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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIII.1863 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIII.1863 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Publication:
Berlin: Heymanns 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Previous Title:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Succeeding Title:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12241787
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Zs 142:187.1901
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Potsdam

Chapter

Title:
Staats-Behörden und deren Ressorts

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XIII.1863 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-X
  • H. XI-XII
  • Contents

Full text

505 
Mcntz, lieber das Tränken der Eisenbahnschwellen insbesondere mit Kreosot-Oden, 
506 
ster, die Nothwendigkeit eines aufserordentlichen Zuschusses 
zu den Baumitteln, dessen Deckung, nach Bewilligung einer 
dreijährigen Zinsen-Vergütung von Seiten der Stadt Cöln, 
von den Actien-Gesellschaften Colonia, Concordia, und Schaaff- 
hausen’scher Bankverein, sowie von dem Geheimen Gommer- 
zienrath Deichmann hierselbst bereitwilligst zum Betrage von 
10000 Thlr., in Berücksichtigung der hierdurch gesicherten Vol 
lendung der Dorakirche im Jahre 1863, übernommen wurde. 
Cöln, den 30. Januar 1863. 
Der Dombunmeister 
Voigtei. 
JUnferrmtitig? nrd)ttcktnni('d)e JUiUfyeUungnu 
lieber das Tränken der Eisenbahnschwellen insbesondere mit Kreosot-Oden. 
(Mit Zeichnungen auf Blatt (2 im Text.) 
Die kurze Dauer des Holzes, welches zu Eisenbahn 
schwellen verwendet wurde, die Mühen der Auswechselung 
und die grofsen Kosten der Neubescbaffung drängten bald und 
um so mehr zu Versuchen, jene Dauer zu erhöhen, als die 
bisherige Construction des Oberbaues der Bahnen unter An 
wendung hölzerner Querschwellen die Vortheile grofser Trag 
fähigkeit, sicherer Erhaltung der Spur, und der Elasticität 
bietet, welche Vortheile bei anderen Constmctionen bis jetzt 
nicht zu erreichen gewesen sind. 
Unter den Stoffen, welche man früher ira Grofsen zur 
Conservirung des Holzes auwendete, ist Arsenik wegen der 
Gefahr für die Gesundheit der Arbeiter aufgegeben worden. 
Die antiseptische Kraft der Metallsalze führte zur Tränkung 
mit Eisenvitriol, Kupfervitriol und Zinkchlorid. Von den hier 
bei befolgten Methoden ist die bekannte von Boucherie zu 
Compiegne die einzige rationelle; sie findet noch eine ausge 
dehnte Anwendung bei der Tränkung der Telegraphenstangen, 
ist aber bei Eisenbahnschwellen im Grofsen deshalb nicht aus 
führbar, weil die Stämme im Safte, und mit der Rinde ver 
gehen sein müssen, wenn ein vollständiges Durchdringen des 
Holzes erreicht werden soll; auch gebricht es in der Regel 
bei grofsen Auswechselungen zu einer umständlichen Opera 
tion an Zeit. 
Man begnügte sich deshalb, die fertigen Schwellen, welche 
die Fähigkeit des Aufsaugene einer Metallsalzlösung nicht mehr 
besitzen, mit einer solchen in einem Behälter zu kochen, und 
gewann auf diese Weise, je nach der angewendeten Holzgat 
tung, den Dimensionen der Schwellen und der Qualität des 
Holzes, für dieses eine Dauer von durchschnittlich 3 bis 10 
Jahren. — Stellten sieh die Kosten dieser einfachen Tränkung 
auch entsprechend billig (circa 2 Sgr. pro Cubikfufs Holz), und 
war der Erfolg wohl hinreichend, die Kosten zu decken, so 
zeigte doch bald sowohl das äufsere Verhalten der Schwellen, 
als anch eine Untersuchung derselben durch Anwendung che 
mischer Mittel die Unzulänglichkeit der Methode. Denn wird 
