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Verschleißfeste Oberflächen durch eine Behandlung von Bauteilen aus Titan und Titan-Legierungen im Salzbad / Finnern, Bruno (Rights reserved)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Friedenauer Lokal-Anzeiger : unparteiische Zeitung für Bln.-Friedenau und den Friedenauer Ortsteil von Schöneberg
Weitere Titel:
Friedenauer Zeitung
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar] 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrg., Nr. 73 (1. Dezember 1894)-3. Jahrg., Nr. 104 (30. Dezember 1896); 5. Jahrg., Nr. 1 (4. Januar 1898)-Jahrg. 27, Nr. 171 (30. Juli 1920)
Fußnote:
Titelzusatz bis Nr. 81 (7. Oktober 1896): amtliches Publikations-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 82 (10. Oktober 1896)-Nr. 104 (30. Dezember 1896): amtliches Verkündigungs-Organ des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
Titelzusatz Nr. 1 (4. Januar 1897)-Nr. 3 (7. Januar 1899): amtliches Verkündigungs-Blatt des Amts- und Gemeinde-Vorstandes von Friedenau
ZDB-ID:
2884738-6 ZDB
Frühere Titel:
Lokal-Anzeiger für Friedenau
Spätere Titel:
Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1895
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 15., 20.02.1895

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 5. Januar 1913
  • Nr. 2, 12. Januar 1913
  • Nr. 3, 19. Januar 1913
  • Nr. 4, 26. Januar 1913
  • Nr. 5, 2. Februar 1913
  • Nr. 6, 9. Februar 1913
  • Nr. 7, 16. Februar 1913
  • Nr. 8, 23. Februar 1913
  • Nr. 9, 2. März 1913
  • Nr. 10, 9. März 1913
  • Nr. 11, 16. März 1913
  • Nr. 12, 23. März 1913
  • Nr. 13, 30. März 1913
  • Nr. 14, 6. April 1913
  • Nr. 15, 13. April 1913
  • Nr. 16, 20. April 1913
  • Nr. 17, 27. April 1913
  • Nr. 18, 4. Mai 1913
  • Nr. 19, 11. Mai 1913
  • Nr. 20, 18. Mai 1913
  • Nr. 21, 25. Mai 1913
  • Nr. 22, 1. Juni 1913
  • Nr. 23, 8. Juni 1913
  • Nr. 24, 15. Juni 1913
  • Nr. 25, 22. Juni 1913
  • Nr. 26, 29. Juni 1913
  • Nr. 27, 6. Juli 1913
  • Nr. 28, 13. Juli 1913
  • Nr. 29, 20. Juli 1913
  • Nr. 30, 27. Juli 1913
  • Nr. 31, 3. August 1913
  • Nr. 32, 10. August 1913
  • Nr. 33, 17. August 1913
  • Nr. 34, 24. August 1913
  • Nr. 35, 31. August 1913
  • Nr. 36, 7. September 1913
  • Nr. 37, 14. September 1913
  • Nr. 38, 21. September 1913
  • Nr. 39, 28. September 1913
  • Nr. 40, 5. Oktober 1913
  • Nr. 41, 12. Oktober 1913
  • Nr. 42, 19. Oktober 1913
  • Nr. 43, 26. Oktober 1913
  • Nr. 44, 2. November 1913
  • Nr. 45, 9. November 1913
  • Nr. 46, 16. November 1913
  • Nr. 47, 23. November 1913
  • Nr. 48, 30. November 1913
  • Nr. 49, 7. Dezember 1913
  • Nr. 50, 14. Dezember 1913
  • Nr. 51, 21. Dezember 1913
  • Nr. 52, 28. Dezember 1913
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 
Berüner Ilustrirte Zeitung 
onx Gisin im Jruer 
Clara Biebig 
16. Fortsetzung. 
Nachdruck verboten. 
enze erwog den Gedanken „Stralau“: es würde zwar nicht 
angenehm sein, die Schulzes mit Kind und Kegel dort zu 
treffen — aber was brauchte er sich um die zu kümmern! 
Er schüttelte den buschigen Haarschopf aus der Stirn: das 
war alles ja so lange her! „Gottlieb!“ 
Gottlieb kam angestürzt, des Meisters Stimme hatte 
ihn aufgeschreckt aus seinem Dachkammerparadies bei 
dieschen. Sollte er plumpen? 
„Gottlieb, geh' mal morgen 'raus nach Stralau. — Nee, Fischzug is 
nich, aber ich will Fische da fangen — Fischel“ Eine Lust überkam Henze, 
er schlug Gottlieb auf die Schulter, daß der fast zusammenbrach. „Ich hab's 
satt, den schönsten Sommertag in der Schmiede zu sitzen, nischt zu riechen 
als Ruß und Rauch!“ Er blähte die Nüstern: bis hierher in den Garten 
roch man das verbrannte Horn der Pferdehufe. Da draußen aber roch es nach 
Fischen und Tang. Da würde er sitzen und angeln, nichts an als Hemd und Hosel 
Gottlieb starrte ungläubig. „Stralau — nach Stralau?“ Ein Leuchten 
ging über sein Gesicht. 
