Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Weitere Titel:
Friedenauer Zeitung
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Fußnote:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Frühere Titel:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Spätere Titel:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Fußnote:
Nr. 1 nicht digitalisiert
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10043678
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 233, 03.10.1911

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1927 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1927
  • Sitzung 1, 13.01.1927
  • Sitzung 2, 20.01.1927
  • Sitzung 3, 25.01.1927
  • Sitzung 4, 03.02.1927
  • Sitzung 5, 10.02.1927
  • Sitzung 6, 17.02.1927
  • Sitzung 7, 03.03.1927
  • Sitzung 8, 10.03.1927
  • Sitzung 9, 17.03.1927
  • Sitzung 10, 18.03.1927
  • Sitzung 11, 24.03.1927
  • Sitzung 12, 31.03.1927
  • Sitzung 13, 07.04.1927
  • Sitzung 14, 28.04.1927
  • Sitzung 15, 05.05.1927
  • Sitzung 16, 12.05.1927
  • Sitzung 17, 19.05.1927
  • Sitzung 18, 31.05.1927
  • Sitzung 19, 14.06.1927
  • Sitzung 20, 17.06.1927
  • Sitzung 21, 21.06.1927
  • Sitzung 22, 23.06.1927
  • Sitzung 23, 28.06.1927
  • Sitzung 24, 30.06.1927
  • Sitzung 25, 08.09.1927
  • Sitzung 26, 15.09.1927
  • Sitzung 27, 29.09.1927
  • Sitzung 28, 06.10.1927
  • Sitzung 29, 13.10.1927
  • Sitzung 30, 18.10.1927
  • Sitzung 31, 20.10.1927
  • Sitzung 32, 27.10.1927
  • Sitzung 33, 03.11.1927
  • Sitzung 34, 10.11.1927
  • Sitzung 35, 17.11.1927
  • Sitzung 36, 24.11.1927
  • Sitzung 37, 29.11.1927
  • Sitzung 38, 01.12.1927
  • Sitzung 39, 15.12.1927
  • Sitzung 40, 20.12.1927

