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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

thumbs: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Erschienen:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1913
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Fußnote:
S. 7-8 nicht digitalisiert.
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9793086
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Abbildung

Titel:
Tafel 37

Schnellzugriff

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1888 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 01.10.1887
  • Nr. 2, 08.10.1887
  • Nr. 3, 15.10.1887
  • Nr. 4, 22.10.1887
  • Nr. 5, 29.10.1887
  • Nr. 6, 05.11.1887
  • Nr. 7, 12.11.1887
  • Nr. 8, 19.11.1887
  • Nr. 9, 26.11.1887
  • Nr. 10, 03.12.1887
  • Nr. 11, 10.12.1887
  • Nr. 12, 17.12.1887
  • Nr. 13, 24.12.1887
  • Nr. 14, 31.12.1887
  • Nr. 15, 07.01.1888
  • Nr. 16, 14.01.1888
  • Nr. 17, 21.01.1888
  • Nr. 18, 28.01.1888
  • Nr. 19, 04.02.1888
  • Nr. 20, 11.02.1888
  • Nr. 21, 18.02.1888
  • Nr. 22, 25.02.1888
  • Nr. 23, 03.04.1888
  • Nr. 24, 10.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 26, 24.03.1888
  • Nr. 27, 01.04.1888
  • Nr. 28, 07.04.1888
  • Nr. 29, 14.04.1888
  • Nr. 30, 21.04.1888
  • Nr. 31, 28.04.1888
  • Nr. 32, 05.05.1888
  • Nr. 33, 12.05.1888
  • Nr. 34, 19.05.1888
  • Nr. 35, 26.05.1888
  • Nr. 36, 02.06.1888
  • Nr. 37, 09.06.1888
  • Nr. 38, 16.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 40, 01.07.1888
  • Nr. 41, 07.07.1888
  • Nr. 42, 14.07.1888
  • Nr. 43, 21.07.1888
  • Nr. 44, 28.07.1888
  • Nr. 45, 04.08.1888
  • Nr. 46, 11.08.1888
  • Nr. 47, 18.08.1888
  • Nr. 48, 26.08.1888
  • Nr. 49, 01.09.1888
  • Nr. 50, 08.09.1888
  • Nr. 51, 15.09.1888
  • Nr. 52, 22.09.1888
  • Nr. 53, 29.09.1888

