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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1903, XII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1903, XII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Berthold, Georg
Titel:
Vermehrt die Freizügigkeit die Armenlast? : Eine statistische Untersuchung unter specieller Bezugnahme auf die Armenpflege der Stadt Berlin nach amtl. Quellen / von G. Berthold
Erschienen:
Berlin: Asschenfeldt, 1884
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
, 2016
Umfang:
32 Seiten
Berlin:
B 945 Gesundheit. Soziales: Sozialwesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12487405
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 945/142
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Text

Tabelle

Titel:
Tabelle: Die 1881 zum 1.Mal Unterstützten (m. w.) nach der Zuzugszeit im Vergleich mit den bei der Zählung am 1.12.1880 aus den betr. Jahren noch vorhandenen Zugezogenen

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Volltext

Pr. 35 
Berliner Illustrirte Zeĩtung. 
— 5253 
—— 
Nachdruck verboten. 
ie abendliche Dämmerung eines heißen August—⸗— 
tages begann sich herabzusenken. 
Noch standen glührote Streifen am west— 
ichen Himmel, ein letzter Scheidegruß der sinkenden 
zonne; aber im Osten und Norden waren schon die 
änger werdenden Schatten der herannahenden Nacht 
»emerkbar. 
Es war gang still und warm. Kein Lüftchen 
vehte. Kaum, daß das Laub an den Bäumen sich 
sier und da ganz leise regte. 
Ein Wanderer kam die breite, gutgepflasterte, 
u beiden Seiten mit hohen Buchen und Eichen be— 
flangte Chaussee entlang. 
Er schien fremd zu sein in der Gegend, denn er 
olickte sich fortwährend neugierig und forschend um. 
Als er an der Station Bronislaw den Zug verließ, 
natte er sich sehr gewundert, keinen Wagen dort vor— 
zufinden. Er hatte bestimmt geglaubt, erwartet zu 
werden. Aber es war kein Gefährt von Kartowo da 
sewesen, und er mußte sich ins Unvermeidliche fügen 
ind sich zu Fuß auf den Weg machen. Allerdings 
etrug dieser, wie der Bahnvorsteher ihm gesagt hatte, 
gut anderthalb Stunden. Aber was war da zu 
nachen? Der Tag neigte sich seinem Ende zu. Er 
vollte noch vor Nacht unter Dach und Fach kommen, 
umal er doch sicherlich in Kartowo erwartet wurde. 
Als er dem Bahnvorsteher seinen Namen genannt, 
Richard Waldhelm, und ihm gesagt hatte, daß er der 
ieuengagierte Inspektor für Kartowo sei, da hatte der 
ich sehr gewundert, daß kein Wagen für ihn geschickt 
vorden sei. Doch vielleicht, meinte er, würde Herr 
Valdhelm ihm unterwegs begegnen. Der Kutscher 
mochte sich etwas verspätet haben, denn pünktlich 
wären die Kartowoer ja nie. 
Da hatte denn Richard sein Gepäck, einen langen, 
lachen Kleiderkoffer, und noch ein Handköffer— 
hen an der Bahn gelassen und hatte sich ohne Säumen 
ruf den Weg gemacht. 
Es war sehr heiß gewesen im Eisenbahncoupé, 
auf der Fahrt von Berlin nach Bronislaw. Die 
Abendluft tat ihm wohl, während er rüstig dahin— 
chritt. Dabei blickte er sich mit Kennermiene prüfend 
im. Zuerst war er durch — Bronislaw ge⸗ 
chritten, añ der mächtigen 5400rraffinerie desselben 
damens, und dann an der königlichen Domäne Bro— 
nislaw vorbei. Alles zusammen ein prächtiger Besitz. 
Dann kam er auf die Chaussee hinaus. 
Die war in vorzüglichem Zustand. Fest und gut 
zepflastert. Die Bäume zu beiden Seiten waren groß, 
„reitästig und vollaubig. Aber er ging und ging, doch 
inem Wagen begegnete er noch immer nicht. Ent— 
chieden hatte man in Kartowo seine Ankunft ver— 
jessen. Und doch hatte er Tag und Stunde deutlich 
jenug gemeldet. Indessen, er rief sich die Foxte 
»es Bahnvorstehers ins Gedächtnis zurück: dag die 
tartowoer ja niemals pünktlich wären. 
Wenn das ihr Ruf war in der Umgegend, so 
