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Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger (Public Domain) Ausgabe 27.1920 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger (Public Domain) Ausgabe 27.1920 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Erschienen:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1913
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Fußnote:
S. 7-8 nicht digitalisiert.
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9793086
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Ausgabe

Titel:
No 4, April 1913

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  • Schöneberg-Friedenauer Lokalanzeiger (Public Domain)
  • Ausgabe 27.1920 (Public Domain)
  • Nr. 172, 01.08.1920
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  • Nr. 201, 03.09.1920
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  • Nr. 205, 08.09.1920
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  • Nr. 222, 28.09.1920
  • Nr. 223, 29.09.1920
  • Nr. 224, 30.09.1920
  • Nr. 225, 01.10.1920
  • Nr. 226, 03.10.1920

Volltext

sassung bieten, ferner i»en Mechanismus der Seclenwaude- 
rung vom naturwissenschaftlichen Standpunkte aus berich 
ten, und außerdem hat es der Präsident des Ordens, der 
Vortragsmeistcr und Schriftsteller Friedrich Wcber-Robinc 
übernommen, auch in sozial-ethischer Beziehung einige 
Gesichtspunkte von weittragender Bedeutung zu erörtern. 
Da der erste Abend am 9. Juli ein überfülltes Haus 
auszuweisen hatte, so dürfte sich die rechtzeitige Besor 
gung der Eintrittskarten bei Teschner, Schloßstr. 93, 
empfehlen. Interessenten, welche am Vortragsabend behin- 
- dert sind, finden eine zweite Gelegenheit am Mittwoch, 
den 18. August, abends 8 Uhr, in Berlin-Lichterfelde- 
Weest ine der Aula des Real-Gymnasiums zur'Besuchung 
dieses Vortrages. 
o Di« Deutsch- Pinkerton-chlesellschaft die in verschie 
denen Meldungen mit de? in Magdeburg aufgedeckten 
Spitzel-Zentrale in Verbindung gebracht war, teilt uns 
mit, daß sie, um die. vielen Angriffe zu entkräftigen, 
die in letzter Zeit von einem Teil der Presse gegen 
sie erhoben worden sei, gegen die „Freiheit" und gegew 
den „Vorwärts" Beleidigungsklage angestrengt hat. 
v Einbruch inä Sterbcchans der Königin Luise. Aus 
Neustrelitz wird gemeldet: Nach einer amtlichen Meldung 
der Landcszeituug haben Einbrecher dem historischen 
Schloß Hohenzieritz bei Neustrelitz, in dein die Königin 
Luise gestorben ist, einen Besuch abgestattet. Das Schloss 
ist seit dem Tode der Königin nicht mehr bewohnt und 
in demselben Zustande belassen worden. Die Einbrecher 
haben 12 Tassen und ein Schreibzeug von sehr hohem 
Kunst- und Pietätswert geraubt, u. a. eine Tasse der Kö 
nigin Luise. Die gestohlenen Sachen sind sogenanntes 
pltcs Berliner Porzellan. 
o Ern braver Jung«. Im Grunewaldsee geriet die' 
8 jährige Käthe Paul aus der Albrechtstraße in Steglitz 
zu weit ins Wasser, sodaß für sie die Gefahr des Er 
trinkens bestand. Schnell entschlossen sprang der Schüler 
Willy Hoff aus. der Flensburger Straße 10 ihr nach 
und rettete sie. Der Vater der Geretteten schenkte dem 
Knaben 10 Mark und ein Stück Schokolade. 
o Slkp'.e.tcastetteilrbrUick;. In der vergangenen Nacht 
schlugen Diebe die eine Seitenscheibe eines am Hanse 
Rheinstr. 55 angebrachten Schaukastens der Firma Frie- 
dcuauer. Schuhvertrieb ein und entwendeteli 5 einzelne 
und verschiedenfarbige Schuhe. Da diese Schuhe, weil 
das zweite Stück dazu fehlt, für Niemand verwendbar 
find, bittet die Firma die Diebe um Rückgabe. Für die 
Wiederbeschasfung der gestohlenen Schuhe wird ferner 
eine Belohnung gezahlt. 
o Beim Vergnügen mit eirrern Desching auf dem 
Laubengelände Kniephof-Ecke Schönhauser Straße in Steg 
litz schoß der Arbeiter Karl K. in eine Wohnung in 
der Lauenburger Straße. Die Kugel durchschlug das 
Doppelfenster und blieb im Kleiderschrank stecken. Zum 
Glück wurde Niemand getroffen. Dem leichtsinnigen 
Schützen wurde die Waffe abgenommen. 
