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Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1.1849 (Public Domain)

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Full text: Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1.1849 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Publication:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Urban Studies:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9329191
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Building industry
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Illustration

Title:
Tafel 82

Contents

Table of contents

  • Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1849 (Public Domain)

Full text

Wir müssen zu unserem Bedauern anzeigen, daß wir für diese Nummer mit dem Holzschnitte im Stich gelassen worden sind. In- dem wir die geehrten Abonnenten deSbalb um geneigte Nachsicht bitten, versprechen wir zugleich, in der nächsten Nummer das Ver- säumte nachzuholen. Den Saumseligen aber, welche den Ausfall deS BildeS in dieser Nummer verschulden, können wir nicht umhin, im Angesicht Europas hiermit einen ernsten Verweis zu ertheilen. I' e u iIIS t 0 N. Drei von den Maiqefangenen, darunter der IustizrathPfeiffer, sind in Freiheit gesetzt worden. Gegen sie lag also gar nichts vor, und wenn gleich Anfangs ein Richter da-gewesen wäre, sie zu verhören, so hätte ihre Haft wahrschein- lich nur einige Stunden gedauert Es ist doch ein böses Dmg um den Verdacht, zumal wenn's ein falscher ist. Wer ersehtdenen, die unschuldig eingekerkert werden, den Kummer, den sie erdulden, die Angst ihrer Familien, die Verluste, die böse Mei- nung der Menschen und viele andre Dinge, die unzertrennlich davon sind? O, «s muß noch vieles anders werden, bevor manches gut ist. dann kommt Prinz Emil noch lange nit'." — Kurz, es ist eine tolle Wirthschafl im Landchcn. In Frankreich ist eigentlich die Wirtschaft noch toller als bei uns. So ist namentlich die römische Intervention eine so jämmerliche Geschichte, als je eine in einem scklechtregirten Staate passtrt ist Es wird »ine 'Armee nach Italien geschickt, um zu interveniren. WaS heißt interveniren? Vonaparte will denPadst einsehen, damit der ihn salben soll; Varrot hat eine andre Absicht, Fallour, der Filou, hat wieder eine andere Absicht: die Rechte der National-Versammlung will waö an-deres; die Linke will was anderes ; General Oudinot will nach seinem Kopf bandeln, und Gesandter Lefseps nach sei- nem. Während Lesseps unterhandelt, schlägt Oubinot loS, und als jener zu ihm kommt, wirft dieser ihn zur Thür hin- aus. Darüber verliert Lesseps den Verstand und reist nachParis zurück, aber Bonaparte Ludewig verliert den Verstand nicht, denn er hat keinen zu verlieren. Nun weiß immer nochkein Mensch, was, wozu und wofür in Italien interuenirt wird, und wenn Oudinot nicht bald losschlagen kann, wird er auch noch verrückt- Der Prinz von Preußen ist nach dem Rhein gegangen, um dort das Oberkommando zu übernehmen. Fast allgemein hhrt man Verwunderung darüber äußern, daß der Thronerbe «n die Spitze einer Armee gestellt wird, welche zunächst nur einem weder an Zahl noch an Bedeutung ihr ebenbürtigen Frelschaarenhaufen gegenübersteht. Wir leben überdies jetzt in einer Zeit, wo nicht sowohl das Feldherrn-Talent des Thron- erben, als vielmehr seine Gesinnung und Meinung dem 3?olk von Wichtigkeit ist. Nirgend aber kann der Thronerbe Ge- sinnung und Meinung klarer bewähren, als in der unmittel- baren Nähe des Thrones. Das arme Wartender« ist in eine arge Klemme gerathen seitdie Allerhöchste National-VersammlungS-Essenz nach Stuttgart hingedüftell hat. Minister Römer hätte den ungebetnen Gästen um Gottes -Willen gern die Ttmr vor