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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1924 (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1924 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1902
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12263777
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Zs 142:188.1902
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)

Kapitel

Titel:
Erster Abschnitt. Berlin

Kapitel

Titel:
Oberste Staats-Behörden und die ihnen unterstellten Verwaltungen

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  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1924 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1924
  • No. 33, 4. September 1924
  • No. 34, 11. September 1924
  • Sitzung 35, 18. September 1924
  • Sitzung 36, 2. Oktober 1924
  • Sitzung 37, 9. Oktober 1924
  • Sitzung 38, 16. Oktober 1924
  • Sitzung 39, 23. Oktober 1924
  • Sitzung 40, 28. Oktober 1924
  • Sitzung 41, 30. Oktober 1924
  • Sitzung 42, 6. November 1924
  • Sitzung 43, 20. November 1924
  • Sitzung 44, 27. November 1924
  • Sitzung 45, 11. Dezember 1924
  • Sitzung 46, 18. Dezember 1924

Volltext

276 Sitzung am 18. Dezember 1924. 
kaufmännischen Grundsätzen des ganze Geschäft Behandeln 
und begründen: 
(Zurufe bei den Sozialdemokraten. — Glocke.) 
Aus der Vorlage ergibt sich, daß wir für einen Kom 
plex von 2 400 Morgen vor den Toren Berlins einen 
Preis von 6,4 Millionen Mark aufwenden wollen- Wip 
sprechen immer von 5,8 Millionen, die Vorlage sagt aber 
selbst „6,4 Millionen", nnd dies ist) die Zahl, die wir 
letzten Endes auch als den Erlverbspreis bezeichnen 
müssen. 
Es handelt sich mit 1750 Morgen Ackerland, 50, 
Morgen Park, 330 Morgen Wiese, und 205 Morgen Jn- 
dustriegclände, also um eine Stimme von Bauland, das 
die Stadtgemeiude Berlin an diesem Ende der Stadl 
überhaupt nicht verdauen kann, auch nicht in 80 Jahren. 
(Zurufe bei den Sozialdemokraten.) 
Es ist ein Unfug, 
(Stabtb. Flatau: Sehr richtig — was Sie sagen!) 
anzunehmen, daß über eine gewisse, ich möchte sagen: 
Kapazität hinausgegangen werden kann- Wenn Sie nur 
100 Morgen verkaufen sollen, meine Damen und Herren, 
dann bedenken Sie, dcist 100 Morgen mindestens 200 
Baustellen bei mindestens 2000 Wohnung n bedeuten. 
(Zuruf: Wien hat mehr gemacht!) 
Wien! Wien ist auch pleite! 
(Heiterkeit.) 
Wenn Sie ferner bedenken, daß (chitf nur auf das Geld 
aus der Hausziussteuer angewiesen sind und nur auf ganz, 
kleine Beträge vom offenen Hypothekenmarkt, dann werde 
ich Ihnen einmal vorrechnen, wieviel Sie brauchen, imti 
100 Morgen überhaupt zu bebauen: 
Für 2000 Wohnungen soll der Hvrr Vertreter der 
Wohnungsfürsorge Ihnen pro Wohnung 6000 M be 
willigen, ein Satz, der zur Zeit gar nicht erreicht wird> 
dann bekommen Sie für die Wohnung 6000 M oder ins 
gesamt 12 Millionen Mark. Sie haben 3000 qm un 
bebauten Raum auf jeder Baustelle je 40 Jl, das sind 
120000 M. Sie bekommen 9x6 gleich 54000 .M von. 
der Wohnungsfürsorge, bleiben 66 000 M Defizit. 
Selbst wenn Sie annehmen, daß der Bauiudex in 
der nächsten Zeit fallen und das Kubikmeter von 40 
Mark auf 35 M Gestehungskosten zurückgehen würde, 
würden Sic immer noch 105 000 M Baukosten haben 
und nur 54 000 M von der Wohnungssürsorge bekommen. 
51000 M müssen Sie aus andern Mitteln herholen. 
Selbst wenn sich der Hypothekenmarkt bessern sollte, 
bekommen Sie höchstens 20000 M zur I. Hypothek. 
Sie haben alw 51 minus 20 000, d. h. für jedes Hans, 
mindestens 30 000 M aus andern Mitteln oder die 
Kredite der Bauunternehmer heranzuholen. Das sind 
bei 200 Häusern 6 Millionen Mark. Versuchen Sie da 
einmal dem Bauunternehmertum 6 M llivuen Mark als 
Kredit abnehmen, Sie werden sich wundern, das können 
auch Haberland und Genossen nnd andere große Firmen 
nicht mehr machen. Deren Geld ist dann sehr bald alle. 
Und das muß jedes Jahr erfolgen. Die 100 Morgen 
sollen doch nicht nur in diesem! einem Jahr verkauft 
werden, sondern laufend, damit ivir endlich von dem Ge 
schäft befreit werden. 
Wenn die Wohnungsfürsorge auch an dritter Stelle 
erklärt haben soll, er wäre nicht ausgeschlossen, daß 200, 
oder 300 Morgen von ihr gekauft würden, fehlt uns 
doch dafür jeder Anhalt; denn irgend eine Erklärung 
verbindlicher Art ist weder im Grundstücksausschuß noch 
im Hanshnltsansschuß erfolgt, und vielleicht erfolgt sie 
heute auch ivpch nicht. 
Ich behaupte und kann das auch aus meiner Praxis 
sagen: Alle Geschäfte, die langfristig sind, tragen den 
Todeskeim in sich und dieses Geschäft ist langfristig, weil 
