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Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk
Erschienen:
Berlin: Verl. der Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
Jahrgang 1 (1888)-Jahrgang 27 (1914)
ZDB-ID:
2862790-8 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1888
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Kommunalwissenschaften:
Kws 405,3 Architektur: Architektur gattungsübergreifend
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9123393
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Bauen
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Kapitel

Titel:
Anhang

Abbildung

Titel:
Tafel 26: Das Uenglinger Thor in Stendal

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  • Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1937 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste
  • Nr. 1, 21. Januar 1937
  • Nr. 2, 11. Februar 1937
  • Nr. 3, 25. Februar 1937
  • Nr. 4, 11. März 1937
  • Nr. 5, 23. März 1937
  • Nr. 6, 6. April 1937
  • Nr. 7, 15. April 1937
  • Nr. 8, 11. Mai 1937
  • Nr. 9, 3. Juni 1937
  • Nr. 10, 24. Juni 1937
  • Nr. 11, 2. September 1937
  • Nr. 12, 7. Oktober 1937
  • Nr. 13, 4. November 1937
  • Nr. 14, 30. November 1937
  • Nr. 15, 14. Dezember 1937

Volltext

Sitzung am 3. Juni 1937 
77 
Oberbürgermeister und Sladlpräsidenk Dr. Lippert: 
In bezug auf die Hallenbadfrage dürfte die Auskunft 
des Herrn Stadtmedizinalrats für Sie befriedigend 
fein. Ich würde mich freuen, Parteigenosse Conti, 
wenn diese von Ihnen ins Auge gefaßten Maßnahmen 
beschleunigt durchgeführt würden. 
Zur Frage der Freibäder — Wannsee — möchte 
ich folgendes sagen. Wir haben im Jahre 1935 dort 
ein Schild angebracht: „Juden ist das Baden und 
der Zutritt verboten!" Auf Wunsch des Aus 
wärtigen Amtes haben wir es wieder wegnehmen 
müssen, als die Vorbereitungen zur Olympiade rollten. 
Es stimmt durchaus, was der Herr Stadtmedizinalrat 
sagte: insofern ist das Strandbad Wannsee ein wunder 
Punkt. Ich habe mit dem damaligen Leiter des 
Strandbades Wannsee gesprochen und ihn gewisser 
maßen auf den Weg einer geschickt formulierten Selbst 
hilfe verwiesen. Das hat sich eigentlich sehr gut be 
währt. Ich glaube, man sollte dies gerade in bezug auf 
das Freibad in einer Gegend, wo keine Absperrung 
stattfindet (Gatower Badewiese usw. usw.), nicht rein 
behördlich regeln, sondern daran denken, daß es schließ 
lich Gott sei dank SA.- und SS.-Leute gibt, die ohne 
Uniform auch so, wie sie Gott erschaffen hat, da sind 
und sitzen. Das find unsere politischen Soldaten, die 
die Augen offen haben und sehen, was gespielt wird 
und unter Umständen auch mit der nötigen Forsche 
einschreiten. 
(Ratsherr von Jagow: Das ist mit dem 
Polizeipräsidenten gleich zu regeln.) 
Im Strandbad Wannsee hat es sich sehr gut bewährt, 
Herr Obergruppenführer. Dort haben sich die SA.- 
Leute vorher beim Strandbadleiter gemeldet, sich als 
solche kenntlich gemacht und gesagt, sie würden da und 
da liegen, wenn irgend etwas vorkäme, so ständen sie 
zur Verfügung. Sie haben dann die Sache auch nicht 
so gemacht, daß sie an Ort und Stelle einen furchtbaren 
Krach gemacht und einen großen Menschenauflauf 
inszeniert haben, sondern sie haben den Bademeister 
darauf aufmerksam gemacht. Der Bademeister hat den 
Betreffenden aufgefordert, das Bad sofort zu verlassen. 
Wo es nötig schien, haben die wackeren SA.-Leute 
draußen im Walde außerhalb des Badebetriebes ein 
bißchen gewartet, bis der Mann herauskam, und ihm 
dann das Nötige eröffnet. 
(Heiterkeit) 
Dieses Verfahren soll sich, wie mir Parteigenosse Kiepe 
s. Z. berichtet hat, außerordentlich gut bewährt haben. 
(Ratsherr von Jagow: In welchem Jahr 
war das?) 
Das war im vergangenen Jahr. 
Herr Ratsherr Gröhn. 
Ratsherr Gröhn: Herr Oberbürgermeister! Bei 
dem Pflegepersonal in den Krankenhäusern und 
auch Pflegeanstalten gehen Gerüchte um, die besagen, 
daß dort die 12stündige Arbeitszeit eingeführt 
werden solle. Die Unruhe ist so groß, daß, wie mir 
erzählt wurde, im Rudolf - Virchow - Krankenhaus, 
