wurde durch 
die gleichzeitig mit vorgenommene Einmauerung der verticalen, un 
gewöhnlich langen starken Anker für die eiserne Pfeilerconstruction 
wesentlich erschwert. 
Die 8 eisernen Pfeiler bestehen aus je 6 schmiedeeisernen Säulen, 
haben, dem Terrain angepafst, verschiedene Höhen, und, den letzteren 
entsprechend, durch die Querverbindungen verschiedene Eintheilung 
erhalten, so daß die Pfeiler 1 und 7 aus 3 Etagen zu je 5,0 m Höhe, 
die Pfeiler 2 bis 6 aus 4 Etagen zu je 4,6 m Höhe bestehen und der 
8. Pfeiler 3 Etagen von je 4,6 m Höhe zeigt. 
Die Mittelsäulen sind (vgl. nebenstehende Figur 1) 
aus je 4 durch eine Platte verbundenen u- Eisen gebil 
det, während die Ecksäulen ebenfalls U-Formen zeigen, 
jedoch aus 3 Platten und 4 Winkeleisen bestehen. Von 
der hohlen Seite her greift, wie in Figur 2 dargestellt 
ist, in jeder Etage ein horizontales U -Eisen in die Säule 
ein, ebenso die Anschlulsplatten der in der Ebene der 
Säulen liegenden Diagonalen. Zur Herstellung des hori 
zontalen Querverbandes sind zwischen Mittel- und Eck 
säulen u-Eisen eingeschaltet und durch diagonal eingespannte 
Winkeleisen verstrebt. 
Jede Säule ruht auf einer gußeisernen Fufsplatte, an welcher 
sie durch Winkeleisen, Niete und Schrauben befestigt ist, und w'elche 
ihrerseits wieder durch vier, 56 mm starke, unter den Ecksäulen 
5,4 m, unter den Mittelsäulen 3,4 m in die Pfeilersockel hineinreichende 
Anker mit dem massiven Unterbau verbunden sind. 
Fig. 1. 
Fig. 2. 
punkt der Ecksäulen zu 1,1 t, für einen Knotenpunkt der 
Mittelsäulen zu 1,3 t. 
Der Einfluß des Windes wurde sowohl normal auf die Bahnaxe, 
als auch in der Richtung der Bahnaxe untersucht und zuförderst 
ein Druck von 125 kg pro qm angenommen. Es ergab sich im 
ersten Falle (der Wind normal zur Bahnaxe): 
1) der Druck auf den Ueberbau und einen darauf befindlichen 
Zug zu 22 t-, wobei der Angriffspunkt der Kraft 3,25 m über 
der obersten Pfeilergurtung liegt; 
2) der Druck auf die Pfeiler selbst: für jeden Knotenpunkt der 
Ecksäule 0,351, der Mittelsäule 0,38 t. 
Im zweiten Falle (der Wind in der Richtung der Bahnaxe) 
stellen sich die Factoren, wie folgt: 
1) vom Ueberbau wurden auf die Ecksäulen übertragen 1,85 t, 
auf die Mittelsäulen 2,30 t; 
2) der Winddruck auf die Pfeiler selbst beträgt für jeden Knoten 
punkt der Ecksäulen 0,321, der Mittelsäulen 0,43 t. 
Ferner wurde die Einwirkung, welche die Zugkraft zweier Güter 
zugmaschinen mit anhängendem Zuge auf die Pfeiler beim Anziehen 
und beim Bremsen ausübt, mit in Rechnung gezogen, und es stellte 
sich hierbei heraus, dafs durch das Anziehen nach Abzug der 
Reibung des beweglichen Auflagers und der rollenden Reibung des 
Zuges auf jedes Auflager ein llorizontalschub von 5,35 t ausgeübt 
wird, während beim Bremsen der Schub etwas geringer ausfällt. 
Vor dem Beginn des Baues wurde noch die Festigkeit der Con- 
struction einem Winddruck von 250 kg pro qm gegenüber geprüft 
Nidda-Viaduct bei Assenheim. 
Am Kopfe der Pfeiler werden die Säulen durch zwei doppelte 
Blechträger normal zur Bahnaxe gegenseitig in ihrer Lage gehalten, 
imd sind auf diesen Längsträgem 3 Gruppen von Querträgern zur 
Bildung des Auflagers für den Ueberbau befestigt. Letzterer zeigt 
das — wie schon oben bemerkt — beim Effze-Viaduct angewandte 
Schema der Hauptträger: einen Segmentbogenträger, nach 
einem Kreisbogen gebildet, dessen Radius gleich der Spann- w 
weite ist. 
