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Periodical

Creator:
Berlin-Wilmersdorf
Title:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Berlin-Wilmersdorf : erstattet vom Magistrat (gemäß § 61 der Städteverordnung) bei Einbringung der Haushaltsvorschläge für ... / Berlin-Wilmersdorf
Publication:
Berlin-Wilmersdorf: Topp 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1915-1919 = 1916-1920
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2864468-2 ZDB
Previous Title:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Deutsch-Wilmersdorf
Keywords:
Wilmersdorf
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1920
Language:
German
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8391858
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
IV. Schul- und Bildungswesen

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Full text

948 Sitzung am 6. Dezember 1928. 
Tarif kommen, sondern wir müssen uns den örtlichen 
Tarifen anpassen. 
(Stadtv. Frau Rosenthal: Wie lange mache» Sie 
das?) 
(Stadtv. Gabel: Seit wann führen Sie das 
durch?) 
Ich habe gesagt, wir stehen in Verhandlungen. 
Es waren Herren vom Gesamtbetriebsrat draußen 
und außerdem Herr OMR. Vvllbrecht. Die Ver 
handlungen sind in die Wege geleitet. 
Im übrigen muß ich schon sagen, Frau Kollegin 
Rvsenthal, wenn in den Heimen, in denen die An 
gestellten draußen auf dem Lande wohnen, länger 
als acht Stunden gearbeitet wird und zum Teil eine 
neunstündige Arbeitszeit herauskommt, so wollen Sie 
dabei auch' bedenken, daß den Leuten jeder Weg zur 
Arbeit erspart wird. -Bei dem Achtstundentag in Ber 
lin müssen Sie immer noch den Weg mit hinzu 
rechnen. Wir können das kaum anders einrichten. 
Aber Sie wissen von Scheuen ganz genau, daß die 
Leute die Stunden, die sic mehr gearbeitet haben, 
als Freizeit wieder vergütet bekommen. 
Vorst.-Stellv. Degner: Die Debatte ist ge 
schlossen. Wir kommen zur Abstimmung. 
Der Antrag hat folgenden 'Wortlaut: 
„Es ist festgestellt worden, daß das Persona! 
in den städtischen Heimen Scheuen, Nest usw. keine 
geregelte Arbeitszeit hat und auch nicht nach Tarif 
entlohnt wird. Daher beschließt die Stadtverord 
netenversammlung: 
Der Magistrat wird ersucht, sofort dafür zu 
sorgen, daß in allen städtischen Kinderheimen, 
Erholungsheimen, Fürsorgeanstalten usw. der 
Achtstundentag durchgeführt wird und daß die 
Arbeiter und Angestellten unter den 7. T.V. 
bzw. 4. A.T.V. gestellt werden." 
Wer so beschließen will, den bitte ich ums Hand 
zeichen. 
(Geschieht.) 
Ich bitte um die Gegenprobe. 
(Geschieht.) 
Das erste war die Minderheit. Der Antrag ist 
abgelehnt. 
Wir kommen zu Punkt 24 der Tagesordnung: 
Antrag der Stadtv. Gäbe! und Gen., betr. Unter 
stützung der entlassenen Metallarbeiter der Nord 
wcstgruppe — Drucks. 896 —. 
Zur Begründung hat das Wort Herr Stadtv. Wis- 
newski, 
Stadtv. Wisnewski (K): Durch Vereinbarung 
der Unternehmer und der Bürokratie des Deutschen 
Metallarbeiterverbandes unter Führung des sozial 
demokratischen Reichsinnenministers wurden die 
Metallarbeiter der Nordwestgruppe aufgefordert, ohne 
Bewilligung ihrer minimalen Lohnforderungen 
wieder in die Betriebe hineinzugehen. Gestern hat 
der Reichsinnenminister die Vertreter der Presse zu- 
sammenberufen, um ihnen mitzuteilen, wie er die 
Löhne für die Arbeiter der Nordwestgruppe zu regeln 
gedenkt. Was brachte er zum Ausdruck? Er brachte 
zum Ausdruck, daß er das Amt eines Schiedsrichters 
nur unter der Voraussetzung annehme, daß ihm von 
keiner Partei irgendwelche Bindungen auferlegt wer 
den. Nur die Unternehmer hätten Wünsche und 
Forderungen geltend gemacht und er würbe, soweit 
,,vs jrtößlich fff, . bsd' Wünsche stnd Forderungen der 
Unternehmet) berückssthrMn.I Was besagen ' die 
. Wünsche',und' Forderungen der Unternehmer? Die: 
" WüNsche: und ,Forderungen der Untdrnel/mer besagen, 
daß man eine möglichst 1 tziedri'ge Löhstregelung änf 