30 junge Schwestern und im Robert-Koch-Krankenhaus 
20 junge Schwestern gekündigt hätten. Die Unruhe 
übertrage sich auch auf die Patienten. Ich hätte gern 
einmal gewußt, ob es zutrifft, daß dort die 12stündige 
Arbeitszeit eingeführt werden soll, oder sind es tat 
sächlich nur Gerüchte? 
(Stadtmedizinalrat Dr. Conti: Iung- 
schwestern haben gekündigt?) 
Ja, sie geben an, sie hätten gekündigt, weil sie 
eine 12stündige Arbeitszeit bekommen sollen. 
Stadtmedizinalral Dr. Conti: Daß die jungen 
Schwestern gekündigt haben, ist mir nicht bekannt. 
Die Unruhe in den Krankenhäusern ist tatsächlich 
außerordentlich groß. Wegen der Regelung der 
Arbeitszeit gehen ständig Gerüchte um. Das Miß 
trauen der Krankenhausbelegschaften ist so groß, daß 
jedes Gerücht von Neuerungen sofort in denkbar un 
günstigstem Sinne ausgewertet wird. Von den tat 
sächlichen Verhältnissen haben die wenigsten eine 
Ahnung. Daß eine Vermehrung der Schwestern vor 
gesehen ist, weiß niemand. Auf Grund der Gerüchte 
werden alle möglichen Instanzen aufgesucht. Sie 
kommen nicht nur zu mir, sondern zu allen möglichen 
Stellen. Ich habe dos Möglichste getan, um aufzu 
klären, wo es notwendig war, aber im übrigen wenig. 
Wert darauf gelegt, weil der Tag bald kommt, wo 
man mit den Plänen klar und deutlich vor die Öffent 
lichkeit treten kann. Das ist bisher nicht geschehen, weil 
die Zustimmung des Innenministeriums noch aussteht; 
sie kann aber jeden Tag in meine Hände gelangen. 
Was geschehen sollte und unbedingt notwendig 
ist, ist folgendes: Daß das Krankenpflegepersonal, das 
männliche sowohl wie das weibliche, als erste Pflicht 
anerkennt, daß es für die Kranken da ist. 
(Sehr richtig!) 
Diejenigen, die so sehr dagegen sind, sind zum Teil 
Elemente, die das in den Zeiten, wo es in Berlin nicht 
im Vordergrund gestanden hat, vergessen haben. 
(Sehr richtig!) 
Es sind zum Teil auch andere, nämlich Gutartige, die 
durch frühere schlechte Erfahrungen so mißtrauisch 
geworden sind, daß sie alles sofort in schlechtem Sinne 
ausdeuten. 
Im übrigen kann ich mir sehr wohl vorstellen, 
daß jemand, der daran gewöhnt ist, auch ferner eine 
bestimmte zusammenhängende Arbeitszeit 
haben will, und daß jemand, der außerhalb des Hauses 
wohnt, um 7 Uhr antritt und um 3 oder 4 Uhr geht, 
im übrigen den Tag frei hat, es als bitter empfindet, 
wenn er jetzt Vormittagsdienst, dann eine 3>-stündige 
Mittagspause und dann wieder Nachmittagsdienst 
haben soll. Er kann sein Haus nicht so pflegen, wie es 
erforderlich ist, und als „freier Mensch" außerhalb des 
Krankenhauses leben. Aber diese Art der Lebensform 
einer Krankenhausschwester, die nur in Berlin besteht, 
ist nicht aufrechtzuerhalten. Unsere eignen Partei 
organisationen, die NS.-Schwesternschaften, denken 
nicht daran, da, wo sie Krankenhäuser zu versorgen 
haben, etwa einen solchen Unfug mitzumachen. Es 
gibt in der ganzen Welt keine Organisation, ich kenne 
jedenfalls keine, die einen solchen Unsinn gemacht hätte. 
Das war bloß der Stadt Berlin in den vergangenen 
marxistischen Zeiten vorbehalten. Mit diesen Über 
bleibseln müssen wir aufräumen. In den Kranken 
häusern ist es eben so, daß vormittags der Arzt kommt; 
morgens müssen die Stationen gerichtet werden und 
bekommen die Kranken zu essen. Dann kommt die 
Stationsvisite, die Chefarztvisite, das Röntgen und 
unter Umständen Operationen, das Mittagessen. Dann 
tritt mittags Ruhe und Stille auf den Stationen ein. 
In dieser Zeit können auch die Schwestern ruhen. 
Dann kommt um X>5Uhr nachmittags nochmals Arbeit. 
• Es kommt die Abendvisite mit all dem, was damit zu 
sammenhängt; dann müssen die Schwestern wieder 
da sein. 
Diese Zustände, die man nicht ändern kann und 
mit dem Wesen der Krankenversorgung zusammen 
hängen, müssen den Maßstab abgeben für die Gestal 
tung der Arbeit. Das bedingt, daß eben eine Vor 
mittagsarbeit da sein muß, daß eine große Mittags 
pause und eine Nachmittagsarbeit da fein muß. 
Diese gesamte Arbeitszeit braucht gegenüber der 
früheren nicht vergrößert zu werden, sondern
	        

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