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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Drucksache / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus, 1951-1990 - 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Dates of Publication:
Wahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)
Note:
Gesehen am 11.08.2023
Online-Ausgabe$bBerlin$cZentral- und Landesbibliothek Berlin$d2024$eOnline-Ressource$mWahlper. 1.1951/54 - 11.1989/90,1224(2.Okt.)$7d19511990
Supplement: Berlin: Umweltschutz-Bericht
Supplement: Berlin: Dokumentation der Materialien des Abgeordnetenhauses von Berlin
Vorher Drucksachen der Stadtverordnetenversammlung von Berlin / Berlin
Vorher Mitteilungen des Präsidenten / Berlin
Vorher Reden des Senators für Finanzen ... vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin anläßlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans von Berlin für das Rechnungsjahr ... sowie der Finanzplanung von Berlin / Berlin
ZDB-ID:
3164558-6 ZDB
Succeeding Title:
Drucksache
Keywords:
Geschichte 1951-1990 ; 43186-2 Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung ; Zeitschrift ; Amtliche Publikation ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1965
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Note:
Drucksache 1152 Seite 66 fehlt in Druckvorlage
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502602
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 AbgH 6
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 50, 29. April 1987
  • Nr. 51, 7. Mai 1987
  • Nr. 52, 14. Mai 1987
  • Nr. 53, 21. Mai 1987
  • Nr. 54, 18. Juni 1987
  • Nr. 55, 22. Juni 1987
  • Nr. 56, 2. Juli 1987
  • Nr. 57, 11. Juli 1987
  • Nr. 58, 10. September 1987
  • Nr. 59, 24. September 1987
  • Nr. 60, 22. Oktober 1987
  • Nr. 61, 29. Oktober 1987
  • Nr. 62, 12. November 1987
  • Nr. 63, 26. November 1987
  • Nr. 64, 3. Dezember 1987
  • Nr. 65, 10. Dezember 1987
  • Nr. 66, 11. Dezember 1987
  • Nr. 67, 19. Dezember 1987

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
61. Sitzung vom 29. Oktober 1987 
Dr. Kremendahl (SPD): Herr Senator, wie bewerten Sie die 
Tatsache, daß der Pressesprecher der Freien Universität in 
einem öffentlich weit verbreiteten Informationsheft der Hoch 
schulgruppen „Dialog“ über das, was der Präsident eingeräumt 
hat, hinaus schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten erhoben 
hat? - Und wie sind Sie tätig geworden bzw. wie gedenken Sie 
in dieser Angelegenheit tätig zu werden in Ihrer Eigenschaft als 
Vorsitzender der Personalkommission der Freien Universität? 
Präsident Rebsch: Herr Senator! 
Dr. Turner, Senator für Wissenschaft und Forschung: Diese 
Frage kann abschließend nicht beantwortet werden, weder in 
bezug auf die Bewertung noch in bezug auf die Frage, ob und 
welche Tätigkeit vorgenommen werden soll, und zwar deshalb, 
weil eine Prüfung in die gleiche Richtung ginge, nämlich festzu 
stellen, daß hier in einer Personaleinzelentscheidung eine Ant 
wort gegeben werden müßte, was aus bekannten Gründen un 
zulässig wäre. 
Präsident Rebsch; Zur nächsten Zusatzfrage - Herr Kittner! 
Präsident Rebsch: Herr Senator! (C) 
Dr. Turner, Senator für Wissenschaft und Forschung: Herr 
Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wenn ein 
Schreiben eingeht mit der Bitte, tätig zu werden, dann muß 
zunächst einmal der Sachverhalt geprüft werden. Das Schreiben 
von Herrn Lämmert war Anlaß, diesen Sachverhalt zu prüfen. 
Dazu müssen Beteiligte und Betroffene angehört werden. Sie 
müssen die Möglichkeit der Stellungnahme haben. Erst wenn 
diese Stellungnahmen vorliegen, kann in der Sache entschieden 
werden, wie weiter verfahren wird. Alles andere wäre ein unzu 
lässiger Vorgriff und ein Eingehen auf eine Angelegenheit, deren 
Sachverhalt nicht eindeutig vorliegt. 
Präsident Rebsch: Zur nächsten Zusatzfrage - Herr Abge 
ordneter Stuff! 
Stuft (SPD): Herr Senator, haben Sie nicht selbst den Ein 
druck, daß Sie nach dem Kanzler der TU jetzt den Kanzler der 
Freien Universität seit längerem mit einer Nadelstichkampagne 
überziehen und so das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen, 
ihrer Verwaltung und der FU stören? 
Kittner (CDU); Herr Senator, da zu erwarten war, daß der 
Herr Kollege Kremendahl den Präsidentenwahlkampf in seiner 
bekannten verkrampften Art in das Plenum ziehen würde, 
[Widerspruch bei der SPD] 
möchte ich Sie fragen: Wie bewerten Sie die Frage des Kollegen 
Kremendahl in bezug auf die Kleine Anfrage des SPD-Abgeord- 
neten Meisner über Amtsverschwiegenheit und Personalinfor 
mation, wonach der Grundsatz der Amtsverschwiegenheit auch 
für Senatoren gelten soll? 
