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Just Peace – A Lutheran Perspective / Nüssel, Friederike (Rights reserved)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XX.1870 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Other titles:
Friedenauer Zeitung
Publication:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Note:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Previous Title:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Succeeding Title:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9363104
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 95, 24.04.1901

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XX.1870 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-X
  • H. XI/XII
  • Contents

Full text

331 
Quassowski, Die Um- und Neubauten der Bcrlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn. 
332 
Orte von Berlin über Rathenow und Stendal nach Lehrte 
auszubanen. 
Es bildete sich daher schon in dem Jahre 1862 ein Comite 
unter Leitung des Banquier Hansemann in Berlin, welches 
die Conceasion zu dem bezeichneten Bahnbau nachsuchte. 
Die Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn bemühte sich 
zwar, der ibr drohenden grofsen Gefahr dadurch vorzubeugen, 
dafs sie sich bereit erklärte, eine fast ebenso nahe Abkürzungs- 
bahn von Genthin direct über Helmstedt nach Braunschweig 
zu bauen oder auch selbst den Bau der Berlin-Lehrter Bahn 
zu übernehmen; die Staataregierung zog es jedoch vor, eine 
ganz selbstständige Concurrenzlinie zu bilden und dem Hanse- 
mann’schen Comite zu diesem Zwecke die Concession zu 
ertheilen. 
Da die damaligen Zeitverhältnisse der Begründung selbst 
ständiger Gesellschaften für den Ban von Eisenbahnen nicht 
günstig waren, suchte das Comite seine Concession ander 
weitig za verwerthen, was ihm endlich durch Cession an 
die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft im An 
fang des Jahres 1867 gelang. 
Für die Interessen der Berlin-Potsdam-Magdeburger 
Eisenbahn-Gesellschaft konnte eine ungünstigere Lösung der 
Concnrrenzfrage nicht erdacht werden, weil die Magdeburg- 
Halberstädter Eisenbahn - Gesellschaft einerseits durch ihre 
Stammbahn von Magdeburg bis Oschersleben die Fortsetzung 
des gesammten durchgehenden Verkehrs über die Berlin- 
Potsdam-Magdeburger Eisenbahn nach dem Westen zu be 
herrschte und jede Concurrenz unmöglich machen konnte, und 
andererseits durch den Besitz der über Stendal führenden 
Magdeburg-Wittenberger Bahn, welche sie durch Kauf im 
Jahre 1863 an sich gebracht hatte, auf der Route Magdeburg- 
Stendal-Rathenow-Berlin selbst in dem Localverkehr zwi 
schen Magdeburg und Berlin eine erhebliche Concurrenz zu 
eröffnen vermochte. Es blieb der Berlin-Potsdam-Magde 
burger Eisenbahn-Gesellschaft daher nichts weiter übrig, als 
durch theilweisen Abbau der eigenen alten Bahnstrecke die 
Entfernung zwischen Magdeburg und Berlin möglichst zu ver 
mindern, um sich den Localverkehr zu erhalten, sowie durch 
Weiterbau über Magdeburg hinaus directen Anschluß, ohne 
Berührung des Gebiets der Magdeburg-Halberstädter Bahn, 
an die braunschweigischen Bahnen zu suchen, um so unab 
hängig von jener Bahn zu werden, auch ihrerseits die Route 
nach dem Rhein möglichst abzukurzen und sich concurrenz- 
fähig gegen das Berlin-Lehrter Unternehmen zu machen. 
Ursprünglich wurde hierbei beabsichtigt, von Hohen 
warthe aus (siehe Bl. W) direct nach Helmstedt, von wo die 
braunschweigische Regierung die Fortführung der Bahn nach 
Braunschweig übernommen hatte, zu bauen, eine Abzweigung 
nach Jerxheim anzulegen und von Magdeburg her nach dem 
Ahzweigungspunkte anzuschliefsen. 
Die Genehmigung der Herstellung einer festen Brücke 
über die Elbe bei Hohenwarthe Stiels jedoch in strategischer 
Beziehung auf grofse Schwierigkeiten. Auch hätte dieses 
Project den Neubau von 15,8 Meilen Eisenbahn in zum Theil 
sehr ungünstigem Terrain, sowie von Burg ab bis Eichenbar 
leben einen Betrieb auf zwei getrennten Linien, über Magde 
burg und über Hohenwarthe, von zusammen 11 ,i Meilen 