Volltext

504 
gtments, Comperat, erzählte von ihm, wie cr erst einige Stunden 
nach dem Gefechte, in welchem er mehrere Wunden vom Prinzen 
Louis Ferdinand davongetragen, sich, vom Blute triefend, habe ver 
binden lassen. Mehr noch wurde die Bescheidenheit des jungen 
Mannes anerkannt: „Ich habe nur meine Pflicht gethan," — 
äußerte er — „den Tod dieses braven Prinzen bcdaurc ich sehr." 
(„Os n’ai fait que 111011 devoir, je regrette bien la mort de ce 
brave Prince.") 
Guindch war noch sehr krank, als Dr. Richter seine persönliche 
Bekanntschaft machte. Dr. Richter berichtete von ihm: „Sein 
Leben ist überhaupt eine Verkettung trauriger Schicksale; der Vater 
ist emigrirt und lebt in Spanien, die Mutter guillotinirt, und der 
einzige Bruder als Royalist in der Vendee getödtet. Die Worte, 
lvclche Napoleon am 15. Oktober, wo ihm der Lieutenant Guindey 
vorgestellt wurde, an ihn richtete, waren: „Mein Freund, Sie haben 
Ihr Land von seinem größten Feinde befreit." („Mon ami, vous 
avcz delivre votre pays de son plus grand ennemie!“) Guindey 
war bei Saalfeld mareebal de legis (Wachtmeister); cr wurde nach 
dem Gefecht dekorirt uitd zum Lieutenant befördert. 
Dem Dr. Richter hatte Guindey ein Schriftstück übergeben, 
welches den Tod des Prinzen behandelt. Wir freuen uns, den 
Inhalt dieses Dokumentes hier wörtlich wiedergeben zu könneir: 
„Wahrhafter Bericht über das Gefecht bei Saalfcld, 
sowie über den 
Tod des braven Prinzen Louis von Preußen. 
Von Guindey, 
Lieutenant im 10. französischen Husaren-Regiment. 
„Den 10. Oktober 1806 breitete sich das 9. und 10. Husaren- 
Regiment nebst dem 21. der Chasseur ä cbeval in einer Ebene, nahe 
bei Saalfeld, aus. Diese drei Regimenter waren 1 800 Alaun 
stark, unterstützt von einer leichten Kanone. Wir befanden uns der 
Avantgarde der preußischen Armee gegenüber, die, wie verschiedene 
Berichte sagen, aus 6 bis 8 000 Mann Infanterie und Kavallerie 
bestand, versehen mit gutem und vielen Geschütz. Wir hielten den 
Angriff des Feindes drei Stunden aus und glaubten einige Zeit 
hindurch, gefangen zu werden; denn alle, die Zeugen dieses Ge 
fechtes waren, werden versichert sein, daß, da die beiden Flügel 
des Korps des Prinzen uns so drängten, wir, wenn das Centrum gleich 
falls vorgerückt wäre, in die Hände der Preußen würden gefallen seilt. 
Schon lange waren Ordonnanzen an die Infanterie, die weit hinter 
uns stand, abgeschickt worden. Der sie kominandircnde General 
Süchet, benachrichtigt von der Gefahr, in der wir nns befanden, 
ließ die Infanterie und Artillerie drei Stunden weit eiligst vor 
rücken. Nun erblickte man sie auf den bei Saalfeld befindlichen 
Anhöhen; die Preußen zogen sich, als sie sie gewahr wurden, in 
ihre erste Position, und unsere aufgepflanzten Kanonen brachten die 
der Preußen zum Schivcigen, welche viele der unsrigen getödtct 
hatten. — Muthig gemacht durch den Anblick unserer Verstärkung, 
erhielten das 9. und 10. Husaren-Regiment vom Marschall Lannes 
den Befehl zum Attgriffe, das 21. Regiment der Obasseur ä cbeval 
mußte zu seinem großen Verdrusse die Reserve bilden. Das 
9. Husaren-Regiment griff den Feind rechts zuerst an, wurde aber 
mit Alacht und Verlust zurückgeloorfen. Plötzlich eilte das 10. Hu- 
saren-Regiment zum Angriffe herbei, wurde aber durch ein durch 
den Weg bewirktes Hinderniß einen Augenblick aufgehalten und 
auseinander gesprengt. Die kriegerische Erfahrung und Einsicht 
seines tapferen Obrist Brich stellten bald die Ordnung wieder her; 
es sprengte sogleich im schnellsten Galopp vorwärts und warf trotz 
dem feindlichen Feuer Alles vor sich nieder. Das 9. Regiment 
hatte sich auch in dieser Zeit dem Feinde gegenübergestellt, und 
beim zweiten Angriff drang es in dessen Glieder. Ich habe schon 
bemerkt, daß mein Regiment durch einen Graben aufgehalten wurde. 
Mein Pferd setzte glücklich hinüber, so daß ich mich vor demselben 
befand, ohne es zu bemerken. Da ich cs aber wahrnahm, hielt 
ich sogleich, um es zu wenden. In diesem Augenblicke bemerkte 
ich den Prinzen Louis mit einem funkelnden Orden geschmückt, 
