Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Der Bär (Public Domain) Ausgabe 26.1900 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 26.1900 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1889
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Fußnote:
Seiten 663 bis 666 zerknittert und nicht lesbar.
Seiten 668 und 669 fehlen.
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12349046
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/10 a:1889
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)

Index

Titel:
Alphabetische Uebersicht der Rubriken von Berlin

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 26.1900 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Sonnabend, 6. Januar 1900 Nr, 1
  • Sonnabend, 13. Januar 1900 Nr, 2
  • Sonnabend, 20. Januar 1900 Nr, 3
  • Sonnabend, 27. Januar 1900 Nr, 4
  • Sonnabend, 3. Februar 1900 Nr, 5
  • Sonnabend, 10. Februar 1900 Nr, 6
  • Sonnabend, 17. Februar 1900 Nr, 7
  • Sonnabend, 24. Februar 1900 Nr, 8
  • Sonnabend, 3. März 1900 Nr, 9
  • Sonnabend, 10. März 1900 Nr, 10
  • Sonnabend, 17. März 1900 Nr, 11
  • Sonnabend, 24. März 1900 Nr, 12
  • Sonnabend, 31. März 1900 Nr, 13
  • Sonnabend, 7. April 1900 Nr, 14
  • Sonnabend, 14. April 1900 Nr, 15
  • Sonnabend, 21. April 1900 Nr, 16
  • Sonnabend, 28. April 1900 Nr, 17
  • Sonnabend, 5. Mai 1900 Nr, 18
  • Sonnabend, 12. Mai 1900 Nr, 19
  • Sonnabend, 19. Mai 1900 Nr, 20
  • Sonnabend, 26. Mai 1900 Nr, 21
  • Sonnabend, 2. Juni 1900 Nr, 22
  • Sonnabend, 9. Juni 1900 Nr, 23
  • Sonnabend, 16. Juni 1900 Nr, 24
  • Sonnabend, 23. Juni 1900 Nr, 25
  • Sonnabend, 30. Juni 1900 Nr, 26
  • Sonnabend, 7. Juli 1900 Nr, 27
  • Sonnabend, 14. Juli 1900 Nr, 28
  • Sonnabend, 21. Juli 1900 Nr, 29
  • Sonnabend, 28. Juli 1900 Nr, 30
  • Sonnabend, 4. August 1900 Nr, 31
  • Sonnabend, 11. August 1900 Nr, 32
  • Sonnabend, 18. August 1900 Nr, 33
  • Sonnabend, 25. August 1900 Nr, 34
  • Sonnabend, 1. September 1900 Nr, 35
  • Sonnabend, 8. September 1900 Nr, 36
  • Sonnabend, 15. September 1900 Nr, 37
  • Sonnabend, 22. September 1900 Nr, 38
  • Sonnabend, 29. September 1900 Nr, 39
  • Sonnabend, 6. Oktober 1900 Nr, 40
  • Sonnabend, 13. Oktober 1900 Nr, 41
  • Sonnabend, 20. Oktober 1900 Nr, 42
  • Sonnabend, 27. Oktober 1900 Nr, 43
  • Sonnabend, 3. November 1900 Nr, 44
  • Sonnabend, 10. November 1900 Nr, 45
  • Sonnabend, 17. November 1900 Nr, 46
  • Sonnabend, 24. November 1900 Nr, 47
  • Sonnabend, 1. Dezember 1900 Nr, 48
  • Sonnabend, 8. Dezember 1900 Nr, 49
  • Sonnabend, 15. Dezember 1900 Nr, 50
  • Sonnabend, 22. Dezember 1900 Nr, 51
  • Sonnabend, 29. Dezember 1900 Nr, 52

