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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe L.1900 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe L.1900 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1890
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8757152
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/10:1890
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse

Index

Titel:
Alphabetische Uebersicht der Rubriken von Potsdam

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe L.1900 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

413 
J. Greve, Von der canalisirten Fulda. 
414 
Das Fiufsbett ist zwar flach, doch mehr als doppelt so 
breit wie das der Fulda. f)ie Steine ragen nur kuppenförmig 
aus dem festen Grund hervor und sind dabei von dem 
treibenden Kiese und vom Eise glatt geschliffen. Alle lose 
aufliegenden Steine sind entfernt. Die Einwirkungen von 
Strömung, Eisgang und Schiffahrtsbetrieb bringen nur noch 
unwesentliche Veränderungen der Sohle hervor. — Ganz 
anders liegen die Verhältnisse auf der Fulda in einer frisch 
gebaggerten Schiffahrtsrinne von beschränkter Breite. In 
den kiesigen Strecken ist der Strom fortwährend in Thätig- 
keit, die wagerecht durchgebaggerte Sohle in ihrer Höhen 
lage zu verändern. Hier gräbt er sie tiefer, dort verflacht 
er sie. Bei starker Strömung kommt die ganze Sohle in 
Bewegung. Wenn man vom Kahn aus eine Stange auf den 
Boden stellt, hört man, wie der treibende Kies dagegen 
schlägt. Es gehen also fortwährend Veränderungen der 
Tiefe vor sich. Soll durch diese Vorgänge die Schiffahrt 
nicht behindert werden, so mufs unter dem Schiffsboden 
ein genügender Raum geschaffen werden, in dem Strömung 
und Sohle ihre Kämpfe ausfechten können. In steinigen 
Strecken liegen nach Beendigung der Baggerungen viele 
Steine im labilen Gleichgewicht, wie sie gerade die Bagger 
eimer geschoben haben. Ein hohes Wasser genügt, um in 
solchen Strecken die Sohlenhöhe gänzlich zu verändern; ein 
Theil der Steine kippt auf, andere werden über einander 
geschoben. Der Boden der Fulda sieht in vielen Strecken 
wie ein Steinbruch aus, in dem frisch gesprengt wurde. 
Die Sohle wird aus Steinen jeder Gröfse gebildet, die wirr 
durcheinander hegen. Namentlich in Strecken mit starkem 
Gefälle hat die Strömung den Kies, der die Fugen ausfiillte 
und dadurch den Steinen einen gewissen Halt gab, ganz 
fortgerissen. 
Man wird es verstehen, dafs unter diesen Umständen 
bei der geringen vorhandenen Wassertiefe unter dem Schiffs 
boden zur Erhaltung der richtigen Sohlentiefe fast ständig 
vier Zangenschiffe und zwei Dampfbagger in Thätigkeit 
sein raufsten. Trotzdem klagten die Schiffer fortwährend 
über Verflachungen, Es war bald die Erfahrung gemacht, 
dafs bei diesem Unterhaltungabetriebe lediglich viel Geld 
ausgegeben wurde, ohne dauernde Erfolge zu erzielen. Die 
Tieferlegung der Sohle blieb der einzige Ausweg. Es ergab 
sich die Nothwendigkeit, die von der Neubauleitung be 
gonnene Ausbaggerung der Fahrrinne fortzusetzen. Dazu 
führten auch noch andere Üeberlegungen. Infolge des 
Schiffahrtsbetriebes waren die Ufer, deren Rasendecke den 
Angriffen des Wellenschlages nicht standhalteu konnte, auf 
lange Strecken stark beschädigt. Die Wellen höhlten 
das Ufer vollständig aus. Sobald dann Regen eintrat, be 
