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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin-Wilmersdorf
Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf : erstattet vom Magistrat (gemäß § 61 der Städteverordnung) bei Einbringung der Haushaltsvorschläge für ... / Berlin-Wilmersdorf
Erschienen:
Berlin-Wilmersdorf: Topp 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1915-1919 = 1916-1920
Umfang:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2864468-2 ZDB
Frühere Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Deutsch-Wilmersdorf
Schlagworte:
Wilmersdorf
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1920
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8391858
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
VII. Soziale Fürsorge

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  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1929
  • Sitzung 1, 10. Januar 1929
  • Sitzung 2, 17. Januar 1929
  • Sitzung 3, 24. Januar 1929
  • Sitzung 4, 25. Januar 1929
  • Sitzung 5, 29. Januar 1929
  • Sitzung 6, 31. Januar 1929
  • Sitzung 7, 7. Februar 1929
  • Sitzung 8, 14. Februar 1929
  • Sitzung 9, 21. Februar 1929
  • Sitzung 10, 28. Februar 1929
  • Sitzung 11, 7. März 1929
  • Sitzung 12, 14. März 1929
  • Sitzung 13, 19. März 1929
  • Sitzung 14, 21. März 1929
  • Sitzung 15, 22. März 1929
  • Sitzung 16, 11. April 1929
  • Sitzung 17, 16. April 1929
  • Sitzung 18, 18. April 1929
  • Sitzung 19, 23. April 1929
  • Sitzung 20, 25. April 1929
  • Sitzung 21, 2. Mai 1929
  • Sitzung 22, 10. Mai 1929
  • Sitzung 23, 28. Mai 1929
  • Sitzung 24, 6. Juni 1929
  • Sitzung 25, 13. Juni 1929
  • Sitzung 26, 20. Juni 1929
  • Sitzung 27, 27. Juni 1929
  • Sitzung 28, 5. September 1929
  • Sitzung 29, 12. September 1929
  • Sitzung 30, 19. September 1929
  • Sitzung 31, 24. September 1929
  • Sitzung 32, 1. Oktober 1929
  • Sitzung 33, 10. Oktober 1929
  • Sitzung 34, 15. Oktober 1929
  • Sitzung 35, 17. Oktober 1929
  • Sitzung 36, 24. Oktober 1929
  • Sitzung 37, 31. Oktober 1929
  • Sitzung 38, 7. November 1929
  • Sitzung 39, 14. November 1929
  • Sitzung 1.(40.), 12. Dezember 1929
  • Sitzung 2.(41.), 19. Dezember 1929
  • Sitzung 3.(42.), 20. Dezember 1929