weite Picht' abschließt üitd'Mß Ntän gleichzeitig 'eine 
Regelung: Sr ArbeiMeit mit einstezieht. Wie sieht 
die Arbeitszeit 'in dÄ 'Nordtvestgruppe aus? -In 'der 
Nordwestgrnppe arbeiten nach den Angaben des 
Reichsinnenministers Severing selbst eine große Zahl 
von Schwerstarbeitern der Eisenindustrie 57—60 
Stunden in der Woche. 
Meine Damen und Herren! Wir als Kom 
munistische Fraktion beantragten vor Wochen die Um 
stellung der Tagesordnung, um rechtzeitig unsern 
Antrag zu behandeln. Tie Sozialdemokratische Fraktion 
unter Einschluß der übrigen bürgerlichen Fraktionen 
dieses Hauses hat die Behandlung des Metallarbeiter 
autrages abgelehnt. Wir werden es aber der Sozial 
destwiratischen Fraktion nicht ersparen, heute zu den 
Forderungen der Kommunistischen Fraktion Stellung zu 
nehmen. 
Wie sehen die Löhne der Metallarbeiterschaft i» 
der Nordwestgrnppe aus? Die Metallarbeiter gehören 
bekanntlich zu den niedrigst entlohnten Arbeitergruppen. 
Die Löhne betragen für die gelernten Arbeiter 99,3 I 
und für ungelernte 73,5 H. In den übrigen Produk 
tionsmittelindustrien verdienen die gelernten Arbeiter 
durchschnittlich 111,9 Z und ungelernte 82,0 Z. Wir 
Ehen also, daß der Durchschnittsloh» für die gelernten 
Arbeiter in den übrigen Produktionsmitteliudnstrie- 
zweigen 107,5 dj und für die ungelernten 80,4 Z 
beträgt. 
Als die Metallarbeiter der Nordwestgrnppe ihre 
Lohnforderungen geltend machten, konnten sie darauf 
hinweisen, daß im letzten Jahre ohne die Löhne zu 
erhöhen dreimal die Eisenpreise erhöht wurden. 
Es war ja die neue Regierung unter Führung 
des Sozialdemokraten Hermann Müller, die der 
letzten Erhöhung der Eisenpreise durch den Reichs 
wirtschaftsminister Curtius ihre Zustimmung gab. In 
derselben Zeit, wo man die Eiseupreise erhöhte, lehnte 
man also jede Lohnerhöhung für die Arbeiterschaft ab. 
Was sind nun die Lohnforderungen der Metallarbeiter? 
Die Lohnforderungen der Metallarbeiter betragen 15 Z 
Lohnzulage für die Stunde. Was schreibt selbst die 
„Vossische Zeitung" vom 2. November d. Js.? Sie 
schreibt: 
„Während im Januar die Löhne der benachbarten 
Metallindustrien um 6—6 I erhöht wurden, wurde 
für die Eisenindustrie Nordwest mit Rücksicht auf die 
Umstellungskosten nur eine Lohnerhöhung von 2 H 
vorgenommen. 
Dadurch erklärt sich auch der unverhältnismäßig 
niedrige Lohn von 60 F pro Stunde im Zeitlohn und 
sonst 78 I, der in keinem Verhältnis zu den übrigen 
Löhnen steht." 
In derselben Zeit, wo die Metallarbeiter ihre 
Lohnforderungen stellten und wo gleichzeitig die Eisen- 
industriellen die Erhöhung der Eiseupreise vornahmen, 
stieg der Reichsindex für die Lebenshaltungskosten von 
150,8 im Januar d. Js. auf 152,3 im September d. Js. 
Die Forderungen der Metallarbeiter bestehen absolut zu 
recht. Die Forderung von 15 I Stuudenlohnerhöhung 
ist als eine sehr minimale Lohnforderung zu bezeichnen, 
so daß selbst die „Frankfurter Zeitung" zu den Lohn 
kämpfen der Nordwestgrnppe schreibt, daß es sich bei 
dem Kampf in der Nordwestgrnppe nicht um die 2 bis 
6 I Lohnerhöhung dreht, die bekanntlich der für ver 
bindlich erklärte Schiedsspruch vorsieht, sondern daß die 
Unternehmer in der Eisenindustrie einen Kampf für die 
Zukunft führen, um zu verhindern, daß die Arbeiter in 
den übrigen Industriezweigen Lohnforderungen geltend 
machen. Daß man at|o nur ein Exempel statuieren, 
daß man die Arbeiter in der Eisenindustrie nieder 
schlage» will, um dadurch bessere Voraussetzungen für 
die Abwürgung der Kämpfe in alle» übrigen Industrie 
zweigen herbeizuführen: ' : 
Selbst von wer Äergwerkszeitnng üvird zugegeben, 
daß die Lvhnerh'öhliug vvn derlSchwereisenindnstrie wohl 
aufzubringen ist'.' Die Bergiverkszeitung schreibt, daß 
Deutschland jetzt nnzweifelhclft die führende Rolle in dir 
Eisen- 'und Stahlindustrie Eütöpäs 'einnimmt.
	        

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