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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf (Public Domain) Ausgabe 1919 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf (Public Domain) Ausgabe 1919 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin-Wilmersdorf
Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf : erstattet vom Magistrat (gemäß § 61 der Städteverordnung) bei Einbringung der Haushaltsvorschläge für ... / Berlin-Wilmersdorf
Erschienen:
Berlin-Wilmersdorf: Topp 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1915-1919 = 1916-1920
Umfang:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2864468-2 ZDB
Frühere Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Deutsch-Wilmersdorf
Schlagworte:
Wilmersdorf
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1920
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8391858
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
VI. Wohlfahrtspflege

Schnellzugriff

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  • Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf (Public Domain)
  • Ausgabe 1919 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Sachverzeichnis
  • I. Gemeindegebiet und Bevölkerung
  • II. Allgemeine Verwaltung
  • III. Rechtspflege
  • IV. Schul- und Bildungswesen
  • V. Gesundheits- und Bestattungswesen
  • VI. Wohlfahrtspflege
  • VII. Soziale Fürsorge
  • VIII. Feuerlöschwesen - Straßenreinigung
  • IX. Handel - Verkehrswesen
  • X. Bauwesen
  • XI. Das städtische Grundeigentum
  • XII. Das Finanzwesen
  • XIII. Militärangelegenheiten
  • XIV. Kriegsfürsorge

Volltext

31 
Lehrpersonen brachte der Sonderzug Dora am 25. Oktober die Wilmersdorfer Kinder nach 
100 tägiger Abwesenheit gesund und gekrästigt zurück; ein Teil war der Schnlverhältnissc 
halber bereits vorher zurückgekehrt. 
Alle Versuche, außer dem Kreise Pillkallen Aufnahmegebiete zu gewinnen, hatten nur 
in den Kreisen Lübben und Greifswald Erfolg, wo 41 bezw. 33 Kinder Unterkunft fanden. 
Die Erfahrungen mit dem Landaufenthalt waren auch in diesem Jahre außerordentlich 
günstige. Die Kinder konnten längere Zeit die gesundheitlichen Vorzüge des Landlebens 
genießen, hatten dabei eine gediegene Ernährung und nahmen an dem häuslichen und 
wirtschaftlichen Leben ihrer Gastgeber tätigen Anteil. 
Da es nicht gelungen war, eine ausreichende Zahl von Landstellen für die Wilmers 
dorfer Kinder zu gewinnen, mußte vermehrte Verschickung in Ferienkolonien erfolgen. Es 
standen zunächst die beiden alten Kolonien des Vereins für Ferienkolonien Carlshagen und 
Trassenheide zur Verfügung. Dem Jugendamt und diesem Verein gelang es, weitere 
Kolonien in Zinnowitz und Zempin an der Ostsee, in Hoiersdorf, Gr. Dahlum und Berklingen 
in Braunschweig, iu Saalberg im Riesengebirge, sowie in den Solbädern Dürrenberg und 
Käsen sicher zu stellen. Diese neuen Kolonien sind vom Jugendamt ausgestattet und dem 
Verein für Ferienkolonien zur Belegung übergeben worden. Dieser hat in den alten und 
neuen Kolonien von 1834 gemeldeten Kindern 1204 ans je 4 Wochen untergebracht und zwar: 
577 Kinder 
an die See, 
314 „ 
in ein Solbad, 
298 „ 
auf das Land und 
15 „ 
ins Gebirge. 
Von dem Rest von 630 blieben zurück: 
49 Kinder ohne Grund, 
221 
93 
24 
132 
31 
57 
32 
99 
99 
99 
ff 
99 
99 
99 
da sie anderweitig untergebracht wurden, 
aus Furcht vor Schulversäumnis, 
krankheitshalber, 
weil sie doppelt gemeldet waren, 
deren Benachrichtigung unbestellbar zurückkam, 
die ärztlich für ungeeignet erklärt wurden, 
da sie noch nicht 6 Jahre alt waren. 
Die Erfolge waren durchweg'befriedigend. Die Schwierigkeiten der Lebensmittel 
versorgung wurden durch Zuwendungen unseres Lebensmittelamts an Nährmitteln, Marmelade, 
Brot, Zucker, Kartoffelmehl und Kartoffeln wesentlich gemildert. Außerdem fanden unsere 
Bestrebungen bei den Behörden der Kolonieorte durchweg Unterstützung und zu erwähnen 
bleibt, daß die Wirte im allgemeinen alles Mögliche getan haben. 
Außerdem hat das Jugendamt selbst verschickt: 
9 Kinder auf 2 Monate nach Schweden, 
20 
5 
56 
20 
10 
32 
28 
99 
99 
99 
n 
2 
6 Wochen 
99 
99 
99 
Norwegen, 
der Schweiz, 
99 
ff 
99 
99 
99 
99 
99 
nach der Erholungsstätte Friedrichshagen, 
dem Ostseebad Rauschen, 
Schloß Kagel. 
in die Ferienkolonien des Berliner Vereins für Ferienkolonien, 
durch Vermittelung des Vereins Jugendheim Charlottenburg in 
verschiedene Erholungsstätten. 
Dabei verdienen die außerordentlich guten Erfolge bei den nach Schweden und 
Norwegen geschickten Kindern besondere Erwähnung. 
Insgesamt konnte 1675, also 9 % der Schulkinder eine Erholungsmöglichkeit durch 
Verschickung geboten werden. Da aber augenscheinlich der Anteil der Erholungsbedürftigen 
ein erheblich größerer war, beschloß die Jugendamtsdeputation, die Ferienmaßnahmen durch 
Halbtagskolonien im Grunewald zu ergänzen. Unter der Oberleitung des Lehrers 
W. Schnitze find in der Ferienzeit trotz zeitweiser Verkehrsschwierigkeiten täglich durch 
schnittlich 745 Kinder mit der Straßen- und Untergrundbahn an den Grunewald herangeführt 
worden, wanderten gruppenweise zu vereinbarten Verpflegungsstationen, wo sie Kaffee und 
Brot erhielten, wanderten oder spielten dann und kehrten, nachdem sie vorher noch einmal
	        

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