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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1924 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1911
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Nr. 1 nicht digitalisiert
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10043678
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 177, 30.07.1911

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1924 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 44. Jahrgangs, 1924.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Full text

Nummer 2 
ZENTRALBLATT DER B A U V E R W A L T U N G 
13 
ein längerer Aufsatz von W. A. van^Dijk, erläutert durch hübsche 
Abbildungen und namentlich die Bedürfnisse der Kleinsiedlungen 
berücksichtigend. 
Vom 17. bis 23. September v. J. hat in Amsterdam ein internatio 
naler Gartenbau-Kongreß stattgefunden, auf welchem K. C. 
van Nees einen bemerkenswerten Vortrag hielt über die Versorgung 
der Stadtanlage mit Naturschönheiten. Der Kongreß betonte die Not 
wendigkeit eines innigeren Zusammenwirkens des Landschaftgärt 
ners mit dem Architekten bei Aufstellung von Stadterweiterungsent 
würfen. — 
Während die Mindestgröße der Freiflächen 10 qm auf den Kopf 
der Bewohnerschaft betragen sollte, besitzen Amsterdam nur 3,58 qm, 
Utrecht 3,79 qm, Groningen 8,64 qm, Rotterdam 9,07 qm, der Haag 
dagegen 12,42 und Haarlem 13 93 qm. 
Aus dem Jahresbericht der staatlichen Wohnungsfür- 
sorge für 1922 ist hervorzuheben das Eintreten für die weitere 
geldliche Unterstützung des Wohnungsbaues unter Hinweis auf Eng 
land, wo die zeitweise unterbrochenen Beihilfen aufs neue einge 
führt worden sind. Aber notwendig ist die Verbilligung der Baukosten 
durch Senkung der Lohnsätze, was leider nur durch längere Arbeits 
losigkeit wird erreicht werden können. Beklagt wird ferner die Zu 
nahme von unzureichenden, schlechten Wohnungsbauten in zahl 
reichen Gemeinden, selbst in Rotterdam, als eine Folge der hohen 
Mietpreise. 
II. 
Aus der Zeitschrift „Klei“, Nymwegen, November 1923. 
Von der „Bau haus“- Ausstellung in Weimar. 
In den Arbeiten der Jüngeren macht sich ein erheblicher Ein 
fluß der holländischen Stilbewegung bemerkbar. Nicht immer glück 
lich. Zuweilen ist äußerliches Spiel geworden, was innerlich von 
tieferer Bedeutung 
war. Nach dem „Ju 
gendstil“ und der „Se 
zession“ sucht sich 
eine neue Richtung zu 
entwickeln: der „Qua 
dratismus“, der als 
eine Projektion des 
„Kubismus“ auf die 
Fläche erscheint; als 
eine Verflachung des 
sen zur Dekoration, 
was aufbauende, kon 
struktive Bedeutung 
hatte. Im ganzen 
Werk der Bauhaus- 
Schüler ist ein Stre 
ben nach Breite ohne 
Grobheit zu bemerken. 
Die Flächen sind groß 
und straff gehalten, 
und das Ergebnis ist 
Abb, 1. Grundriß des* Modellhauses. 
Architekt: W. Gropius. 
ein Kompromiß zwischen Gedanken und Wirklichkeit. Wennschon 
noch unfertig, so macht sich doch ein beständiges Suchen und 
Wachsen geltend. Die Bestrebungen zeugen von der Unbefangen 
heit, womit die Leitung des Bauhauses die Fragen der Zeit anfaßt. 
Diese betreffen hauptsächlich die „Normalisierung“, den Kleinhaus 
bau, die Straßenarchitektur u. a. Kein akademisches Großtun mehr 
im Entwerfen von Palästen und Kirchen, sondern Beschränkung des 
Unterrichts auf normale menschliche Bedürfnisse. 
Bei der Schülerausstellung handelt es sich hauptsächlich um Ver 
suche. Noch ist alles unsicher. Das fällt besonders auf beim Ver 
gleich mit Arbeiten ihrer Meister Walter Gropius und Adolf 