Volltext

Sitzung am 5. Mai 1927. 
Wir benutzen einmal die Gelegenheit, um gegen diese 
Monopolbetriebe zu stimmen. Zum andern aber sind wie 
der Meinung, daß gerade dieses Reklamewesen einen büro- 
kratisierten Betrieb nicht verträgt. Wir wünschen gerade 
bei diesem Unternehmen, daß es beweglich bleibt, so wie 
das eben bei einem privatwirtschaftlichcn Betriebe dcr 
Fall ist. 
Es kamen ja auch schon im Ausschuß genügende Be 
denken zum Ausdruck, die Privatunternehmen seien be 
weglicher, während die „Berek" eben ein bnrokratisierter 
Betrieb ist, und ich glaube, daß eine Stadt wie Berlin alle 
Veranlassung hat, einen Betrieb, der auf die Reklame 
abgestellt ist, in der Privathand zu lassen, um ihn 
lebensfähig und vor allen Dingen auch lebendig zu 
erhalten. 
(Stabtu. Slorf) (DN.): Meine Damen und Herren! 
Zn den Erklärungen bezüglich der „Berek", die hier be 
reits gebracht worden sind, habe ich noch ein weniges 
hinzuzufügen: 
Es ist ein außerordentlich ungünstiger Augenblick, 
in dem diese Magistratsvorlage eingebracht wird, denn 
von allen Seiten mehren sich die Beschwerden über 
das Geschäftsgebaren der „Berek". 
(Stadtv. Schwarz: Sehr richtig!) 
Die „Berek" kann mit den Privatfirmen nicht kon 
kurrieren, wenn sie z. B. um 4 Uhr bereits ihre 
Pforten schließt. Kein Privatunternehmer kann sich einen 
derartig frühzeitigen Ladenschluß gestatten. 
Eine andere Beschwerde kommt aus Spandau. Das 
dortige Ausschlagwesen hätte für 50 000 31M ver 
pachtet werden können. Die „Berek" zahlt nur 20 000 
Reichsmark. 
(Hört, hört!) 
Bei genügender Ausnutzung des vorhandenen 
Raumes und bei genügender Ausdehnung der Geschäfts 
zeit würde es möglich sein, nicht, wie bisher, 50<y 0 aus 
zunutzen sondern die ganzen verfügbaren 100<y 0 . 
Aber eine Beschwerde habe ich gegen die „Berek" 
anzubringen wegen der Behandlung der Städtischen Oper. 
Hier handelt es sich um ein städtisches Unternehmen. 
Wenn Sie an den Säulen vorbeikommen, so werden Sie 
oftmals vergeblich nach einem Anschlage der Städtischen 
Oper suchen. 
(Rechts: Sehr richtig!) 
Sie werden den Anschlag nach langem Suchen viel 
leicht an irgendeiner verborgenen Stelle finden. 
Es ist von der „Berek" der Wunsch geäußert worden, 
das Anschlagwesen auch für die Städtische Oper zu be 
kommen, und bis dahin wird der Brotkorb der Städ 
tischen Oper hochgehängt. 
(Rechts: Hört, hört!) 
Es wird das mit einem Schlage anders werden, wenn 
nicht mehr der Privatunternehmer, der seit dem Bestehen 
der Charlottenburger Oper das Anschlagwescn der Oper 
hat, die Anschläge liefert, sondern die „Berek". Nun 
hat die „Berek" aber das Pech gehabt, daß sie in 
ihrem Anschlage über doppelt so teuer gewesen ist als 
der Privatunternehmer. Sie hat zwar mit sich handeln 
lasse», ist aber immer noch höher in ihren Forderungen 
als der Privatunternehmer. 
(Hört, hört!) 
Um aber das Angebot der „Berek" trotzdem schmackhaft 
zu machen, behauptet die „Berek", daß der Unternehmer 
nur deswegen so billige Preise stellen könne — bitte, 
achten Sie gerade auf diesen Einwand —, weil er 
unter Tarif bezahlt und weil er Lehrlingszüchterei be 
treibt. 
(Hört, hört!) 
Ich kann Ihnen hier öffentlich nicht sagen, wo und 
wann das ausgesprochen worden ist. 
(Zuruf links: Ach so!) 
Aber, bitte sehr, der Betreffende ist im Saale und 
möge den Mut haben, diese Beschuldigung, die er an 
357 
anderer Stelle ausgesprochen hat gegen den Privat 
unternehmer, hier zu wiederholen. 
Dieser Privatunternehmer, der also Lehrlingszüch 
terei treiben und seine Gehilfen unter Tarif bezahlen 
soll, hat bei 10 Gesellen, die er. ausweislich seiner 
Bücher mit 10o/ 0 über Tarif bezahlt, 
(Rechts: Hört, hört!) 
zwei Lehrlinge. Dieses Verhältnis: 10 Gesellen — 
früher waren es etwas mehr — zu 2 Lehrlingen ist ein 
durchaus normales Verhältnis, und ich weise es mit aller 
Entschiedenheit zurück, daß von den Leitern dieser städ 
tischen Konkurrenz solche Behauptungen ausgesprochen 
werden 
(Rechts: Sehr gut!) 
gegen einen anständigen Privatbuchdruckereibesitzer, um 
ins Geschäft hineinzukommen trotz höherör Preise. Meine 
Damen und Herren, ein solcher städtischer Betrieb kann 
als Musterbetrieb nicht angesprochen werden. 
(Rechts: Sehr wahr!) 
'Ich fordere also hier öffentlich von der Leitung der 
„Berek" eine Zurücknahme der Behauptung, die von 
der „Berek" ausgegangen ist, daß die Preise des Privat 
unternehmers nur deswegen so niedrig seien, weil er 
Lehrlingszüchterei betreibe. 
Meine Damen und Herren! Mit solchen Mitteln 
kann ein städtischer Regiebetrieb in der Achtung der 
Öffentlichkeit nicht vorwärts kommen. 
Meine Freunde haben es bereits zum Ausdruck ge 
bracht, baß wir uns nicht nur gegen diesen Betrieb 
sondern gegen die städtischen Regiebetriebe im allge 
meinen wenden müssen. Zeigen die städtischen Regie 
betriebe solche Geschäftspraxis, wie die „Berek" sie ge 
zeigt hat, so werden bald weitere Kreise als die rechts 
gesinnten Kreise zu der Ueberzeugung kommen: Fort 
mit den städtischen Regiebetrieben! 
Stadtbaurat Hahn: Meine Damen und Herren! 
Ich muß zunächst auf die verschiedenen Einwände, die 
hier gegen die Magistratsvorlage gemacht worden sind, 
eingehen. 
Es ist zunächst behauptet worden, daß die „Berel" 
keine so hohen Tariflöhne zahlt, wie andere Unter 
nehmer. Dsese Behauptungen find schon in früherer 
Zeit aufgestellt worden. Aber ich weiß mich einig mit 
den sämtlichen Aufsichtsratsmitgliedern, daß diese Be 
hauptungen in keiner Weise bewiesen werden können. 
Wenn in einem Privatbetrieb bei 10 oder 15 Arbeitern 
vielleicht ein oder zwei Arbeiter insofern bevorzugt 
werden, als sie von dem Chef vielleicht über den 
normalen Tarif bezahlt werden . . . 
(Zuruf: Nein, alle bekommen sie diese 10%!) 
— Nein, das stimmt nicht, uns sind die anderen Tarife 
vorgelegt worden. Diese Tarife unterscheiden sich von 
dem geschriebenen Tarif der „Berek" nicht. Der Tarif 
der „Berek" ist derselbe. Im Gegenteil, der Tarif der 
„Berek" hat noch einige kleine Vergünstigungen, die die 
privaten Tarife nicht haben. 
Wenn jemand hier behauptet, daß die Ueberstunde 
im Privatbetriebe mit 1 M pro Stunde bezahlt wird, 
so hat die „Berek" keine Veranlassung, darauf ein 
zugehen, da seit Jahr und Tag Ueberstundcn bei der 
„Berek" nicht geleistet werden. Ucberstunden werden 
von der „Berek", wenn nur irgend angängig, ver 
mieden. Wenn ein Herr von der Wirtschaftspartei be 
hauptet, daß die „Berek" nur einige tausend Mark ab 
liefere, so möchte ich darauf hinweisen, daß die „Berek" 
im Jahre 1926 neben ihrem Reingewinn, der noch 
nicht abgeliefert ist, an die Kämmereikasse eine Pacht von 
1 950 000 ,J( abgeliefert hat, also nahezu 2 Millionen, 
während die Privatgesellschaften, die früher dasselbe Ge 
biet bewirtschaftet haben, nur 600 000 M abgeliefert 
haben. 
(Stadtv. Kinscher: Die haben auch Steuern bezahlt!) 
— Ich komme gleich darauf zu sprechen. —
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.