der Nase zugeworfen, wenn sich's nur hätte thun lassen. Indessen hat er es doch versucht, ihnen noch jetzt einen Riegel vorzuschieben, indem er den Oberbefehl des fünfköpsigen RegentschaftS-Ungethüms nicht unbedingt anerkennen will. Der Publicist erzählt einige Geschichten von Soldaten-Lynch-Iuftiz, welche in den Straßen Berlins geübt sein sollen, und zwar nicht blos im Beisein, sondern unter Aufmun- terung der Offiziere. Ich kann mir nicht denken, daß derPublizist so unbesonnen sein sollte, solche Geschichten zu er- zählen, ohne sich von der Wahrheit überzeugt zu haben. Sind fie aber wahr, so frage ich nickt, wie einst Papa Wrangel: „Gefällt Euch da«, Berliner?" denn da braucht« nicht erst einer Antwort, sondern ich frage: „Gefällt Euch das, Sol- daten? Haltet Ihr das mit Eurem Stande, mit Eurer Ghre verträglich?" Und ich bin überzeugt, daß wenigstensdiejenigen Soldaten, welche die Buddelmeyer-Zeitung lesen, mit einem: „Pfui!Nein!" antworten. In Baden fängt's an sich zu klären. Der politische Stru- welpeter Struwe. dem Brentano nicht roth genug ist, hat eine Revolution probirt, die aber nicht gerathen ist. Struwel- peter nebst Suite wurde gefangen genommen, späterhin aber unter der Bedingung, daß er sich mit seiner rochen Bande(6ttl) Mann) ganz verziehe, wieder freigelassen. Nun hat sichStruwelpeter nach Heidelberg verzogen, von wo er wahrschein- lich in die „böbmschen Wälder" gchen und den Kommunis- mus im Reich der Heidelbeeren praktisch einführen wird.Hie und da spricht sich der Verdacht aus, daß der Treu- bund katholische Tendenzen verfolge und eigentlich nur ein maskirter Agent der Pius-Vereine sei. Gewiß »st, daß Ducker, thum und Muckerei in jenen Heilgen Hallen eine aroße Rolle spielen, und lwar eine Muckerei, die einen sehr starken katholischen Beigeschmack hat. Man trifftjetzt fast in jedem öffentlichen Lokal einen pietistischen Treubündler, der das große Wort führt und dabei stetS Gelegenheit nimmt, die Heiligkeit der katholischenPriester und die allerheiligste Heiligkeit des PabsteS zu be- weisen, und vor allem Luther mit dürren Worten als einen Revolutionär und Abtrünnigen zu verdammen. ES wäre doch der Geler, wenn uns die Reaction katholisch machte, und wir neben den zwotauiend Eonstablern auch noch zwotau- send Seelenschuhmänner mit breitkrempigen Hüten auf denHals bekämen'. Kürzlich sind mehre Personen verhaftet worden, welche größere Preußische Kokarden trugen, als die Treubündler. Es scheint also in dieser Beziehung ein Consistonal-Maaß lu be- stehen, und wenn die Polizei darauf hin einspunnen läßt, sodarf ein loyaler Bürger auch wohl erwarten, daß sie täglich öffentlich bekannt machen läßt, wie viel Zoll Kokarde und wie viel Ellen Preußische Gesinnung eben erlaubt sind- — O, Po-lizei, Polizei! BriefkastenDer imZustande dreifacher Nbgesehtheit befindliche Relchs- verweser Johann hat den General Peuker unter dag gefälligeOberkommando des Prinzen Emil von Hessen gestellt, als „elcher !7,00y Oestreicher kommandiren soll, die aus Italien erwartet werden. General Peuker hat jedoch dem Herrn Ver- wes«r «inen Diener gemacht und gesagt: „Mich schönstens zubedanken! Erst komm ich, dann komm ich noch einmal, und Hr.S. in Werder: Kann keinenGebrauch davon machen — Hr. A. u. P, hier: Mit Dank empfangen.— L.B. in Star« gard: Ist zu persönlich.— Hr- ». S. in Vütow: Ich be-daure; Allen kann es Keiner recht machen.— Annonymushier: Sie können mich nicht für einen Demokralen halten? Wie soll ich das ertragen! Der Verkauf für Wieder-Verkäufer findet statt bei S. Löwenberz, Mohrenstr. 39 und bei Rosahl, Kurstr. 51. Druck und Verlag von Carl Kchultze'S Bnchdructerei in Berlin, breite Straße 3tt.

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