)( Deutsche Demokratische Parle,'. Heute, Freitag, abends 
8 Uhr im Wirtshaus „Kaiserburg", Kaiscrallee, Ecke Wil- 
heluistraße: Zwangloses Beisammensein. Parteifreunde will 
kommen. 
X Krieger- und Landtvrhrvrrrin. Die nächste Monatsvcr- 
sammlung findet am morgigen Sonnabend, abends 8 llhr, im 
Veretziszimmer des Ratsrcuers statt. Zahlreicher Besuch ist 
bringend erforderlich. 
)( Sozialdrmotratlscher Wahlvcrew Friedenau (3. P. ®) 
Der Wahlverein veranstaltet unter Mitwirkung der Jugend- 
gruppe am Sonnabend, den 14. August 1020, ein Sommerjcst 
im Restaurant „Waldfrieden" in Dahlem. Direkt am Walde 
gelegen. (Endhaltestelle der Stcglitz-Dahlem-Gruncwaldbahn, 10 
Minuten vom llntergrundbahnhvs Dahlem-Dorf). Beginn um 
S llhr. Gemeinsame Kaffeetafel. Spiele für Kinder mit Preis- 
verteilung. Ernste und heitere Vorträge. Tanz im großen Saal. 
Zahlreicher Besuch wird ertvartel. Gäste sehr willtommen. Zur 
Deckung der Unkosten 50 Pfg. Beitrag. (Kinder frei.) 
)( D. H. SS., Jugkndabteilung, Friedenau. Sonnabend, den 
14. August, abends i 1 /*—10 Uhr: Vereinsabend ' im Jugend 
heim, Ossenbachcr 'Str. 8a. Nach dem kurzen geschäftlichen 
Teil folgt ein unterhaltender. Musitinstrumcnte und Tausch- 
marken nicht vergessen! Gäste herzlich willkommen! 
)( Deutschnatkonalcr Jugendbund.. Sonntag, den 15. August 
>1020: Ausflug der Wandergruppe nach Strotlsbcrg—Stransice- 
StrauSberget 'Forst—BSHsce—Eggersdprf-17-Sttansberg (Bhf.), 
Treffpunkt: 7 Uhr Bahnhof WüinsrsdoxstFriedenatt'A R1ickkeht::( 
9 10 Uhr. Mitglieder der Orksgruppe, bi« d»r Wandergruppe 
nicht angehören,, sind herzlich willkommen. ' 
)( Südamerikanischc Reiseeindrücke. Am Sonntag, den 
15. August, abends 8 Uhr, wird Herr Wawszha ans Char- 
lottenburg über oben - angegebenes Thema einen Vortrag im 
Evangel. Berein jungcr Männer, Kaiserallee 76a, hal 
ten.. Alle Vereinsmitglieder sind dazu eingeladen; auch sind 
uns junge Männer als Gäste herzlich willkommen. 
kurven, Spiel, Spor« 
s- J* * 
S Sport in Friedtnau. Am Sonntag, den 15. August vrran» 
staltet die Sportableilung des hiesigen Männer-Turnvereins auf 
dem Gemeinde-Sportplatz Friedenau, Offenbacherstr. große leicht 
athletische Wettkämpfe in asten Gruppen. Zahlreich abgegebene 
Meldungen versprechen interessanten Sport. Das größte Interesse 
erweckt hierbei der Lereinszehiikanipf (l 00,-410,-3000 M. Laufen, 
Hochsprung, Stabhoch- nnd'Drcisprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen, 
4X100 m Staffel und Olympische Staffctie (800, 200, 200, 400,) 
um den „Richard Müller-Ehren-Wandcrpreis". Im vorigen Jahre 
erstmalig ausgetragen, gelang cs der Sportabteilung diesen 
Wanderpreis mit 1 Punkt Vorsprung vor den: Turn-u. Sportverein 
Schöneberg zu gewinnen. Auch in diesem Jahre wird die Ab 
teilung alles daraitsetzen, um ihn zum zweiten Male an sich zu 
reißen, obwohl zahlreiche Vereine von Ruf hierzu ihre Mannschaften 
gemeldet haben. Neben diesem Zehnkampf gelängen außerdem offene 
Wettbewerbe zur Austragung, unter anderen ein 100.cmd 3000 m 
Laufen, Stabhochsprung Diskuswerfen,' und eine „10 Runden- u 
SlaficI". Auch die Damen-Wettbewerbe haben eine üherauszahl- , werden Fkuazuschläge" erhöben, die für Postkarten 40 Psn" ^sür 
reiche Beteiligung gefunden, so daß in allen Wettbewerben heiß, 1 Briefe 10 Vfg. (für je 20 Gramm), für Drucksachen 1 Mark 
nach 30 bis ECO Kilometer von der Sendcstekl« enkfernk lagen.- 
Dir Lautstärke wur selbst an den entferntest gelegenen Orten, 
wre in Friedrichshafen und Konstanz, befriedigend. Die Zahl 
der Orte, die- weniger als 50 v. H. des übermittelten Wort 
lautes aufgenommen hatten, betrug vier, diejenige, die. weniger 
als 30 v. H. erhalten hatten, eins. Das angewandte Ueber- 
mittelungsverfahren, zunächst den ganzen Satz vorzulesen und 
dann die einzelnen Worte — unter Buchstabierung der schwerer 
verständlichen — zum Nachschreiben zu diktieren, bewährte sich. 
