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Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Varnhagen, Rahel
Titel:
Rahel : ein Buch des Andenkens für ihre Freunde / bearbeitet und eingeleitet von Hans Landsberg
Beitragende:
Landsberg, Hans
Erschienen:
Berlin: Verlag von Leonhard Simion Nf, 1912
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
IX, 244 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15495159
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Varn R 21
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
[Text]

Schnellzugriff

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  • Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)
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  • Titelblatt
  • [Einleitung] / Landsberg, Hans
  • [Text]
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Volltext

Die Hauptsache schien aber, diesmal, ich mir. Denn was konnte 
einem sensationfähigen Geschöpf lieber sein, also wozu Goethe’s 
Reise noch besser, daher bin ich die Beste, diesmal, und um 
mich ist diese Wunderbarkeit geschehen — wie denn jedes Evene- 
ment eine ist, weil es so und nicht anders geschieht — ich mußte 
mich Dienstag entschließen, Mittwoch nach Karlsbad zu gehen, 
mußte plötzlich einen neuen Karakter bekommen, starkes Hüft- 
weh einen Tag vorher; Goethe, der in eilf Jahren nicht in Karlsbad 
war, mußt’ auch denken, und hinreisen, in diesen kleinen Berg- 
Einschuß, wo ich grade bin, und die Welt ist so breit, so groß. 
Und das ist nicht Wunder? das ist nicht Glück? Zwar — heut, 
könnten Sie glauben, sag’ ich Ihnen alle meine Thorheiten — ich 
habe immer eine Idee, Nämlich ich kann mir eigentlich gar nicht 
erklären, was Bewegung ist. Wenn ich nach etwas lange, greif” 
ich es, und nehme es. Ja das ist gut; aber wie is t das. Nun denk’ 
ich mir immer, alles hat Wirkung, was nur so existirt und geschieht: 
und Wünsche sollten keine haben? Ich denke mir immer, Wünsche 
mit Sinn, gute Wünsche, von den wahr-innigen, wo man so denkt 
sie müßten Sterne herabziehen, und die ganze Welt wäre doch 
eigentlich dazu eingerichtet, müßten auch was zuwege bringen 
können. Ich denke mir, sie gehören so in die Harmonie der Dinge, 
daß sie auch wirken. Denn obgleich nichts recht ist, so sieht man 
doch, in dem Wirrwarr der krummen Linien, die graden, die sie 
machen sollten. Und mich dünkt, beharrliche Wünsche können 
auch etwas. Oder war d a s nicht eigentlich das größte Recht, 
daß ich Goethe sah. 
Wer soll ihn denn sehen, immer seine Wäscherin, und Haus- 
knechte, und vornehme Leute, und Menschen, die über den Ur- 
sprung der Steine und über Recht schreiben und etc.? — — 
An David Veit, in Jena. 
Töplitz, den 28. August 1895. 
— — Sagen Sie einmal, lieber Veit, ist Ihnen wohl schon ein 
ungebildeter Mensch in meiner Art vorgekommen? Mir noch nicht. 
Andere, die etwas nicht wissen, denen ist auch diese Unwissenheit 
unbekannt, und die ganze Sache, die es betrifft; bei mir aber ganz 
anders: ich kenne die Unwissenheit, die Sache, mich, die Mittel, 
und bleibe doch wie ich war. ' Mir fällt das bei diesem konfusen 
Brief wieder ein, wo Sie mir gewiß die Gedanken noch heraus 
klauben werden, worum ich Sie auch bitten wollte. Wie kann man 
] 5
	        

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