nnte er sich schon auf diese oder jene Unregelmäßig— 
« 
— 
X 
—6 
dman von Hunie Feumann-fofer. 
eit und Seltsamkeit gefaßzt machen. Wer weiß, wie 
ind was er dort vorfinden würde? 
Nun, gleichviel. Mochte die Stelle leicht, mochte 
ie schwer sein, er war gewillt, sein Bestes zu tun. 
das war gewiß. Dreißig Jahre war er alt. Acht-— 
ährige Erfahrungen lagen hinter ihm. Einen wacke— 
en Arbeiter würde die Besitzung Kartowo an ihm 
chon finden. Das wußte er. Und nach allem, was 
r davon gehört, sollte es ja auch eine prächtige Be— 
itzung sein. 
Schwer nur hatte er sich von seiner letzten Stelle 
gsetrennt. Dort war er vier Jahre gewesen, im Po— 
Annie Neumann-hHofer, 
die Verfasserin unseres heute beginnenden Romans, 
aufgenommen im Park ihres Gutes. 
Zeichnung von Franz Stassen. 
enschen. Die hatten dann ihre Besitzung verkauft. 
Der Vater war gestorben. Söhne waren nicht da. 
dur eine Tochter, in Berlin verheiratet. Diese und 
ie Mutter machten sich nicht viel aus ihrer Besitzung 
Dda war das schöne Rosenhain denn verkauft worden. 
zu seinem großen Schmerz. Wie wacker hatte er vier 
zahre lang dort gearbeitet und geschafft. Er war 
ast Herr darauf gewesen, denn der eigentliche Herr 
var ein an Händen und Füßen gelähmter Mann 
sewesen. Er hatte ihn vollständig ersetzen müssen. 
Ja, wenn er Geld gehabt hättel Ohne Zaudern 
vürdéè er Rosenhain käuflich an sich gebracht haben. 
Aber ein armer Junge wie er! Die Ansiedlungs— 
ommission hatte Rosenhain für schweres Geld ge— 
auft. Man hatte ihm sogar das Anerbieten gemacht, 
als königlicher Verwalter darauf zu bleiben, und so— 
zleich mit den Parzellierungsarbeiten an westdeutsche 
Bauern zu beginnen. Aber dazu hatte er sich nicht 
entschließen können. Das mit eigenen Hänoden zu 
zerstückeln und zerstören, was er mit so viel Fleiß 
ind Liebe bewirtschaftet und wo er nur irgend konnte 
erschönert hattel Das hätte er niemals übers Herz 
gebracht. 
Er schlug das Anerbieten aus. Vielleicht war 
es dumm von ihm gewesen. Vielleicht hatte er sich 
ine schöne Carrière verschergt. Wer konnte es wissen? 
Na, nun war es ja vorüber. Heute abend würde 
er nun seine neue Stelle antreten auf Kartowo, bei 
der Familie Schönbrunn-Zappka. Wie würde er dort 
alles finden? Naturlich wieder ganz anders wie auf 
Rosenhain. Sowie auch auf Rosenhain alles gang 
anders gewesen war wie auf seiner ersten Stelle, in 
die er mit zweiundzwanzig Jahren gekommen war. 
Die war in Schlesien gewesen. Er war fortgegangen 
nach vier Jahren wegen persönlicher Angelegenheiten, 
die ihm unangenehm waren. 
Es wurde immer dunkler. An einer großen Be— 
sitzung namens Flimach, war er schon vorübergekom— 
nen; er hatte das dazu gehörige Dorf durchschritten. 
Dann ging es wieder weiter auf der Chaussee. Die 
urze Augustdämmerung war nun schon zu Ende. Die 
Logelstimmen verstummten allgemach. Die Nacht 
enkte sich herab, weich und mild und duftend. 
Er zog die Uhr und konnte eben noch entziffern, 
daß es schon ein Viertel nach acht sei. 
Nun mußte er doch bald an Ort und Stelle sein. 
Anderthalb Stunden hatte der Bahnvorsteher ihm ge— 
agt. Fünfviertelstunden war er schon rüstig ausge— 
chritten. Und er hatte einen guten Schritt am Leibe. 
Zo leicht kam keiner mit ihm mit. Der Weg machte 
ine kleine Biegung. Da blieb der junge Mann plötz- 
lich stehen und horchte. Deutlich meinte er eben 
zundegebell vernommen zu haben. Er nahm den 
leinen Filzhut vom Kopfe und wischte sich mit dem 
Tuch den Schweiß von der Stirn. Er hatte eine 
jübsche hohe und entsprechend breite Stirn, über 
der sich große Büschel hellblonder Haare leichtgelockt 
eꝛrhoben. Blaue Augen und gut gezogene Brauen, 
ine kräftige Nase, gebräunt von der Sonne wie die
	        

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