Zwischen Männer- und ; Frauenstimmen bestand, wenn cs sich 
um einigermaßen geübt« Personen handelte, kein Unterschied. 
Im übrigen spielte neben den technischen Vorbedingungen, über 
die die Versuche wertvolle Ausschlüsse brachten, die individuelle 
Eignung der gebenden und mitnehmenden Person eine noch 
erheblich größere Rolle als bei der Draht-Telephonie. Beson- 
der-s klare und anpassungsfähige Aussprache ist ebenso notwen 
dig, wie Gewandtheit des Aufnehmenden. Daher werden zu den 
weiteren Versuchen sprachtechnisch und im Ausnehmen ersahren« 
und geübte Personen herangezogen werden. Die Versuche werde,: 
unter sorgfältiger Verwertung der erzielten Ergebnisse fortge 
setzt. ES ist nicht daran zu zweifeln, daß sie die erforder 
lichen technischen Grundlagen liefern werden, um bald auch dieses 
neue Nachrichtenmittel in den Dienst der Allgemeinheit stellen 
zukönnen.- 
* Flugpostdicnst mit Schweden eröffnet. Die von der deut- 
scheu Lust-Reederei, Berlin, eingerichtete Flugverbindung mit 
Schweden wird jetzt auch zur Postibesördernng K-nntzt. Zuge 
lassen sind gewöhnliche und eingeschriebene Postkarten, Briefe 
und Drucksachen, sowie Zeitungen. Ferner Eilbestellung und 
Rohrpostbeforderung zulässig. Außer den gewöhnlichen Gebühren 
Kämpfe zu erwarten sind 
s Vom Fnßballsport. Die diesjährige Fußball-Spielzeit er 
öffnete der B.S.V. 02, der größte Berliner Fußball-Verein, mit 
einem Spiel der Liga-Mannschaft gegen die aleichc Elf von Sport 
lust 04 (Südliga) und geivann mit 5:3 Toren. Am nächsten 
Sonntag. 5 Uhr nachmittags spielt die,fpielftartc D.S.V.-Elf auf 
ihrem Platze am Ringbahrrhos Schmargendorf, Forkcnbeckstr., 
gegen die dem BerlinerOstkreis angehörende bekannteTnsmania 1909. 
Auch hier steht wiederum ein hochinteressantes Fußballtreffen in 
Aussicht, das seine.' Anziehungskraft auf die sporlfreudigen Zu 
schauer nicht verfehlen wird. 
s Jugendtnrnenl Dieses Wort erinncrtnnS an die Pflichten, die 
wir unserer in sechs Jahren ziemlich vernachlüßigten Jugend gegen 
über haben. Jnr Interesse' des allgemeinen Volks,vohlcs müßen 
wir die Jugend dahin beeinflussen, durch Spiel, Turnen und Sport 
den Körper zu stählen. Wie dieS von den dazu berufenen Vereinen 
gchairdhabt wird, zjigt das Ganjngendturneir des Havelländischcn 
Gaues der deutschen Turndrschaft am 22. August auf denr städtischen 
Spielplatz Rubens-Ecke Hanptstr. Es sindcn ZehnkanipfderJnnglinge, 
Dreikuinpf der Knaben und Mädchen, Eilbotenlaus sowie Einzel- 
känipfe (100 in. Mallauf, Stabhochsprung, Freihochspringcn und 
Schieuderballweilwersen) statt. Schlagball und Varlaufspiel ver 
vollständigen das Programm. Eingeleitet wird das Wetturnen 
durch allgemeinen Meiübungcn. Anfang 3 Uhr. Vormittags 0 Uhr 
finden Fünf» und Siebenkampf statt. Da zahlreiche Meldungen 
eingclausen sind, stehen interessante Kämpfe in Aussicht. An unsere 
Turn- und Sportfreunde richten wir die Bitte, am 22. August durch 
zahlreichen Besuch dem turn- und sportlichen'Geist unserer Jugend 
fördern zu Helsen. 