Die beiden Gurtungen haben einfache T-Form und jede * 
besteht aus einer doppelten Verticalplatte, einer Horizontal- Fig. 3. 
platte, und 2 Winkeleisen, wie Fig. 3 zeigt. Die .Diagonalen g 
sind aus 2 LJ-Eisen construirt (Fig. 4), zwischen welche zur HH 
Verhütung der seitlichen Durchbiegung bei der Inanspruch- Fig. 4. 
nähme auf Druck ein leichtes u -Eisen gespannt ist. 
Die Querverbindungen sind in üblicher Weise hergestellt durch 
Quer- und Schwellenträger sowie durch horizontale Diagonalen, 
welche in der Ebene der oberen Gurtung aus Flacheisen, in der 
jenigen des Untergurtes aus leichten Winkeleisen bestehen. In der 
Ebene des 6. und 9. Diagonalpaares sind aufserdem noch je zwei 
gekreuzte Zuganker aus Rundeisen angebracht. 
Jeder Mittelpfeiler trägt ein festes und ein bewegliches auf 
Stelzen ruhendes Auflager. Die Hauptträger liegen 2,8 m von ein 
ander entfernt und tragen, da vorläufig der Ueberbau nur eingeleisig 
ausgeführt wird, an jeder Seite einen auf Consolen ausgekragten 
Fufsweg. — 
Der Berechnung der Pfeiler wurden folgende Factoren zu Grunde 
gelegt: 
1) das Gewicht des üeberbaues (nach dem ausgeführten Effze- 
Viaduct berechnet) für jede Oeffnung zu 57,75 t, d. i. für 
jedes Auflager 14,44 t; 
2) die mobile Belastung pro m Geleise zu 4,35 t, d. i. pro 33,5 m 
Weite 145,725 t, und für das Auflager = 36,431 t; der Ge 
samtdruck für das Auflager beläuft sich somit auf 511; 
3) das Pfeilergewicht (überschläglich berechnet) für jeden Knoten- 
wonach die Anker, welche am Fufs der Pfeiler in das Mauerwerk 
eingreifen, um lm länger, als vorgesehen, zu dem Zwecke aus 
geführt wurden, um ein größeres Mauergewicht an dieselben anzu 
hängen. Die Querschnitte sind derart bemessen, dafs in dem sehr 
seltenen Falle, des Zusammentreffens aller ungünstigsten Einflüsse 
die Beanspruchung des Eisens in den Ecksäulen pro qcm 890 kg, 
in den Mittelsäulen 810 kg beträgt, in den gewöhnlich eintretenden 
Fällen aber erheblich geringer wird. 
Die Beanspruchungen der Querverbindungen gestalten sich über 
haupt günstiger. Zur Ermittelung der Maximal-Spannungen im Ueber 
bau sind Einzellasten und zwar unter der Annahme in Betracht ge 
zogen, dafs ein Zug von Locomotiven mit einem Druck der Treib- 
axen von 13 t und der Tenderaxen von 91 über das Bauwerk rollt. 
Als zulässige Spannungen wurden angenommen: 
1) für die nur Zug erleidende untere Gurtung rund 700 kg; 
2) für die nur Druck erleidende obere Gurtung rund 650 kg; 
3) für die wechselnder Beanspruchung ausgesetzten Diagonalen 
600 kg pro qcm. 
Das Gewicht eines Pfeilers von 4 Etagen beträgt rund 45 890 kg, 
dasjenige des üeberbaues für eine Oeffnung rund 45 960 kg. 
Das Gesamtgewicht der Pfeiler beläuft sich auf rund 340 000 kg, 
dasjenige des üeberbaues auf rund . 413 640 B 
Sa. 753 640 kg. 
Zur Montirung bediente sich der Actien-Verein für Bergbau- und 
Hüttenbetrieb „Gutehoffnungshütte“ in Oberhausen, welchem die 
Ausführung des Bauwerks übertragen war, für je zwei Pfeiler und 
einen Ueberbau dreier Pfeilerrüstungen und einer Ueberbaurüstung 
— sämtlich in Holz construirt — in der Weise, dafs die beiden 
äußeren Pfeilerrüstungen zugleich für die Aufstellung der Pfeiler 
und als Träger der Ueberbaurüstung, die mittlere dagegen nur als 
Träger für die Ueberbaurüstung benutzt wurde. 
Die Tragconstruction der letzteren besteht aus zwei Paar Spreng- 
werken, welche auf je zwei Paar benachbarten Pfeilerrüstungen auf 
liegen und zwei Fußböden tragen. Der obere von diesen liegt un-
	        

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