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Moritz Lazarus' Lebenserinnerungen / Lazarus, Moritz (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Moritz Lazarus' Lebenserinnerungen / Lazarus, Moritz (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1887
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Fußnote:
Seite 212, 213 und die Seiten 221-250 fehlen im Buch.
In der Vorlage ist die Seitenzahl 214 auf die eigentliche Seite 212 geklebt.
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12335374
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Zs 142:173.1887
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)

Kapitel

Titel:
D. Wissenschaftliche und andere gemeinnützigen Zwecken gewidmete Vereine

Schnellzugriff

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  • Moritz Lazarus' Lebenserinnerungen / Lazarus, Moritz (Public Domain)
  • Abbildung: Lazam (Ill.: Höffert, Wilhelm)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erstes Kapitel. Rückert
  • Zweites Kapitel. Gottfried Keller
  • Drittes Kapitel. Berthold Auerbach
  • Viertes Kapitel. Paul Heyse
  • Fünftes Kapitel. Reuter, Raabe, Goltz
  • Sechstes Kapitel. Literarisches Kunterbunt
  • Siebentes Kapitel. Schillerstiftung
  • Achtes Kapitel. Aus der Welt des Theaters
  • Neuntes Kapitel. Kulturgeschichtliches
  • Zehntes Kapitel. Paris
  • Elftes Kapitel. Äckerleins Keller
  • Zwölftes Kapitel. Berliner Erinnerungen
  • Dreizehntes Kapitel. Wiener Erinnerungen
  • Vierzehntes Kapitel. Schönefeld
  • Fünfzehntes Kapitel. Das kleine Diner als Kulturelement
  • Sechzehntes Kapitel. Gerhartdenkmal
  • Siebzehntes Kapitel. Meine vier Alten
  • Achtzehntes Kapitel. Am preußischen Hof
  • Neunzehntes Kapitel. Kriegsakademie
  • Zwanzigstes Kapitel. Fontane kriegsgefangen
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Tunnel und Ellora
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Das Rütli
  • Index
  • Errata
  • Farbkarte

Volltext

315 — 
Dieser getreueste und vielseitige Hegelianer hatte im Gegen— 
satze zu dem bequemen Werder aufs eingehendste Hegel zu erfassen 
gestrebt, allein selbst innerhalb der Schule galt er nicht viel. Über 
60 Jahre hat er seinen Meister überlebt, neben dem er schon als 
Professor lehrte. Wie Werder ist er 1893 gestorben, 92 Jahre alt! 
Lächelnd erzählte Lazarus von Michelet, bei dem er Philosophie 
der Geschichte gehört, an dessen Disputatorien er 1846 —-1848 teil- 
genommen hat: „ausgezeichnetfleißig“, wie das Abgangszeugnisbesagt. 
Diese Übungen waren ein geistiges Turnier; es beteiligten sich etwa 
10 bis 12 wirklich Philosophie Studierende daran, unter ihnen sehr 
tüchtige Leute, wie der Platoniker Susemihl, der spaͤtere Altonger 
Gymnasialprofessor Kirchhoff, ein sehr eifriger Disputax und 
ausgezeichneter Satiriker, der sich leider in einseitige Studien über 
die griechische Bühne verrannte. So gab es interessante Gespräche. 
Michelet freilich spielte eine wenig beneidenswerte Rolle. Er 
mischte sich viel mehr ein, als der Leiter darf, und wenn er die 
vorgetragenen Ansichten rekapitulierte, so verwirrte er sie durch 
Zufügung seiner Gründe gewöhnlich so, daß der Redner sich ver— 
wahrte und erklärte, lieber ins gegnerische Lager überzugehen. 
Dasselbe wiederholte sich, wenn Michelet zu Beginn der Stunde 
eine Art Protokoll über die vorhergehende gab. Jeder von den 
Genannten sah sich veranlaßt, Einspruch gegen das Referat zu 
erheben. Zum Glück fühlte Michelet seine Schwäche nicht. „Des— 
halb ist er so alt geworden.“ Die Folge freilich war, daß die 
Studenten in Scharen kamen, um sich zu amüsieren, sie gingen 
wie ins Theater. Nach zwei, drei Stunden mußte man in ein 
—D 
jene Konversatorien eine treffliche Schule des Witzes und der 
Schlagfertigkeit. 
Nicht ohne Schalkhaftigkeit wurde das Charakterbild des 
„guten, alten Papa“, wie mancher ihn bezeichnete, durch die Mit— 
teilung vervollständigt, daß er dreimal verheiratet gewesen sei; er 
hat es also an Mut nicht fehlen lassen. Als er das dritte Mal sich 
in Hymens Fesseln begab („vieux style“ würde Braunfels sagen),
	        

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