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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVI.1896 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Publication:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9335932
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Illustration

Title:
Tafel 18

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVI.1896 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

367 
E. Mohr, Die Canalisirung der Oder von Cosel bis zur Neifsemündung. 
368 
Im Thalverkehr: 
1500000 t Steinkohle, 
150 000 t andere Bergwerkserzeugnisse, 
50 000 t landwirtschaftliche und sonstige Er 
zeugnisse, 
zusammen 1700 000 t Umschlag vom Lande auf die Wasser- 
strafse. 
Im Bergverkehr: 
200000 t Eisenerze, 
100 000 t Kaufmannsgütcr, 
zusammen 300 000 t Umschlag vom Wasser zu Lande. 
Selbstverständlich mufste die Anlage des Hafens nun aber 
derart erfolgen, dafs eine etwa geforderte Erweiterung jederzeit 
leicht zu bewerkstelligen war. Zur Prüfung der angenommenen 
Verkehrsmengen mag angeführt werden, dafs die Steinkohlen 
förderung Oberschlesiens ira Jahre 1894 = 17 200 000 t be 
trug, von denen 12100000 t auf der Eisenbahn verladen wur 
den, und dafs der Umschlag von der Eisenbahn zu Wasser auf 
den Umschlagstellen bei Breslau im Jahre 1894 rund 999000 t 
Steinkohlen umfafste. Der Yerbrauch Berlins an oberschlesi 
schen Kohlen ira Jahre 1894 betrug 963 000 t. Die obige 
Annahme der für den Coseler Hafen zu erwartenden Güter 
menge dürfte hiernach kaum zu hoch gegriffen sein. 
Lage des Hafens. Als Baustelle des Hafens konnte 
nur das Gelände am rechten Ufer der Mündung dos Klodnitz- 
Canals in Betracht kommen. Dies Gelände war nämlich erstens 
nur in geringer Ausdehnung bebaut, zweitens hat dasselbe eine 
angemessene Höhenlage, und endlich konnte der Ansehlufs an 
den etwa 5 km entfernten Bahnhof Kandrzin leicht mittels 
Eisenbahn bewirkt werden. 
Die neu hergestellten Anlagen zerfallen in zwei Theile, 
die durch einen nach dem Dorfe Klodnitz führenden, zum 
Theil bebauten Weg scharf von einander getrennt sind, näm 
lich den Aufstellungsbahnhof, auf welchem die ankommenden 
Züge, den einzelnen Umladestellen entsprechend, vertheilt werden, 
KohlonlagorplUtze. 
Hafenbecken Nr. 1. 
Kohlenkippor. 
Kipper - Gleise. 
und den eigentlichen Hafen nebst den dazu gehörigen Gleis 
anlagen. Ein Uebersichtsplan sowie die nöthigen Querschnitte 
der Gesamtanlago sind in Abb. I Bl. 50 und in den Text 
abbildungen 2 bis 4 gegeben. 
Betreffs der Ausführung soll gleich vorweg bemerkt wer 
den, dafs die Erdarbeiten zur Herstellung des Hafenbeckens 
und die faoehwasserfreie Aufschüttung des Planums für den 
Bahnhof und für die Gleisanlagen am Hafen selbst, sowie alle 
Uferbefestigungen, Verladevorrichtungen, Kipper usw. durch die 
Wasserbauverwaltung ausgeführt sind, während die Herstellung 
der Gleise und der sonstigen baulichen Anlagen am Bahnhof 
durch die Staatseisenbahnverwaltung erfolgte. 
Anordnung des Hafens. Für den Augenblick ist nur 
eiu Theil der in Aussicht genommenen Hafenanlagen ausgeführt, 
um dem jetzt auftrotenden Bedürfnifs Rechnung zu tragen, und 
zwar von den drei im Entwürfe vorgesehenen Hafenbecken nur 
das erste und ein Theil des zweiten. Das in der Richtung 
von Südosten nach Nordwesten sich erstreckende erste Hafen 
becken hat eine Länge von 600 m und eine Breite von 50 m. 
Das zweite parallel laufende Hafenbecken, welches jedoch nur 
zum kleinsten Theile ausgeführt ist, trifft am nordwestlichen 
Endo des ersteron mit diesem zusammen, und hierdurch entsteht 
eine Erweiterung der Wasserfläche, welche gleichzeitig als Wende 
platz für die gröfseren Fahrzeuge dienen soll. Die Mündung 
in die Oder, also der Hafenmund, ist stark stromabwärts ge 
neigt, und durch Verlängern der auf dem linken Ufer liegenden 
Buhnen ist an der Mündung eine Einschränkung der Strom 
breite bis auf 35,0 m bewirkt worden, um die Ablagerung von 
Sinkstoffen vor der Mündungsstelle thunlichst zu verhindern. 
Der Hafen enthält auf der nordöstlichen Seite sechs Kohlen 
kipper, auf der gegenüberliegenden Seite sechs Lagerplätze zum 
Ablagern von Kohlen während der Schiffahrtsruhe, oder wenn 
augenblicklich kein Kabnraum vorhanden ist, bezw. zu sonstiger 
Benutzung der Interessenten. Hier sind sechs Ladebühnen zum 
Verstürzen von Kohlen, sowie drei Rutschen zum Verladen von 
Zink, Blei, Eisen usw. in Barren oder Paketen und von Sack- 
waaren (Getreide, Mehl, Zucker) angebracht. Weiterhin folgt 
eine 200 m lange Ufermauer, von welcher aus drei Dampfkräfano 
das Ausladen der auf dem Wasserwege ankommenden Güter in 
die Eisenbahnfahrzeuge oder auf Landfuhrwerk bezw. das Ein 
laden gröfserer Stückgüter in die Schiffsfahrzeuge bewirken. 
Ein kleiner, daselbst befindlicher Güterschuppen dient zur vor 
übergehenden Aufbewahrung solcher Güter. Eine kurze Strecke 
des Ufers im Ansehlufs an diese Ufermauer kann zum Verladen 
besonderer Güter, beispielsweise von Schienen oder Stabeisen, 
benutzt werden. An der Südseite des Hafens ist ein Dienst 
gebäude errichtet, iu welchem aufser den erforderlichen Dienst- 
und Kasseuziramern die Wohnungen des Eisenbahn-Stations 
verwalters, der zugleich Hafenkassenrendant ist, und des Hafen 
meisters sich befinden. 
Bei zunehmendem Verkehr können zunächst an dem bereits 
ausgeführten Theile dos Hafenbeckens II noch zwei Kipper und 
nach völligem Ausbau dieses Beckens noch sechs weitere Kipper 
errichtet werden, wie in punktirten Linien angegeben ist. Aufser-
	        

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