Volltext

678 
unter ihnen Bauerntänze und die Geschichte der schönen Susanne, 
sowie schisties Arrangement bilden im Verein mit meisheilsvollen 
Sprüchen den Schmuck dieser Gefäße. Neben diesen dürfen auch 
die bunten, breit nnd niedrig gehaltenen Krüge von Kranßen, einem 
kleinen Städtchen bei Bayreuth, nicht vergessen werden. Je nach 
ihrer bnntemaillierlen Verzierung, die sich prächtig von der tief« 
braunen, fast schwarzen Gefäßwandung abhob, unterschied man 
Bienen-, Land-, Jagd-, Planeten-, Kurfürsten- und Zwölfapostel- 
Krüge. Einfacher waren die dunkelbraunen, braunen, gelben oder 
weißgrauen bayrischen Steiiizengkrüge, die mit Ornamenten aus 
schwarze» oder weißgrauen Perle» besetzt waren. Besonders liebte 
man, ans diesen Perlen galoppierende Pferde a» der Krugwandung 
zu bilden. Und weiter die hohen zylindrischen Fayence-Krüge, wie 
sie in dem bierdnrstigen Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I., 
Königs von Preußen, in Gebrauch waren. Sie waren mit dem 
Namenszug des Königs oder auch mit dem zur Sonne fliegenden 
Adler und der Beischrift: „nec soli cedit“ versehen. Eine Fülle 
aiiderer Typen wäre noch zu erwähnen, aber mit den genannten 
möge es genug sei». 
Die Krngpoesie — denn von einer solchen läßt sich mit Fug 
lind Recht reden — ist derb und uiigeleiikig, aber nicht ohne Humor 
und immer dazu bestimmt, dem Trinker die Wohlthat eines guten 
Trunkes zu Gemüte zu führen. Ost ist die Inschrift derart gefaßt, 
als sei der Krug lebendig und mithin der Rede fähig. So heißt 
es auf einem vom Jahre 1685, der sich im Museum zu Stuttgart 
befindet: 
„Trink mich aus und schenk mich ein. 
Daß Du erfrischst das Herze mein." 
Ferner auf einem aus derselben Zeit: 
„Wer ans mir trinkt zu Jeder Zeit: 
Dem Gesegue Es die Heilige Dreifaltigkeit. 
vielen Jahrzehnten de» SiegeSzug durch alle biertrinkenden Länder 
angetreten und den Krug stark zurückgedrängt. Gleichwohl ist dem 
Krug in Deutschland noch immer eine große Gemeinde treu 
geblieben, denn man rühmt ihm nach, daß er das Bier kühl, 
frisch und würzig erhalte. Die Freunde des Bierglases aber 
rühmen, daß sie in diesem den Stoff und die etwa darin schwim 
menden Biersische seheii können. So bleibt die Beiintziing von 
Krug oder Glas schließlich dem persönliche» Geschmack des wackern 
Zechers überlassen. Daß mnn vor dem Glase sich hüten soll, 
weil es Blei enthalte und mithin auf die Dauer eine Vergiftung 
des Biertrinkers herbeiführen könne, erscheint mehr als ei» Schreck 
schuß der Verehrer und Verfechter des Krugs. Immerhin sind 
schon vielfach bleifreie Gläser in Gebrauch genommen worden und 
die Hauptsache wird auch immer bleiben, daß die Priester und 
Diener des Gambrinus, die verehrten Brauer und Brauereigesell 
schaften, ein Bier erzeugen, das frei von Quassia, Coeulus 
Indiens, Hundskamille und anderen „hopfenersetzenden" Stoffen 
ist. Erfüllen sie diesen Herzenswunsch, dann läßt sich erwarte», 
daß sich auch trotz des Bleigehaltes der Gläser der alte Vers 
bewahrheitet: 
„Ein guter Trunk — Macht Alte funk." 
Georg Buß. 
Die Ereignisse in China. 
Die Kämpfe um Tienlstn. 
HAstn den Besitz der befestigten Handelsstadt Tientsin an der Ein- 
Mündung des Kaiserkanals in den Peihö ist in de» Monate» 
Juni und Juli von beiden Seiten mit gleicher Hartnäckigkeit und 
Erbitterung gekämpft worden. Am 10. Juni war der britische 
Dir Dur br Iran« i» Dieniftn nach der Einnahme. 
Auf unseren modernen Krügen ist diese Krngpoesie wiederholt 
