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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Publication:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9335932
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Illustration

Title:
Tafel 27

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1884 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des IV. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 26
  • No. 27
  • No. 28
  • No. 29
  • No. 30
  • No. 31
  • No. 32
  • No. 33
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 36
  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40
  • No. 41
  • No. 42
  • No. 43
  • No. 44
  • No. 45
  • No. 46
  • No. 47
  • No. 48
  • No. 49
  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Full text

m 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
7. Juni 1884. 
"Verlag von Ernst & Koru iu Berlin. 
Druck von d.Kerskes iu Berlin, 
Für die Beäactiou des nichtamtlichen Theilcs verantwortlich: Otto Sarrazin. 
Erscheinung nach der Zeit vor dem Jahre 1152 zugewiesen werden 
darf, so berechtigt alles, was ich über diese Erscheinung oben ange 
führt habe, zu einer Bejahung der Frage. Die Construction des 
Werkes ist eine so schlichte und die Formen befinden sich derart in 
Uebercinstimmung mit denen anderer Werke, für die die Entstellung 
um die Mitte des zwölften Jahrhunderts herum beglaubigt ist, dafs 
man kein Bedenken zu tragen braucht, das Bauwerk als ein dem 
selben Zeitraum angehöriges zu betrachten. Um ganz gewissenhaft 
zu sein, will ich aber nicht unterlassen zuzugoben. dafs diese Bau- 
formen gleichzeitig doch auch sozusagen neutrale sind und der 
jenige, welcher die Kirche aus irgend welchen mir zur Zeit unbe 
kannten Gründen als später anfgeführt anselion will, sich durch meine 
angegebene Meinung nicht beengt zu fühlen braucht. Gerade so, 
wie — um eine andere Stilperiode zum Vergleich heranzuziehen — 
es schwer und oft unmöglich ist, ein gnthischcs Work des 11. Jahr 
hunderts, aus der Zeit der Schcmatisiruug der Gothik, auf fünfzig 
Jahre genau ahzuschätzen, wenn es einfach in seiner Architektur ist 
und nur gewissermafsen den nüchternen Auszug aus dem fest 
gestellten Fomenkanon aufweist, gerade so ist es an und für sich 
mit der Zeitbestimmung derjenigen romanischen Bauteil eine bedenk 
liche Sache, welche der vergleichenden Prüfung nichts bieten als 
schlichte. sohrHggcleibte Fenster, schlichte Bumibogenfriese und 
schlichte Wandlisenen. Entscheidend würde eben die oben genannte 
Urkunde sein, wenn mit Sicherheit angenommen werden dürfte, dafs 
die darin erwähnte neue und alte Baustelle in dem Ort der Kloster- 
and der Pfarrkirche zu suchen sind. Eine Untersuchung dos innen 
raumes der letztem, die durch in clor Neuzeit daselbst angebrachte 
Holzverschalungen erschwert wird, habe ich übrigens nicht vorge- 
nomnien, und erinnere mich von diesem Innern Räume nur dessen, 
dafs er anfscr dem bei Adler gezeichneten Gesimsprofil von Bau 
formen nichts mehr bietet. Betonen möchte ich jedoch noch einmal 
meine Aufstellung — und glaube sie im vorhergegangenen Aufsatz 
genügend begründet zu haben — dafs diese Pfarrkirche älter als die 
vielgenannte Klosterkirche, nicht aber, wie bis jetzt angenommen 
worden, um etwa 80 Jahre jünger als dieselbe ist. Diese Stellung 
der beiden Bauwerke, wonach die Pfarrkirche in ihrer Architektur 
als Vorstufe der Klosterkirche aufzufassen ist, verleiht der erstem 
den Anspruch kunstgeschichtlicher Bedeutung, den ich im frühem 
für sie geltend gemacht habe. Eine Veröffentlichung des Gebäudes 
nach Mafsaitfnahme wäre zu wünschen.*) 
Ergcbnifs. Es ist mir in dem hiermit abschlicfsenclon Theilo 
meiner Arbeit darauf angekommen, eine besser begründete Bau- 
geschichte der Klosterkirche von Jerichow anftnstellen, als sie uns 
bis dahin Vorgelegen hat. Auf Seite 172 bube ich die Geschichte des 
epochemachenden Werkes, wie ich sie mir als zutreffend vorstelle, in 
kurzen Worten fommlirt. Um die Prüfung meiner Auffassung 
möglichst herpiem zu gestalten, stelle ich die für diese Auffassung 
*) Die auf S. 172 d. Bl. gegebene Skizze ist lediglich nach der 
Erinnerung gezeichnet und nur bestimmt, die merkwürdigen Spuren 
des beabsichtigt gewesenen Umbaues zu veranschaulichen. 
