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Erinnerungen aus dem Leben von Hans Viktor von Unruh / Poschinger, Heinrich von (Public Domain)

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fullscreen: Erinnerungen aus dem Leben von Hans Viktor von Unruh / Poschinger, Heinrich von (Public Domain)

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Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9363104
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 173, 26.07.1901

Contents

Table of contents

  • Erinnerungen aus dem Leben von Hans Viktor von Unruh / Poschinger, Heinrich von (Public Domain)
  • Illustration: H. V. v. Unruh
  • Title page
  • Imprint
  • Contents
  • Preface
  • Introduction
  • Meine Knabenzeit
  • Die Zeit meiner Jugend
  • Beamtenzeit in Breslau
  • Praktische Eisenbahnstudien und Reisen
  • Meine Beamtenzeit in Gumbinnen und Potsdam
  • Mein Uebertritt zur Privatindustrie
  • Der erste vereinigte Landtag in Preußen
  • Vorfälle während des Baues der Magdeburg-Wittenberger Eisenbahn
  • Mein Anteil an der Politik im Jahre 1848
  • Das Jahr 1849
  • Periode von 1849 bis 1859
  • Die neue Aera
  • Die Konfliktszeit in Preußen
  • 1866
  • Der Norddeutsche Bund und der Reichstag
  • Die Reichsgesetzgebung 1867-1870
  • Das Kriegsjahr 1870/71
  • Bismarcks Verdienst um die Gründung des Reichs
  • Neuere Vorgänge
  • Sach-Verzeichniß
  • Personen-Verzeichnis
  • ColorChart

Full text

doch 'mal sehen!“ — In Berlin bildete sich der Verein für die Armee im 
Felde, richtete aus reichlich fließenden Beiträgen die Kaserne des zweiten Garde— 
Ulanenregiments zum Lazaret ein und machte später erhebliche Sendungen an 
Lebensmitteln, Cigarren und so weiter an die Armee. 
Den Geist, der in den Offiziercorps herrschte, lernte ich dadurch kennen, 
daß ein Teil des Gardecorps nicht mit der Eisenbahn befördert wurde, sondern 
marschirte. Ich bekam in Dahlewitz täglich starke Einquartierung, zuerst Of— 
fiziere und Mannschaften vom ersten Garde-Dragonerregiment nebst dem da— 
maligen Brigadekommandeur General von Rheinbaben. Die Herren kannten 
meine politische Stellung. Es herrschte anfangs ein höflicher, aber kühler Ton. 
Als ich aber bei Tisch äußerte, nicht nur ich, sondern alle meine politischen 
Freunde wünschten dringend unserer Armee den Sieg; wir dürften nicht eher 
Frieden schließen, bis wir gesiegt hätten, belebte sich die Unterhaltung, man 
sprach sich offen aus. Die Offiziere erklärten, daß dieser Krieg ein sehr ernster 
sei und daß namentlich die Kavallerie einen sehr schweren Stand haben werde. 
Die Oesterreicher hätten gutes Material, die Mannschaften dienten acht Jahre; 
indessen wir würden unsere Schuldigkeit thun und hoffentlich mit Erfolg. Ganz 
augenscheinlich trat der Entschluß äußerster Kraftanstrengung hervor, aber keine 
Spur von Prahlerei und Hochmut oder Ueberhebung, wie 1806 der Fall ge— 
wesen sein soll. Der Rittmeister Graf zu Dohna erwähnte, daß er zwei großen 
Manövern österreichischer Truppen beigewohnt und natürlich hauptsächlich die 
Kavallerie beobachtet habe. Dieselbe reite nach der Edelsheimschen Methode, 
das heißt nur lose geschlossen, Bügel an Bügel; sie komme daher leicht in 
Unordnung und schwärmte bei der Attake. Hierin liege wohl ein Vorteil 
für uns. In der That haben gerade die ersten Gardedragoner bei König— 
grätz Gelegenheit gehabt, jenen Vorteil auszubeuten. 
Derselbe Geist herrschte bei allen nachfolgenden Truppen: fester Entschluß, 
aber kein Hochmut. Dadurch stieg auch mein Mut und meine Hoffnung, mich 
quälte nur die Besorgnis, daß sich bei Besiegung der Oesterreicher Frankreich 
einmischen könne und daß dann unsere Kraft nicht ausreichen würde. Ich 
sprach darüber mit dem General von Rheinbaben, der die Gefahr anerkannte. 
Von Rußland fürchtete ich weniger, ich kannte die schlechte Stimmung desselben 
gegen Oesterreich seit 1859. Mit welcher Schärfe und Sicherheit Bismarck 
das Verhalten Frankreichs beurteilt hatte, wurde erst nach dem Waffenstillstande 
von Nikolsburg ersichtlich. 
Borfälle in Nafssau und Hannover. 
Wie einzelne deutsche Staaten die Situation damals auffaßten, ergab sich 
aus folgenden Vorfällen. Der damalige Hofmarschall des Prinzen Karl, von 
Meierinck, hatte die Landgräfin von Hessen-Barchfeld nach Wiesbaden begleitet 
und erzählte in meinem Beisein, daß er unmittelbar nach dem Bundestags—
	        

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