z. B. eine neue mit Kupfervitriol getränkte Schwelle quer 
durchschnitten, so sieht man deutlich, wie die Kupfervitriol- 
lösung meistens nur £ bis Zoll tief von aufsen nach innen 
eingedrungen ist; spaltet man die Schwelle vom Ende her 
auf, so zeigt sich, dafs die Poren des Hirnholzes von der Lö 
sung bis etwa zu 1 Zoll Tiefe durchzogen, dann aber durch | 
Absetzung der Salze verstopft worden sind. Bei gehörig aus- j 
getrockneten Schwelihölzern > die in Folge dessen feine Risse j 
erhalten haben, mag wohl ein etwas tieferes Eindringen der i 
Metallsalze zu bemerken sein: immer aber bleibt das Innere 
der Schwellen davon unberührt, nnd das Resultat in dem Ver 
halten ist, dafs das von aufsen nach und nach in die verleg 
ten Schwellen eindringende Wasser die Metallsalze ailmälig 
auflöst und aaswäscht, und dann die Zerstörung des Holzes 
ganz in derselben Weise beginnt, als wenn es gar nicht ge 
tränkt gewesen wäre. Aus den Spalten solcher Schwellen 
sieht man nicht selten Filze üppig hervorwachsen, deren Exi 
stenz bei dem Vorhandensein der Metallsalze im Holze ganz 
unmöglich wäre. 
Man änderte deshalb die Methode ab, operirte in eisernen 
Kesseln und nahm nun Zinkchlorid statt des Kupfervitriols. 
Man fuhr die Schwellen auf kleinen eisernen Wagen in eiserne 
Kessel, schlofs diese luftdicht, führte Dämpfe hinein, um die 
Schwellen auszulaugen, und blies die so gebildete Lauge nach 
3 Stunden ab. Die Kessel wurden nun luftleer gepumpt nnd 
mit Zinkchloridlösung gefüllt, welche man durch Pumpen 3 
Stunden lang unter einen Druck von 10 Atmosphären setzte. 
Schwellen von etwa 4 Cubikfufs Inhalt nahmen hierbei 3 Pfd. 
Zinkchlorid auf, und die Tränkung, welche ira Durchschnitt 
6 Sgr. pro Schwelle kostete, zeigte schon ein besseres Resul 
tat, da weiche Hölzer, wie Kiefern, Pappeln und dergl., durch 
sie eine Dauer von durchschnittlich 14 Jahren erreichen sollen. 
Inzwischen hatte man in England schon früh angefangen, 
die Eisenbahnschwellen mit Gastheer zn bestreichen. Da die 
ser jedoch, wenn er alt geworden ist, vom Holze mehr oder 
weniger abbröckelt, so wendete man sich zu flüssigeren Theer- 
sorten aus Schweden oder Rufsland. Demnächst erfand man 
im Anfänge der zwanziger Jahre dieses Jahrhunderte ein Mit 
tel, den Gastheer so zu reinigen, dafs er Gummi lost, ohne 
einen schädlichen Einflufs darauf auszuüben, und dafs nach 
seiner Verdunstung das Gummi beinahe geruchlos und ge 
schmeidig zuruckbleibt. Die Fabrikation der Gummizeuge ge 
wann durch diese Erfindung eine grofse Ausdehnung. 
Das zu dieser Industrie benutzte flüchtige Gastheerol kann 
man indessen nicht darstellen, ohne grofse Massen anderer 
Oele zu gewinnen, welche die Eigenschaft haben, das Holz 
zu durchdringen und, bei ihrem Gehalt an Kreosot, demsel 
ben eine grofse Dauer zu verleihen. Die hierauf begründete 
Tränkungsmethode wurde bald dahin Ausgebildet, dafs man, 
fast ebenso wie bei der Tränkung mit Chlorzink, bei 24 bis 
26 Zoll Torricellischer Leere Luft und Wasser 1| Stunden 
lang aus den Schwellen mit der Luftpumpe anssaogt, dem 
nächst den die Schwellen enthaltenden Präparirkessel unter 
Mithülfe der Luftleere mit Oelen füllt und diese nun B Stan 
den lang mittelst der Druckpumpen unter einen Druck von 
10 Atmosphären setzt. Dieses Verfahren ist denn auch seit 
jener Zeit festgehalten worden, nach und nach ausschließlich 
auf die Tränkung der Eisenbahnschwellen ausgedehnt, nnd hat 
sich anf das Trefflichste bewährt. 
Von wesentlichem Einflufs auf den guten Erfolg ist hier 
bei zunächst die Wahl der Hölzer, welche dem Tränkungs-
	        

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