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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 21.1895 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 21.1895 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Weitere Beteiligte:
Kotzebue, August von
Titel:
Der Freimüthige oder Ernst und Scherz : ein Unterhaltungsblatt / August von Kotzebue
Erschienen:
Berlin: Fröhlich 1807
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
2.1804 - 5.1807
ZDB-ID:
2662852-1 ZDB
Frühere Titel:
Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser
Spätere Titel:
Der Freimüthige oder Berlinisches Unterhaltungsblatt für gebildete, unbefangene Leser
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1805
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 2 Allgemeines: Zeitschriften
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9062381
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 2/2:1805,1 und B 2/2:1805,2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
Nro. 230, Montag den 18. November

Schnellzugriff

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 21.1895 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 05.01.1895
  • Nr. 2, 12.01.1895
  • Nr. 3, 19.01.1895
  • Nr. 4, 26.01.1895
  • Nr. 5, 02.02.1895
  • Nr. 6, 09.02.1895
  • Nr. 7, 16.02.1895
  • Nr. 8, 23.02.1895
  • Nr. 9, 02.03.1895
  • Nr. 10, 09.03.1895
  • Nr. 11, 16.03.1895
  • Nr. 12, 23.03.1895
  • Nr. 13, 30.03.1895
  • Nr. 14, 06.04.1895
  • Nr. 15, 13.04.1895
  • Nr. 16, 20.04.1895
  • Nr. 17, 27.04.1895
  • Nr. 18, 04.05.1895
  • Nr. 19, 11.05.1895
  • Nr. 20, 18.05.1895
  • Nr. 21, 25.05.1895
  • Nr. 22, 01.06.1895
  • Nr. 23, 08.06.1895
  • Nr. 24, 15.06.1895
  • Nr. 25, 22.06.1895
  • Nr. 26, 29.06.1895
  • Nr. 27, 06.07.1895
  • Nr. 28, 13.07.1895
  • Nr. 29, 20.07.1895
  • Nr. 30, 27.07.1895
  • Nr. 31, 03.08.1895
  • Nr. 32, 10.08.1895
  • Nr. 33, 17.08.1895
  • Nr. 34, 24.08.1895
  • Nr. 35, 31.08.1895
  • Nr. 36, 07.09.1895
  • Nr. 37, 14.09.1895
  • Nr. 38, 21.09.1895
  • Nr. 39, 28.09.1895
  • Nr. 40, 05.10.1895
  • Nr. 41, 12.10.1895
  • Nr. 49, 19.10.1895
  • Nr. 43, 26.10.1895
  • Nr. 44, 02.11.1895
  • Nr. 45, 09.11.1895
  • Nr. 46, 16.11.1895
  • Nr. 47, 23.11.1895
  • Nr. 48, 30.11.1895
  • Nr. 49, 07.12.1895
  • Nr. 50, 14.12.1895
  • Nr. 51, 21.12.1895
  • Nr. 52, 28.12.1895