Volltext

2 Ditzung mit 10. 
unsere Verhandlungstl I)hfein£ltitgeit, und wir. werd eit j 
äußerst schwierige Beratungen bei der Verabschie- | 
düng des Haushalts haben. 
Ich wünsche Ihnen, daß Sie im neuen Jahre 
mit Kraft, Ausdauer und glücklichem Erfolg auch 
diese Arbeit überwinden und daß wir ant Ende des 
Jahres uns die Zufriedenheit der Bürgerschaft er 
worben haben werden. 
(Bravo!) 
Bevor wir in die Tagesordnung eintreten, wird 
Herr Stadtrat Raddatz eingeführt werden. Ich 
bitte die Herren Kollegen Kestel und Bunge, Herrn 
Stadtrat Raddatz in den Saal zu führen. - 
(Geschieht.) 
Das Wort hat der Herr Oberbürgermeister. 
Oberbürgermeister Bötz: Verehrter Herr Kollege 
Raddatz! Sie stehen im kräftigsten Mannesalter und 
Haben in der zurückliegende» Lebenszeit eine Arbeit 
geleistet, die als ungewöhnlich bezeichnet werden 
kann. Vom Handwerker, vom Schlosser, haben Sie 
sich selbst zum Angestellten und zum Beamten der 
Stadt heraufgearbeitet. Sie haben Ihre Begabung 
ans sich selbst heraus entwickelt und sich Kenntnisse 
angeeignet, die in ungewöhnlicher Weise Sie auch | 
zur Arbeit im öffentlichen Dienst und in der Koni- ! 
munalverwaltung geeignet gemacht haben. Ihre i 
Arbeit im Bezirk Neukölln ist aus verschiedene Gebiete ! 
unserer Verwaltung verteilt ■ gewesen. Sie haben, 
sich Erfahrungen angeeignet insbesondere auf dem j 
Gebiete der Müllabfuhr, nnd es ist Ihnen möglich l 
gewesen, auf diesem Gebiete in dem großen Vermal- ' 
tnngsbezirk Neukölln Außerordentliches zu leisten. 
Wir haben die Hoffnung,, daß Ihnen ein Gleiches j 
bei der Zentralverwaltung möglich sein wird und sind ' 
der Ueberzeugung, daß die Kenntnisse und Er- ! 
fahrungen, die Sie sich im praktischen Leben sowohl 
als auch im öffentlichen Dienst angeeignet haben, j 
unserer gesamten Verwaltung zugute kommen werden. 
Sie haben den Eid auf die Reichs- und Staats 
verfassung bereits geleistet. Unter Hinweis auf diesen 
Eid darf ich Sie durch Handschlag an Eides Statt zu 
treuer Amtsführung verpflichten und im Magistrat 
herzlich willkommen heißen. 
(Verpflichtung durch Handschlag erfolgt.). 
Ich führe Sie hiermit in .Ihr Amt ein. 
Vorst. Haß: Sehr geehrter Herr Stadtrat! Nach 
den freundlichen Begrnßungsworteu des Herrn Ober 
bürgermeisters gestatte ich mir, Sie auch im Namen 
der Stadtverordnetenversammlung in unserer Mitte 
als neues Magistratsmitglied willkommen zu heißen. 
Sie haben nicht nur als Beamter und Stadtrat im 
Bezirk Neukölln, sondern auch als Landtags- 
abgeordneter und Mitglied dieser Versammlung sich 
umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen angeeignet. 
Wir schätzen Sie in diesem Hause als eifrigen Mit 
arbeiter, der in allen Deputationen und Ausschüssen 
und auch in dieser Versammlung in ruhiger Sach 
1 ich feit seine Anschauungen vertreten hat. Wir freuen 
uns, daß Sie als einer der llnsrigen nun in den Ma 
gistrat einziehen, daß Sie als kenntnisreicher Mattn, 
der den Verwaltungsapparat kennt, nun auch mit 
dem Magistrat und uns zusammenarbeiten wollen. 
Ich begrüße Sie deshalb als neues Magistrats» 
Mitglied in unserer Mitte und wünsche Ihren 
Arbeiten Glück und Erfolg. 
(Bravorufe bei den Kommunisten.) 
Ich bitte nun Herrn Kollegen Meyer, die Wahl 
des Vorstehers zu vollziehen. 
Vorst.-Stcllv. Meyer: Meine Damen und Herren! 
Wir treten in die 
Wahl des Vorstehers 
Januar 1.0211. 
ein. Ich bitte, die Stimmzettel zu verteilen, 
(Stadtv. Gäbet: Ich bitte ums Wort!) 
und darf die Herren Kollegen Schalldach und Fischer 
bitten, nachher die Stimmzettel abzunehmen. 
Das Wort hat Herr Kollege Gäbel. 
Stadtv. Gabel (K): Die Kommunistische Fraktion 
Yak au die Sozialdemokratische Fraktion, wie alljähr 
lich, das Ersuchen gestellt, das Präsidium nur aus 
Kommunisten und Sozialdemokraten zusammenzu 
setzen. 
(Stadkv. Dr. Caspar!: Das wäre auch ganz 
richtig!) 
Ich habe, da die Sozialdemokraten infolge ihrer 
Koalttionsfreundlichkeit gegenüber den bürgerlichen 
Parteien zu dieser Frage keine Stellung genommen 
haben, namens meiner Fraktion folgende Erklärung 
abzugeben: 
,,Die Kommunistische Fraktion ist aiu die 
Sozialdemokratische Fraktion mit dem Vorschlage 
herangetreten, das Präsidium der Stadtverord 
netenversammlung entsprechend dem Mehrheits- 
Willen der - arbeitenden Bevölkerung Berlins nur 
mit Sozialdemokraten und Kommunisten zu be 
setzen." 
(Stadkv. Dr. Caspari: Weil sie sich so gut ver 
tragen !) 
Herr Dr. Caspari, ich quittiere dankend diesen 
Zwischenruf, daß Sie sich mit den Sozialdemokraten 
so gut vertragen. 
.,,Anf dieses Angebot hat die Sozialdemo 
kratische Fraktion keine Antwort erteilt. 
Daraus ist klar zu erkennen, daß die Sozial 
demokratische Fraktion es nach wie vor ablehnt, den 
Mehrheitswillen der Berliner Arbeiterschaft zu 
respektieren. 
Sie zieht es vielmehr wie beim Etat, so 
auch hier vor, mit den Feinden der Arbeiter 
klasse zusammenzugehen. Die Kommunistische Frak 
tion weiß sich einig mit der Gesamtheit der pro 
letarischen Wählerinassen in der Verurteilung einer 
derartigen arbeiterfeindlichen Politik. Aus diesem 
Grunde muß sie es auch ablehnen, den von den 
Sozialdemokraten vorgeschlagenen Kandidaten ihre 
Stimme zu geben. Sie wird für jeden Wahlgang 
ihren eigenen Vorschlag machen." 
Ich darf vielleicht zur Beruhigung der Sozial 
demokraten noch ein paar Worte sagen. 
(Zuruf bei den Sozialdemokraten: Wir sind sehr 
beruhigt!) 
Wenn die Sozialdemokratische Fraktion glaubt, 
daß in dieser Frage auch nur die geringste Differenz 
in der Kommunistischen Fraktion vorhanden gewesen 
ist, ... 
(Großes Gelächter bei den Sozialdemokraten.) 
— Meine Herren von den Sozialdemokraten, es gibt 
ein altes Sprichwort, das heißt: „Am Lachen erkennt 
man den Narren!" 
(Erneutes großes Gelächter bei den Sozialdemo 
kraten.) 
(Zuruf bei den Sozialdemokraten: Von den 
Kommunisten lachen ja die meisten!) 
Wenn Sie glaube», daß in der Kommunistischen Frak 
tion auch nur die geringste Differenz in dieser Frage 
vorhanden wäre, dann sind Sie auf dein Holzwege, 
und ich darf hier ganz öffentlich erklären, daß in 
dieser Frage mich kein Wort der Diskussion in der 
Kommunistischen Fraktion stattgefunden hat. 
(Zuruf bei den Sozialdemokraten: Das soll aber 
nie wieder vorkommen!) 
Wenn die Sozialdemokraten glauben, in der 
Arbeiterschaft dadurch Verwirrung hervorrufen zu 
können, dann werden sie sich auch hierin irren.
	        

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