M e y e r. Gropius, bekannt geworden durch sein „Bureauhaus“ aut 
der Kölner Werkbundausstellung von 1914, zeichnet sich durch eine 
große Auffassung aus der er in den Hauptlinien stets getreu bleibt. 
Das beste sind seine Fabrikgebäude; bemerkenswert auch seine 
Zeichnungen für Straßenbahnwagen und Lokomotiven; weniger über 
zeugend seine Wohnhausentwürfe, wobdi ihn die Sachlichkeit mitunter 
verläßt. Als einfach und gut wird dagegen, wenn auch keineswegs 
ohne Widerspruch, sein im Modell vorgeführtes Musterhaus (Modell 
baus) bezeichnet. 
Wie Dr. A. Behne sich ausdrückt, hat der Berliner Architekt 
W. Gropius gleich nach dem Kriege die thüringische Regierung für 
einen ganz neuen Kunstunterricht gewonnen, aufgebaut auf einer 
\ ereinigung von Akademie und Kunstgewerbeschule, von Formlehre 
und Werkstattübung. Diese als „Bauhaus“ bezeichnete Vereinigung 
gibt nun in der umfangreichen Ausstellung zum ersten Male einen 
Einblick in ihren Betrieb und die erwünschte Gelegenheit, Gutes und 
Mangelhaftes, Erreichtes und Mißlungenes miteinander zu ver 
gleichen. 
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht-das Modell-Wohn 
haus als gemeinsame Arbeit aller unter Georg Muchs Leitung 
stehenden Werkstätten und zugleich als eine Probe dessen, was das 
„Bauhaus“ will. Es handelt sich nicht um „Sparbauweise“, sondern 
um herkömmliches Backsteinmauerwerk. Der Grundriß ist ein 
Quadrat von 12 m Seitenlänge. In der Mitte liegt der Hauptraum 
von 6 zu 6 m Größe; er ist umgeben von Eßzimmer, Schlafstube der 
Eltern, Kinderzimmer, Fremdenstube, Küche und Bad (Abb. 1). Der 
Hauptraum ist über das flache Dach des „Umgangs“ erhöht, mit seit 
lichem Oberlicht versehen und selbst wieder flach abgedeckt (Abb. 2); 
durch eine seitliche Nische steht er mit der Außenwelt in Verbindung. 
Aber diese schematische, lebenlose Flächenteilung anstatt einer 
sprechenden Raumfolge widerstrebt doch unserem Gefühl. Die 
Einschachtelung des einen Quadrats in ein anderes von doppelter 
Seitenlänge wirkt als Zeiqhenbrett-Geometrie. Der Grundriß erinnert 
an klösterliche Weltflucht. Zwar findet man den Gedanken eines 
Hauptwohnraumes mit kleinen Nebenräumen in deutschen und däni 
schen Land- und Sommerhäusern verwirklicht (vergl. „Architekten“, 
Kopenhagen 1919, Heft 21); aber dort ist der Hauptraum nicht in die 
Mitte geschoben, sondern durchbricht die starre * Symmetrie und 
öffnet sich entschieden nach außen. Die Aussteller glauben ihrem 
Grundriß alle Eigenschaften einer „Norm“ zu geben, die gewisser 
maßen maschinell vervielfältigt werden könnte. Die symmetrische 
Regelmäßigkeit aber bringt in den kleinen Baukörper eine fast monu 
mentale Starrheit, die im Gegensatz steht zur beabsichtigten Ein 
fachheit des Hauses und keine Grundform für unsere Lebensbetäti 
gung darstellen kann. 
Die Ausstellung umfaßt auch eine lehrreiche Sammlung von 
Werken anderer moderner Baukünstler: Vertreter einer Baukunst, 
die ausschließlich aus den sachlichen Zweckgrundlagen die Form des 
Gebäudes entwickeln will und alles Dekorative vermeidet. So soll 
ein Stil unserer Zeit entstehen, ja ein neuer europäischer Baustil. 
Die Zeit malerischer Krümmungen und stimmungsvoller Romantik ist 
vorbei. Der Franzose Le Corbusier, der einen Idealplan für eine 
neue Stadt von 300 000 Einwohnern entworfen hat, und Häuser als 
Abb. 2. Ansicht zu Abb. 1. 
Abb. 3. Grundriß eines 
Landhauses. 
Architekt: Ch. Honzik. 
C<arage- 
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Abb. 4. Ansicht zu Abb. 3.
	        

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