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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 17.1884 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 17.1884 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Beilage zu Nr.7 nach Heft Nr. 4 eingebunden
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10071398
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 80, 06.04.1910

Contents

Table of contents

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 17.1884 (Public Domain)
  • Nr. 1, 04.01.1884
  • Nr. 2, 11.01.1884
  • Nr. 3, 18.01.1884
  • Nr. 4, 25.01.1884
  • Nr. 5, 01.02.1884
  • Nr. 6, 08.02.1884
  • Nr. 7, 15.02.1884
  • Nr. 8, 22.02.1884
  • Nr. 9, 29. Februar
  • Nr. 10, 07.03.1884
  • Nr. 11, 14.03.1884
  • Nr. 12, 21.03.1884
  • Nr. 13, 28.03.1884
  • Nr. 14, 04.04.1884
  • Nr. 15, 11.04.1884
  • Nr. 16, 18.04.1884
  • Nr. 17, 25.04.1884
  • Nr. 18, 02.05.1884
  • Nr. 19, 09.05.1884
  • Nr. 20, 16.05.1884
  • Nr. 21, 13.05.1884
  • Nr. 22, 30.05.1884
  • Nr. 23, 06.06.1884
  • Nr. 24, 13.06.1884
  • Nr. 25, 20.06.1884
  • Nr. 26, 27.06.1884
  • Nr. 27, 04.07.1884
  • Nr. 28, 11.07.1884
  • Nr. 29, 18.07.1884
  • Nr. 30, 25.07.1884
  • Nr. 31, 01.08.1884
  • Nr. 32, 08.08.1884
  • Nr. 33, 15.08.1884
  • Nr. 34, 22.08.1884
  • Nr. 35, 29.08.1884
  • Nr. 36, 05.09.1884
  • Nr. 37, 12.09.1884
  • Nr. 38, 19.09.1884
  • Nr. 39, 26.09.1884
  • Nr. 40, 03.10.1884
  • Nr. 41, 10.10.1884
  • Nr. 42, 17.10.1884
  • Nr. 43, 24.10.1884
  • Nr. 44, 31.10.1884
  • Nr. 45, 07.11.1884
  • Nr. 46, 14.11.1884
  • Nr. 47, 21.11.1884
  • Nr. 48, 28.11.1884
  • Nr. 49, 05.12.1884
  • Nr. 50, 12.12.1884
  • Nr. 51, 19.12.1884
  • Nr. 52, 26.12.1884