und da er rechts und links mit großer Lebhaftigkeit Befehle er 
theilte, so hielt ich ihn für den General en dies. In diesem 
Augenblick ergriff mich der Gedanke, wie ehrenvoll es für mich sein 
würde, wenn ich so glücklich wäre, ihn gefangen zu nehmen. Jung, 
ohne alle Empfehlung und von äußerst lebhaftem Charakter, durch 
drang mich heißes Verlangen, mich auszuzeichnen, und so beschloß 
ich — im Fall unser Angriff gelänge, den Prinzen gefangen zu 
nehmen oder zu sterben. Von diesem Entschlüsse beseelt, vereinigte 
ich mich mit meinem Regimente und befand mich darauf unter der 
sächsischen Infanterie. Im erinnere mich, indem ich mir den Weg 
bahnte, einige Säbelhiebe versetzt erhalten zu haben, doch gegen 
Alles gleichgültig, war nur der feindliche General mein einziger 
Gedanke. Endlich erblickte ich ihn, wie er mit der größten Leb 
haftigkeit ein Bataillon Fußjäger in grüner Uniform mit Schnüren 
wieder in Ordnung stellte. Ich ritt im Galopp, mit dem Säbel 
in der Hand, auf ihn zu, indein ich ihm zurief: „Rendez-vous, 
General, ou je vous tue!“ (Ergeben Sie sich, General, oder ich 
tödte Sie!) Er antwortete mir mit fester Stimme: „Non, coquin!“ 
(Nein, Schurke!) und versetzte mir dabei einen Hieb mit dem Säbel 
ins Gesicht. Da ich sah, daß er sich so tapfer vertheidigte und 
sich durchaus nicht ergeben wollte, griff ich ihn muthig an, fest ent- 
schlosscn, ihn nicht aus meinen Händen zu lassen, versetzte 
ihm mehrere Hiebe, die cr mit Fertigkeit abwand; nur einen Stich 
mit dem Säbel in die Brust, sowie einen Säbelhieb hinten am 
Kopfe vermochte cr nicht abzuwehren. Die außerordentliche Gefahr, 
in der ich mich während des Gefechtes befand, wo mein Pferd eine 
Kugel in den Hals erhielt, eine andere in meinen Colback, sowie 
eine dritte durch meinen Mantelsack ging, nöthigte mich, zu meinem 
Regimente zurückzueilen, vor dem ich mich bis jetzt befunden hatte. 
Ich wurde von preußischen Husaren umringt, die mich gefangen 
nehmen wollten. Als ich mich vertheidigte, versetzten sie mir zwei 
leichte Säbelhiebe ins Gesicht. Mein Colback wurde von mehreren 
Hieben gespalten, doch entkam ich durch den Beistand eines Husaren 
meiner Kompagnie (?), nachdein ich einen der Feinde getödtet und 
einen verwundet hatte. Ich hatte sehr gut bemerkt, daß der Prinz 
mit seinen Wunden sich nicht weit entfernen konnte, denn ich hielt 
sic für tödtlich; aber ich fürchtete, ihn nicht wieder zu finden, oder 
daß ein Anderer sich die Ehre zuschreiben würde, ihn besiegt zu 
haben. Bald darauf wurde ich durch einen mareebal de legis, 
einen meiner Freunde, dem ich dieses Gefecht erzählt hatte, von 
dieser Verlegenheit befreit. Er zeigte mir den Prinzen am Ufer 
eines kleinen Baches auf einer Wiese, nicht weit von der Saale 
(?!V) liegend. Zwei Husaren zogen ihm seine Kleider aus; ich 
nahm seinen Orden und seine Papiere, die mir kurz darauf von 
einem Adjutanten des General en dies der leichten Kavallerie ab 
gefordert wurden; nur seinen Degen behielt ich. Unter den Papieren 
befand sich ein Brief seiner Freundin, worin sie ihn bat, sich nicht 
zu sehr der Gefahr auszusetzen und hinzusetzte, sie fühle eine traurige 
Ahnung, daß ein unglückliches Ereignis; ihn betreffen würde. 
Dies war das Ende des tapfersten und schönsten Soldaten. — 
Ein Husar meines Regiments sagte mir noch den nämlichen 
Tag, daß kurz darauf, als ich genöthigt war, zu fliehen, ein 
Offizier, wahrscheinlich einer seiner Adjutanten, herbeieilte, der ganz 
trostlos war, den Prinzen sterbend zu finden. Der Husar erzählte: 
daß er (der Adjutant) ihn 60 Schritte weit geführt und ihn erst 
dann verlassen habe, als die Franzosen auch ihn gefangen nehmen 
wollten; er mußte fliehen. Sobald er sich von dem Prinzen ent 
fernt hatte, siel der Prinz zur Erde, ohne mehr ein Zeichen des 
Lebens von sich zu geben. Dem Husaren, der dies erzählte, wurde 
ein Pferd unter dem Leibe getödtet; er bekam drei Säbelhiebe, und 
um sein Leben zu retten, hatte cr sich hinter einen Strauch ver 
steckt, wo cr dies Alles mit ansah. Guindey."
	        

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