Länge in einer durch die Trennung und Corabination der 
Zuge zur Befriedigung des Verkehrsbedürfnisses von Magde 
burg sehr complicirten und kostspieligen Art ergeben. 
Es wurde daher schliefslich vorgezogen, schon von Burg 
ab die alte Bahnlinie zu verlassen, die weit ausbiegenden 
Curven bei Hohenwarthe und Lostau abzuschneiden und direct 
in möglichst gerader Linie mit Durchschneidung der alten 
Bahn bei Gerwiscfa auf Biederitz zu bauen, unterhalb Magde 
burg die Elbe zu überschreiten, zwischen der Alten und 
Neuen Neustadt hindurch nach dem Ulrichsthor auf der West 
seite von Magdeburg zu gehen und von hier aus, zunächst 
das Schrotethal verfolgend, nach Helmstedt mit einer Ab 
zweigung nach Jerxheim zu bauen. 
Die Entfernung von Burg bis Helmstedt wurde hierdurch 
zwar um ca. \ Meile, und von Burg bis Jerxheim um ca. 
Meile weiter, als bei dem vorigen Project, es ergaben sich 
aber andererseits die Vortheile, dafs im Ganzen nur ca. 12,t 
Meilen ganz neu und auf der braunschweigischen Strecke von 
Schöningen bis Jerxheim auf 1,5 Meilen Länge das zweite 
Geleise zu bauen waren, dafs der Betrieb von Burg ab bis 
in die Gegend von Eichenbarleben sich nach Aufgabe der 
alten Strecke auf eine einfache Linie von 5,s Meilen Länge 
reducirte, ohne irgend einen wesentlichen Punkt zu verlieren, 
dafs derselbe ferner durch die Beibehaltung Magdeburgs in 
dem grofsen Verkehrswege sich sehr vereinfachte und nicht 
nur viel billiger, sondern auch viel präciser blieb, dafs ein 
besonderer Bahnhof in der industriereichen Neustadt ge 
wonnen wurde, dafs die Entfernung zwischen Magdeburg und 
Berlin sich um beinahe 1 Meile verringert und endlich, dafs 
die so sehr schwierige Bahnhofsfrage in Magdeburg durch 
gleichzeitigen Umbau der Festung und Erweiterung des städti 
schen Bebauungsplans zur Lösung kam. 
Aufserdem wurde ein Anschlufs von dem bestehenden 
Bahnhofe in dem Friedrich-Wilhelms-Garten bei Magdeburg 
nach der neuen Linie in der Sudenburg projectirt, um die 
Verbindung der neuen Bahnlinie mit den bestehenden Ge 
leisen an der Elbe und dem Bahnhofe bei der Friedrichsstadt 
zu erlangen. 
Die Verhandlungen mit Braunschweig zogen sich leider 
in die Länge und führten endlich zu dem ungünstigen Resul 
tat, dafs die Linie nach Helmstedt, anstatt ein vorhandenes 
Thal von Völpke nach Helmstedt verfolgen und somit bis 
Völpke, also ca. 1 Meile weiter mit der Jerxheimer Linie 
combinirt bleiben zu können, schon bei Eilsleben getrennt, 
über den Gebirgsrücken bei Morsleben geführt und durch 
eine weit ausgreifende Serpentine in den dennoch vollständig 
umzubauenden Bahnhof bei Helmstedt geführt werden mufcte, 
um die Lage und Richtung desselben beizubebalten, und dafs 
der Anschlufs von Eilsleben nach Jerxheim nicht direct statt 
finden, sondern nur mit y Meile Umweg über Schöningen 
erfolgen durfte, wobei sich die neue Bahnlinie mit einem 
zweiten Geleise der bereits bestehenden Bahn von Helmstedt 
nach Jerxheim anschliefst. Die Entfernungen von Magdeburg 
auf der schliefslich genehmigten Linie betragen nunmehr bis 
Helmstedt Meilen, bis Jerxheim 7| Meilen und rückwärts 
bis Berlin 18-J- Meilen. Im braunschweigischen Gebiet liegen 
hiervon ^ Meile vor Helmstedt und Meilen von Offleben 
bis Jerxheim. 
Was die Steigungs-Verhältnisse anbelangt, so ist dabin 
gestrebt worden, zwischen Magdeburg und Berlin 1:300 und 
zwischen Magdeburg und Helmstedt resp. Jerxheim 1:200 
nicht zu überschreiten, obgleich früher aufgestellte Projecte 
auf diesen letzteren Strecken 1:120 und 1:150 als Regel 
besafsen und bis 1:100 sich steigerten. 
Zwischen Burg und Magdeburg ergab sich bei der Durch- 
schneidung des dünenartig aus losem Sand gebildeten Randes 
des Glbthals ein ca. 800 Ruthen langer und bis zu 52 Fufs 
tiefer Einschnitt mit einem Inhalt von ca. 180000 Schtrthn. 
Jenseits Magdeburg war auf den ersten 2-f- Meilen eine 
Höhendifferenz von 305 Fufs zu überwinden, wodurch sich 
nach Abzug der Horizontalen für Bahnhöfe und Haltestellen
	        

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