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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXV.1875 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXV.1875 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin-Wilmersdorf
Title:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf : erstattet vom Magistrat (gemäß § 61 der Städteverordnung) bei Einbringung der Haushaltsvorschläge für ... / Berlin-Wilmersdorf
Publication:
Berlin-Wilmersdorf: Topp 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1915-1919 = 1916-1920
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2864468-2 ZDB
Previous Title:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Deutsch-Wilmersdorf
Keywords:
Wilmersdorf
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1920
Language:
German
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8391858
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
XIII. Militärangelegenheiten

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXV.1875 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-III
  • H. IV-VII
  • H. VIII-X
  • H. XI-XII
  • Contents

Full text

61 
P. Laspeyres, Die Baudenkmale Umbriens. IX. Gubbio. 
62 
Gelegentlich seiner Anwesenheit in Rom am 23, März des 
selben Jahres wird Federigo vom Papste zam Gonfaloniere 
der heiligen Kirche ernannt nnd als Herzog von Ürbino bestä 
tigt. 1476 sandte ihm König Eduard IY von England den 
Hosenbandorden. 
Die letzten Lebensjahre des durch die höchsten fürst 
lichen Tugenden hervorragenden Helden füllen wieder krie 
gerische Thaten und im Felde endet Herzog Federigo sein 
ruhmreiches Leben. Im Jahre 1482, als er gegen die Ve 
nezianer im Felde stand, erlag er einer im Heere ausge 
brochenen Seuche, und starb am 10. September in Ferrara, 
wohin er sich krank hatte bringen lassen. 
Von der streng tüchtigen Lebensweise Federigo’s, von 
seiner Liebe zu den Wissenschaften und von seinem Wohl 
wollen gegen seine Unterthanen hat Burckhardt in seiner 
Cultur der Renaissance uns mit wenigen klaren Linien das 
anschaulichste Bild vorgezeichnet.*) Wir werden weiterhin 
Gelegenheit haben, bei Betrachtung des Palazzo ducale in 
Gubbio eine der Oertlichkeiten kennen zu lernen, in welchen 
sich das so hoch gepriesene feine Leben am Hofe der Monte- 
feltre bewegte. 
Guid’ Ubaldo I war dem Federigo am 17. Januar 1472 
von Battista Sforza geboren. Nach dem plötzlichen Tode des 
Vaters übernimmt der zehnjährige Knabe die Regierung, und 
der Papst beeilt sich, ihn in der Herzogswürde zu bestätigen. 
Später stand er als berühmter Heerführer treu auf Seiten 
des Papstes. Doch nicht immer war er vom Glücke begün 
stigt. Vor der Macht des Cesare Borgia mufste auch er im 
Jahre 1502 aus seinen Staaten weichen. Als Guid’ Ubaldo 
später mit Hilfe seiner ihm treu ergebenen Unterthanen, 
welche die maafslosen Grausamkeiten des Cesare Borgia nicht 
mehr zu ertragen vermochten, sich wieder in den Besitz 
eines grofeeu Theiles seiner Staaten gesetzt hatte, schleift 
er aufser anderen Vesten auch die unmittelbar über dem 
herzoglichen Palaste gelegene Burg von Gubbio, weil sie 
mehr seinen Feinden als ihm Vortheile gebracht hatte. Nur 
wenige niedrige Mauerreste bezeichnen noch den Ort, wo 
einst die Festung gestanden (10 im Plaue der Stadt). Nach 
dem Tode Alexanders VI fielen dem Guid’ Ubaldo sogleich 
alle seine Staaten wieder zu. Papst Julius H aus der Familie 
Rovere bestätigt ihn in dem Besitze des Herzogthums, und 
veranlagt ihn, seinen Neffen Francesco Maria della Rovere, 
der zugleich auch ein Neffe des Papstes war, an Sohnesstatt 
anzunehmen und za seinem Nachfolger zu bestimmen. Denn 
die Ehe des Guid’ Ubaldo mit der um ihrer hohen Bildung 
willen gefeierten Eiisabetta Gonzaga war kinderlos geblieben. 
