Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Publication:
Berlin: Heymanns 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Previous Title:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Succeeding Title:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1877
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11441510
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B6/10:1877
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)

Index

Title:
Register der Namen von Berlin

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 33, 8. Dezember 1982
  • Nr. 34, 9. Dezember 1982
  • Nr. 35, 10. Dezember 1982
  • Nr. 36, 18. Dezember 1982
  • Nr. 37, 20. Januar 1983
  • Nr. 38, 10. Februar 1983
  • Nr. 39, 24. Februar 1983
  • Nr. 40, 6. März 1983
  • Nr. 41, 10. März 1983
  • Nr. 42, 17. März 1983
  • Nr. 43, 28. April 1983
  • Nr. 44, 5. Mai 1983
  • Nr. 45, 2. Juni 1983
  • Nr. 46, 9. Juni 1983
  • Nr. 47, 1. September 1983
  • Nr. 48, 22. September 1983
  • Nr. 49, 13. Oktober 1983
  • Nr. 50, 20. Oktober 1983
  • Nr. 51, 27. Oktober 1983
  • Nr. 52, 10. November 1983
  • Nr. 53, 24. November 1983

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
49.Sitzung vom 13.Oktober 1983 
(A) Präsident Rebsch: Herr Senator Scholz! 
Dr. Scholz, Senator für Bundesangelegenheiten: Herr Präsi 
dent! Herr Abgeordneter Führer, die Gewerkschaft ÖTV ist 
bekanntlich eine große und bedeutende Gewerkschaft, und ich 
meine, eine auch zu voll verantwortlichem Handeln in der Lage 
befindliche Gewerkschaft. Ich glaube nicht, daß sie Unterrich 
tung und Materialien, auch zu historischen Entwicklungen, 
braucht 
[Beifall bei der SPD] 
Ich glaube auf der anderen Seite, daß es in der Verantwor 
tung aller politisch Verantwortlichen und so auch gegebenen 
falls des Senats von Berlin liegt, darauf hinzuweisen, was für 
Rechtsgrundlagen und was für politische Implikationen bei 
einem solchen Verhalten gegeben sind und daß wir, wie ich es 
in meiner Antwort auf die erste Frage zum Ausdruck gebracht 
habe, auch an dieser Stelle und immer wieder dringend daran 
erinnern und appellieren werden, daß man im Rahmen prinzi 
piell legitimer Arbeitskampfmaßnahmen die Besonderheiten in 
politischer sowie rechtlicher Hinsicht, die für Berlin gelten, 
beachtet Und diese Pflicht und dieser Appell gilt natürlich auch 
für die ÖTV. 
Präsident Rebsch; Herr Kollege Ulrich, ich rüge ausdrück 
lich den Zwischenruf: „Dummer Mensch“! 
[Gelächter] 
Nunmehr hat das Wort der Abgeordnete Momper zu einer 
letzten Zusatzfrage. 
Momper (SPD); Herr Senator Scholz, angesichts des histori 
schen Hintergrundes, den auch und gerade in Berlin die 
Gewerkschaft ÖTV hat, der mit Sicherheit die Bedeutung des 
freien Zugangs auf den Transitwegen bewußt ist, wie das über- 
(B) haupt auch in der Öffentlichkeit klar ist, meinen Sie nicht, daß es 
einfach hysterisch ist, in einem solchen Zusammenhang von 
„Blockade“ zu reden, 
[Beifall bei der SPD und der AL] 
zumal wenn schlichtweg die Sekretäre der Gewerkschaft nichts 
anderes getan haben, als an ihre Mitglieder und die in dem 
Bereich Tätigen auf dem Parkplatz und auf der Tankstelle auf 
klärende Zettel zu verteilen, und dadurch ein Stau entstanden 
ist? 
[Landowsky (CDU): So war es ja nun nicht!] 
Präsident Rebsch: Bitte sehr, Herr Senator Scholz! 
Dr. Scholz, Senator für Bundesangelegenheiten: Herr Präsi 
dent! Herr Abgeordneter Momper! - Herr Momper, wenn Sie so 
freundlich wären, meiner Antwort zuzuhören. 
[Zuruf: Man versteht kein Wort, Herr Senator!] 
- Es tut mir leid, offensichtlich ist die Technik hier nicht ganz in 
Ordnung. Hoffentlich ist hier keine Arbeitskampfmaßnahme im 
Spiel! 
[Heiterkeit] 
Herr Momper, ich habe zunächst zum Tatsächlichen, von 
dem Sie bei Ihrer Frage ausgegangen sind, meine Beantwor 
tung kurz und konzentriert gegeben, aber auch dargelegt, wie 
deutlich die Behinderungen gewesen sind. Das ist keineswegs 