Davon hatte ihm die 
Majunke ja immer so 
herrlich erzählt! Er 
schloß wie geblendet die 
Augen. 
»Und der Schuster 
wirft das Leder, 
Legt den Pfriem zur 
Seite hin: 
Juch! Es ziehet schon 
ein jeder 
Nach dem grünen 
Stralau hin.“ — 
So hatte sie gesungen, 
als er noch ein ganz 
kleines Kind war. Er 
hatte sich immer ge— 
sehnt, aber er war 
niemals hingekommen. 
„Det kann ja nich sind,“ 
totterte er. 
Der Meister war er— 
heitert. „Ich kaufe mir 
'n Stück. Ganz dicht 
am See. Ich bau' mir 
'ne Laubel!“ Er legte 
den starken Arm um 
Gottliebs Schultern und 
zog ihn zu sich heran. 
„Was stehste denn? Du 
kommst mit. Ich angle 
Fische, Du kannst sie 
braten!“!; 
„Un Lieschen un de 
Meestern besuchen uns 
denn?“ 
Da wurde des Mei— 
sters eben noch so hei— 
teres Gesicht verdrossen 
— abwehrend: „Nee, ich 
danke. Da will ich 
allein sein. Da brauche 
ich keine Weibsbilder!“ 
Die Meisterin sagte 
nur: „So?“ wenn Lies— 
chen sagte: „Mein Mann 
und der Meister sind 
nach Stralau.“ Und 
das sagte Lieschen sehr 
oft. Ihr Gottlieb war 
wie besessen, wenn der 
Meister pfiff: „Tüt tüt 
— Stralaul“ Sie war 
oft ganz ärgerlich dar— 
über; dafür hatte sie sich doch nicht verheiratet, daß sie allein war den Tag, 
und oft sogar auch die Nacht. Und neugierig war sie auch. „Frau Henze, 
wir zwei könnten doch auch mal hingeh'n — sie überraschen!“ 
Aber dafür war die Meisterin nicht. .Die betrat nicht einmal das Glas⸗ 
haus, Jahr und Tag war sie nicht drüben gewesen, und nun sollte sie da 
hinausgehen, wo er sie nicht wollte? Er hätte ja sagen können: „Johanna, 
omm' mit.“ Er sagte es nicht. Durch Lieschen wußte sie, wie es da draußen 
russah. Schön, wunderschön. Bei der Laube hatte Tischler Lehmann geholfen, 
zie war ganz solide, man konnte beim größten Pladder drin sitzen, nichts kam 
zurch. Und ein Auslug war auf dem platten Dach. Da konnten sie weit über 
den See sehen. Und um die Laube zogen sie Blumen. Gottlieb sprach sogar 
in der Nacht' davon; er sagte: „Petunien, Stockrosen, Jungfer im Grünen und 
Zabmichlieb“, und wenn Lieschen ihm dann einen Rippenstoß gab: „Gottlieb, 
vas träumste denn?“, sagte er ganz glückselig: „Ei, was for'n Rittersporn!“ 
Es war mit dem Mann nichts mehr anzufangen! Lieschen kriegte einen 
richtigen Haß auf Stralau. So oft sie ihren Gottlieb auch bat: „Nimm mich 
mal mit,“ er schüttelte 
immer den Kopf: „Nee, 
neel!“ Und wenn sie 
dann oͤringender war, 
ihre Augen sich mit 
Tränen füllten, dann 
sagte er: „Ich dürf doch 
nich — er will doch 
da keene Weibsbilder 
nichl“ 
Warum denn da 
nicht? Er war doch sonst 
nicht so. Was hatte er 
da zu verbergen?! Es 
wob sich etwas Geheim⸗ 
nisvolles um Stralau. 
Als der Meister heute 
wieder dahin ausrückte, 
die lange Lindenstraße 
hinunter mit weitaus— 
holenden Schritten mar—⸗ 
schierte, sah ihm die 
Meisterin von ihrem 
Fenster aus nach. Es 
war noch früh am Mor- 
gen, kaum vergoldete 
erst die Sonne die Firste 
der Häuser. Johanna 
sah überwacht und müde 
aus, älter als ihre 
Jahre. Die Frau hatte 
abgenommen in leßtzter 
Zeit. Der Mann aber 
stürmte dahin wie ein 
Hengst, dem die Stall—⸗ 
tür geöffnet worden. 
In hohen Wasser⸗ 
stiefeln, in verschabten 
Lederhosen steckten seine 
Beine, stämmig stark, 
wie zwei massige Säu— 
len; die alte Leinen- 
bluse deckte die breite 
Brust kaum, ein ver— 
witterter Strohhut saß 
ihm im Nacken. Einen 
Köcher aus Rohr trug 
er an der Seite, einen 
Ledersack auf dem 
Rücken, der war be— 
stimmt für die Fische. 
Aber die Meisterin be— 
kam sie nie zu sehen. 
Gottlieb keuchte hin⸗ 
ter seinem Herrn drein 
mit einem Korb voll 
Des Schäfers Sonntagsmorgen. Nach einem Gemälde von Ernst Würtenberger⸗Zurich. 
2hot. Ph. & B. Linx.
	        

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