Volltext

-s 585 8- 
herbeiführt. Die so vorbereitete erste Korrektur geht nun an 
den Autor, welchem die Aufgabe obliegt, jede Einzeichnung 
zu prüfen. Der Autor korrigiert mit roter Tinte, und jeoer 
Korrektor benutzt, um die Kontrolle zu ermöglichen, eine anders 
farbige Tinte. Dieses Sammelsurium von roten, blauen und 
grünen Strichen u. s. w. sieht deshalb wohl mehr wie eine 
Landkarte, als wie eine gewöhnliche Druckkorreklur aus. 
Nachdem der Setzer die angezeichneten Korrekturen vor 
genommen hat, wiederholen sich für die zweite Korrektur die 
selben Manipulationen, die bereits geschildert find. Aus 
wärtige Leser erhalten weiße Abzüge, auf denen sie ihre Be 
merkungen einzeichnen, und die dann auf den in der Druckerei 
verbleibenden gelben Abzug übertragen werden. Nach Er 
ledigung dieser zweiten Korrektur erfolgt die Revision. Diese 
unterscheidet sich von den Korrekturen nur dadurch, daß je 
12 Spalten, zu 4 Seiten umbrochen, abgezogen werden; im 
übrigen wird die Revision 
ebenso auswärtigen Lesern zur 
genauesten Durchsicht zuge- 
sandt, wie die Korrekturen. 
Die schließlich genau revidierten 
Seiten werden nun stereo 
typiert." Wie gewissenhaft es 
die Verlagshandlung mit der 
Drucklegung nimmt, beweist 
die Thatsache, daß die Korrek 
turkosten für eine Lieferung 
(104 Seilen) allein ca. 4000 
Mk. betragen. 
Die Vollendung des großen 
Muretschen encyklopädischen 
englischen Wörterbuches, 
welches er seil 25 Jahren vor 
bereitet hatte, erlebte Professor 
Langenscheidt nicht mehr. Am 
11. November wurde der un 
ermüdlich thätige Mann, der 
bis zu seinem Lebensende die 
Seele seiner ausgedehnten 
Unternehmungen war, ab 
berufen; er starb nach 
langem, schweren Leiden 
an einem Blutsturze. Es schied mit ihm ein Mann 
von seltener Thatkraft, von seltenem Organisationstalent, von 
seltener geschäftlicher Umsicht, vor allem aber von seltenem 
Idealismus aus dem Leben. Die Liebe zur Sache war es, 
die ihm die Feder führte, als er vor vierzig Jahren seine 
französischen Unterrichtsbriefe nach einem tief durchdachten, 
geistreichen Systeme schrieb. Dieselbe Liebe zur Sache war 
es. die ihn bei der Herausgabe seiner übrigen Verlagsunter 
nehmungen beseelte. Die letzteren stehen alle auf streng wissen 
schaftlichem Boden, aber sie tragen zugleich den Stempel 
größter praktischer Brauchbarkeit. Sie bieten das Beste, das 
Vollkommenste aus dem betreffenden Gebiete; darin liegt das 
Geheimnis ihres großen, geradezu beispiellos dastehenden Er 
folges. Professor Gustav Langenscheidt ist das Vorbild eines 
zielbewußten deutschen Verlagsbuchhändlers. Sein Name ge 
hört der Geschichte der modernen Philologie an, welche er durch 
eine klassischen Wörterbücher in hervorragender Weise ge 
PvofLssvv Gustav Iangorrsrhoidt (Text S. 583). 
geb. 21. Oktober 1832 zu Berlin, gest. 11. November 1895 zu Berlin. 
fördert hat. Sein Name ist aber auch unzertrennbar mit 
allen Bestrebungen verknüpft, welche darauf hinzielen, die 
französische und englische Sprache ohne Lehrer zu erlernen. 
Die zahlreichen Nachahmungen, welche das Langenscheidtsche 
Unterrichlssystem gefunden hat, sind der beste Beweis für die 
eminente praktische Brauchbarkeit desselben. Neben der bisher 
unübertroffenen Aussprachebezeichnung liegt dieser Erfolg in 
dem geistreichen Aufbau des sprachlichen Unterrichtsstoffes, der 
nicht in Form einer trocknen Grammatik geboten wird, sondern 
den Schüler gleich in medias res, mitten in die Sprache 
selbst, einführt, seine Lernlust fortwährend anstachelt und seine 
Willenskraft unermüdlich anspornt. 
Der Schüler der Langenscheidtschen Unterrichtsbriefe fühlt, 
daß der Verfaffer derselben ein ganzer Mann war, und das 
hat Profeffor Gustav Langenscheidt in seinem Leben und 
Wirken bewiesen. Aus dem Nichts heraus hat der unermüd 
liche thätige Manu, dessen her 
vorstechendste Charaktereigen 
schaft die Energie war, eine 
buchgewerbliche Wellfirma ge 
schaffen. Seine Buchdruckerei, 
die er 1869 begründete und 
die sich seil 1885 in einem 
stattlichen Neubau (Hallesche 
Str. 17) befindet, ist eine 
typographische Musteranstalt. 
Der preußische Staat erkannte 
die Verdienste Langenscheidts 
um das Studium der mo 
dernen Sprachen an. indem er 
demselben 1874 den Professor- 
Titel verlieh. 
Ein näheres Eingehen auf 
den Charakter dieses eigen 
artigen seit made man 
würde zu weit führen. Nur 
eine Eigenschaft des Heimgegan 
genen sei hier noch betont: seine 
warme Liebe für Berlin. Sein 
stark ausgeprägtes Heimats 
gefühl fand einen geistigen 
Niederschlag in dem Schriftchen 
„Naturgeschichte des Berliners", welches er im Jahre 1878 
veröffentlichte. Unter Zugrundelegung eines urgroßväterlichen 
Tagebuches unternimmt er in diesem Merkchen, dessen Lektüre 
jedem Leser des „Bär" Freude bereiten muß, einen 
Spaziergang durch das alte Berlin von 1739, auf 
welchem wir sehr interessante kulturhistorische und lokalhistorische 
Einzelheiten erfahren. An diesen Spaziergang schließt sich 
der Versuch einer Naturgeschichte des Berliners an, in welcher 
er den Berliner einer sehr zutreffenden, wohlwollenden Kritik 
unterzieht. Das Schriftchen ist aus der Empfindung heraus 
geschrieben, „daß Gottes Sonne da am schönsten scheint, wo 
unsere Wiege gestanden hat", und es läßt den Leser zugleich 
in das Gefühlsleben Langenscheidts interessante Blicke werfen. 
—e.
	        

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