es zu groß ist. 
(Zuruf des Stadtv. Dr. Lohmann.) 
Ja, Herr Dr. Loh mann, auch an dem besten Lecker 
bissen können Sie sich den Magen übernehmen, das 
kann ich Ihnen sagen, wenn Sie zuviel davon essen. Des 
halb würde ich Ihnen raten, essen Sie nur soviel davon, 
wie Sie vertragen können. Kausen Sie 500 Morgen, 
kaufen Sie 600 Morgen, seien Sie großzügig, zahlen 
Sie mehr im Preise, aber nehmen Sie nicht mehr, als Sie 
vertragen und der Stadtsäckel verträgt. Ter Herr Käm 
merer hat gesagt,^ das Grundstück ist besonders billig. 
— nein, er hat sich vorsichtiger ausgedrückt, er hat ge 
sagt: Wenn das Grundstück billig ist, kaufe ich es, 
wenn es teuer ist, muß ich davon absehen. Er hat aber 
ganz offen gelassen, ob er es für billig oder für 
teuer hält. 
Nach den rechnerischen Darlegungen, die ich im 
Haushaltsausschuß gegeben habe, kann ich keinen Zweifel 
daran lassen, daß dieses Geschäft für die Stadt verlust 
bringend ist, und der Verlust wird dann nur dadurch ein 
geholt, daß er auf die Gewerbesteuer und die Besteuerung 
von Hausbesitz usw. gelegt wird. Das kann einfach das 
Volk nicht tragen. 
Wenn Sie auch jetzt einen Zinssatz von 6 pCt. 
für die erste Hypothek zahlen müssen, nach 10 Jahren 
werden Sie mehr zahlen müssen, und ich bin fest über 
zeugt, daß Sie nach 1.0 Jahren noch nicht 400 Morgen 
endgültig verkauft haben. Es bleibt nur übrig, Gärten 
anzulegen, Kleiusiedler heranzuziehen usw. Aber dann 
erreichen Sie nicht die Preise, Herr Dr. Lohmann, die wir 
haben müssen, mit aus dem Geschäft mit Plus oder 
Minus heransznkommen. 
Ferner bedenken Sie, daß Neukölln doch nur einer 
von den 20 Bezirken ist, und eine Reihe anderer Be 
zirke: Reinickendorf, Pankow, oder wie sie heißen mögen, 
Schöneberg, Charlottenburg, Spandau noch ungeheure 
baureife Gelände haben. Nach der Auskunft des Tief 
bauamtes haben tvir 500 km regulierte Straßenfront. 
Gehen Sie an diese Straßen heran, warum den Tief 
bau wieder belasten? Bedenken Sie auch, daß die Aus 
schließung dieses Geländes 13,1 Millionen Mark kosten 
wird. Herr Stadtbaurat Hahn wird wahrscheinlich diese 
Summe für zu gering bezeichnen müssen. Wo soll das 
Geld herkommen? 
Glauben Sre auch nicht, daß, wenn wir an einzelne 
Parzellanten. verkauft haben werden, Sie dann von 
jedem einzelnen die Summe von 3000 oder 3500 J(> be 
kommen ! Was Sie erreichen ist folgendes: Sie können 
dann in Abteilung II des Grundbuchs eine Vormer 
kung eintragen lassen und in Abteilung III eine unver 
zinsliche Hypothek. Mehr werden Sie nicht erreichen, und 
die Stadt wird natürlich nach 7 Jahren das Kapital 
abschreiben müssen; denn nach 7 Jahren verdoppelt sich 
das Kapital. 
Also deshalb, meine Tämen und Herren, möchte 
ich Ihnen raten, lehnen Sie diesen Ankauf des Ritter 
gutes Britz ab, nicht grundsätzlich, sondern nur w'gen der 
Höhe des Kaufpreises muß das Geschäft scheitern. Wir 
können cs unmöglich als tragbar anerkennen, daß wir hier 
für Utopien — etwas anderes ist das nicht — diese 
wahnsinnigen Summen ausgeben- 
(Beifall bei den Deutschnationalen. Bravorufe.) 
Stadtv. I)r. Michaelis: .Meine Damen und 
Herren! Wenn irgend etwas die leidenschaftslose Er 
örterung dieser Angelegenheit erschwert hat, dann war 
es hie Rede des Herrn Kollegen Dr. Lohmann, der von 
V e r s chl e i c r u n g sprach und andere ganz unsubstan 
tiierte Vorwürfe gegen diejenigen schleuderte, die nun zu 
fällig in dieser doch rein sachlich zu behandelnden Frage 
anderer Meinung sind, als er es persönlich ist. Ich 
weiß zufällig, daß auch eine Reihe von den Herren 
der linken Seite anderer Meinung ist, als Herr Dr. 
Lohmann. 
(Zuruf links: Woher wissen Sie das?) 
Von den Herrschaften selbst. 
(Stadtv. Flatau: Nennen Sie mal ein paar Namen!) 
Nein, Namen werde ich hier von der Tribüne aus nicht 
nennen, dazu bin ich zu höflich. 
(Aha, Oh, oh! Lachen links.) 
Meine (Damen und Herren, ich will trotzdem ver 
suchen, die Dinge ganz objektiv zu behandeln. 
Es handelt sich h'.er um ein außerordentlich wichtiges 
Grundstücksgeschäft. Ich muß auch gegen Herrn Fedler 
sagen, daß es denjenigen Personen, denen es dienen soll, 
den weiten Kreisen der Arbeiter außerordentlich wenig nützt, 
wenn in Weißensee'oder irgendwo noch freier Raunt ist, 
während diese Leute ihre Tätigkeit, ihre Beschäftigung 
nun einmal in Neukölln finden. Insofern ist diese Ex 
pansion nach Südosten durchaus in jeder Weise wünschens 
wert und zu begrüßen. Ich selbst habe mich dann auch 
in dieser Beziehung als Bezirksveroädneter seit langer 
i
	        

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