sprechenden Gründen noch einmal übersichtlich zusammen. Sie be 
stehen in folgendem: 
1. Die Säulen der Krypta sind spätromanisch wegen ihrer Basen 
bildung und wegen der Behandlung des Blattwerks ihrer Capitelle. — 
2. In Chor und Vierung sind die oberen Bögen bereits stumpfe Spitz 
bögen. — 3. Die Fenster der Apsiden haben im Aeufscru ahgestufte 
Gewände, — 4. an der Mittelapsis sogar Säuichen mit Basis und. 
Capitell. — 5. Auch im Mittelschiff sind die Fenstergewände nicht 
mehr einfache Schrägen, — 6. Die Hauptgesimsc aller Thoilc der 
Kirche tragen mit ihren reichen Friesen das Gepräge der Spätzeit. — 
7. Alle äufsecen Maiiecfläcbea mit Ausnahme derjenigen der Neben 
apsiden sind mit Lisenen gegliedert. — 8. Die Lisenen der Haupt 
apsis besitzen Capitelle. — 9. Es ist kein Grund vorhanden, die- 
Trapezschiklcapitolle der Schiffspfeiler für die Zeit von 1150 in An 
spruch zu nehmen, da ganz ebenso gebildete Capitelle in Schönhausen, 
(1212) und in Arendseo (um 1200) vorhanden sind. — Aus der Ver 
schiedenheit des Materials der Manerplinthe an verschiedenen Theilen 
der Kirche auf die Entstehung dieser Thcile in weit auseinander 
liegenden Perioden zu schliefsen, ist nicht angängig, da derartige 
Verschiedenheiten an anerkannt einheitlichen Bauten des Mittel 
alters sehr oft Vorkommen. — 11. Unstatthaft ist es auch, der» 
östlichen Thcil der Krypta als einen späteren Einbau anzu- 
sehen, da keinerlei Grund für diese Annahme vorlicgt und die dafür 
angeführten Baunähte sich in diesem östlichen Thcil nicht finden. — 
12. Dafs die Ilauptapsideufenst.er aufscu reicher behandelt sind als 
die Schift'bfenster, begründet keinen Zeitunterschied, weil dergleichen 
auch an ganz einheitlichen Werken vorkommt. — 13. Dagegen 
ist zu beachten, dafs im Innern die Hanptapsiden- und die Mittel- 
schiffsfenstcr völlig übereinstimmend gegliedert sind und — 14. zu 
beachten die Uebercinstimmung der Hauptgcsicnse aller Thcile, ferner ■ 
—' 15. das Durchgehen des Mauerverbands an den Stellen, wo 
nach der bisher gelehrten Baugeschichtc Baiinähtc liegen müfsten. — 
16. Geschichtliche Nachrichten, welche meiner Darstellung von Werken 
dieses Denkmals widersprächen, sind nicht vorhanden. — 17. Es ist 
überhaupt bedenklich anzimehmeu, dafs ein so reifer Backsteinbau, 
wie diese Kirche, der erste deutsche Backsteinban gewesen wäre. Es 
sind auch ältere Bauten in diesem Material nachzuweisen. — 18. Die 
Pfarrkirche in Jerichow ist deshalb älter als die Klosterkirche, weil 
sie die Spuren eines Versuches aufweist, sie selbst in eine Kloster 
kirche umzuwandeln; — 19. weil sie ferner in ihren Constructioncu 
und Formen viel einfacher und nrthümlieher sieh darstellt- — 20. Die 
blofse Vergröfserung der Dorfkireho als solche konnte jener Versuch 
nicht bezwecken, indem ein dreischift’iger Chor an einer Dorfkirche 
etwas ganz Sinnwidriges sein würde. 