s Ein großes nationales leichtathletisches Sportfest voran», 
staltet der BSV. 02 am Sumttag, den 22. August auf seiner 
Sportplatzanlage, am Ringbahnhvs Schmargendorf gelegen. Die 
zahlreichen Wettkämpfe werden nach den bisher schon vorliegenden 
Meldungen von mehreren hundert Leichtathleten der besten Berliner 
und auswärtigen Klasse bestritten werden. 
VernMMes 
* Ehrvergessen: Frauen und Mädchen in Lyck. In Lyck haben 
sich nach dem Abrücken der italienischen Besatzung einige junge 
Leute zu einer Art' Feme zusaiiimcngetan. Sie haben schwarze 
Listen ausgestellt, durch die sie die Namen von Mädchen und 
Frauen verbreiten, die ,:,it den Besatzungstrnppcn Verkehr ge 
pflogen haben. Mehrere Mädchen, die auf der Liste stehen, sind 
behelligt, zum Teil sogar geschlagen worden. Der Erste Bür 
germeister mahnt durch öffentliche Bekannt,nachnngc», gegen 
diese Elemente aufs schärfste einzuschreiten. Wenn die Bor- 
sälle nicht aufhören, töniitcn der Stadt noch in der letzten X 
Bcsatznugszeit empfindliche Nachteile entstehen. 
*0 Neue deutsche Erfolge mit drahtloser Telephons. Das 
Reichs,:,in.istmiu», hat schon seit längerer Zeit durch das Fnnk- 
BctriebSamt unter Heranziehung der Fachindnstrie umfangreiche 
Versuche mit drahtloser Telephonic vornehmen lassen, die jetzt 
das erfreuliche Ergebnis gezeitigt haben, daß es möglich ist, von 
einer Zentralstelle ans die Sprache besriedigend innerhalb ganz 
Deutschlands drahtlos 'zu übermitteln.' Als Scndestelle diente die 
Haupt-Funkstelle Köiiigs-Wnsterhauscn. Die Nachrichten wurden 
itfou etwa:: 3L'.Empsangsstclle:i .aufgenommen, die der Luftlinie 
aUwiMMit 
für je 50 Gramm betragen. Eine gewöhnliche Flugpostkarte nach 
Schweden kostet also z. B. 40 u. 40 — 80 Pfg. lieber Flug- 
zuschläge für Zeitungen geben die Postanstaltcn Auskunft. Tag- 
licher Flug ab Berlin 1.30, an Warnemünde 3.30, ab 4.30; 
an Maimö 6 llhr. Zurück ab Malmö: 8.30 iiwrguiS, an War 
nemünde 10 Uhr, ab Warnemünde 11 Uhr, an Mclin 1 Uhr 
Außerdem (zunächst dreimal wöchentlich): Anschliißslüge Mon 
tags, Mittwochs, Freitags ab Breme» 12.30, an Hamburg 
1.30, ab Hamburg 2.30, an Warnemünde 4 llhr. Zurück: 
Dienstags, Donnerstags, Sonntags ab Warnemünde 11 Uhr, an 
Hamburg 12.30, ab Hamburg 2.30, an Bremen Ü.30. 
