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Der Freimüthige oder Ernst und Scherz (Public Domain) Ausgabe 5.1807 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Freimüthige oder Ernst und Scherz (Public Domain) Ausgabe 5.1807 (Public Domain)

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Zeitschrift

Weitere Beteiligte:
Kotzebue, August von
Titel:
Der Freimüthige oder Ernst und Scherz : ein Unterhaltungsblatt / August von Kotzebue
Erschienen:
Berlin: Fröhlich 1807
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
2.1804 - 5.1807
ZDB-ID:
2662852-1 ZDB
Frühere Titel:
Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser
Spätere Titel:
Der Freimüthige oder Berlinisches Unterhaltungsblatt für gebildete, unbefangene Leser
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1807
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Fußnote:
No. 32 (Spalten 249-256) nicht digitalisiert.
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9251327
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 2/2:1807
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
No. 30, Mittwoch, den 15. April 1807

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Freimüthige oder Ernst und Scherz (Public Domain)
  • Ausgabe 5.1807 (Public Domain)
  • No. 1, Sonnabend, den 3. Januar 1807
  • No. 2, Mittwoch, den 7. Januar 1807
  • No. 3, Sonnabend, den 10. Januar 1807
  • No. 4, Mittwoch, den 14. Januar 1807
  • No. 5, Sonnabend, den 17. Januar 1807
  • No. 6, Mittwoch, den 21. Januar 1807
  • No. 7, Sonnabend, den 24. Januar 1807
  • No. 8, Mittwoch, den 28. Januar 1807
  • No. 9, Sonnabend, den 31. Januar 1807
  • No. 10, Mittwoch, den 4. Februar 1807
  • No. 11, Sonnabend, den 7. Februar 1807
  • No. 12, Mittwoch, den 11. Februar 1807
  • No. 13, Sonnabend, den 14. Februar 1807
  • No. 14, Mittwoch, den 18. Februar 1807
  • No. 15, Sonnabend, den 21. Februar 1807
  • No. 16, Mittwoch, den 25. Februar 1807
  • No. 17, Sonnabend, den 28. Februar 1807
  • No. 18, Mittwoch, den 4. März 1807
  • No. 19, Sonnabend, den 7. März 1807
  • No. 20, Mittwoch, den 11. März 1807
  • No. 21, Sonnabend, den 14. März 1807
  • No. 22, Mittwoch, den 18. März 1807
  • No. 23, Sonnabend, den 21. März 1807
  • No. 24, Mittwoch, den 25. März 1807
  • No. 25, Sonnabend, den 28. März 1807
  • No. 26, Mittwoch, den 1. April 1807
  • No. 27, Sonnabend, den 4. April 1807
  • No. 28, Mittwoch, den 8. April 1807
  • No. 29, Sonnabend, den 11. April 1807
  • No. 30, Mittwoch, den 15. April 1807
  • No. 31, Sonnabend, den 18. April 1807
  • No. 33, Sonnabend, den 25. April 1807
  • No. 34, Mittwoch, den 29. April 1807
  • No. 35, Sonnabend, den 2. May 1807
  • No. 36, Mittwoch, den 6. May 1807
  • No. 37, Sonnabend, den 9. May 1807
  • No. 38, 1807
  • No. 39, Sonnabend, den 16. May 1807
  • No. 40, Mittwoch, den 20. May 1807
  • No. 41, 1807
  • No. 42, 1807
  • No. 43, 1807
  • No. 44, 1807
  • No. 46, 1807
  • No. 47, 1807
  • No. 48, 1807
  • No. 49, 1807
  • No. 50, 1807
  • No. 51, 1807
  • No. 52, 1807
  • No. 53, 1807
  • No. 54, 1807
  • No. 55, 1807
  • No. 56, 1807
  • No. 57, 1807
  • No. 58, 1807
  • No. 59, 1807
  • No. 60, 1807