Präsident Rebsch: Herr Senator! 
Präsident Rebsch: Herr Senator! 
Dr. Turner, Senator für Wissenschaft und Forschung: Einen 
Eindruck kann man nur haben, wenn ein Sachverhalt nicht klar 
und eindeutig ist. Da die von Ihnen unterstellten tatsächlichen 
Behauptungen nicht zutreffen, kann ich selbst beim allerbesten 
Willen nicht solch einen Eindruck haben. Ich vermute allerdings, 
daß Sie einen solchen Eindruck haben. Diesem allerdings muß 
ich mit aller Eindeutigkeit und auch mit Nachdruck entgegentre 
ten. 
[Beifall bei der CDU] 
(D) 
Dr. Turner, Senator für Wissenschaft und Forschung: Herr 
Präsident! Meine Damen und Herren! Es ist außerordentlich 
schwierig, eine Aussage dazu zu treffen, was sich ein anderer 
gedacht hat. Und deswegen ist auch eine Bewertung schwierig. 
Trotzdem will ich natürlich versuchen, denkbare Antworten Ihnen 
vorzutragen. Natürlich ist denkbar, jedenfalls rein theoretisch, 
daß der Abgeordnete Dr. Kremendahl mich veranlassen wollte, 
in einer Personaleinzelangelegenheit eine Antwort zu geben, und 
mich damit provozieren wollte - das ist zumindest theoretisch 
denkbar -, hier gegen ein solches Verbot, wie Sie es zitiert 
haben, zu verstoßen. Aber ich sage noch einmal, das ist rein 
theoretisch denkbar. Ich sage damit nicht, daß ich eine solche 
Unterstellung mache, und ich kann mir und will mir im Grunde 
genommen auch gar nicht vorstellen, daß dies die Absicht gewe 
sen ist. Weitere Spekulationen vermag ich nicht anzustellen, weil 
es in der Tat schwierig ist, sich in die Gedankengänge anderer, 
insbesondere dann, wenn sie einem nicht von vornherein logisch 
und zwingend erscheinen, hineindenken zu können. 
[Beifall bei der CDU] 
Präsident Rebsch: Herr Dr. Kremendahl, Sie haben das 
Wort zu einer weiteren Zusatzfrage. 
Dr. Kremendahl (SPD): Herr Senator, in der Hoffnung, daß 
Sie vielleicht auch einmal eine Frage in der Sache beantworten: 
Wie haben Sie auf das Schreiben des ehemaligen FU-Präsiden- 
ten Professor Lämmert vom 7. 9.1987 reagiert, in dem dieser 
Sie um Unterstützung bei der Ausräumung einer unwahren 
Beschuldigung des jetzigen Präsidenten gebeten hat? - Und 
wie bewerten Sie diese Bitte von Herrn Lämmert angesichts der 
Tatsache, daß der Pressesprecher der Freien Universität, um 
dessen angeblichen Schutz es ja bei dem Verhalten von Herrn 
Heckeimann ging, in einem Brief an Herrn Lämmert für sein 
damaliges Verhalten um Entschuldigung gebeten hat und der 
Sachdarstellung des jetzigen Präsidenten widersprochen hat? 
Präsident Rebsch: Nächste Zusatzfrage - Herr Grugelkel 
Grugelke (AL): Herr Senator, sind Sie mit mir einer Meinung, 
daß gegen Präsident Heckeimann, der bei seiner Wiederwahl 
demokratische Spielregeln in eklatanter Weise verletzt hat, der 
sich in eigener Sache selbst zum Richter gemacht hat, der offen 
sichtliche Dienstpflichtverletzungen des Pressesprechers Johan 
nes Schlootz gegenüber dem damaligen Präsidenten Lämmert 
gedeckt hat und der eine notwendige Aufklärung unterdrückt 
hat, weil er selbst an diesem Vorgang beteiligt war, meinen Sie 
nicht auch, daß eher gegen diesen Präsidenten disziplinarrecht 
liche Vorermittlungen einzuleiten wären? 
Präsident Rebsch: Herr Senator! 
Dr. Turner, Senator für Wissenschaft und Forschung: Herr 
Präsident! meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich habe 
die Frage nur in Teilen verstanden, aber ich bin nicht Ihrer Mei 
nung! 
[Frau Brinckmeier (SPD): Das ist die Arroganz der Macht!] 
Präsident Rebsch: Zur letzten Zusatzfrage - Herr 
Dr. Legien. 
Dr. Legien (CDU): Herr Senator, sind Sie meiner Auffassung, 
daß meine nachfolgende Zusatzfrage beantwortet werden kann, 
ohne daß damit den Vorermittlungen vorgegriffen wird? - Hat 
der von dem Kollegen Kremendahl als „läppisch“ bezeichnete 
Kompetenzstreit finanzielle Auswirkungen gehabt, und um 
welche „läppische“ Summe hat es sich dabei gehandelt? 
Präsident Rebsch: Herr Senator! 
3579
	        

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