gannen die Rutschungen. Auch solche Ufer, die anfangs 
standsicher zu sein schienen, gaben allmählich nach. Da 
diese Beschädigungen sich auf sehr langen Strecken be 
merkbar machten, konnte man nicht daran denken, sie mit 
gekauften Steinen auszubauen. Dagegen lehrte die Be 
obachtung, dafs in denjenigen Strecken, wo von der Neubau 
leitung das grobe Baggergut an die Ufer gebracht war, diese 
allen Angriffen standhielten. Somit war also eine ganz 
vorzügliche Verwendung für die durch die Baggerungen 
zu gewinnenden Massen an grobem Kies, Gerölle und Steinen 
gegeben. Nur bei ganz flachen üfem hat sich eine künst 
liche Befestigung als entbehrlich erwiesen. Im übrigen 
werden die Ufer auf der ganzen Strecke, soweit sie nicht 
abgepflastert oder steinig waren, mit Baggergut gründlich 
abgedeokt. In den Jahren 1897 und 1898 wurden 21000 m 
Ufer befestigt. Es bleiben für 1899 noch 8500 m auszu 
bauen. Das Baggergut ist durchweg sehr grob und steinig. 
Einmal plamnäfsig eingebaut, leistet es allen Angriffen Wider 
stand. Die Böschungen dieser Uferdeckungen stehen über 
Wasser zweifüfsig, unter Wasser vierfüfsig. Die Abb. 1 und 2 
zeigen die Uferbefestigungen im Querschnitt. Die Abb. 2 
stellt die Vorziehung des Ufer bis zur Streichlinie dar. Eine 
wagerechte Berme mufs dabei vermieden werden, weil sich 
die Schiffe bei höherem Wasser darauf festfahren würden. 
Bei dem Ausbau der Ufer wurde besonderer Werth auf die 
Erzielung möglichst schlanker und glatter Streichlinien ge 
legt. Dies war um so noth wendiger, weil der Strom vor 
Abb. 2. 
der Canalisirung nicht regulirt war. Die Ufer befanden sich 
daher zum Theil noch im Naturzustand, ohne regelrechten 
Ausbau und ohne Befestigung. Es ist jetzt dadurch eine 
sehr grofse Regelmäfsigkeit des Stromsehlanches erzielt. Die 
im Jahre 1897 hergestellten Ufer sind schon zum Theil be 
wachsen. Irgend welche Unterhaltungskosten werden diese 
Ufer nicht mehr erfordern. Diese Arbeiten kommen im 
wesentlichen im Laufe des Jahres 1899 zum Äbschlufs. Zur 
genauen Ausrichtung der Uferlinien wurden Rundeisenstangen 
von 2 bis 2,5 m Länge und 50 mm Stärke beschafft 
Bei der Ausführung von Steinschüttungen als Fufs für Ab- 
pflasterungen werden diese Stangen in gegenseitigen Abständen 
von 2 ra eingeschlagen. Die Steinnachen werden dann 
unmittelbar an die Stangen gelegt. Auf diese Weise wird 
die Steinschüttung genau in die richtige Lage gebracht. 
Im Bette der Fulda lagen von alters her zahlreiche 
Äalwehre. Dies sind schräg durch den Flufs gelegte breite 
und hohe Steinschüttungen. Bei einzelnen beträgt der 
Inhalt über 1000 cbm. Bei der Durchbaggemng dieser 
Wehre wurden eigentümliche Erfahrungen gemacht. ln 
dem Waramersteiner Wehr hatte die Neubauleitutig 1896 
eine Rinne von 25 m Breite und 1,50 m Tiefe unter 
Normalstau hergestellt. Im Jahre 1897 war diese Rinne so 
sehr verflacht, dafs Schiffe mit 0,85 m Tiefgang gegen 
die Steine anstieföen. Bei der grofsen Ausdehnung des 
Steinfeldes konnte man nicht daran denken, mit den 
Zangenschiffen einen wesentlichen Erfolg zu erzielen. Die 
Rinne wurde daher im Jahre 1897 zum zweiten Mal bis 
auf 1,50 m unter Normalstau durohgebaggert. Trotzdem 
klagten die Schiffer nach dem Hochwasser im Frühjahr 1898
	        

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