Volltext

No. So. 
1807. 
Der F r e i m ü t h i g f 
für alle Stande. 
Mittwoch, den rx. April. 
Eine Expektoration über die vornehme Erziehung 
der Töchter. 
Dir Erziehungskritik unsere« Zeitalters und der 6es» 
fcre Theil der teutschen Nation behauptet: - daß unsere 
Mädchen und Frauen (wenigstens in den höher« Stänr 
den) das nicht mehr sind, was sie in den einfachem und 
unschuldigern Zeilen der ediern teutschen Vergangenheit 
waren. Diese Klage ertönt von allen Seiten her. Die 
Frauen führen sie weniger, als die Männer, — und weil 
diese lezcern, wie immer, Recht ju haben glauben; so 
muß ihnen (»ielleichr durch ihre eigene Schuld) der Eher 
stand, diese« heiligt Gesetz der verfeinerten Natur, von 
Zahr zu Zahr gleichgültiger und den unverheiratheten 
Männern sogar lächerlicher werden. Der Menschen» 
beobachrer, dem noch rin warmes Her; im Busen schlägt, 
steht wehmüthig an diesem Scheidewege der Untersuchung; 
«r denkt den Ursachen der hrrabgesunkeneo Weiblichkeit 
nach, und er findet sie zu seinem Schrecken vornehmlich 
in der zu hochgespannten und überfeinen Cul 
tur des weiblichen Geschlechts. 
Aber wie ist diesem Uebel abzuhelfen7 Dieß wär« 
bi« große Frage, welche alle Regierungen und alle Erzie 
her des neuern Zeitalters beschäftigen sollte, wenn ihnen 
die Menschheit etwas werth ist. Dir einfachste Antwort 
wäre wohl die: eben durch die Verbannung jener 
unseligen überspannten Cultur, in deren Gespinnsten 
und Ansprüchen sich s» leicht dir stille weibliche Sittlichkeit 
verliert, wenn ihr nicht ein edler Mann zur Seite steht. — 
Also wohl gar durch die alte germanische Einfalt der weib 
lichen Sitte7 — wird der Elegant unseres Zeitalters in 
so mancherlei Formen fragen, und der rechtliche Mann, 
der sich ein rechtliches Weib sucht, wird den Elegant kei 
ner Antwort würdigen, sondern bei sich denken: ja we 
nigstens durch die Verbannung aller neuern zweideutigen 
ästhetischen Künstelei und sogenannter Romantik de« weib 
lichen Gefühls. Laßt selbst einen Theil de« Darbaris, 
mus der häuslichen Sittenweise des Weibes , vorausge 
setzt daß ihre Herzlichkeit nicht zu Grunde ging«, wieder 
kommen, und dir goldenen Zeiten der Vorwelt wohnrn 
wiederum in unsern Hütten, und eS giebt keine unglück 
liche Ehe mehr. 
Zch werfe «inen Blick auf die neuere vornehme Er 
ziehung der Mädchen! — wie kann man diese verfei 
nerte Verkehrtheit Erziehung nennen, wenn Erziehung 
Fortbilden im Guten und Schönen heißt! Der Tiefer 
sehende beobachtet hier überall Mißgriffe und Schrecknisse 
für die Zukunft. Man arbeitet den Männern des neuen 
Zeitalters gleichsam in dir Hände, und für ihr verruchte» 
System der unredlichsten Freygristerey: daß nämlich eine 
glückliche Ehe zu den Hirngespensten einer verbrannten 
Phantasie gehöre. Und doch sagt der Geist de» Zeital 
ters, der uns so oft seine Pechfackel vor halt, daß selbst 
jene Wüstlinge nicht immer Unrecht haben, wenn sie be 
haupten: daß da« feiner geschliffene weibliche Schwert 
auch tief» rinschneidet. 
Was lernen denn so oft die Töchter der höhern 
Welt (und wa« ist jezt nicht hoch 7) von ihren subtile» 
Erzieherinnen 7 Einigen Goldstaub abgerechnet, der 
den armen Kindern oft genug nur aufgebürdet wird, sehr 
oft weiter nicht«, als eine gezierte Unnatur, — dir 
Neigung zu übel» Launen, — eine rezensirende Unzu, 
frikdenhelt mit allem, was diese Launen verwerfen, — 
einen kalten Egoismus gegen alle, die uns nicht vrneri, 
ren, — rin wegwerfendes Raisonnemmt über ihr eige 
nes weibliche« Geschlecht, — ein Achselzucken und Raser 
rümpfen über Weiber, die nicht da stehen, wo jene weib 
lichen Zlluminatcn zu stehen glauben. 
Muß nicht in diesem kalten^Doden drS Eigendün 
kel« , (der nicht durch die Liebe und di« Zartheit de« Ge 
fühls , sondern nur durch den weiblichen Ehrgeitz und d»S 
Znlcresse bebauet wird,) — in den jungen Pflanzen nach 
und nach di« weibliche Humanität, der still« Gradsinn 
dcS weichern Geschlecht-, die schöne Kunst der Natur, 
dem Starker» nachzugeben, und den Stärker» durch 
Zärtlichkeit, nicht durch Widerspruch zu beherrschen, —
	        

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