Ich verzichte vorläufig darauf, zur weitern Stützung meiner 
Annahmen noch die Betrachtung verwandter Ziegelbauten, unter denen 
zunächst die Dorfkirchea in der Nahe von Jerichow in Betracht 
kämen, hier anzureihen, würde aber allen, welche durch Interesse 
an der Sache dazu berufen sind, für etwaige Stellungnahme zu der 
behandelten, in der Geschichte unsrer heimischen Baukunst gewifs. 
nicht bedeutungslosen Frage dankbar sein. Karl Schäfer. 
Vermischtes. 
Karl Hnniaiin. Die wachsende Wichtigkeit der künstlerischen 
und wissenschaftlichen Studien im Orient hat es wünschenswert!! er 
scheinen lassen, zur Wahrnehmung der bezüglichen Interessen einen 
mit jenen Ländern vertrauten und dort ansässigen Vertreter zu be 
stellen. Als solcher ist Karl Humana ausersehen worden, welchem 
die durch den diesjährigen Staatshaushaltsetat geschaffene Stelle eines 
Abtheilungsdirccfors der königlichen Museen in Berlin verliehen wurde. 
Seinen Wohnsitz behält Ilmnann in Smyrna. 
Die Zahnradbahn von Büdesheim (nach dein Niederwald ist am 
1. d. M-, am Pfingstsonntag, dein öffentlichen Verkehr übergeben 
worden. Die von der Cornmandif-Gesellscliaft zum Bau und Betrieb 
von Eisenbahnen, Socndcrop u. Co. in Berlin, zur Ausführung ge 
brachte Bahn hält die in dem Piano zu unseren Mittheilungen auf 
Seite 41 dieses Jahrgangs mit Linie IV hezoichnete Bichtung ein. 
Sie hat eine Länge von 2,3 km und Steigungen von l : 5 bis 1 : 29. 
Die feierliche Eröffnung fand zwei Tage früher, am 30. Mai, statt; 
bei derselben war auch der verdienstvolle Erfinder und rastlose För 
derer des hier angewendeten Zahnradbahnsystems, Ingenieur Riggen 
bach anwesend. 
Professor Dr. Grofsmaun f. In der Nacht vom 3. zum 4. d. M- 
verschied plötzlich infolge eines Herzschlages der Lehrer für theo 
retische und praktische Mechanik an der technischen Hochschule 
und Docent an der landwirthschaftlichen Hochschule in Berlin, 
Dr. Richard Grofsmaun. Der Verstorbene war am 11. Juli 1823 in 
Wüstegiersdorf in Schlesien geboren mul leitete, bevor er seine Lchr- 
thiitigkeit an der technischen Hochschule begann, in den ■fahren 1855 
bis 1863 die Provinzial - Gewerbeschule in Schweidnitz als deren 
Director. Im October des letztgenannten Jahres wurde er an die 
frühere Gewerbe-Akademie, fünf Jahre später, 1868, an die frühere 
Bauakademie berufen und entfaltete an diesen, seitdem zur technischen 
Hochschule vereinigten Anstalten eine segensreiche Thätigkeit, welche 
im Jahre 1873 durch die Verleihung des Rothen Adlerordens IV. Klasse 
eine ausdrückliche Anerkennung fand. Als Mitglied der technischen 
Prüfnngscommission hatte er noch am 'Tage vor seinem Tode mehrere 
Stunden lang seines Amtes als Examinator gewaltet, sodafs er — die 
Prüfung sollte am folgenden Tage ihren Fortgang nehmen — mitten 
aus seiner Amtstätigkeit abberufen ward. Die technische Hochschule 
und ihre Angehörigen beklagen in dem Hintritt des Verewigten den 
Verlust eines hochgeachteten und beliebten Lehrers von grofser Tüch 
tigkeit und hervorragendem Lehrtalcnt, Eigenschaften, welche in Ver 
bindung mit einer ungewöhnlichen Liebenswürdigkeit und seltenen 
Herzensgute ihm das Andenken aller, die mit dem vortrefflichen 
Manne jemals in nähere Verbindung gekommen [sind, bleibend 
sichern werden. 
Technische Hochschule in Hannover. Zu der in No. 21 d. Bl. 
enthaltenen Uebersicht über den Besuch im laufenden Studienjahre 
ist noch hinzufügen, dafs unter den die Hochschule besuchenden 
83 Ausländern sich 16 Norweger befanden.’
	        

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