Guid’ Ubaldo starb 36 Jahre alt am 11. April 1508, und 
mit ihm erlosch der Stamm der Grafen von Montefeltre. Bas 
Herzogthum ürbino und damit auch die Herrschaft über Gub 
bio geht auf die Familie della Rovere über. Drei Mitglie 
der dieses Hauses halten noch über ein Jahrhundert hindurch 
die Regierung der urbinater Staaten in ihren Händen, bis 
der Letzte der Familie, Francesco Mariall della Rovere, 
A- Bauwerke 
Theater; Einige hundert Schritte von der jetzigen 
Stadtmauer entfernt, zwischen der Porta S. Lucia und der 
*) Burckhardt; Die Cultur der Renaissance in Italien, pag. 45, 
48 und pag. 221. 
dem sein einziger Sohn jung gestorben war, des Regierens 
müde, freiwillig das Herzogthum dem Papste darbietet mit 
der Bitte, nach seiner Wahl einen Governatore zu bestellen. 
So kam auch Gubbio unter directe päpstliche Herrschaft. Am 
1. Januar 1625 trat der erste päpstliche Governatore die 
Regierung an. Der stolzen Zeit republikanischer Selbststän 
digkeit war der Glanz des herzoglichen Hoflebens gefolgt-, 
als dieses sein Ende gefunden, verhallt der Klang 'des 
Namens von Gubbio. 
Die Liste solcher Schriften, die sich mir für die folgen 
den Abhandlungen über Gubbio als Hilfsmittel darboten, ist 
eine verhältnifsmärsig sehr kleine, wenn man berücksichtigt, 
welch reichen Stoff für das Studium der euguhiner Special- 
geschickte die in wunderbarer Vollständigkeit aufbewahrten 
Archive der Stadt umfassen. Es hat sich eben in Gubbio 
bisher noch nicht der Patriot gefunden, welcher diese Schätze 
im Zusammenhänge an das Tageslicht gefördert hätte. Für 
specielle Forschungen ist Manches verwerthet worden, doch 
betrifft dieses am wenigsten die Baugeschichte Gubbio’s. Ver 
hehlen darf ich aber auch nicht, dafs die Lückenhaftigkeit 
des namhaft zu machenden literarischen Materials zum gro- 
fsen Theil mir selbst zur Last fällt, da mich andauernde 
Störungen in meinem Gesundheitszustände von einer emsige 
ren Durchsuchung der Bibliotheken zurückgehalton haben. 
Ich erbitte daher für mich persönlich die Nachsicht des 
Lesers. 
Zusammenstellung der in den nachstehenden Mittheilun 
gen benutzten, auf Gubbio bezüglichen literarischen Hilfs 
mittel ; 
1) Della Lecca di Gubbio e delle geste de’ conti e 
duchi di ürbino, opera del prevosto Rinaldo Reposati. 4°. 
Bologna 1772. 
2) Indice - Guida dei Monumcnti pagani © cristiani riguar- 
danti fistoria e l’arte esistenti nella provincia dell* Umbria 
per Mariano Guardabassi. Perugia 1872. 
3) Bullettino dell’.istituto di corrispondenza archeologica 
per l’anno 1863. 
4) Memoria sulla condiziono attuale dei Palazzi munici- 
pale e pretorio di Gubbio e suoi modi di ristaurarii e rela- 
tiva spesa. Firenze Stabilimento Civelli 1865. 
5) Deutsche Bauzeitung. Jahrgang II, Nr. 31, 33, 34. 
Aufsatz über Gubbio von Hubert Stier und Ferdinand Luthmer. 
Aufser den genannten Schriften verdanke ich eine grö 
ßere Anzahl thatsächlicher Notizen dem freundlichen Ent 
gegenkommen eines gubbiner Bürgers, dos Herrn Luigi 
Bonfatti, welcher sich durch seine Forschungen besonders 
auf dem Gebiete der Geschichte der mittelitalienischen Maler 
schulen namhafte Verdienste erworben hat. Mit dem Inhalt 
der Archive seiner Vaterstadt durchaus vertraut, ist Herr 
Bonfatti wie kein Anderer ira Stande, für Gubbio sichere 
Auskunft über kunsthistorische Daten zu geben, und er thut 
dies mit einer rückhaltlosen Liberalität, die gleich mir schon 
viele Andere zu dem lebhaftesten Danke verpflichtet haben wird. 
dem Alterthum. 
Porta Trasimeno sind die Trümmer des einzigen Bauwerks 
zu finden, welches uns einen Begriff von der Bedeutung 
Gubbio’s im Alterthume zu geben vermag, die Ruinen des 
antiken Theaters. Der grofsartige Bau ist leider durch keine
	        

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