Full text

Sitzung des Deutsche« Reichstages. Die 
Bänke des Hauses sind gut besetzt. Es muß dies 
auffallen, da einige Mitglieder gestern und zwar 
auf dem Bauplatz des neuen Parlamentshanses 
das Hofmarschallamt so geärgert hatten, daß man 
annehmen mußte, sie würden sich heute geniren, 
öffentlich zu erscheinen. Sie hatten nämlich in Frack 
und weißer Binde versucht, einen Mißklang in das 
glänzende Fest zu bringen, und nur der Umstand, 
daß sie glücklicherweise so weit hinten aufgestellt waren und so für 
die meisten Thcilnehmer ganz unbemerkt blieben, milderte den 
üblen Eindruck, den die Anwesenheit etlicher Volksvertreter aus 
üben mußte. Was mögen sich z. B. der chinesische und der russische 
Botschafter gedacht habe», daß cs Leuten, die cs noch nicht einmal bis zur 
bescheidensten Uniform gebracht haben, bei uns gelingt, in den Reichstag 
gewählt zu werden! 
Auf der Tagesordnung steht der Antrag des Abg. Ackermann: Das 
heutige Fest des 600jährigen Bestehens der Schusterinnung dadurch zu 
feiern, daß der Reichstag einige Schritte in die Zwangsinnung zurückthut. 
Die Conservativen und das Centrum unterstützen diesen Rückmarsch. 
Abg. Ackermann empfiehlt den Antrag zur Annahme. Ihn leitet 
selbstverständlich kein Reaktionsgelüst, sondern die Erkenntniß von der Roth 
des Handwerkerstandes. Meine Herren, glaubt Jemand ohne Lehrlinge nicht 
auskommen zu können, so mag er der Innung beitreten, das ist doch kein 
Zwang! Glauben die Handwerker mit dem Gebotenen nicht auskommen zu 
können, so mögen sie dafür sorgen, daß wir einen anderen Reichstag kriegen, 
das ist doch keine Agitation! (Beifall rechts.) 
Abg. Meyer (Jena). Meine Herren, dieser Antrag verstößt gegen die 
Gewerbes!eiheit, (Bravo rechts) ist offene Reaction (Jubel rechts) und ein 
trauriges Zeichen der Zeit! (Neuer Beifall rechts.) 
Abg. Majnnke. Meine Herren, es ist eine ausgemachte Sache, daß 
die Mitglieder der Linken darauf ausgehen, dem Handwerkerstand den 
goldenen Boden fortzunehmen, denselben einzuschmelzen und in ihrem 
Interesse zu verwerthen. Diesen Raub müssen wir verhindern durch Ein 
führung der Zwangsinnungen. (Er ruft in's Land.) Merkt Euch das, 
Ihr lieben Handwerker, und wählt in den nächsten Reichstag nur uns, 
dann versprechen wir noch mehr Versprechungen! (Beifall im Centrum 
und rechts.) 
Abg. Baumbach. Meine Herren, der Abgeordnete Ackermann beweist 
mit diesem Antrag, daß er von allen Handwerken nur das seine versteht: 
die Anfertigung von Requisiten für den conservativen Wahlapparat. Er 
ist Meister in dieser Branche, und da er viele Lehrlinge hat, so kann es ja 
bei der nächsten Wahl recht hübsch werden. Da wir aber auch von den 
übrigen Handwerken etwas verstehen, so erklären wir, daß die Rückschritte 
in die Zwangsinnungen das Handwerk schädigen. Die Weitercntwickelung 
Gin alles Pärchen. 
Slaatsrath 
denn auch noch?! 
und HöekisKe (zugleich): Nanu, leben Sie 
des Handwerks liegt auf dem Felde des Kunstgewerbes (Haarsträuben rechts) 
und im Fach- und im Fortbildungsschulwesen. (Zittern im Centrum.) 
Abg. Lohren. Meine Herren, es thut mir leid, daß Niemand in dieser 
Versammlung etwas vom Handwerk versteht, als Einer, den zu nennen mir 
die angeborene Bescheidenheit verbietet. (Rufe: Namen nennen!) Ich nehme 
an, daß Sie ihn errathen werden. (Rufe: Nein!) Nun, meine Herren, wer 
Ohren hat, der braucht nur ein L vor dieselben zu setzen, und er hat den 
Namen, den ich meine. (Das Räthsel bleibt ungelöst.) 
Abg. Retter. Meine Herren, mich hat der Herr Vorredner nicht ge 
meint, trotzdem stehe ich mitten im Gewerksleben und dem Lehrlingswescn 
näher als der Antragsteller, und ich bin gegen den Antrag. DaS beste 
Ar. 24. 
Man adomlirt 
für 
2 Mark 
vierteljährlich 
bei allen 
JJoBanftalltn, 
Kiichhalld- 
luujrn, 
Icitungs- 
Spediteuren 
und in der 
Srpcdition 
Zimmerst^ 40/41 
Berlin s w. 
Einzelnummern 
a 25 Pf. 
Berlin, Freitag, 13. Juni 1884. 
17. IihMig. 
Man adoiuürt 
für 
2 Mark 
vierteljährlich 
bei allen 
Pokimtilteii. 
Kmhliand- 
linige», 
Zeitun,,- 
LpeLiteuren 
und in der 
Erpediti»» 
tzinmierstr. 40/41 
Berlin S.W. 
Einzelnummern 
a 25 Pf. 
Verantwortlicher Aedacteur: Julius Stetteuheim. — Iklustrirt vo» H. Keil. 
Jllustrirtes humoristisches Wochenblatt.
	        

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