und sogar erheblich erweitert worden, so daß die alten Inschriften 
jetzt als ziemlich bekannt gelten können. 
Was den alte» Krügen einen besonders schönen Charakter 
verleiht, sind die Zinnbeschläge. In weiser Beschränkung sind sie 
möglichst glatt gehalten, um das Putzen zu erleichtern. Gegenüber 
den oft stark mit Relief verzierten modernen Beschlägen, die sich 
demgemäß sehr schwer putzen lassen, ist jene Vorsicht der Nach 
ahmung zu empfehlen. 
Ob nun die modernen Krüge ihren alte» Kollegen au Schön 
heit ebenbürtig sind, mag dahingestellt bleiben. Gewiß, unsere 
moderne keramische Industrie ist sehr leistungsfähig geworden, 
aber oft will einen bedüiike», als ob sie den Bierkrng zu elegant 
und fein macht. Diese Eleganz steht nicht in Uebereiiistimmnng 
mit dem kräftigen Stoff, den der Krug beherbergen soll, und meist 
auch nicht mit dem schweren Material, aus dem er selbst verfertigt 
ist. Gerade das war das schöne bei den alten Krügen, daß sie die 
grobe Natur des Materials nie verleugneten und auch dem kraft 
vollen, volkstümlichen Trank, dem sie dienten, durchaus entsprachen. 
Der Krug, wie er sich jetzt bei uns giebt, ist meist beeinflußt 
in seiner Gestalt durch das Seidel. Das Glasseidel hat seit 
Admiral Seymour mit einem gemischten Korps von 2000 Mann 
zum Entsatz der Gesandtschaften in Peking aufgebrochen; fünf Tage 
später bemächtigten sich Aufständische in Gemeinschaft mit chinesischen 
Truppenteilen der von einer hohen Mauer umgebenen Altstadt 
Tientsins und gingen alsbald zum Angriff auf die Fremdennieder- 
lassuiigen vor. Hier aber wie auch auf dem linken Ufer des 
Peiho, wo 1500 Russen unter Anissimow den Bahnhof der von 
der Küste nach Peking führenden Eisenbahn besetzt hielten, wurden 
die Angreifer unter großen Verlusten zurückgeworfen. Mißlicher 
wurde die Lage der Verbündete», als am 17. Juni von den 
Mauern der Altstadt, von dem Südarsenal und den beiden Forts 
au de» Mündungen des Sfaifer« und des Lutaikanals eine Kanonade 
begann, unter der nameutlich das französische Viertel der Fremden 
stadt und der Bahnhof z» leiden hatte», während die Zerstörung 
der die Französische.Konzession und die Bahnstation verbindenden 
Brücke über den Peiho dem Feinde nicht gelang. 
Am 26. Juni kehrte das Korps Seymonrs, das bei Langfang 
durch überlegene Heeresmassen des Gegners zum Rückzug gezwungen 
worden war, nach Tientsin zurück, nachdem in der Nacht vorher 
der russische General Stöffel durch einen energische» Vorstoß gegen 
die heftig nachdrängenden Chinesen dem Korps Seymours Luft
	        

Annotationen

Annotationen

  • Hamburger Hafen: Am Liegeplatz der Südamerika-Dampfer, nach einer Zeichnung von E. Schön
    9
  • Eisyacht auf dem Müggelsee bei Berlin
    10
  • Schlittschuhlaufen mit Handsegeln auf dem Müggelsee
    11
  • Dresden von der Marienbrücke aus
    13
  • Frauenkirche (Frauenkirche)
    14
  • Katholische Hofkirche (Katholische Hofkirche)
    14
  • Kunstakademie Dresden (Kunstakademie Dresden)
    15
  • Hoftheater (Hoftheater)
    15
  • Hamburger Handelshafen, nach einem Aquarell von Hans Hörnigk
    17
  • Sankt Katharinen (Sankt Katharinen)
    20
  • Ein Hamburger Fleet. Im Hintergrund die Katharinenkirche
    20
  • Die königliche Balletschule in Berlin
    23
  • Kirschner, Martin
    24
  • Radke, Johannes
    25
  • Dresdener Zwinger (Dresdener Zwinger )
    31
  • Modernes Fahrradkostüm
    157
  • Franz Skarbina: Am Landwehrkanal
    177

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.