eine reine Zettelaktion gewesen. Und wenn Sie Bürger spre 
chen, die davon betroffen waren, auch fahrwillige Lkw-Fahrer, 
Pkw-Fahrer, die in Helmstedt 8 Kilometer, 12 Kilometer gewar 
tet haben und warten mußten, dann können Sie das, was hier 
geschehen ist, nicht in dieser Form verniedlichen. 
[Beifall bei der CDU] 
Zweitens, und das ist der erste Teil Ihrer Frage gewesen, 
gerade im Hinblick auf das, was Sie über die ÖTV grundsätzlich 
eben gesagt haben und was ich in der prinzipiellen Einschät- (C) 
zung, gerade was die Bedeutung dieser Gewerkschaft angeht, 
vollinhaltlich mit Ihnen teile: Es ist um so erstaunlicher, daß 
gerade die Gewerkschaft ÖTV und die Verantwortlichen dieser 
Gewerkschaft, die schließlich in dieser Stadt viele Jahrzehnte 
wirksam und auch erfolgreich wirksam und auch verantwortlich 
wirksam gewesen sind, daß sie in dieser Frage plötzlich - wie 
ich fürchte - das eine oder andere, was für Berlin lebenswichtig 
ist, vergessen haben. 
[Beifall bei der CDU] 
Präsident Rebsch: Das Wort hat nunmehr für eine 
Mündliche Anfrage der Abgeordnete Hans-Georg Lorenz über 
Parteiische Rechtsfindung eines Richters 
Lorenz, Hans-Georg (SPD): Herr Präsident! Meine Damen 
und Herren! Ich frage den Senat: 
1. Was hat der Senat unternommen, um den öffentlich erho 
benen Vorwurf auf seinen Wahrheitsgehalt zu untersuchen, der 
Direktor des Amtsgerichts Spandau habe als Familienrichter in 
einem von ihm zu entscheidenden Fall der Mutter eines türki 
schen Mädchens, der aufgrund ihres barbarischen Vehaltens 
das Sorgerecht für die Tochter entzogen werden sollte, einen 
namhaften damaligen Spandauer Rechtsanwalt unter anderem 
dadurch empfohlen, daß er ihr dessen Visitenkarte überreichte, 
und habe nach einseitig und mit unzulässigen Mitteln geführter 
Verhandlung dem klageabweisenden Antrag dieses Anwalts 
entsprochen? 
2. In wessen Verantwortung liegt diese Untersuchung oder 
wird eine anzustellende Untersuchung liegen? 
Präsident Rebsch: Zur Beantwortung - Herr Justizsenator! 
(D) 
Oxfort, Senator für Justiz: Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Herr Abgeordneter Lorenz, der Inhalt Ihrer Anfrage 
enthält gegenüber dem Direktor des Amtsgerichts Spandau 
den Vorwurf der Rechtsbeugung, der, auch wenn er in einer 
alternativen Sendung des SFB aufgestellt worden ist, nicht 
leichtfertig übernommen werden sollte. 
[Wagner (SPD): Was sind das für Sendungen?] 
Ich habe die Mündliche Anfrage dem Präsidenten des Kammer 
gerichts zur weiteren Veranlassung zugeleitet, weil diesem 
zunächst die Dienstaufsicht über die Richter seines Geschäfts 
bereichs zusteht Nach abschließender Prüfung der Vonwürfe 
werden diese möglicherweise selbst Gegenstand rechtlicher 
Betrachtungen sein. Vorab hat der Präsident des Kammerge 
richts folgende Äußerungen des Direktors des Amtsgerichts 
Spandau mitgeteilt Er habe weder Visitenkarten erhalten noch 
solche verteilt noch einen Rechtsanwalt empfohlen. 
Meine Damen und Herren, dem Hohen Hause wird nicht ver 
borgen geblieben sein, wen Sie, Herr Abgeordneter Lorenz, mit 
der Bezeichnung „namhafter Rechtsanwalt“ gemeint haben. 
Hierzu erkläre ich: Während meiner früheren, mehr als 25jähri- 
gen Tätigkeit als Rechtsanwalt habe ich es nie nötig gehabt, für 
mich zu werben. Das Ansinnen, ich hätte mich solcher standes 
widriger Mittel bedient, weise ich als den Versuch einer persön 
lichen Verunglimpfung hiermit zurück! 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Präsident Rebsch: Zu einer ersten Zusatzfrage Herr 
Kollege Lorenz! 
Lorenz, Hans-Georg (SPD): Herr Senator, könnten Sie mir 
vielleicht anhand meiner Frage nachweisen, daß ich Vorwürfe 
gegen den Direktor am Amtsgericht Spandau erhoben hätte, 
sondern nicht vielmehr eine Untersuchung gefordert habe? 
Und könnten Sie mir insbesondere auch nachweisen, wie ich in 
dieser Frage unterstellt hätte, Sie hätten Werbung betrieben? 
2866
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.