* Aophtha für Petersburg. Die Petersburger „Prawda" 
vom 14. Juli verkündet, daß der „Petrotop", die Organi 
sation, die Petersburg mit Brennstosf zu versorgen hat, an 
eine grandiose Aufgabe geschritten sei. Es handelt sich um den 
Transport von 50 Miilioiicn Pud Mazut aus Grosny (im 
Kaukasus) nach Zarizyn (an der Wolga). Der Weitertrans 
port soll ans der Wolga geschehen. Bei der Verteilung soll 
Petersburg 3 Millionen Pud erhalten und der „Petrotop" 
für die Durchführung deö Planes eine Prämie von 1.5 Millionen 
Pud. Mit 4.5 Millionen Pud könnte Petersburg die Brenn- 
saison 1020/21 einigermaßen überdauern. Alle Maßnahmen 
zur Durchführung sind getroffen. Eben werden durchgehende 
Züge mit 4500 Zisternwaggons und 150 Lokomotiven zusammen 
gestellt. Ein wenn auch sehr kleiner Teil von Werkstütten- 
waggvnS ist biS zum N"phthagebiet im Kaukasus vorgescho 
ben, aber die Arbeiten schreiten ohne Hinderung bor. DaS 
einzige Hindernis, sagt daS Matt, aber freilich „ein kapi 
tales", stelle der Mangel an Personal für die Züge dar. Man 
brauche für die Arbeiten im Kaukasus noch mindestend 2500 
Spezialisten-Arbeiter, die daS Eisenbahnwesen kennen. In- 
genicurc, Techniker, Mechaniker usw. Es folgt ein Ausruf, 
alle solche Spezialisten sollten sich in der Abteilung für Eisen 
bahntransport melden. 
* Zahnkrankhciten als Ursache von HaarausfaN. Man hat 
fchon wiederholt die Beobachtung gemacht, daß irgendeiner Wir 
kung ganz oder teilweise eine wesentlich andere Ursache zugrunde 
lag, als man vermutete, wie es ja auch nicht selten umgekehrt 
der Fall ist. Der Aussall der Kopfhaare beruht zweifellos 
auf verschiedenen Ursachen; oft aber kann man sich die Ursache 
durchaus nicht erklären, und Jo bekämpft man daS Uebel mit 
ganz falschen Mitteln. Schon vor Jahren behauptete der Pa 
riser Arzt Dr. Jacqnet, daß auch Zahnleiden einen intensiven 
Haarausfall zur Folge haben können, und daß viele Menschen 
mit schlechten Zähnen so etwas wie einen Kahlkopf besitzen oder 
nach und nach einen solchen bekomnicn. Diese Beobachtungen 
sind verschiedentlich nachgeprüft und durchaus richtig befunden 
worden .-So stellte Dr. Rousseau-Dccelle in'Paris fest daß 
in 70 Fällen von Haarausfall 25 auf Zahnkrankheiten zurück 
zuführen waren, insofern nach Behebung dieser Krankheiten der 
Haarausfall schnell aufhörte und das Wachstum der Haare wie 
der in normaler Weise, vor sich ging. Selbst ganz veraltete 
Fälle, in denen keine kosmetische oder ärztliche Kunst den Aus 
fall der Haare aushalten konnte, trat Hach einer geregelten Zahn 
behandlung eine vollständige Gesundung auch der HaarschmnckeS 
ein. Diese wissenschaftlichen Feststellungen verdiene,, sicher all 
gemeine Beachtung. 
Berantw. Schriftleiter: Hermann NartialuS ln Berlin-Frirdenau. 
Stal: Karten. 
Die glückliche Gebart eines kräftigen Jungen 
zeigen hocherfreut an 
Eustan Sciimissns u. 
Hilda geb. Noack. 
Friedenau, den 13. 8. 1920. 
Frau 
| Ktitpr-1 LMMmis wMilW. 
Am y. d. M. Verstarb'plötzlich und unerwartet j 
in Neuenahr, wohin er sich zur Erholung begehen 
hatte, unser langjähriges treues Miglied 
Herr HctiErmeisteF Paul Mhe, 
Die neetdi&btiß ? fiadet am Montag, d?n [ 
16. ds. nachm. ,3V* Vbr auf dem hiesigen Friedhof | 
in der Stubenrauehstr. statt.' 
Das Ebrcrigelert steht die Gruppe A.— C. [ 
Es werden-aber auch alte anderen Kameraden I 
gebeten dem laus jährigen Kameraden die letzte 
Ehre zu geben. Versammlung 3 Uhr fm „Hohen- 
1 zoiiern". 
Mn-Friedenau, den 12. August 1920. 
Djer Vorstand; / 
P. E v e r s, Geb. 
Kernledttbesohlnng 
HmellsSArS.Ms.4M. 
DamenMll.Atls.30M. 
Annahmestellen: 
SB. SkyMiVtlMbcstr. 34 
A38RMMbS> 
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